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Liebe und Bedürftigkeit ...

10 Aug 2008 19:17 #2678 von KeepOnSmiling
Ein sehr schönes Thema und gute Beiträge dazu, meine lieben Celestine-Freunde!

Ich bin auch der Meinung: Liebe ist selbstlos, Liebe ist bedingungslos!

Die Probleme und Schwierigkeiten, die entstehen, die Abhängigkeiten, Anforderungen und Regeln, die immer wieder damit einher gehen, kommen aber doch nicht von ungefähr... Ist doch seltsam, dass uns und anderen Beteiligten in Verbindung mit der Liebe oft auch Schmerzen bereitet werden, sei es nun durch andere oder uns selbst!

Ich selbst sehe "das Problem" darin, dass Liebe oft mit Partnerschaft verwechselt oder verbunden wird.
Während Liebe selbstlos und bedingungslos ist, ist es eine (Lebens-)Partnerschaft eben nicht! Hier gibt es klare Regeln, Vereinbarungen und Bedingungen, damit eine Partnerschaft oder eine Beziehung funktioniert... oder sollte sie es geben?
Zum Beispiel haben die meisten Menschen ein Problem damit in einer Beziehung vernachlässigt, respektlos behandelt oder (sexuell) "betrogen" zu werden. In der Liebe geht das schon... Jedenfalls haben uns das alle Religionsstifter oder auch Ghandi und Mutter Theresa oder der Dalai Lama gezeigt!

Meine Fragen dazu an Euch:
1. Wie seht Ihr das (die Vermischung von Liebe & Partnerschaft)?
2. Kann bedingungslose Liebe in einer bedingten Beziehung/Partnerschaft funktionieren?

KeepOnSmiling
OlliKöhl
Folgende Benutzer bedankten sich: Nirvana
11 Aug 2008 10:58 #2680 von Turquoise
Also ich für meinen Teil denke daß Liebe nur fließt, wenn es keine Bedingungen gibt. Alles andere ist Besitzanspruch oder Unsicherheit.
Natürlich braucht eine Partnerschaft Abmachungen und Regeln, aber ich knüpfe die Liebe nicht daran. Ich liebe meinen Partner nicht weniger, wenn er mal eine Regel mißachtet hat oder ich von ihm enttäuscht bin. Das heißt aber auch nicht, daß ich es ok finde, wenn er so handelt.

Dennoch kann ich sachlich mit ihm besser über die Lösung des Problems diskutieren, wenn ich meine Liebe und Offenheit für ihn beibehalte. Ich habe mich schließlich bewußt für dieses andere lernende, unperfekte Wesen entschieden, in vollem Bewußtsein, daß auch mal Reibung entstehen kann.

Liebe ist für mich aber auch etwas anderes, als dieses süßliche, schwerelose Wattebäuschchen-Gefühl, das viele damit verbinden, das aber sehr flüchtig und unverlässlich sein kann. Liebe hat für mich mit Mut und Tatkraft zu tun - Eigenschaften, die ich nicht ohne Eigenliebe und Selbsterkennntnis hätte entwickeln können.

Manchmal habe ich auch das Gefühl, die Liebe ist weg oder erschöpft. In diesen Momenten versuche ich, nicht die Panik zu kriegen und den Zugang zur eigenen Kraftquelle erst einmal wieder zu finden, bevor ich eine wichtige Diskussion mit meinem Partner führe.

Bin gespannt zu lesen, wie es andere sehen.

LG
Turquoise
Folgende Benutzer bedankten sich: Nirvana
11 Aug 2008 19:02 #2684 von sirascha
hallo zusamen,
ich finde diese aussage zutreffend (stammt nicht von mir):

egal was du glaubst,die liebe gibt dir immer recht.


also glaubt was ihr wollt,das meine ich nicht sarkastisch, sondern es liegt in der betrachtung des einzelnen,was für ihn wahr ist.

liebe grüsse
11 Aug 2008 21:06 - 12 Aug 2008 12:33 #2685 von Sonnenstrahl
Für mich ist Liebe und Vertauen sowie die Achtung dem anderem gegen über das wichtigste.Ich glaube an die Liebe,vieleicht bin ich zu Altmodisch in diesen dingen,was mit dem Wort,Liebe verbunden ist.Für mich bedeutet das Wort Liebe,dem anderen absulutes vertrauen entgegen zu bringen,sowie immer ein offenes Wort sich gegenseitig zu sagen,ohne das man den anderen wieder damit Verletzt,ja......das ist immer so leicht gesagt",den anderen nicht damit zu verletzen,es ist in dem Moment schwäche von einem,weil man nicht weiss,wie man sich ihm/ihr.......sich gegenüber verhalten soll.Wer wirklich Liebt......wird dem Partner immer verzeihen,obwohl ihm/ihr...es so sehr wehgetan hat,die Seelischen Verletzungen die man mit Worten einem zugefügt hat,owohl man weiss,das dieser Mensch der gegen über einem steht,ein wunderbarer Mensch ist.Es ist wichtig,das man auch zu dem Partner hält,wenn es mal schwere Zeiten gibt,und ihn dann nicht einfach so im Stich lässt,wie sagt man immer so schön",so wie in guten und in schlechten Zeiten soll man zu einander stehen.Es ist kein Mensch vollkommen,aber das sollte man sich immer vor Augen halten,das es nicht nur an einem liegt.Es herscht oftmals ein innerlicher Krieg mit sich selbt,und macht sich selbst Seelich fertig,sowie sein liebes gegenüber das sehr darunter zu leiden hat,weil sie/er,nicht weiss wie er /sie im Helfen kann.Man hat oft Angst etwas falsches zu sagen,um es nicht noch schlimmer werden zu lassen.Man geht manchmal riesiken ein,wo man hoch Pockert,und es im kauf nimmt,das man alles verlieren kann damit.Aber all dem kann ware liebe nichts anhaben,davon bin ich fest überzeugt.Es ist sehr wichtig nicht Igoistisch zu denken,was Gefühle betrifft,denn damit kann man auch vieles Kabutt machen.Liebe muss fließen und nicht bitten und nicht fordern.Wie oft musste ich mir anhören,von anderen Menschen,man Angelika was bist du Altmodisch in Sachen Liebe usw,es macht mir nichts aus,wie andere über mich denken,ich stehe dazu,zu meinen Gefühlen.Auch wenn ich des öfteren Höre,das es Liebe nur gibt auf dem ersten Blick,nein"sage ich dazu,es gibt auch die Liebe auf dem zweiten Blick......liebe kann auch erst später entstehen,man fühlt es doch,ob die energie fliest oder nicht,Gefühle kann man nicht beschreiben,sie sind einfach da.

liebe grüße von Angelika Ursula
16 Aug 2008 19:28 #2715 von mittendrin
ich habe nach langen jahren des suchens und nicht wissens wonach gefunden. tiefe erkenntnis. darüber, dass es nur eins gibt was zählt, dass nur eins die basis sein kann für ein ganzheitliches und "erfülltes" leben. die liebe.

ich durfte erkennen, dass all meine beziehungen auf bedürftigkeit und angst gegründet waren. das bedürfnis im anderen etwas zu finden was ich in mir selbst nicht fand und die angst das wieder zu verlieren. heute weiss ich, dass das im grunde sehr widersprüchlich ist. denn es war unmöglich zu verlieren was ich ohnehin nicht haben konnte. letztlich war also die grosse enttäuschung ein ende der täuschung. und dafür bin ich dankbar.

ich lese gerade viel von neal donald walsch. erst heute ging es um eben dieses thema "beziehung". was ich da las, damit konnte ich nur übereinstimmen. dass nicht zwei menschen zusammenkommen um VOLLKOMMEN zu werden, sondern zwei vollkommene seelen einander die energien geben immer mehr sie selbst zu werden, sich aneinander zu entwickeln.
als ich heute den celestine film sah, wurde mir bewusst wieviel energie mir meine beziehungen geraubt haben, wie angefüllt sie waren mit falschen erwartungen und wie ich mein gegenüber mit angst und erwartung "unter druck" gesetzt hab.

ich sehe nichts mehr negativ. ich weiss jetzt, dass all diese erfahrungen nötig waren um mich zu dieser erkenntnis zu bringen.
es ist alles im fluss.

licht und liebe euch allen hier,
elke
16 Aug 2008 20:41 #2717 von Holger
Hallo Elke,

willkommen hier im Forum.

Auch ich konnte letztlich das negative Sehen zu einem großen Teil ablegen und beginnen das Positive zu sehen. Hin und wieder falle ich aber schon mal in alte, vertraute Strukturen zurück :-)

Liebe Grüße
Holger