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Partnerschaft/Ehe und Sexualität

19 Apr 2011 13:13 #13205 von Dieter
Hallo ihr Lieben alle,

meinen Beitrag zu diesem Thema:kiss:

Eine "Hommage an alle Frauen"

nextculturetrainings.org/Dear-Woman.432.0.html?&L=1&id=432

Herzliche Grüße

Dieter
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19 Apr 2011 13:46 #13207 von Ulli
Danke, danke an alle Männer, die ihre Weiblichkeit fühlen und zeigen!!:kiss:
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24 Apr 2011 08:30 #13341 von Arafna
hallo leute....

ich hab mir grad die beiträge hier zu gemüte geführt und das hat eine frage in mir aufgeworfen...

wo liegt der ursprung in der tatsache das katholische priester keine sexualität ausleben dürfen, worin liegt der ursprung das kirchen jahrhunderte sexualität zur sünde erklärten und es noch immer tun...

dann hab ich über mich selbst nachgedacht unter einfluß einiger passagen die ich hier so laß und einigem was mir im leben so begegnet ist....

mir ist etwas über mich bewußt geworden... wenn ich meine aufmerksamkeit dem "weltlichen" entziehe und sie auf mein inneres selbst richte ist mein bedürfnis nach sexualität gemindert oder in besonders intensiven momenten garnicht mehr vorhanden

warum suchen wir partner? ist es die suche nach erfüllung? ist sexualität und/cder wunsch nach seelenpartnern im grunde nur ein von unserem menschlichen intelekt verständliches und greifbares weltliches mittel erfüllung zu suchen weil uns das bewußtsein fehlt die wahre erfüllung zu verstehen und nach ihr zu greifen?

ist die tatsache das in der katholischen kirche sexualität als sünde bezeichnet wird ein zeugnis dafür das menschen schon einmal auf dem weg der erkenntnis waren und dann davon abgekommen sind und durch unverständnis dann etwas wie befohlene keuschheit wuchs?

kann mir jemand folgen bei meinem gedankenweg?

alles liebe arafna
24 Apr 2011 11:23 #13345 von Rita
Hallo Arafna,

für mich sind die Sexualität und die seelische Verbundenheit zwei Paar Stiefel. Die Sexualität ist für mich eine starke, körperliche Nähe mit einem großen Wohlgefühl. Kuscheln, sich gegenseitig spüren, der Hautkontakt, die Wärme des Partners - das alles sind körperliche Empfindungen, die für mich sehr schön sind und die ich nicht missen möchte.
Die seelische Verbindung läuft für mich auf einer ganz anderen Schiene ab und die funktioniert auch ohne Sexualität. Der spirituelle Draht zu meinem Mann ist immer vorhanden, ganz egal, ob wir Sex hatten oder nicht. Die körperliche Nähe ist das eine, aber die seelische Nähe ist etwas ganz anderes und die empfinde ich viel nachhaltiger und beständiger als die körperliche Nähe.
Da wir aber Menschen mit von Gott gegebenen, körperlichen Bedürfnissen sind, möchten wir diese Bedürfnisse auch befriedigen, was meiner Meinung nach vollkommen in Ordnung ist.

Hier einige Zeilen aus "Gespräche mit Gott" Band 2:

N.D.W.:"Wie können wir am besten diese Erfahrung namens sexuelle Energie Ausdruck geben?"

Gott:"LIEBEND.OFFEN.
Spielerisch. Freudvoll. Unverschämt. Leidenschaftlich. Geheiligt. Zärtlich. Humorvoll. Spontan. Rührend. Kreativ. Unerschrocken. Sinnlich.
Und natürlich: häufig."

N.D.W.: "Da gibt es jene. die sagen, dass der einzige legitime Zweck der menschlichen Sexualität die Fortpflnazung sei."

Gott:"UNSINN. Die Fortpflanzung ist in vielen Fällen die glückliche Folge und nicht die logische Vorausplanung der sexuellen Erfahrung. Die Vorstellung, dass Sex nur dazu da ist, Babys zu machen, ist naiv und der daraus folgende Gedanke, dass man mit dem Sex aufhören soll, wenn das letzte Kind gezeugt worden ist, ist schlimmer als naiv. Er ist wider die menschliche Natur - und das ist die Natur, die ich euch GEGEBEN habe.
Der Ausdruck von Sexualität ist das unvermeidliche Resultat eines ewigen Prozesses der Anziehung und des rhythmischen Energieflusses, der alles Leben antreibt."

und

N:D.W.:"Warum, wenn Sex so ein wundervoller Bestandteil der menschlichen Erfahrung ist, predigen so viele spirituelle Lehrer Enthaltsamkeit? Und warum lebten so viele Meister offensichtlich zölibatär?"

Gott:"Weil sie nicht glauben, dass die Menschen zu einem Gleichgewicht gelangen können. Sie glauben, dass die sexuelle Energie - und die Energien, die andere weltliche Erfahrungen umgeben - zu mächtig sind, um sie ganz einfach abzubremsen, um sie in Balance zu bringen. Sie glauben, die Enthaltsamkeit sei DER EINZIGE WEG zur spirituellen Evolution statt nur eine mögliche FOLGE davon."

N.D.W.:" Aber stimmt es nicht, dass manche sehr hoch entwickelte Wesen >>den Sex aufgegeben>> haben?"

Gott:"Nicht im klassichen Sinne des Wortes "aufgegeben". Es handelt sich nicht um ein erzwungenes Aufgeben von etwas, dass du immer noch haben willst, von dem du aber weißt, dass "es zu haben nicht gut ist". Es handelt sich mehr um ein einfaches Loslassen, eine Bewegung weg von - so wie man einen Nachschlag des Desserts von sich weist. Nicht, weil das Desert nicht gut ist. Nicht einmal, weil es nicht gut für dich ist. Sondern ganz einfach, weil du, wunderbar wie es war, genug hattest.
Wenn du deine Beschäftigung mit Sex aus diesem Grunde fallenlassen kannst, dann wirst du dich vielleicht dazu entschließen. Oder vielleicht auch nicht. Vielleicht entschließt du dich nie dazu, dass du "genug hattest", und willst immer diese Erfahrung machen - in Harmonie mit den anderen Erfahrungen deines Wesens.
Das ist okay. Das ist in Ordnung. Sexuell aktive Menschen sind nicht weniger für die Erleuchtung geeignet, nicht minder spirutuell entwickelt als sexuell enthaltsame Menschen.
Doch bewirken Erleuchtung und Entwicklung in der Tat, dass du deine SUCHT nach Sex, dein tiefes und dringendes BEDÜRFNIS nach dieser Erfahrung, dein zwanghaftes Verhalten fallen lässt.
Ebenso wird sich deine ausschließliche Fixierung auf Geld, Macht, Sicherheit, Besitztümer und andere Erfahrungen des Körpers verflüchtigen. Doch deine echte WERTSCHÄTZUNG für diese Dinge wird bleiben und SOLLTE es auch. Wertschätzung für ALLES im Leben ist das, was dem Prozess, den ich erschaffen habe, Ehre erweist. Die Verachtung des Lebens oder irgendwelcher seiner Freuden - selbst der elementarsten körperlichen Freuden - bedeutet Verachtung für MICH, den Schöpfer.
Denn wie, wenn du meine Schöpfung unheilig nennst, nennst du mich? Doch wenn du meine Schöpfung heilig nennst, heiligst du deine Erfahrung von ihr sowie auch mich.
Ich sage dir:Ich habe NICHTS Verachtenswertes geschaffen - und NICHTS ist "böse", es sei denn, das Denken macht es dazu, wie euer Shakespeare sagt."

Über Sexualität wird in dem Buch von Seite 155 bis 169 gesprochen. Es würde zu lang, das alles hier zu schreiben. Ich kann die Bücher von Neale Donald Walsch nur empfehlen. Ich lese immer wieder darin.

Liebe Grüße von
Rita
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24 Apr 2011 11:54 #13348 von Acid-Burn
Hi Stefan,

deine Beobachtung, daß der sexuelle Trieb nachlässt/verschwindet, je mehr man sich in sich
Selbst versenkt, kann ich bestätigen! Allerdings muß ich dir eine wirklich gute Erklärung
schuldig bleiben. Ich habe für mich schon einige Theorien, die ich wiederum von tibetischen
Mönchen habe,... hat was mit Energieumwandlung zu tun. Vielleicht kann Martin uns hier eine
für alle leicht verständliche Antwort geben? ;-)

Das mit der Katholischen Kirche entspricht nicht der offiziellen Linie des Heiligen Stuhles.
Sex wird dort NICHT als Sünde gesehen, ist er doch ein Teil der Schöpfung !
Papst Benedikt XVI. hat dieses Thema erst kürzlich wegen diverser Priester, die das Zölibat
brachen, neu erörtert.
Zum einen ist Sex eine Sache, die sich nur in einem "geschützten" Rahmen abspielen soll.
Das ist nach klasssich-christlicher Sicht die Ehe! Desweitern wird Verhütung im Großen und Ganzen
zwar abgelehnt, weil der Mensch den Sex nicht als "Ware", nur zum Spaß oder Zeitvertreib, behandeln soll. Im Fokus soll sein, daß Sex in erster Linie neues Leben ermöglichen soll.
Jedoch bleibt es Paaren, die schon Nachwuchs haben, offen, zu verhüten, wenn sie sich keinen
weitern leisten können (und hier sind nicht nur finanzielle Aspekte gemeint!).

Sex ist nur dann "Sünde", wenn er unverbindlich passiert. Zwischen Menschen, die nicht verbindlich
werden wollen, oder klassisch, zwischen Freier und Hure.
Der Gedanke dahinter ist, daß Sex eben nicht nur auf der körperlichen Ebene verbindet, sondern
auch immer zu einer "Verschmelzung" im geistigen Bereich führt. Etwa so, wenn du einen
Klebestreifen auf einen fusseligen Pulli klebst und ihn dann wieder abziehst.
Menschen, die viel unverbindlichen Sex haben, sammeln schnell viel "Müll" in ihrem Geistkörper an.

Und dann das Zölibat bei den Katholischen Priestern: Das geht zurück auf den 1. Korintherbrief im Neuen Testament. Kapitel 7, ab Vers 25. Der Apostel Paulus erklärt, daß ein Unverheirateter Mensch
"Gott" besser und intensiver dienen kann/wird, als ein verheirateter, der sich nebenbei noch um die Belange des Partners kümmern will/muß! Andererseits ist das Heiraten aber ein Segen, um
zu verhindern, daß jemand in seinen Leidenschaften "Feuer fängt",und anfängt, rum zu huren...
Sein Fazit: Wer heiratet, tut gut, wer nicht heiratet, tut besser!
Paulus schreibt aber auch, daß das KEIN GEBOT Gottes, sondern SEIN EIGENES ist.

Inwiefern ich mir diese Sicht zu eigen mache, sei dahingestellt. Weil es berechtigten Grund zu der
Annahme gibt, daß Paulus nach seiner Bekehrung für drei Jahre als Novitze in Qumran war, gehe ich davon aus, daß sämtliche Mann-Frau Abhandlungen von ihm aus Essenischer Sicht zu verstehen sind.
Für mich machen dann viele Abschnitte viel mehr Sinn und passen dann auch wieder in das Geschlechtsneutrale Handeln Jesu Christi!!

Vielleicht konnte ich dir ein wenig weiterhelfen,

Herzlichst,

Marcel
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24 Apr 2011 19:14 - 24 Apr 2011 19:21 #13354 von Arafna
hallo rita hallo marcel...

ich danke euch für eure beiträge....

mir geht es denk ich grad um einen bewußtwerdungsprozess worin die bedeutung von sexualität und der sehnsucht nach partnerschafft liegen könnte....

es ist sicher richtig das gott uns diese körperlichen bedürfnisse gegeben hat und das wir sie auch genießen sollen... nur möchte ich mir darüber bewußt werden worin der tiefere sinn liegt in diesem bedürfnis....

nun denke ich daran das vor dem sein auf erden die weiblichen und männlichen aspekte ineinander vereint waren....

vieleicht wurden sie für das irdische sein voneinander getrennt um sie im einzelnen erfahren zu können....

und doch werden diese unterschiedlichen aspekte wohl auf der nächsten ebene der existenz wieder miteinander vereint

wir suchen und genießen also die nähe, den ausgleich zum andern aspekt und je näher wir unserem inneren selbst kommen, also je näher wir der nächsten stufe der existenz kommen, je mehr verschwindet das sexuelle bedürfnis

sexualität und suche nach körperlicher und seeleischer nähe als lernprozess unterschiedliche aspekte auf dieser und der nächsten ebene miteinander zu vereinen

so meine theorie, meine empfindung

die ich ansatzweise in diesen passagen wiederentdecke

Gott:"Weil sie nicht glauben, dass die Menschen zu einem Gleichgewicht gelangen können. Sie glauben, dass die sexuelle Energie - und die Energien, die andere weltliche Erfahrungen umgeben - zu mächtig sind, um sie ganz einfach abzubremsen, um sie in Balance zu bringen. Sie glauben, die Enthaltsamkeit sei DER EINZIGE WEG zur spirituellen Evolution statt nur eine mögliche FOLGE davon."


Gott:"Nicht im klassichen Sinne des Wortes "aufgegeben". Es handelt sich nicht um ein erzwungenes Aufgeben von etwas, dass du immer noch haben willst, von dem du aber weißt, dass "es zu haben nicht gut ist". Es handelt sich mehr um ein einfaches Loslassen, eine Bewegung weg von - so wie man einen Nachschlag des Desserts von sich weist. Nicht, weil das Desert nicht gut ist. Nicht einmal, weil es nicht gut für dich ist. Sondern ganz einfach, weil du, wunderbar wie es war, genug hattest.
Wenn du deine Beschäftigung mit Sex aus diesem Grunde fallenlassen kannst, dann wirst du dich vielleicht dazu entschließen. Oder vielleicht auch nicht. Vielleicht entschließt du dich nie dazu, dass du "genug hattest", und willst immer diese Erfahrung machen - in Harmonie mit den anderen Erfahrungen deines Wesens.
Das ist okay. Das ist in Ordnung. Sexuell aktive Menschen sind nicht weniger für die Erleuchtung geeignet, nicht minder spirutuell entwickelt als sexuell enthaltsame Menschen.
Doch bewirken Erleuchtung und Entwicklung in der Tat, dass du deine SUCHT nach Sex, dein tiefes und dringendes BEDÜRFNIS nach dieser Erfahrung, dein zwanghaftes Verhalten fallen lässt.
Ebenso wird sich deine ausschließliche Fixierung auf Geld, Macht, Sicherheit, Besitztümer und andere Erfahrungen des Körpers verflüchtigen. Doch deine echte WERTSCHÄTZUNG für diese Dinge wird bleiben und SOLLTE es auch. Wertschätzung für ALLES im Leben ist das, was dem Prozess, den ich erschaffen habe, Ehre erweist. Die Verachtung des Lebens oder irgendwelcher seiner Freuden



lg arafna