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Läuft die Zeit schneller?

28 Aug 2009 19:39 #5892 von karo
Liebe community,

manchen Menschen kommt es in letzter Zeit immer häufiger so vor als würde die Zeit schneller laufen.

Hier ein sehr interessanter Artikel dazu:
Läuft die Zeit schneller?
28 Aug 2009 23:13 #5901 von Taika
Hallo Karo,

das ist ein sehr interessanter Artikel, der auch mir auch erklärt, warum ich seit einigen Jahren sage, dass der Tag 48 Stunden haben müsste ;-)
Die Zeit rennt mir weg, die Ereignisse überschlagen sich, die Eindrücke, die man erhält, kommen manchmal in solcher Geschwindigkeit, dass man sie kaum noch verarbeiten kann. Das Leben scheint manchmal eine solche Intensität und Geschwindigkeit zu haben, dass ich sogar das Gefühl habe, dass der Körper nicht mehr mitkommt und mit allen möglichen unangenehmen oder schmerzhaften Sachen reagiert :(
Aber was mir bei all dem auch noch Stoff zum Nachdenken gibt, ist, dass ich Dinge aus der Vergangenheit - und sei es gestern gewesen - kaum noch erinnern kann. Es sei denn, es war etwas Einschneidendes, etwas, das man nicht so leicht vergißt. Aber der Alltag scheint nicht mehr im Kopf gespeichert zu werden. Kennt noch jemand dieses Phänomen?
Soweit ich mich erinnern kann, stand davon nichts in den Celestine Büchern?!

Liebe Grüße,

Taika
31 Aug 2009 14:48 #5911 von KeepOnSmiling
Hallo Taika und Karo,
liebe Community,

ich habe bezüglich der Zeit eine ganz andere Wahrnehmung:
Für mich läuft die Zeit wesentlich langsamer. Immer öfter bin ich beeindruckt, was ich alles erledigt bekomme oder wieviel ich den Tag über mache.

Ich dachte eigentlich, dass das daran liegt, dass ich wesentlich konzentrierter und aufmerksamer "im Jetzt und Hier" bin, mehr im Fluss (FLOW) bin und mich mehr selbst aufgebe und "auf die Sache", meinen Gegenüber oder meine Tätigkeit konzentriere.

Beim Meditieren ist das auch so... "Gefühlte" zweieinhalb Stunden, in denen Zig-Millionen Gedanken und Bilder habe an mir vorbeiziehen lassen, stellen sich nach der Meditation als 15-20 Minuten heraus!

Bei dem Artikel, den Karo eingestellt wird genau umgekehrt argumentiert. Die Zeit läuft schneller, wenn man sehr konzentriert und vertieft in einer Tätigkeit "aufgeht"...

Nun... Meine Wahrnehmung der Zeit ist in jüngster Zeit eine Andere!

KeepOnSmiling
:) lliKöhl
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31 Aug 2009 22:23 #5917 von Taika
Hallo Olli, hallo ihr Lieben,

das ist schon komisch, und trotz Nachdenkens komme ich auf keine Lösung, warum das so gegensätzlich ist.
Auch bei der Meditation, die Du ansprichst, ist es bei mir so, dass ich denke, es ist eine Viertelstunde, höchstens aber eine halbe vergangen - und dann sind es 1 1/2 Stunden (nein, ich schlafe nicht dabei ein :cheer: )
Das einzige, was ich sagen kann, ist, dass ich ein recht rastloser Mensch bin, mich sehr gerne bewege, und mir auch immer wieder etwas anderes einfällt, was noch erledigt oder gemacht werden könnte. Allerdings war ich schon immer so und habe mich auch in den letzten Monaten öfters gefragt, wie ich früher alles geschafft habe, trotz zwei kleinen Kindern.
Allerdings bemerke ich dieses Aufgehen in einer Tätigkeit, besonders bei solchen, wo der Verstand ruhen kann, auch immer öfters. Rasen mähen, Geschirr spülen, bügeln, streichen - nur um ein paar zu nennen. Alles funktioniert wie am Schnürchen - und irgendwann ist Monika wieder da und überlegt, was als nächstes gemacht werden könnte. Auf diese Art vergeht ein Tag so unheimlich schnell, dass ich meistens das Gefühl habe, mir wurden ein paar Stunden gestohlen.

Dazu kommt dann das, was ich schon erwähnt habe, dass ich wirklich ganz schön nachdenken muss, um den gestrigen Tag noch zusammen zu bekommen. Am Anfang hat mir das schon Angst gemacht, aber inzwischen denke ich, dass auf dieser Welt vielleicht nichts so wichtig ist, wie es vorgibt zu sein - und mir das damit einfach gezeigt wird. Jedenfalls lebt man nach meiner Erfahrung ruhiger, weil damit natürlich auch die kleinen negativen Vorkommnisse verschwinden.
Alles sehr verwirrend... :silly:


Liebe Grüße,

Monika
01 Sep 2009 10:20 #5923 von Rita
Hallo Monika,

wenn ich es richtig verstanden habe, bist du, wenn du etwas tust, mit dem Kopf schon bei der nächsten Tätigkeit?! Das stellt sich für mich als Rastlosigkeit dar und das bewirkt eine gewisse Schnelllebigkeit. Sich achtsam auf die augenblickliche Tätigkeit einstellen, ohne mit den Gedanken schon wieder in der Zukunft zu sein, bringt MIR eine große Ruhe. Ich bin sortierter und ganz bei mir und in meiner Mitte. Trotzdem bekomme ich mehr geschafft, als wenn ich innerlich den zweiten Schritt vor dem ersten tue. Diese Einstellung habe ich erst lernen müssen. Ich bin vom Naturell her zu einem Teil sehr schnell in allem und habe mich früher oft selbst überholt. Dabei fühlte ich mich aber nicht besonders gut. Irgendwann hat sich der andere Teil von mir gemeldet und mir andere Möglichkeiten aufgezeigt. Ich habe sie ausprobiert und festgestellt, dass DAS mein Weg ist und ich fühle mich guuuuuuuut dabei :)

Lieben Gruß von
Rita
02 Sep 2009 22:48 #5926 von Taika
Liebe Rita,

da habe ich mich scheinbar zu undeutlich ausgedrückt :blush:
Genau wie du dich beschreibst, war ich früher auch. Da war es dann tatsächlich auch so, dass ich während dem Tun gedanklich schon bei der nächsten Tätigkeit war :silly:
Inzwischen versinke ich aber im Tun, es gibt keine Gedanken mehr an das Nächste. Die kommen meistens erst dann, wenn ich etwas beendet habe und erst dann überlege ich, was als nächstes dran ist. Aber gerade auf diese Weise rennt mir der Tag weg.
Aber vielleicht ist das auch nur so, weil dieses sich selbst überholen, was du beschreibst, gar nicht mehr möglich ist.
Auch für mich war es ein Lernprozess und mit der Zeit natürlich auch die Erfahrung, dass es einem damit besser geht - und dass es immer öfters so ist, dass man in einer Tätigkeit vollkommen aufgehen kann, ohne an das zu denken, was denn nun alles noch erledigt werden muss.
Das Wort "rastlos" war von mir falsch gewählt. Ich meinte einfach, dass ich zu den Menschen gehöre, die gerne etwas körperlich tun, die Bewegung lieben. Genauso gibt es ja die Menschen, die lieber ruhige, sitzende Tätigkeiten ausüben. Aber das hat sich ja keiner ausgesucht - und man kann so oder so völlig in dem, was man tut, versinken :)

Liebe Grüße,

Monika