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× 3. Erkenntnis - Energien beginnen zu fließen:
Zur Zeit erkennen wir, daß wir kein materiell stabiles Universum bewohnen, sondern in einem großen Feld sich permanent verändernder, dynamischer Energien leben. Alles um uns besteht aus Energiefeldem, die der Mensch intuitiv zu erfahren imstande ist. Wir verfügen darüber hinaus über die Eigenschaft, unsere Energie durch Konzentration in jede gewünschte Richtung zu projezieren (»Wohin die Aufmerksamkeit geht, fließt auch die Energie«), um auf diese Weise unsere Energiesysteme gegenseitig zu beeinflussen sowie die Anzahl von positiven »Zufällen« in unserem Leben zu erhöhen.

Die Göttliche Verbundenheit zur Natur,Mensch,Tier.

25 Aug 2009 22:41 #5856 von Manni
Liebe Rita,

sind wir denn nicht immer irgendwie zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort? ;)

Alles ist doch eine Fügung Gottes oder des Universums! Wir ziehen an worauf wir reflektieren. B)

Diese Erkenntnis wird für mich immer deutlicher und ich frage mich, welche Botschaft sich dahinter verbirgt. Was bedeutet das für mich?

In diesem Mann habe ich nichts Schlimmes gesehen, denn er wollte ja auch nur helfen, so wie er es für richtig empfand. Insofern hatten wir beide das selbe Ziel nur mit unterschiedlichen Wegen. Und ich freue mich, dass wir uns dann doch so einvernehmlich einigen konnten und danach jeder wohl auch zufrieden seiner Wege weiter fuhr. :)

Liebe Grüße
Manfred
25 Aug 2009 23:05 #5858 von Rita
Lieber Manfred,

zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind wir dann, wenn wir uns für das Richtige entscheiden von dem, was wir angeboten bekommen = Fügungen.
Du hättest z.B. auch weiter fahren können, aus welchem Grund auch immer. Du hättest auch weiter fahren können, nach einer Weile doch das Gefühl haben können, umkehren zu müssen und der andere Mann hätte seine "Arbeit" schon getan. Du hättest später oder früher vom Pferdestall weg fahren können, dann hättest du vom Rehlein gar nichts mitbekommen.
Diese "Entscheidungen" treffen wir oft unbewusst und uns wird der Sinn erst klar, wenn wir sie getroffen haben. Oft können wir auch ganz bewusst wählen, welche Entscheidung wir treffen und dann ist der Weg der richtige, der mit unserer Intuition überein stimmt, auch wenn das ab und zu zunächst nicht so aussieht.

Lieben Gruß von
Rita
26 Aug 2009 23:22 - 26 Aug 2009 23:30 #5877 von Manni
Ja Rita,

genau das meinte ich auch mit den Fügungen. :)

Es sollte wohl so sein, dass ich zu dieser Zeit den Stall verlassen habe und genau dort langgefahren bin. Ich hätte ja auch einen anderen Weg nehmen können.

Das war alles noch unbewusst, da ich nicht wissen konnte, was mich hinter dieser Kurve erwarten würde. Und als es mir bewusst wurde, was ich da sah, hat nun mein Bewusstsein die Frage gestellt bekommen, was ich in diesem Fall zu tun hätte.

Und genau da setzt unser Lernprozess ein, wesshalb das Universum überhaupt diese Aufgabe für uns bereitgestellt hat. ;)

Jetzt heißt es handeln aber wie? Weiterfahren oder umdrehen! Wäre ich weiter gefahren hätte ich mich dieser Aufgabe wohl nicht gestellt und wäre vermutlich an dieser Stelle nicht weiter gekommen. Und ich würde immer wieder in so ähnliche Situation kommen, bis es mir gelingt, sie für mich und mein Bewusstsein abzuschließen.

Würde mir an der Natur so wie Angelika sie beschrieben hat nichts liegen, hätte ich das Rehlein vermutlich nicht einmal gesehen. Doch ich habe es in seiner wundervollen Schönheit wahrgenommen, daher konnte ich auch nicht weiterfahren und musste einfach umdrehen. Es war klar für mich, dass ich es aus diesem Gefahrenbereich bringen sollte.

Aber warum kam da noch der andere Mann hinzu? Das hätte ich auch ganz alleine geschafft. :dry:

Inzwischen ist mir klar geworden, dass das dem Universum auch klar gewesen ist und es wollte mir bei einem ganz anderen Problem seine Hilfestellung anbieten. Für mich stellte sich nun verschärft die Aufgabe genau mein Ziel durchzusetzen und es eben nicht andere Leute für mich machen zu lassen. Mich dieser Aufgabe zu stellen und zu sagen, dass ich das so eben nicht möchte sondern anders.

Hätte der Mann die gleiche Aufgabe gehabt, auf seine Weise, wäre es sicher noch schwerer für mich geworden. Insofern könnte dies schon meine nächste Aufgabe werden. :lol:

Liebe Grüße
Manfred
31 Aug 2009 10:59 #5907 von Sonnenstrahl
Hallo ihr Lieben,

Lieber Manninen,

ich finde es hochinteressant wie und was du gedacht hast in dieser Situation um zu Helfen.Es gab zwei Wege-und einer davon war der richtige.Auch ich empfinde es als Fügung und verlasse mich auf meine Intuition.

Lieben gruß
Angelika
27 Okt 2009 19:53 #6391 von Syrin
Salve ihr Lieben! :woohoo:

Wenn ihr wüsstet, was ich gerade für eine Gänsehaut habe!!!
Manfred, heute Mittag hatte ich eine Eingebung, einen Tagtraum und indem sah ich, wie ein Rehkitz verwundet im Wald lag und ich es nicht anfassen wollte, damit die Mutter es noch als ihr Junges erkennt!!
Ich überlegte eine ganze Weile, ob ich diese Szene einmal im Fernsehen gesehen habe oder es mir (vielleicht in einem anderen Leben) schon mal passiert ist, doch ich fand keine Lösung.
Und dann dein Eintrag!!!
Mensch, jetzt bin ich wieder ganz hibbelig :laugh:

Liebe Grüße
Syrin
10 Dez 2009 14:31 #7570 von Syrin
Hallo ihr Lieben :)

Hier hab ich noch einen wunderschönen Songtext für euch rausgesucht, welcher mir persönlich sehr gut gefällt...

Heidnisch Barbastella

Diese Welt ist so laut, wir können unsere eigenen Gedanken nicht mehr hören.
Und so war es ein fremder Gedanke oder vielleicht auch Gesang, der mich einst tief in nächtlichen Wald gelockt, hin zu diesem wundersamen Geschöpf, welches sich im Mondlicht bewegte, an Halsring und langen Ketten angepflockt...

Ich habe dich einst tanzen sehen,
in dunkler Nacht allein im Wald.
Du ahntest mich nicht versteckt dort stehen.
Entblößt deine Haut, dir war nicht kalt.

Wie besessen schienen Fleisch und Geist.
Wie von Sinnen, wirr wie im Rausch.
Als wäre der Leibhaftige in dich gefahren.
Dann löste sich ein Schrei aus dir heraus!

Und erschöpft fielst du nieder auf die Knie,
lange Krallen gruben sich in Nadeln und Laub.
Etwas wie dich habe ich meinen Lebtag nicht gesehen,
und dennoch schien es mir alles seltsam vertraut.
Dann mit Augen, halb Mensch halb Tier, blicktest du entkräftet vom Boden auf.
Durch Äste und Wipfel zu noch herumwirbelnden Sternen.
Dann plötzlich wanderte dieser Blick zu mir.

Und du sprachst eine Formel, formtest Worte, die ich beim besten Willen nicht verstand.
Mir wurde schwindelig, etwas stimmte nicht, als wenn eine fremde Macht in mich drang...

Dann totale Stille, keinerlei Wahrnehmung!
Als wenn Zeit nicht mehr existiert hätte, Blut nicht mehr durch Adern geströmt und dieses Universum für einen Moment in seiner Bewegung wie eingefroren gewesen wäre.
Und ein wohliges Gefühl durchströmte Zweige und Äste, und Kraft stieg auf durch feine Kapillaren.
Und ich begriff zunächst nicht wie, doch hatte ich das Bewusstsein von Hunderten von Jahren.

Denn ich war Zweig, Ast und Baum, fühlte meine Blätter im kühlen Wind,
Fühlte tiefe Erdverbundenheit und Sorglosigkeit, die nur eigen einem Kind.
Und es schien mir alles wie im Traum: Allein gelassen in mir fremder Welt
Und doch verbunden mit jedem Wesen, das da atmete unter dem Himmelszelt.

Und ich spürte noch, wie du in Dunkelheit entflogst, mit flinken Schwingen gleich einer Fledermaus.
Und ich wollte noch etwas rufen, doch Laute drangen keine aus mir heraus.
Nur das leise Flüstern unserer Blätter war zu hören. Nur das leise Flüstern unserer Blätter...

Und auch wenn einen dies vielleicht erschauern lässt,
sollte für derartige Gefühle sein hier kein Raum.
Denn viel lieber als unter Menschen Mensch,
bin ich unter Bäumen dieser Baum.


Auch das Anhören lohnt sich:


Liebe Grüße
Eure Syrin