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Zur Zeit erkennen wir, daß wir kein materiell stabiles Universum bewohnen, sondern in einem großen Feld sich permanent verändernder, dynamischer Energien leben. Alles um uns besteht aus Energiefeldem, die der Mensch intuitiv zu erfahren imstande ist. Wir verfügen darüber hinaus über die Eigenschaft, unsere Energie durch Konzentration in jede gewünschte Richtung zu projezieren (»Wohin die Aufmerksamkeit geht, fließt auch die Energie«), um auf diese Weise unsere Energiesysteme gegenseitig zu beeinflussen sowie die Anzahl von positiven »Zufällen« in unserem Leben zu erhöhen.

Partnerschaft/Ehe und Sexualität

24 Apr 2009 09:05 - 24 Apr 2009 09:22 #4763 von Manni
Guten morgen!

Traude schrieb:

Desshalb wiederholt man/frau ihn wohl unterbewußt, um endlich getröstet und verstanden zu werden.


Meiner Ansicht nach, dienen diese Wiederholungen weniger dem Bedürfnis getröstet oder verstanden zu werden, als vielmehr der Verarbeitung und Bewältigung. Das Universum hilft uns insofern auf diese Weise unsere bestehenden Probleme zu lösen. Und das fatale dabei ist, dass es dabei sich solange auch steigern kann, bis wir einem bestimmten Druck (meist Leidensdruck) unterliegen, der dann zum Selbstschutz noch immer soviel Energie entwickelt, dass wir es schaffen können. Es dauert halt nur so lange wie wir uns dagegen sperren, nicht aus unserer Haut rauskommen usw. ;)

Ich finde das auch sehr spannend und übe mich gerade solche Dinge bewusst anzugehen, eben nicht mehr in mich rein, sondern auch mal aus mir raus zu kommen, mir dies und das selbst einzugestehen und mich dann fragen, ob ich das auch so möchte, wenn schon mein Unterbewusstsein ständig darauf zurückkommt. Also habe ich doch genau an dieser Stelle einen Konflikt, den ich auflösen möchte und eben nicht länger einfach nur hinnehmen oder nach Trost etc. suchen sollte. :blush:

Hilfreich habe ich die Übung empfunden, mich auf die jeweiligen Schmerzen, die dadurch entstanden sind, einzulassen. In der Meditation zu erfahren, wie sich so ein Schmerz anfühlt und was er mir sagen möchte. Auch nicht mehr dagegen angehen und ihn mit Arzenimitteln oder Schmerzableckung / -umleitung zu unterdrücken. Nerven sind doch Informationsquellen in mir und wenn sie Alarm schlagen, dann sollte ich bitte schön sie auch anhören und nicht ignorieren oder gar durchdrehen. Was ist die Ursache für diesen Schmerz und wo kommt er wirklich her? Habe ich da etwas übersehen oder nicht richtig wahrgenommen? :unsure:

Meine Eltern hatten ihre eigenen Probleme und sie können mir jetzt auch nicht mehr helfen, selbst wenn sie es wollten. Das Universum ist jedoch zu jeder Zeit präsent und gibt mir genau das, worum ich durch mein Denken bitte. Insofern brauche ich nur mal auf meine innerste Stimme zu hören und meine Gedanken darauf auszurichten, dann wird sich auch mein Handeln daran orientieren und die Dinge beginnen sich zu wandeln. :)

Es ist ganz einfach und klingt so leicht und doch ist es so verdammt schwer sich immer dessen bewusst zu sein und sein Leben entsprechend selbst in den Griff zu bekommen. Warum lassen wir uns von außen so leicht beeinflussen und können nicht auf unsere innere Stimme hören? Wie leicht ist es die Menschen z.B. mit Werbung zu manipulieren oder ihre eigene Meinung mit Nachrichten zu beeinflussen? :(

Modetrends oder auch das Bild einer schönen Frau wird durch andere geprägt. Was lecker aussieht, muss aber nicht lecker schmecken! Wieso lassen wir uns eigentlich durch äußere Einflüsse so sehr prägen? Warum geben wir unserer inneren Stimme und unserem Gefühl so wenig Bedeutung? Wie wäre wohl der Sex, wenn man nicht mehr sehen und auch nicht mehr hören oder schmecken könnte? Wie wäre das Leben, wenn man nur noch fühlen könnte, was angenehm oder unangenehm ist? Um wieviel leichter wären dann auch unsere Entscheidungen über das was wir wollen? Nichts könnte uns mehr aus der Bahn werfen! :P

Wäre diese Eindeutigkeit dann nicht auch zu langweilig für uns und gäbe es dann noch Entwicklungspotential? Es würde auch keiner Wiederholungen mehr bedürfen! Eigentlich auch schade, denn Liebe kann so schön sein und schöne Sachen möchte ich gerne wiederholen (geistig und körperlich) :kiss:

Liebe Grüße
Manfred
27 Apr 2009 23:12 - 27 Apr 2009 23:16 #4768 von Traude
Hallo ihr Lieben,

Das sind richtig gute Ideen um die "Schleifendramen" aufzulösen.

Mannimen- das werde ich mal ausprobieren. Bevor ich den Besen schwinge, erst mal zur Ruhe kommen und durch Meditation mich positiv aufladen. Ich kann mir jetzt schon vorstellen, dass dies eine besondere Erfahrung wird.

Hope- finde ich auch klasse, sich die Freiheit zu nehmen Strukturen grundlegend zu ändern.

-Jo- meine Mama hatte es in ihrem frühen Leben nicht so leich mit Kriegserfahrungen und Gefangenschaft. Da gab ihr wohl die äußere Ordung einiges an Halt, Orientierung und Bestätigung. Warum sie dabei so viel meckern mußte, weiß ich nicht.

-Für mich ist Hausarbeit nur eine Notwendigkeit um für uns alle Freiraum und gemütliche Lebensatmosphäre zu erhalten bzw. zu schaffen. Deshalb haben wir die Möglichkeit schon vorher mit der Gemütlichkeit anzufangen, indem wir mehrere Varianten ausprobiere und das eigentliche Ziel, dass sich jeder wohl und zu Hause fühlt, im Visier behalten.
Da stehen wohl noch einige Familienrunden an- aber zum Glück machen wir diese gerne :) .

Alles Liebe

Traude
28 Apr 2009 07:22 #4769 von hope
Liebe Traude,

warum Deine Ma dabei so viel meckern musste ? - na, vielleicht, aus demselben Grund, warum auch Du (innerlich) meckerst ;-): weil, das was sie erreichen wollte /gebraucht hat über das, was sie getan hat nicht zu erreichen war. Weil das, was sie meinte tun zu müssen, ihr in Wirklichkeit gar nicht entsprach und etwas ganz anderes `ihres`gewesen wäre...
So `Zeugs`zieht sich meistens über Generationen, egal, welchen `Mantel`das dann trägt - bis eine(r) der Sippe es lösen kann...

Ist nur so ne Idee von mir, die vielleicht auch helfen kann Verständnis für sich selbst und den/die anderen zu entwickeln...und dann den `eigenen`Weg zu suchen und zu finden.

Alles Liebe

Sylvie
28 Apr 2009 07:22 #4770 von hope
Liebe Traude,

warum Deine Ma dabei so viel meckern musste ? - na, vielleicht, aus demselben Grund, warum auch Du (innerlich) meckerst ;-): weil, das was sie erreichen wollte /gebraucht hat über das, was sie getan hat nicht zu erreichen war. Weil das, was sie meinte tun zu müssen, ihr in Wirklichkeit gar nicht entsprach und etwas ganz anderes `ihres`gewesen wäre...
So `Zeugs`zieht sich meistens über Generationen, egal, welchen `Mantel`das dann trägt - bis eine(r) der Sippe es lösen kann...

Ist nur so ne Idee von mir, die vielleicht auch helfen kann Verständnis für sich selbst und den/die anderen zu entwickeln...und dann den `eigenen`Weg zu suchen und zu finden.

Alles Liebe

Sylvie
29 Apr 2009 07:24 #4775 von Traude
Liebe Sylvie,

Ja stimmt! Die ganzen Gewaltbilder, die meine Mama erlebt hat, sind bestimmt ein harter Brocken. Das sie diese durch äußere Ordnung versuchte zu verarbeiten und ihr da die Nerven blank lagen, kann ich jetzt gut im Zusammenhang sehen.
Das Trauma das die Generation vor uns erlebt hat, ist wohl auch für ein Menschenleben sehr viel, oft sogar zu viel. Da ist es verständlich, dass wir Nachfolger auch einige Irritationen ab bekommen. :(

Wir haben eher die Chance, die Blockaden aufzulösen, weil wir diese grenzenlose Gewalt des Krieges nicht erlebt haben.

Das dies alles in unserem Leben und unserer Partnerschaften eine Rolle spielt, wird mir immer klarer.

Desshalb noch einmal meine Frage :- Ist da das Zusammenleben mit nur einem erwachsenen Menschen wirklich die geeignete Form, um sich konstruktiv weiter zu entwickeln?-

Mir ist schon klar, dass die Zweisamkeit für einige hier das Richtige ist. Trotzdem sehe ich die Gefahr der Konfliktpotenzierung schon gegeben. Die Konsequenzen einer Trennung, ist oft so niederschmetternd und folgenreich, besonders für die Kinder.

Ist zwar eine hypothetische Frage, ich bin aber noch nicht durch damit. Vielleicht fällt euch noch etwas dazu ein?

Alles Liebe

Traude
29 Apr 2009 08:26 #4776 von hope
Liebe Traude,

ich denke, diese Frage kann nur jeder für sich selbst beantworten.
Was in einer 2-er Bezierung geschieht, kann mann/frau als `Konfliktpotenzierung` sehen und erleben - der er/sie oder beide (noch) nicht gewachsen sind, oder als `Spiegel`/Chance /Heausforderung, sich dem zu stellen, was da (in einem) ist - und eben (positiv) `drangehen`.
Wie bei allem ist das eine Frage der Einstellung und Wertung, wie ich finde. Von dem abgesehen, kann `der richtige Weg` durchaus von Fall zu Fall auch eine Trennung und ein `anderes Leben` sein, wie ich denke.
Dass (große) Konflikte und Trennung für die Kinder eine üble Situation sind , das wissen wir alle. Und doch kann auch sie solche Erfahrungen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung weiter bringen.
Das ist jetzt vielleicht etwas weit aus dem Fenster gelehnt, aber ich glaube, dass es Kindern, für die alles `heil` gemacht oder dargestellt wird nicht unbedingt besser geht, denn die Welt ist nicht `heil`. Und lernen sie, mit Konflikten, Velrust und Trennung ( konstuktiv) umzugehen, wird für sie die Welt `heiler`sein.

Ich persönlich glaube, dass die Zweierbeziehung und die Familie, wie wir sie kennen, uns weiter bringt - auch wenn`s manchmal eher nicht so scheint. Und Ich persönlich glaube auch, dass uns dieses `System` in gewisser Weise vorgegeben ist - entsprechend Bert Hellingers Theorem der `Ordnungen der Liebe`.

Alles Liebe

Sylvie