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"Zufälle" , Zeichen auf dem Weg des Lebens

13 Mai 2010 09:24 #9739 von Love4free
Guten Morgen liebe Leut :-)

Schon seit meiner Kindheit weiß ich, dass es keine Zufälle gibt, dass Alles einen Sinn hat.

Mich würde interessieren, wann ihr das erste Mal erkannt habt, dass es keine Zufälle gibt im Sinne von "das ist zufällig passiert".

Auch gern mehrere Stories von ergreifenden Momenten, die den Schalter bei Euch umlegten :-)



Ich freue mich auf Eure Antworten!

Liebe Grüße,Love
13 Mai 2010 09:55 #9740 von SiMä
Hallo Love,

ich hatte vor ca. 20 Jahren so ein Erlebnis, dass mir den Schalter umgelegt hat.

Ich habe schon immer an ein weiterleben nach dem Tod geglaubt. Jedenfalls ist mein Vater ein paar Tage vor Weihnachten gestorben, tödlicher Herzinfarkt.
So ca. 3 Tagen nachdem er gestorben war, habe ich zuhause sauber gemacht, staubsaugen etc. Ich hatte im Schlafzimmer einen alten Radio/Casettenrecorder, der eigentlich nie eingeschaltet war. Ich war dann fertig mit staubsaugen, auf einmal war das Cassettenfach eingeschaltet und es spielte ein schönes Lied.
Sofort kam mir in den Sinn, meinem Vater geht es gut, ich brauche mir keine Sorgen machen.
Ich war hundert Porzent davon überzeugt, ich habe das Cassettenteil nicht eigeschalten und mit dem Staubsauger versehenlich dranzukommen war ausgeschlossen. Dieses Erlebnis kommt mir heute noch vor, als ob es erst gestern geschehen ist.

Ein zweites prägendes Erlebnis hatte ich einmal bei der Heimfahrt durch Stuttgart. Meine Mann und Kinder schliefen im Auto und man muss sich ja schon konzentrieren bei den vielen Ampeln. Bei einer war ich dann unaufmerksam, sah noch im vorbeifahren, dass es rot war, ich hab geschrien, meine Familie wachte auf, ich sah uns schon in einem Knäul aus Blech.
Ich empfand es dann so, alles wie in Zeitlupe, oder die Zeit wie angehalten.
Alle anderen Autos an der gr0ßen Kreuzung blieben stehen, als ob alle auf einer anderen Bewußtseinsebene zusammen gearbeitet haben.

Ich finde solche Erlebnisse fanzinierend .

Es grüßt Euch
Silvia
13 Mai 2010 12:15 #9742 von karo
ich kann den tag der sonnenfinsternis nicht vergessen. meine familie hatte frei und wir sind mit unseren schutzbrillen in richtung süden gefahren. immer der klaren sicht der finsternis entgegen.
stundenlang saßen wir bei blauem himmel und strahlendem sonnenschein irgendwo in der prärie neben einem maisfeld und beobachteten mittels teleskop die zunehmende verhüllung der sonne.
jedoch kurz davor tauchte plötzlich eine dunkle regenwolke auf, vor der wir dann flohen immmer in richtung einer besseren sicht.
wir kamen durch orte durch, sahen auch, dass alle welt sogar auf den fernstraßen stillstand und alle gen himmel starten. alles lag in diesem unheimlichen dunkelorange-farbenen licht.
ich schrie meinen mann an, wir müssen raus, gleich ist es soweit. und wir sprangen aus dem auto, wieder neben einem maisfeld, ich hörte noch eine amsel ganz wild zwitschern, wir hielten uns an den händen und sahen gen himmel. die amsel verstummte und verharrte in einer duldungsstarre. für mich hat gott die erde angehalten. man erkannte deutlich, wir sind alle eins.

nach einer minute höchstens war das erlebnis vorüber. wir setzten uns ins auto und erst jetzt konnten wir uns orientieren, wo wir uns befanden. wir waren in marktl am inn, von wo der zukünftige papst herkommen sollte...
zufall? oder wink mit dem zaunpfahl, dass die katholische kirche sich zersetzen wird in der endzeit?
(ich bin zwar gottgläubig, aber nicht katholisch.)
15 Mai 2010 10:50 #9756 von Love4free
Vielen Dank für Eure Stories!!!

Oh Mann... wo fange ich da bloß an???

Es gibt so viele Erlebnisse in meinem Leben die keine "Zufälle" waren.

Früher bin ich immer mit der SBahn in die Arbeit gefahren, lebte eher ländlich, mit der Bahn so 40 Min von der Stadt entfernt. Und oftmals überkam mich einfach so ein Gefühl, dann ein Bild von einem Menschen den ich schon länger nicht gesehen hatte und plötzlich stieg dieser Mensch an der nächsten Haltestelle ein, obwohl er/sie sonst nie dort zu tun hatte. Das ging mir mit 4 Personen so, immer andere Haltestellen in einem Zeitraum von ca einem Jahr. Und ich redete mit ihnen über dies und jenes. Sie erzählten mir Dinge die mir später in meinem Leben hilfreich waren. Informationen die ich später mühsam hätte sammeln müssen.....




Mein bester Freund seit der 9.Klasse, ich nenne ihn einfach mal Peter Bauer :-) und ich haben eine extrem starke Bindung zueinander. Auch wenn wir uns mal ein Jahr nicht sehen oder von einander hören und uns mal wieder sehen, ist es so als würde keine Zeit dazwischen liegen.

Es war Samstag Abend, ich fuhr von einer Freundin (mal wieder mit der Bahn) heim, ich war 16.
Stand da so am Gleis, aufeinmal sprach mich ein junger Mann an wie ich heiße, was ich noch so mache.
Er erzählte mir dass er bei seinem Kumpel war, sie Musik gemacht hätten. Er zeigte in die Richtung in der das Haus meines besten Kumpels lag. (Die Freundin von mir wohnte nur ein paar Straßen weiter).
Wir verabredeten uns für den nächsten Mittag auf einen Cafe in der Stadt.
War ein netter Tag. Er brachte mich nach hause, aber davor wollte er noch zu dem Freund bei dem er am letzen Abend wohl etwas vergessen hatte. Wir stiegen an der Haltestelle aus an der wir uns kennenlernten, gingen den langen Weg vom Bahnhof in die Richtung in die er letze Nacht gezeigt hat. Aufeinmal standen wir vor dem Haus meines Besten Freundes....Gänsehaut...
Und ich: Peter Bauer heißt Dein Kumpel?
Er: Ja, woher weißt Du das?
Ich: weil er mein bester Freund ist...




eine Woche später hatte ich einen Traum:
Nur in einem Nachthemd lief ich barfuß die vom Regen nasse Straße entlang, ich klopfte an viele Türen weil ich Hilfe brauchte, ich war schwanger und war verzweifelt. Ich war müde und keiner machte mir die Tür auf, jeder schrie durchs Fenster, geh weiter! Wir können Dir nicht helfen!!!

Diesen Traum habe ich noch heute klar vor Augen, die Gefühle aus diesem Traum kann ich immer noch nachempfinden.

Wiederum eine Woche später, ich glaub es war dann Freitag, war ich bei meinem Freund (der der meinen besten Freund kannte). Lalalalalalllllllllllaaaa.....
Gummi ist gerissen..... ich 16, ergo nicht gut!!!!
Wir sofort los, eine Notapotheke aufsuchen. Ich glaub wir waren fast 2 Stunden IM REGEN unterwegs. Ich fühlte mich wieder wie in diesem Traum....barfuß, schwanger???? :-), verzweifelt. Endlich an einer Notapotheke angelangt, war eine sehr "nette" Frau am Schalter (mit Vorurteilen bepflastert :-), weil klar, 16, und so ein Problem, da wird man halt gleich abgestempelt...
"GEH WEITER, da vorne ist doch das Krankenhaus, WIR KÖNNEN DIR NICHT HELFEN!

Im Krankenhaus dann, nach langem Warten....holte mich der Arzt rein...auf seinem Türschild stand:

Dr. P. Bauer

Das erste was ich ihn fragte war:
"wie ist denn Ihr Vorname?"
Er schaute zwar etwas komisch, aber sagte dann: Peter.


Also der Arzt hieß so wie mein bester Freund!
Natürlich nicht Peter Bauer, mein bester Freund hat einen Nachnamen den ich noch kein zweites Mal gehört habe, außer bei dem Arzt....und dann noch der gleiche Vorname... da wusste ich es kann nichts schiefgehen.
Es ist auch nichts schiefgegangen :-)

Die Beziehung war dann nach einem halben Jahr beendet, übertriebene Eifersucht seinerseits....und leider Drogen von denen er nicht wegkam...

Ich wieder single, kein Bock auf die Männerwelt :-)
wurde von einer Freundin auf eine Party eingeladen. Sie wollte gleich verkuppeln (auf sowas stand ich noch nie!!!) Sie stellte mich einen Kerl vor mit dem ich mich unterhielt. Aber er kam so arrogant rüber, meinte er sei was Besseres als all die Teenies die sonst noch so auf der Party waren (er war 3 Jahre älter) irgendwann war kein Auskommen mehr mit ihm, ich wünschte ihm einen schönen Abend und wollte mich wieder ins Getümmel werfen. Er wich mir jedoch nicht mehr von der Seite, bedrängte mich, machte mich an. Bis es mir zuviel wurde und ich ging. Er mir hinterher blablabla. Irgendwann wurde ich ihn dann los. Nennen wir den Kerl Paul. Er war Musiker und gehörte einer Band an die derzeit voll "in" war.... jeder redete von Ihnen...

ein Jahr später lernte ich meine letzte Beziehung kennen mit dem ich dann sechs Jahre zusammen war.
Er war sehr Musikbegeistert, machte sie selber, wir redeten viel und lange. Irgendwann viel dann der Bandname von der Band in der "Paul" mitwirkte. Und ich erzählte meinem Ex die Story, was an dem Abend auf der Party mit Paul los war.
Er schaute mich ungläubig an und meite:
"Was? der Paul? Das ist ja komisch. Das habe ich nicht von ihm gedacht, er ist einer meiner besten Freunde...."

So klein ist die Welt. Ich mein ich leb in ner Großstadt!

So erstmal genug.... :blink:

Liebe Grüße Love