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In Freude leben .....

23 Nov 2008 13:15 - 27 Nov 2008 03:46 #3371 von Gernot
Ich beschäftige mich gerade sehr intensiv mit dem Sterben, nicht mit dem körperlichen Tod, sondern mit dem Tod im metaphysischen Sinn. Mir ist klar geworden an wie vielen Dingen und Verhaltensweisen wir festhalten, festhalten um vermeintliche Sicherheit zu erleben - frei nach dem Motto:

"Lieber lebe ich etwas von dem ich sicher weiss dass es mir nicht gut tut - als das ich mich auf etwas einlasse, wovon ich nicht sicher weiss wie sehr es mir gut tun wird."


Ist das nicht verdreht? Lieber sterben wir als das wir das Risiko eingehen zu leben. Wir geniessen unserer Unglück zu sehr, als dass wir bereit sind es los zu lassen.

Dabei kann es so einfach sein. Ich lese gerade ein wundervolles Buch von Barry Long ("Nur die Angst stirbt") in dem viele tolle Sachen stehen mit denen ich mich Tag für Tag beschäftige - ich lese ein Stückchen und lasse es wirken, lasse es ziehen, wie einen guten Tee. Heute habe ich mich besonders mit diesem Abschnitt beschäftigt:

Das Leben soll genossen werden, und man soll sich seiner durch Freude bewusst werden. Denn Freude ist Bewusstheit. Wenn Du irgendetwas was du tust, geniesst, bist du in diesem Augenblick bewusst. Geniesse jeden Augenblick deines Lebens - und lebe in Freude. So einfach ist das.
Freude und Bewusstheit ist dein natürlicher Seinzustand. Sie sind immer gegenwärtig, wie die Sonne, die immer scheint, auch wenn auf der Erde Schatten liegt. Wenn du also aufhörst, in Deinem eigenen Schatten zu leben scheint sofort die Sonne und es kommt Freude zum Vorschein. Du findest sie nicht, indem du etwas Bestimmtest tust - im Gegenteil durch Verneinung, durch das Negieren des Schattens.

In Freude zu leben bedeutet, die Freude der Klarheit zu erleben - ohne Probleme. Unser ganzes Leben wird dann zu einer Freude oder Klarheit des Seins - ein Sein in Freude und Klarheit. Auch in Deinem Inneren ist es und wartet darauf gelebt zu werden. Du brauchst dich auch nicht anzustrengen um es zu erlangen, Du musst nicht danach streben, es suchen oder irgendwie etwas zustande bringen. Du BIST es. Es ist dein eigentliches, ursprüngliches Wesen.


Also: Macht was draus und FREUT EUCH DES LEBENS ......

ALLES IST GUT!!
25 Nov 2008 21:15 - 25 Nov 2008 21:22 #3395 von planetjanet
lieber gernot,

das sind ganz wunderschöne worte und ich freue mich sehr darüber, dass du sie für dich gefunden hast und mit uns teilst.

das man sich auch lieber in den lebenslagen aufhält, die einem am vertrautesten (aus der kindheit) sind, auch wenn die umstände alles andere als rosig sind, ist mir sehr bekannt ;)
und es ist tatsächlich äusserst ver-rückt, dass ich mir lieber diese grenzwertigen situtionen erschaffen habe, damit ich mich darin sicherer fühle.

vor der freude war und ist bei mir - dankbarkeit. dankbar, am leben zu sein. dankbar, für das auf-wachen und zu sehen, was ich mir immer wieder selbst angerichtet habe und mich für das licht zu entscheiden. mein leben jeden tag neu zu erschaffen, das leben zu lieben, die liebe zum sein und der leichtigkeit darin :woohoo:

da kommt schon freude auf...lach

die freude ist schon lange ein thema von mir. nach der freude habe ich lange gesucht ;)

vor einigen tagen habe ich dann aus dem "brandon bay - karten-set" folgende karte gezogen:

Freude

Freude ist in dir, um dich herum, überall.
Hast du durch unaufhörliche Aktivitäten, durch andere Menschen oder durch deine Arbeit danach gesucht, danach gestrebt, ein wenig Freude zu finden - in der ständigen Hoffnung, dass sie gleich hinter der nächsten Biegung auf dich wartet?
HÖR AUF MIT DER SUCHE.
Dein frenetisches Suchen schlägt die Freude in die Flucht, sie bleibt immer ausserhalb deiner Reichweite. Das einzige, was du tun solltest, ist dein Bewusstsein IN DIESEN MOMEMT zu bringen.
Während du dir diese Karte anschaust, achte darauf, wie sie aussieht, wie sie sich in deiner Hand anfühlt, achte auf ihre Schönheit, ihr Gewicht.
Dann nimm die Geräusche in deiner Umgebung wahr.
Erlaube dir, JETZT in diesem Moment VOLL DAZUSEIN.

Ein natürlicher Fluss der Freude wartet darauf, von dir entdeckt und erlebt zu werden. Zuvor hast du sie übersehen. Wenn du im gegenwärtigen Moment ruhst, wird ein stiller Fluss glucksender Freude aus deinem Inneren an die Oberfläche steigen.

Du BIST die Freude, die du suchst.



... SO WIE ES IST.


... da fühle ich doch gerade ein kribbeln und strahlen im bauch...lach

in lichtvoller verbindung

planetjanet :cheer:
11 Jan 2010 13:08 #8070 von Marion
Hallo Gernot,

gerade heute stoße ich auf deinen damaligen Beitrag. In mir kreist auch der Gedanke um das sterben. Ich fühle und spüre, daß es oftmals leichter ist zu sterben als weiter zu leben und die ganzen seelischen Schmerzen in sich zu vereinen.

Aller Anfang ist schwer. Gerade jetzt.

Gefühlsmäßig bin ich schon lange gestorben, denn ich spüre weder Freude noch Glück. Wenn ich an früher denke, dann erfüllte es mich schon mit Freude am Morgen aufzustehen oder Mittags heim zu kommen, wenn meine Mama gekocht hat. Jetzt und hier ist mein innerstes Tot und keine Freude mehr vorhanden. Es ist mir auch momentan nicht möglich mein Leben zu genießen.

Wie schaffe ich es Freude neu zu empfinden? Ein wunderbares Gefühl aber ich spüre es schon lange nicht mehr. Wenn ich keine Freude spüre kann ich auch das Leben nicht genießen.

Das Leben streicht an mir vorbei.

Wie kann ich lernen am Leben wieder aktiv teilzunehmen. Sicher spielen meine privaten Probleme eine große Rolle. Aber es ist leicht sich zu änder. Viel schwerer ist es gerade für mich mit meiner Familie und vor allem meinen Mann über meine Gefühle zu reden.

Wir genießen nicht das Unglück sondern jede Veränderung bedeutet für den einzelnen gegen den Strom oder die Ansichten zu schwimmen und das ist mit einer ungeheuerlichen Kraft verbunden. Es ist nicht immer leicht zu kämpfen. Im hier und jetzt wäre der Tod die Lösung meiner Probleme.

Maria
11 Jan 2010 13:59 #8073 von Syrin
Liebe Maria

Ich weiß nicht, ob es dir hilft, aber mir ist gerade ganz spontan der Thread "Warum soll ich lernen positiv zu denken?" eingefallen.
Dort ist bei mir noch allerhand Gutes hängengeblieben und ich denke, vielleicht magst du ihn dir auch noch mal durchlesen.
Mir hat er auf jeden Fall geholfen und gab mir Antworten.

Ganz viel Licht
Deine Syrin
11 Jan 2010 14:50 #8076 von SiMä
Liebe Maria,

ich kann gut nachempfinden, wie du dich fühlst. Mir ging es früher auch so, dass ich meinte der Tod sei die Lösung aller meiner Probleme. Ich habe aufgehört zu kämpfen, das was ist darf sein, und es ging mir besser. Kämpfen bedeutet für mich gegen das sein was ist.
Man kann von anderen Menschen nicht erwarten, dass sie sich so verhalten, oder das sagen was man gerne hören möchte, damit es uns besser geht. Die Menschen ändern sich, wenn man seine eigenen Erwartungen an andere herunterfährt und sie dort abholt wo sie sind.
Auch die Einsicht, dass wir selbst der Richter über uns und andere sind und nicht Gott oder andere Menschen hat mir viel geholfen.

Liebe Grüße
Silvia
12 Jan 2010 18:40 #8085 von Marion
Hallo Syrin und Simä,

ich habe euere Worte gelesen und so einiges für mich raus holen können. Heute habe ich den ganzen Tag Beiträge von Eckart Tolle angeschaut und einiges für mich darin gefunden. Es ist nicht das Leben das mir Probleme bereitet. Es ist die Lebenssituation und daran möchte ich mit all meiner Kraft arbeiten. Alles ist miteinander verbunden und dies zeigt sich in all unserem Handeln und Denken. So stellen auch viele Beiträge hier eine Verbundenheit darf, wenn man sie nacheinander liest obwohl in unterschiedlichen Foren.

Wer suchet der findet und dies hat mich heute das erste Mal mit Freude erfüllt die ich auch spürte. Danke an alle.

Maria