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Partnerschaft/Ehe und Sexualität

17 Apr 2009 18:14 #4717 von Sonnenstrahl
Hallo ihr Lieben,

für mich ist wahre Liebe das schönste auf der Welt.Wichtig ist vor allem für mich das vertrauen zu einander-wenn das gegeben ist,läßt man seinem Wegbegleiter auch mehr freiraum zu allem .Bei mir ist es so,das ich mit einen Wegbegleiter" in wahre Liebe zusammen leben kann

aber ich kann auch alleine leben ohne einen Wegbekleiter an meiner Seite,dafür habe ich zu lange allein gelebt nach dem Tot von meinem überalles geliebten Mann,aber ich habe eines der größten Geschencke erhalten die es gibt in einer Partnerschaft---Ein Kind der innigen Liebe/mein unser Kind der wahren Liebe.

Ich bin ein sehr lebensfroher Mensch und gehe auf Menschen offen zu
aber was Beziehungen/Männer an geht bin ich sehr verschlossen sogar schüchtern.Bin ebend sehr vorsichtig.Für mich ist es ok,wenn Mann/Frau auch mal nach anderen sich um dreht,das liegt in der Natur des Menschen.Ist doch schön ein nettes Lächeln weiter zu schenken,es umschmeichelt einem doch,wenn man ein nettes lächeln zurück bekommt.Sex ist für mich noch nie wichtig gewesen,es gehört ebend mit zu einer Beziehung,ist schön,aber geht auch ohne.


Liebe grüße von
Angelika[/color]
19 Apr 2009 08:06 #4719 von hope
Liebe Traude,

eine höchst interessante Frage, die Du hier in den Raum stellst. Mich hat sie sehr zum Nachdenken angeregt.
Warum ein(e) PartnerIn? Warum diese `Fixierung`?
Wenn ich das richtig verstehe, siehst Du die steigende Scheidungsrate als Indiz dafür, dass die Ehe bzw. die Monogamie als `Institution` unpassend, mindestens aber überholt ist.
Ich persönlich tendiere eher dazu anzunehmen, dass kaum noch jemand bereit ist, sich im Kontext einer Beziehung zu engagieren, zu reflektieren ,`zu arbeiten`.
Tatsächlich denke ich, dass ein `neues Bewußtsein` entstanden ist - das `Ich`ist wichtig. D.h. die eigenen Bedürfnisse und auch Wünsche. U. die Bereitschaft sich `zu opfern` ( zu was ja Frauen historisch gesehen angehalten werden/wurden), vorgegebene Rollen einfach anzunehmen und zu erfüllen ist bei vielen `verschwunden`. Find ich gut ;-)
Die Konsequenz scheint allerdings nicht die zu sein, die Beziehung (weiter) zu entwickeln, sondern ihr eher (frustriert?) den Rücken zu drehen.
Ich zweifle daran, dass das der `richtige`Weg ist, d.h. dass uns der tatsächlich auch persönlich weiter bringt.
Ich glaube, so lange wir in Beziehung eine `Vervollständigung` unserer eigenen Person, ein Ausgleich/Ergänzung unserer eigenen Defizite suchen - so lange wollen wir etwas `haben`, nehmen mehr als wir geben oder geben zu viel, damit wir bekommen. Damit wird die Liebe wirklich `eingesperrt`/festzuhalten versucht, was sie, wie Arwen sagt, wirklich einfach nicht mag.
Nuja - im Grunde ist das aber auch gar keine Liebe, die hie rugrunde liegt.
Liebe gibt, ist `bedingungslos` - und genau damit haben wir so unsere Probleme, v.a. in der Partnerschaft, oder?
Ich glaube totzdem (oder gerade deswegen?) an die monogame Beziehung und auch `echte` Liebe darin/dabei. Vielleicht bin ich da eine Träumerin, kann schon sein.
Und ich glaube auch, dass sie zu uns `passt`, unserem Leben einen besonderen Sinn gibt - auch in der Form, uns eben mit ihr auf ganz besondere Weise kennen zu lernen ( uns selbst und den anderen) und zu verbinden - durch die besondere Nähe, auch auf bzw. mit der sexueller Ebene.
Abgesehen von dem Spiegel, der uns täglich durch das (intensive) Zusammensein vorgehalten wird, ist es doch `der Alltag`, der eine besondere Herausforderung darstellt.
Bei allen anderen Beziehungen gehen wir nach hause, wenn wir keine Lust haben, rufen nicht mehr an, wenn uns was ärgert...klinken uns doch mehr oder minder aus und machen `unser Ding`. Ìst nicht selten sehr angenehm ;-) , aber schafft das `Verbindung` und `Entwicklung`? Klar, auf gewisse Weise schon, aber nicht auf die besondere Weise, wie in einer partnerschaftlichen Beziehung, oder?
Sie fordert uns doch auf besondere Weise auf, uns `einzulassen`,auch anzunehmen und auch Bewußtsein zu entwickeln - für uns selbst und ein anderes `Menschenkind`. Keine Ahnung, aber iwi hab ich das Gefühl, das es in diesem Leben genau um dieses Bewußtsein geht.

Alles Liebe

Sylvie
19 Apr 2009 23:06 #4725 von Manni
Liebe Sylvie,

was ist denn wichtig in diesem Leben? Steht die Partnerschaft da tatsächlich im Vordergrund? Wieviel Zeit widmen wir ihr, bezogen auf dieses Leben hier? Und was ist mit dem ICH? Wie steht es zum WIR?

All diese Fragen gingen mir schon oft durch den Kopf und ich denke, dass da durchaus auch Zusammenhänge bestehen. So kann es kein WIR geben, wenn zuvor das ICH nicht präsent ist. Wer also nicht weiß was er hier will, dem kann dies auch ein Partner nicht vermitteln, geschweige denn eine Symbiose mit ihm eingehen. :silly:

Also dient doch unser Leben hier in erster Linie der Selbstfindung und dann der Weiterentwicklung in unserer Gesellschaft. Die Partnerschaft ist dabei nur ein Hafen in meinen Augen, wo Menschen zu einander finden und sich gegenseitig Halt geben können, eventuell gemeinsam eine Orientierung haben. Aber gehen sie ire vorbestimmten Wege auch gemeinsam? Und welchen Anteil nimmt die Sexualität dabei?

Mehr Fragen als Antworten
Manfred
20 Apr 2009 07:44 #4727 von hope
Lieber Manfred,

viele gute Fragen;-) Und die Denkansätze finde ich auch gut, von dem ICh und dem WIR... Allerdings - ich denke, in `Symbiose` mit einem Partner zu gehen ist `falsch`. Wirt und Symbiont sind voneinander abhängig... und das kann`s nicht sein.

Anworten auf Deine Fragen hab ich nicht wirklich - such ich auch noch ;-)

Alles Liebe

Sylvie
20 Apr 2009 20:25 #4731 von Traude
Hallo ihr Lieben,
Grundsätzlich sehe ich auch eine große Chance zur Menschlichkeit, in einer funktionierenden Partnerschaft.

Da wir aber nicht alle so gefestigt in uns selbst sind, gibt es da wohl auch diese lästigen Probleme.

Und von diesem Status der Unreife gehe ich jetzt einfach mal aus. Da ist für mich die Frage berechtigt, ob es da so ratsam ist, mit seinem Partner zusammen zu leben!?

Im Zusammenleben werden die Defizite zwar am deutlichsten, aber nicht jeder ist in der Lage, durch reine Versandesarbeit seine Haltung und Blickwinkel zu erweitern.

Wenn ich da von mir ausgehe, war ich mit Anfang 20 nicht in der Lage, meine Stärken bewußt zu erkennen und konstruktive Lösungen in allen Lebenslagen zu finden.
Geholfen hat mir zum einen das Feed-back meiner Freunde und zum anderen mein Interesse Zusammenhänge verstehen zu wollen. Und nicht zuletzt in wahrer Liebe leben zu wollen.
Dies brauchte alles seine Zeit und vielleicht haben die heftigen Gefühle der Trennung dazu beigetragen, mich heute befreit zu fühlen. Aber entscheident waren die Stärkungen und positiven Erfahrungen, um eine Ahnung von der bedingungslosen Liebe zu bekommen.

Lieber Manfred,

Süß-finde ich deinen Ausdruck der "wilden" Gemeinschaft.
Die WGs in denen ich lebte waren nicht wild- schade eigentlich. :laugh:
Ich glaube oft besteht ein vollkommen falsches Bild von WGs. Dies ist aber ein anderes Thema.

Alles Liebe
Traude
20 Apr 2009 21:46 #4733 von Rita
Hallo Manfred,

das ICH kann doch wunderbar durch das WIR ergänzt oder sogar gestärkt werden. Trotzdem geht jedes ICH auch einen eigenen Weg, der dem WIR aber keinen Abbruch tun muss.
Welche Rolle die Sexualität dabei spielt oder spielen kann, hatten wir doch schon ein wenig diskutiert. Oder hast du dazu noch andere Gedanken?

Lieben Gruß von
Rita