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kontrolle loslassen

27 Nov 2012 12:51 - 27 Nov 2012 12:51 #18701 von Manni

Entfalten schrieb: Die gesunde Balance zu halten?


Das möchte ich an dieser Stelle mal hervorheben. B)
28 Nov 2012 14:32 #18703 von Bea
Ein liebes Hallo schicke ich mal in die eifrige Runde...

Ich lese jetzt schon die ganze Zeit, was hier geschrieben wird und das Thema lässt mich auch nicht los.

Mannimen, dir schicke ich mal ganz viel Kraft und die Energie dafür, dein Projekt so gut es geht zu beenden. Ich habe das Gefühl, dass du zwischen zwei Stühlen sitzt, genauso bin ich mir auch oft vorgekommen.

Als Bauleiter hast du natürlich die Kontrollfunktion, dass alles am Bau richtig läuft und dass der Bauherr zufrieden ist. Wenn ich mit guten Firmen zusammenarbeite, dann kann ich darauf vertrauen, dass die Arbeit für alle Beteiligten zufriedenstellend erledigt wird, ansonsten muss ich ständig kontrollieren, damit z. B. nicht noch mehr Mängel entstehen oder sich das ganze Baugehabe nach hinten verschiebt.

Wenn ich mir zum Beispiel einen Fahrkartenkontrolleur anschaue, ohne dass er seine Fahrkarten kontrolliert, wäre er wohl arbeitslos und ohne diese Kontrolle gäbe es wohl diesen Beruf gar nicht.

Die Verkehrsgesellschaft stellt sich mit Sicherheit nicht hin und sagt:"Wir müssen die Kontrolle loslassen, damit es in den Fluss kommt".

Weil es zu viele Schwarzfahrer gibt, deshalb wird kontrolliert.

Und an wem liegt es? Es liegt an den Menschen, die ihre Macht mit aller Macht ausüben wollen.

Der eine bezahlt keine Fahrkarte, weil er kein Geld hat oder nicht einsieht eine Fahrkarte zu kaufen. Der auf der anderen Seite verlangt für Schwarzfahren eine hohe Strafe und bekommt dafür viel mehr, als wenn der Fahrgast eine Fahrkarte gekauft hätte.

Das Ganze sind Machtspiele, wer wohl hier der stärkere ist und wer wohl hier gewinnt.

Bei den Tieren sehe ich das ebenso, die Gottesanbeterin frisst zum Beispiel nach der Paarung ihr Männchen auf...

Nur Tiere in der heutigen Zeit brauchen nicht rauszugehen und Geld zu verdienen, sondern sie werden von uns Menschen genährt. Das ist wahrscheinlich auch ein großer Teil ihrer Dankbarkeit. Jedenfalls ist mein Kater dankbar dafür, wenn ich ihm was mitbringe, weil er es alleine nicht kann.

Es geht hier in der Welt, um zu viel Geld, was ich schon oft feststellen durfte.

Der eine oder andere hat vielleicht nicht solche Erfahrungen gemacht und ist auch deshalb von Anfang an in das Vertrauen gekommen und im Fluss, andere arbeiten noch daran.

Aber ist es nicht Sinn und Zweck, dass der Frieden in uns Menschen zurückkehrt, in all der Zeit, die oft grau und ausweglos ist?

Viele Menschen spüren in sich, dass sie keine Kontrolle ausüben müssen, weil sie in sich selber ruhen, sie haben ihren Frieden gefunden, den anderen, dazu zähle ich mich auch, fällt es immer noch schwer die Kontrolle los zu lassen, vielleicht aus Angst, dass das Leben außer Kontrolle gerät und man vor einem Scherbenhaufen steht.

Wenn ich dann zwischen den Zeilen lese, wie viel Kraft es den einen oder der anderen kostet, das Aufrechtzuerhalten, was einem Tag täglich begegnet...

Frage ich mich dann auch manchmal, hat es Sinn und Zweck gegen Windmühlen zu kämpfen oder lässt man dann einfach los und übergibt alles dem Universum, so dass es sich entfalten kann?

Eine gesunde Balance zu halten...

Dem einen Recht ist des anderen Unrecht...

Was ich mir wünsche und was ich hier jedem einzelnen wünsche ist;

dass er die Kraft hat jeden Tag aufzustehen mit der Vorfreude auf seine bevorstehenden Aufgaben, den Mut hat zu sich selber zu stehen, auch wenn man Fehler macht, Fehler sind Erfahrungen, wie mich jemand belehrt hat .-))) und am Ende eines Tages zu sagen,

"ich bin mit dem zufrieden, was ich geleistet habe, ich kann mich so annehmen und lieben wie ich bin"...

Falls das nicht der Fall ist, sollte man in seinem Leben was ändern, nur nicht sich selber verändern, denn als Mensch ist man einzigartig und wunderbar.

Alles Liebe für euch...

Bea
Folgende Benutzer bedankten sich: Manni
28 Nov 2012 15:02 #18704 von anja sophia
hmm manni, ich überlege gerade, die ich das noch verständlicher schreiben kann. vielleicht geht es an dieser Stelle auch zuweit mein vieles Gefrage aus dem Interesse heraus. Als ich fragte, was dein Beitrag zur Situation ist, in der du dich befindest, beschriebst du mir was du tust, wie du handelst. Mit was tust du im Innen, meinte ich eher was liegt möglicherweise in deiner Einstellung verborgen, dass dich immer wieder diesen Teufelskreis erleben lässt. Das ist so an diese Sache heran trete hat einfach den Hintergrund, dass ich selbst oft bei mir erfahren habe, dass der Knackpunkt des öfteren in meiner inneren Einstellung, in meiner Denke, in meinen Emotionen liegt, wenn ich im Alltag was immer wieder erlebte, was ich doch eigendlich anders wollte. Hier half mir nicht das Anschauen meiner Handlungen, sondern meine innere Landschaft und eine entsprechende Neuausrichtung gut weiter. So meinte ich das. Kannst du mir jetzt besser folgen?

Ich glaube in der Tat, dass Kontrolle und Kontrolle teilweise hier mit unterschiedlichem Verständnis beleuchtet wird. Kontrolle ist meiner Meinung nicht gleich Kontrolle. Wenn ihr hier über den Beruf eines Fahrkartenkontrolleurs redet und das mit dem ursprünglicihen Thema: Kontrolle loslassen vergleicht, dann möchte ich mich gern fragen: was hat das eine mit dem anderen zu tun? Und möglicherweise sprechen wir hier schon die ganze Zeit von 2 Paar Schuhen? Ein Fahrkartenkontroleur lässt sich die Fahrkarten von den Fahrtgästen zeigen. DAs ist sein Beruf. Sein Auftrag lautet: bitte die Gäste um ihre Karte, stelle ggf. eine aus und spreche ggf. Strafzettel bei schwarzfahren aus. Wenn ein Fahrkartenkontrolleur dies im Rahmen seiner Tätigkeit mit Freude tut, weil er einfach gern unterwegs ist und möchte dass alle Gäste gleichermaßen zu fairen Bedingungen am Ziel ankommen, gibt es hier keine übermäßige Kontrolle, dann besteht kein Grund, ihm zu raten, die Kontrolle aufzugeben, die er ja gar nicht perse durchführt. Wenn dieser Mensch schon vor der Tätigkeit bzw darüber hinaus sich ausmalt wer wohl wieder alles schwarz fahren könne, oder wie er es denn anstellen könne, möglichst die Schwarzfahrer zu erwischen oder dafür zu sorgen, dass alle brav die Karte bei sich führen, dann übt er aus meiner Sicht Kontrolle aus und hier würde ich ihm dann auch gern raten, doch mal die Kontrolle loszulassen und zu schauen, wie es dann läuft.
Wenn man sichh als Bauleiter also von seinen Arbeitern lediglich zeigen lässt, was sie tun und ein prüfendes Auge auf sie hat, ist das noch kein Indiz dafür, dass man Kontrolle ausübt, so wie ich es in meinem Eingangsgeschreibsel meinte. Aber wenn ich im Vorfeld schon am besten alle Eventualitäten ausloten möchte und anfange alles strengstens zu überwachen über die eigentliche Tätigkeiten hinaus, dann ist das für mich ein Indiz für vielzuviel Stress duch Kontrolle, die ich selbst ebnfalls bzgl. meines Jobs und meines Hundes noch am üben bin, diese loszulassen. Machtspiele werden vielen Berufssparten noch gern gespielt.
Wenn ich also mehr in der Selbstständigkeit mit dem Flow des Lebens die Dinge entstehen lassen möchte, heisst das noch lange nicht, dass ich dann einfach wild drauf los die Dinge tue. Meine Texte, die ich für Aufträge schreibe schaue ich mir auch vor der Übergabe nochmal prüfend an, ob alles Gewünschte enthalten ist. ;-)

Also für mich gibts da einen feinen Unterschied zwischen kontrollieren und kontrollieren. Und ich will somit auch nicht sagen, dass Kontrolle immer und überall schädlich ist und den inneren Frieden verhindert.

Mit den Dingen in Balance sein - jup, das finde ich auch wichtig! :-)

Herzlichst,
ana
28 Nov 2012 15:45 #18705 von Manni
Ja ana,

jetzt glaube ich dich etwas besser zu verstehen. Du meinst die Intesion aus der heraus Kontrolle ausgeübt wird. Wenn sie zu mehr Macht verhilft und mir das dann ein gutes Gefühl gibt, wäre dies nicht meine Intension. Damit hätte ich dann ein großes Problem.:S

Führt sie jedoch zu dem gewünschten Erfolg, ein mangelfreies Werk abzugeben, dann wäre das für mich eine positive Bestätigung alles richtig gemacht zu haben.:)

Ich meine jedoch noch eine weitere Variation, die mich einfach nicht loslassen lässt. Da ist die Intension eher Selbstschutz. Meine Leistung wird daran gemessen, ob sich der Erfolg einstellt oder nicht. Geht etwas schief, trage ich dafür die volle Verantwortung und muss damit fertig werden.:unsure:

Es ist mir also nicht möglich loszulassen, wenn ich meine Existenz nicht gefährden möchte. Es ist also keine Machtausübung sondern reine Selbstverteidigung und Prävention, damit mir das nicht passiert. Dabei übersehe ich zu leicht, was alles gut gelaufen ist und bemerke nur, was schief ging und mir vor die Füße fiel.:ohmy:

Das muss ich dann auch jedes mal teuer bezahlen und diese Erfahrungen haben mich schon an den Rand meiner Existenz gebracht. Ich habe also jede Menge Stress damit, dass künftig zu verhindern und besser unter Kontrolle zu bekommen.:P

Schön, ich könnte es auch ganz aufgeben und etwas anderes tun, wo ich deutlich weniger Verantwortung übernehmen muss. Ich könnte mir dann auch nicht mehr so viel leisten und müsste mich von Dingen trennen, die mir am Herzen liegen, z. B. von meinem Pferd. Doch genau dort kann ich auftanken und neue positive Energie schöpfen. Ich würde mir damit also keinen Gefallen tun.:blush:

Ich denke, dass ich etwas ändern kann an diesen Zwängen, ohne gleich alles hin zu schmeißen. Aber da fehlt mir noch eine gewisse Erleuchtung.;)
Folgende Benutzer bedankten sich: anja sophia
28 Nov 2012 16:15 #18706 von anja sophia
aprospros...mit meinem Hund hab ich mal an einer Baustelle angefangen zu üben. Ganz ohne Leine läuft das im Moment noch nicht. Doch haben wir es geschafft, dass er locker an der Leine ging, ohne allem hinterher zu ziehen und keinem hinterdreien zu bellen. Yeahh Hoffnung! ;-)

Ich stimme zu, dass oftmals die Hundeführer - die sogenannten Herrchen und Frauchen - das Problem sind. Bei mir und Arno merke ich jedenfalls schon mal jetzt durch ie Miniübung den Unterschied und so werden wir hübsch weiter üben für mehr Lebensqualität im gemeinsamem Gassigehhen :-).
28 Nov 2012 16:18 #18707 von Entfalten
Übrigens kommt nachmittags und Sonntags auf Sixx der "Hundeflüsterer". Die Bezeichnung der Sendung ist zwar nicht so prickelnd, aber der Cesar Milan um so mehr. Cesar Milan erklärt dort immer wieder, dass auf den Energieaustausch ankommt.