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Unsicherheit und Gewalt enden, sobald wir eine innere Verbindung mit der göttlichen Energie verspüren, eine Verbindung, die von den Mystikern aller Schulen geschildert wurde. Einer der Maßstäbe für die Existenz dieser Verbindung ist ein Gefühl der Unbeschwertheit und der Tatenfreude sowie ein konstantes Gefühl der Liebe. Sind diese Zeichen gegeben, so ist die Verbindung mit der göttlichen Energie echt, sind sie es nicht, handelt es sich dabei lediglich um eine angenommene Verbindung.

Ist Heilung möglich? Prinzipiell JA - manchmal NEIN - am Ende IMMER!

14 Mai 2011 09:05 #13805 von Rita
Liebe Birgit,

zu deinem persönlichen Problem habe ich mich nicht getraut, etwas zu sagen. Das ist ein so komplexes Thema und ich hatte das Gefühl, dass ich dazu lieber nichts sagen möchte.

Was deinen Hund betrifft, kann ich dazu einiges sagen. Ich bin seit über 30 Jahren eine Hundefrau, Züchterin, Zuchtwartin, Trainerin und habe bisher 5 Hunde gehen lassen müssen. Einfach nur eingeschlafen ist keiner unserer Hunde. Ich hatte es immer gehofft, aber ich musste alle weg schicken. Allerdings haben sie mir alle gezeigt, dass sie einverstanden waren und das es nun an der Zeit ist. Hätte ich sie nicht fort geschickt, hätte das für sie schlimmes Leiden und Kampf bedeutet, das ich ihnen ersparen wollte. Sie sind alle in meinen Armen gestorben und es war immer eine große Ruhe dabei. Es kommt immer darauf an, ob ein Hund nur alt ist und sein Lebenslicht allmählich verlöscht, oder ob er sehr krank ist. Eine meiner Hündinnen hatte einen Tumor im Kopf, der geplatzt ist. Sie fraß, das Blut lief in ihren Fressnapf und hörte nicht mehr auf zu laufen. Hätten wir sie nicht eingeschläfert, wäre sie elendig verblutet. Als wir die Entscheidung getroffen hatten, dass wir sie gehen lassen müssen, ging sie in den Garten zu der Stelle, wo wir sie beerdigen wollten, stand 10 Minuten dort und schaute auf den Boden. Ich habe das als Zeichen gewertet, dass wir ihr helfen mussten, zu gehen. Ihre Tochter hatte einen Lungentumor und wäre erstickt, wenn wir sie nicht erlöst hätten. Auch sie hat mir gezeigt, dass es an der Zeit ist, indem sie sich auf die Seite legte, nicht mehr aufstand und mir mit den Augen zu verstehen gab, dass sie nicht mehr konnte.
Es ist niemals ein leichter Entschluss, entscheidet man doch, ein Leben zu beenden. Aber bei meinen Hunden sollte ich diese Entscheidung wohl treffen, denn keiner ist einfach nur gegangen, weil die Kraft zum Leben nicht mehr reichte. Ich habe es mir immer gewünscht, meine Hunde ohne Einwirkung einfach nur leise auf dem Wege von dieser Welt zu begleiten, aber es sollte nicht sein.
Ich wünsche dir die Kraft, die richtige Entscheidung zu treffen. Schau auf deinen Hund, er weiß, was nötig ist.

Liebe Grüße von
Rita
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14 Mai 2011 09:56 #13806 von Birgit Janzen
Liebe Rita. dank für deinen aufklärenden Bericht-
ja- die entscheidung das mein Tier nicht unötig leiden soll - habe auch getroffen--
das bei deinen Hunden sind sehr deutliche Hinweise-
einmal sah im Wald einen altern Hund ich dachte blitzartig- na du magst wohl auch nicht mehr--- ich habe das Vertrauen das ich es bei unserem auch erkennen werde-
danke für deine lieben Worte--- und ja er wird es mir schon zeigen- ansonsten würde meine
Töchter es auch erkennen--- wenn ich es vielleicht nicht wahr haben will--
doch wir sind uns einig----leiden soll er nicht---- da werde ich stark sein ---
er giebt uns soviel-- da hat er erleicherung verdient--

meine FReundin hat einen alten Hund sich genommen- der sonst hätte eingeschläfert werden soll... weil die Besitzer ihn nicht mehr halten konnten----
ja- unsere beiden Hunde sind auch aus dem Tierheim--
die Besitzerin war krank- vom anderen Hund weiss ich nur das ca. 16 Wochen war- als wir ihn holten--
doch auch hier ist das Tierheim die bessere Lösung--??? will es nicht bewerten---
doch eine Spritz geben????
all das ist schon ein umfangreiches Thema und doch immer indivudell---wann ist was am Besten??kriegen Hunde immer ein liebvolles zu Haus????
doch auch sie haben ihren Seelenplan, oder???
unsere Tierheimleiterin schaut die die Leute an- bevor sie sie weggibt--unser Ted hatte schon jemand-
der ihn abholen wollte- doch er verstauchte sich den Fuss-- die hat sich dann für uns entschieden- mit Garten usw...
ich bin dankbar - auch der jüngere hat die liebeviolle ausstrahlung und ist nun schon 6 Jahre bei uns :))

liebe Grüße Birgit

ps. was meinst du mit wegschicken ???
14 Mai 2011 10:10 #13808 von Birgit Janzen
ja- ich habe ihn im arm genommen immer zu ihm gesagt wenn es seine Zeit ist darf er gehen--
meinst du das damit ???
14 Mai 2011 11:18 #13809 von Rita
Hallo Birgit,

das ist ganz wichtig dass du deinem Hund sagst, dass er gehen darf, wenn es soweit ist.
Unsere Hunde sind auch nicht zufällig bei uns, sie haben eine Aufgabe. Entweder spiegeln sie uns oder sie zeigen uns etwas, was für uns wichtig ist. Meine Hunde standen alle für etwas.
Gespiegelt haben mich Afra, Angie und Enja. Sie standen für Stärke, Ruhe, Fürsorge, Liebe und Gelassenheit. Mein Zwergschnauzer Korry ist für mich eine Mahnung, nicht alles so genau zu nehmen und auch mal Fünfe gerade sein zu lassen. Meine aktuelle Schnauzerin Julchen zeigt mir Lebensfreude, Offenheit und Fröhlichkeit und sie fordert mich, neue Wege zu gehen. Sie habe ich nicht gekauft oder gezüchtet. Sie ist zu mir als Pflegehund gekommen, weil Herrchen tödlich verunglückt ist und Frauchen mit diesem Wirbelwind überhaupt nicht klar kam. Ich wollte sie weiter vermitteln und überhaupt nicht behalten, weil Enja gerade sehr krank war und ich überhaupt keinen Nerv für einen solch anstrengenden Hund hatte. Jeder, der uns zusammen sah sagte, dass das doch mein Hund sei, das gehöre so. Aber ich wollte absolut nicht.Nach vier Tagen setzte sich dieser Irrwisch ganz still vor mich hin, schaute mir ganz intensiv in die Augen, legte den Kopf zur Seite und meinte, ich wäre ihr Mensch. Von einer Sekunde zur anderen wusste ich, dass ich diesen Hund behalten musste. Nun ist sie über ein Jahr bei uns und hat ein langes "Sündenregister". Ihr erstes Frauchen schlägt immer die Hände über dem Kopf zusammen wenn sie hört, was die Kleine alles anstellt. Sie wäre mit ihr völlig überfordert gewesen. Dass dieser Hund bei uns gelandet ist, war eine Fügung - und für mich eine große Herausforderung. Nichts passiert einfach nur so, das hat mir das Julchen mal wieder deutlich vor Augen geführt.

Liebe Grüße von
Rita
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14 Mai 2011 14:28 #13812 von Birgit Janzen
danke Rita- ja er hat mir viel gezeigt- auch der andere Hund zeigt mir einiges-
es stimmt- sie suchen sich die Menschen aus-
und ja- er darf jederzeit gehen--
liebevolle Gedanken begleiten uns- Birgit

vorallem er nicht so wie der der Mensch einen "Kopf" um Krankheiten macht-
ich sage manchmal zu ihm"Nun mit über hunndert Jahren können wir auch JoHANNES HEESTER zu dir sagen-
der sagte auf seinem Hundersten: ER IST SO ALT GEWORDEN WEIL ER SCIH NIE DARUM GESCHERT HAT was ander über ihn sagen---

Tiere machne sich auch keine "KOPF" ob es regent- die Kühe stehen ruhig auf der Wiese und die Menschen kommen schon dunklen Wolken entgegen- mit dem Satz "SCHIET WETTER" bis ich ihn darauf aufmerksam machte- das er trocken durch den Regen gekommen-weil es N O C H gar nicht regnete-
jedoch einwundervolles Blau zu den Kräftigen grün leuchtete::

gib dem mensch einen "KRANKENSCHEIN" und er fühlt sich krank--ich nenne es Gesundheitschein
damit er sich Zeit für sich nimmt-


ja wir können viel lernen von den Tieren ;)
liebe Grüße Birgit
14 Mai 2011 15:28 #13813 von Rita
Hallo Birgit,

da fallen mir zwei passende Zitate ein:

"Ganze Weltalter voll Liebe werden notwendig sein, um den Tieren ihre Dienste und Verdienste an uns zu vergelten.
Christian Morgenstern

und


"Die Menschen werden nicht durch Dinge beunruhigt, sondern durch die Ansichten, die sie darüber haben.
Epikret

Lieben Gruß von
Rita
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