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Partnerschaft/Ehe und Sexualität

12 Apr 2009 11:45 #4702 von Ayla
Hallo Ihr lieben Drei (?)...und auch Ihr anderen,

hier ist ja wirklich was los. Mir geht ganz viel durch den "Kopf" beim Lesen Eurer Beiträge, da ich mich seit der Trennung von meinem Mann wieder verstärkt mit den Themen LIEBE - SEXUALITÄT - PARTNERSCHAFT auseinandersetze.

Natürlich lese ich sehr viel, was andere dazu meinen/ wissen ("Laien" und "Fachleute", wie Psychologen z.B.), doch das Wichtigste ist für mich persönlich derzeit weg vom "Wissen" (also den kopfmäßig angeeigneten Informationen) und hin zu MEINER "Weisheit" zu kommen. Dazu versuche ich wirklich intensiv - auch teilweise zu Lasten meines Alltags u.a. mit meinen Kindern und Freunden - im HIER und JETZT zu leben.

Da folge ich sowohl Trieben, spontanen Gefühlen und Intuitionen. Und ehrlich: bis heute kann ich es nicht immer unterscheiden. In den ausgeglichenen/ klaren Momenten weiß ich, daß ich nicht werten möchte, daß alles seine Richtigkeit hat, da alles mich weiter bringt...indem ich tue und nicht nur darüber theoretisiere/ annehme. Konkret sieht das bei mir so aus (nach 11 Jahren Liebe (?) und Sexualität mit nur einem Mann, und mit mir selbst), daß ich sehr viele Männer kennenlerne (durch aktives Tun meinerseits und durch Anziehung andererseits) und mich an ihnen "ausprobiere". Mir fällt kein besseres Wort ein, ist aber kein einseitiges Ausnutzen meinerseits, da ich sehr offen bin/ versuche zu sein. Ich bin ein extrem emotionaler Mensch und meine auch, daß ich zu Liebe fähig bin (ich versuche unten mal noch eine Definition von Liebe, Sexualität und Partnerschaft). D.h.: ohne Gefühl zu dem Menschen, geht bei mir gar nichts. Bzw. stellt sich bei mir immer eine spürbare Verbindung ein, sobald ich mit einem konkreten Menschen in Kontakt trete. Das ist bei mir so, heißt aber überhaupt nicht, daß es dem Anderen auch so geht. Ich bin jetzt soweit, daß das halt ich bin und es bei anderen Menschen oft/ meist (?) nicht so ist. Früher hat mich das verletzt, weil ich mich abgelehnt gefühlt habe, wenn der andere den Kontakt nicht spürte bzw. nicht ausdrücken konnte. Heute nehme ich es - meist - einfach so wie es ist und freue mich an meiner Fähigkeit, mich mit allem verbunden fühlen zu können! (Das das jeder könnte, bin ich übrigens absolut überzeugt!) Wo ich es noch nicht gut kann, aber es sich mit jedem neuen Kontakt deutlich verbessert, ist bei der Begegnung mit Männern. Da merke ich eine Abhängigkeit (im positiven wie negativen), die ich nicht für richtig/ gut für mich halte. (Ich frage mich schon, inwiefern z.B. meine Beziehung zu meinem Vater als Kind da hineinspielt. Wobei ich auch schon Rückführungen gemacht habe, in denen ich auch einmal eine Abhängigkeit vom Partner sah.)
Bin ich jetzt abgeschweift?...Na, irgendwie hängt das alles für mich zusammen, weil es zur Basis meines Seins gehört.
Ich will jetzt mal versuchen, Euch meine Definition/ Ansicht zu den drei obenbenannten Theman zu geben und wie sie für mich zusammenhängen:
1) LIEBE. Ist ein Grundgefühl, das ich mit LEBEN gleichsetze. Sie ist da, im Augenblick, nicht ewig, aber immer wieder neu. Spürbar bei jeder Tätigkeit, jeder Person und jedem Objekt gegenüber. Und das geht nur, wenn ich HIER und JETZT BIN. Bei dem, was ich tue. Mich verbinde. (Sie ist nicht da, wenn ich in der Vergangenheit herumschweife. Sie ist nicht da, wenn ich mir die Zukunft zusammenträume.) Ist Liebe spürbar, möchte sie sich auch ausdrücken. Und das geht auf alle Arten, die ich mir vorstellen kann! Einige spontane Beispiele: morgens noch im Schlafanzug ins Freie und den Wind, das Licht, die Geräusche und Düfte aufnehmen/ mich öffnen/ tief einatmen/ wachsen/...; mit meinen Söhnen spontan aus der Situation heraus lachen, gackern, herumtoben, kitzeln, balgen; meine Freundin umarmen und küssen, weil sie gerade etwas gesagt/ getan hat, das bei mir direkt ins Herz ankam; beim Bogenschießen den Pfeil spüren/ zu wissen, wohin er fliegen wird, in dem Moment, wo ich ihn loslasse; und halt auch, weil das auch Thema hier ist, einen Mann berühren - weil ich da einen Menschen erkenne/ eine Seele (?) (also mich da nicht zurückhalten, weil ich darüber nachdenke, ob da nun auch sexeller Trieb mit im Spiel ist)...ganz aufmerksam, ohne Zwang, schauen, was passiert...und genießen/ nehmen was ist. Liebe ausgedrückt durch gemeinsame sexuelle Verbindung kann eine unglaubliche Kraft (göttlich?!?) sein. (Wie ich sie z.B. beim Aufenthalt in der Natur auch erleben kann.)
2) SEXUALITÄT. Wie gesagt, ich bin noch nicht soweit zu unterscheiden, inwieweit ich Liebe und Sex auch schon mal miteinander verwurschtel. Sie ist Trieb/ Begehren im biologischen, arterhaltenen Sinne. Gehört zu meinem irdischen Leben dazu, als EIN Aspekt, den ich nicht missen möchte und genieße (je älter, desto bewußter). Sie ist für mich aber auch EINE Ausdrucksmöglichkeit der Liebe. Sex als Triebbefriedigung, bei mir immer mit Gefühl verbunden, ist für mich auch schön und wichtig, doch mit ausgedrückter Liebe nicht vergleichbar.
3) PARTNERSCHAFT. Realität ist, soweit ich es beobachtet und erlebt habe, meist: Die Liebe kommt immer seltener, wenn eine Partnerschaft - die auf der Liebe aufbauen wollte -, beschlossen wird. Weil, nach meiner Meinung, Liebe nicht ewig ist, sondern nur im Augenblick. In einer Partnerschaft will man die Liebe festhalten, was sie nicht mag. Man kann versuchen sie immer wieder neu entstehen zu lassen ...und das schaffen scheinbar hier einige von Euch seit langer Zeit, was ich soooo schön finde :-)! Sicher bin ich, daß für das immer wieder Zurückkehren der LIEBE in einer PARTNERSCHAFT mehr/ andere und immer wieder neue Ausdrucksformen als die SEXUALITÄT nötig sind!
FAZIT: LIEBE = Notwendigkeit = Leben. SEXUALITÄT = Ausdrucksform, auch der Liebe. PARTNERSCHAFT = ? = für mich angenehm/ erwünscht im Alltag.
Ich glaub, ich beende hier mal meine Gedanken und bin gespannt auf Eure Reaktionen; hoffe, hier nicht Energien zu rauben...durch den Umfang.
Mir sind beim Lesen Eurer Beiträge und beim Schreiben meines, Gedanken zu den Prophezeihungen gekommen. Möchte sie gerne irgendwann auch versuchen zu formulieren.
Arwén...in - universeller - Liebe ;-)
12 Apr 2009 14:05 #4703 von Rita
Hallo Arwén,

ich glaube, die meisten deiner Gedanken habe ich schon aus meiner Sicht beschrieben.
Zu Liebe und Sexualität in Ehe oder Partnerschaft kann ich aus meiner eigenen Erfahrung sagen, dass bei mir eindeutig zuerst die Liebe da war und zwar eine ganze Weile, bevor die Sexualität dazu kam. Sie war dann das "Sahnehäubchen", von dem ich schon sprach. Es ist eine sehr schöne "Begleiterscheinung" unserer Liebe und es ist wunderschön, sie gemeinsam zu erleben. Aber sie steht nicht an erster Stelle. Ich kann mir unsere nun schon fast 40jährige Verbindung ohne Sexualtität vorstellen, aber nicht ohne Liebe. Der Rausch der Sexualität ist vergänglich, das innige, warme und "zu Hause" Gefühl der Liebe ist etwas beständiges:)

Liebe Grüße von
Rita
13 Apr 2009 18:19 #4707 von Manni
hope schrieb:

Kann es sein, dass Du Dich auch gar nicht so sehr auf das Körperliche einlassen möchtest, weil Du einfach Angst davor hast, es zu verlieren?


Ja Sylvie,

mir ist bewusst, dass ich meinen Körper eines Tages ablegen werde. Und ich nehme auch wahr, dass er sich bereits jetzt schon zurückentwickelt. Somit fühle ich mich auch nicht mehr auf der Höhe auf der ich körperlich stand. Drum lege ich inzwischen immer mehr Wert auf die Spiritualität.

Angst habe ich jedoch keine
Manfred
16 Apr 2009 22:49 #4714 von Traude
Hallo ihr 4 und auch alle anderen,

Eure Definitionen über Liebe und Sexualität kann ich sehr gut nachvollziehen. Besonders Arwéns Beschreibung hat mir gut gefallen.

Was ich noch nicht klar habe, ist die Bedeutung der Partnerschaft in unserem Leben. Ist es wirklich richtig nur mit einem Partner zusammen zu sein? Entspringt dies nicht vorwiegend aus dem Bild unserer Erziehung? Klar ist es einfacher sich nicht dem Eifersuchtsgefühl aussetzen zu müssen und dieses in stiller Übereinkunft auch dem Partner nicht zuzumuten.
Meine Frage ist, ist dieses Bild der Zweisamkeit aus Liebe geboren oder war es nur für Staat und Kirche nützlich,diese Forderung aufzustellen um die Versorgung zu sichern.

Ein Indiz das Frauen und Männer es schwer miteinander haben ist für mich, dass die Scheidungsrate stets gestiegen ist, seit die Frauen sich selbst versorgen können.

Auch ich bin ein Kind dieser Kultur und kann mir nur begrenzt ein Leben ohne "festen" Partner vorstellen. Trotzdem bin ich mir nicht sicher, ob dies die natürlichste Form des Zusammenlebens ist oder vorwiegend auf kulturelle Schranken basiert.

Wie wäre es denn, wenn nur die Menschen zusammen wohnen würden, die sich gut verstehen. Egal ob diese eine Partnerschaft haben oder nicht. Das dies eine funktionierende Möglich ist, zeigen uns die Wohngemeinschaften, die es besonders bei jungen Menschen gibt (bzw. wir selbst als junge Menschen erlebt haben).

Ich wohnte zwischen meinem 17.-22. Lebensjahr in drei WGs und zog erst nach der Geburt meines 1. Kindes mit dem Vater alleine in eine Wohnung. Warum- weiß ich eigentlich auch nicht so genau. Entsprach irgendwie meinem Bild von Familie. :dry:

Na ja auf jeden Fall wurde es mit dem Beziehungsleben für mich nicht einfacher, sondern meine Erwartungen größer -der arme Mann-. :unsure:

Wir liebten uns wirklich sehr und mußten nach einiger Zeit feststellen, dass uns das Zusammenleben nicht gut tat.

Es war eine harte und schmerzvolle Trennung, die wir aus Liebe tun mußten, um uns nicht zu zerstören.

Mein Frage ist, ob Weiblein und Männlein nicht zu stark in unseren Köpfen als Lebensgemeinschaft verankert sind und wir uns das Leben manchmal unnötig schwer machen.

Traude
17 Apr 2009 00:01 #4715 von Manni
Traude schrieb:

Mein Frage ist, ob Weiblein und Männlein nicht zu stark in unseren Köpfen als Lebensgemeinschaft verankert sind und wir uns das Leben manchmal unnötig schwer machen.


Durchaus Traude,

das denke ich auch. Durch unsere Gesellschaft in der wir leben, werden wir zumindest äußerlich geprägt. Unsere eigene Erziehung bringt dann noch das Innere mit hinzu und fertig ist das jeweilige Bild im Kopf.

Dennoch meine ich, dass da auch noch etwas anderes mitspielt, denn wir verändern uns ja auch selber noch. So habe ich zum Beispiel beobachtet, dass meine Frau mit der Geburt unserer Kinder sich grundlegend verändert hat. Fortan standen Führsorge und Sicherheit an oberster Stelle. Weg war ihre Unternehmungslust und Risiokobereitschaft. Auch die Liebe hatte sich verändert. :blink:

Ich denke, dass auch ich mich seit dem verändert habe. Das Verantwortungsbewusstsein und die Sorge um unsere Zukunft traten in den Vordergrund. Und ich merkte nicht, wie das Gesetz der Anziehung zur Wirkung kam. Je mehr ich mich um das Finanzielle sorgte, um so schlimmer wurde es. Da war kein Platz mehr für Spiel, Spaß und Freude etc. Da konnte selbst die Liebe und Sexualität in der Partnerschaft nicht hinweghelfen. Hier musste erst einmal im Kopf wieder einiges geordnet und wieder klar werden. In einer "wilden" Gemeinschaft wäre das wohl auch nicht gegangen denke ich. Aber den nötigen Freiraum musste ich mir schon schaffen. Habe mich zu meinem Pferd in die Natur verkrümelt und vor mich hin meditiert. Dort konnte ich dann wieder klarer sehen und die Dinge haben sich geordnet. B)

Nun sind die Kinder fast aus dem Haus und wir könnten uns wieder neu finden. Aber die Jahre haben uns auch geprägt und so sind wir nicht mehr die, die wir einmal waren. Oft denke ich an Partnerschaften im Reich der Tiere, die ein Leben lang halten. Allerdings stehen die Kinder dort immer wieder neu im Mittelpunkt und somit gibt es kaum solch gravierende Änderungen wie bei uns. Insofern darf ich mich dann wohl auf Enkelkinder freuen, die dann im Mittelpunkt stehen werden. Oder unsere Partnerschaft findet zu einem neuen Höhepunkt, wer weiß. :unsure:

Auf alle Fälle kenne ich auch viele Partnerschaften, die ohne Kinder glücklich sind. Selbst gleichgeschlechtliche Bindungen können ein erfülltes Leben haben. Es ist also egal, wer sich mit wem bindet und ob dies ein Paar oder eine Gruppe ist. Hauptsache alle verstehen, respektieren und lieben einander, vor allem geistig und nicht nur körperlich. So können dann auch gravierende Veränderungen der jeweiligen Persönlichkeit nicht gleich alles zerstören. :)

Auch wenn wir inzwischen fast alles selbst erledigen können, so hat Gott uns doch sehr unterschiedlich erschaffen. Insofern finde ich, dass Männlein und Weiblein sich durchaus ergänzen könnten. Das verbindet ein Paar auch genau so wie eine Gruppe. Gemeinsam ist man einfach stärker. ;)

Liebe Grüße
Manfred
17 Apr 2009 10:51 #4716 von Rita
Hallo ihr Lieben,

mein Charlie und ich leben ohne Kinder und das seit nun fast 40 Jahren seeeeehr gut:kiss:
Klar haben wir uns im Laufe unserer langen Ehe verändert, aber wir haben dem anderen auch immer den Freiraum gelassen, sich verändern zu dürfen. Wir sind zwar ganz doll seelenverwandt, aber wir sind trotzdem zwei unterschiedliche Individuen mit eigenen Bedürnissen, eben Männlein und Weiblein. Aber genau das zu tolerieren, hält eine funktionierende Gemeinschaft am Leben. Ich habe von Charlie nie verlangt, dass er keiner schönen Frau mehr nachschauen darf. Ebenso durfte mir ein gutaussehender Mann gefallen. Auch ein kleiner Flirt war okay und es gab auch mal eine kleine Verliebtheit bei beiden von uns. Allerdings hatten wir beide nicht das Bedürfnis, mehr zu wollen. Wir wollten nicht nur die seelische sondern auch die körperliche Gemeinschaft nur miteinander erleben, niemals mit einem anderen Partner - und das ohne den Antrieb, Kinder aufziehen und versorgen zu müssen oder zu wollen. Ob das nun ein anerzogenes, übernommenes oder genetisch verankertes Verhalten ist - keine Ahnung. Bei uns ist es einfach vorhanden. Wir leben es ohne jegliche Zwänge und es ist einfach nur schön:)

Liebe Grüße von
Rita