Lieber Gast. Du befindest dich im alten Forum der Celestine Community. Ein Teil des Forums ist öffentlich. Mitglieder, die sich bis 2016 registriert haben, können sich weiterhin einloggen und den Mitgliederbereich betreten.

Unsere neue Community ist nun online. Wir laden dich herzlich ein, dich mit uns auf unserem Campus zu vernetzen.

Zur neuen Community

×

Hinweis

Das Forum ist schreibgeschützt.

× 5. Erkenntnis - Die Verbindung wird wiederhergestellt:
Unsicherheit und Gewalt enden, sobald wir eine innere Verbindung mit der göttlichen Energie verspüren, eine Verbindung, die von den Mystikern aller Schulen geschildert wurde. Einer der Maßstäbe für die Existenz dieser Verbindung ist ein Gefühl der Unbeschwertheit und der Tatenfreude sowie ein konstantes Gefühl der Liebe. Sind diese Zeichen gegeben, so ist die Verbindung mit der göttlichen Energie echt, sind sie es nicht, handelt es sich dabei lediglich um eine angenommene Verbindung.

In Demut dem Göttlichen Plan folgen

31 Mai 2011 16:51 #14205 von Dieter
Lieber Marcel,

mit dieser Erfahrung bist Du nicht allein. Das ist in unserer Glaubensgemeinschaft sehr ähnlich. Wir (Uschi und ich) habe auch immer weniger Kontakt zu unseren Mitgliedern der Kirchengemeinde, obwohl sie nicht ganz so ablehnend auf esoterische/spirituelle Themen reagieren, wie es bei Dir der Fall sein muss.
Aber wie schon beschrieben, Du wirst neue, bessere Menschen kennen lernen, mit denen Du Dich auch außerhalb der CC austauschen kannst,
UND DIE DICH IN DEINER ENTWICKLUNG WEITERBRINGEN!!!
Und die Überwindung der „kleinen Zweifel“ stärkt einen, diesen Weg weiter zu gehen, aber das hast Du ja schon selbst erkannt.

Herzlichst

Dieter
Folgende Benutzer bedankten sich: sananda, Acid-Burn
07 Jul 2011 14:42 - 07 Jul 2011 14:43 #14751 von karo
Liebe Community, liebe User,

ich bin auch der Überzeugung, dass Gott uns immer Fülle beschert, in dem Sinne was wir wirklich brauchen.
Ich bin auch der Überzeugung, dass man sich getrost immer wieder von Menschen weggehen kann, wenn sie einem auf dem spirituellen Weg ein Hemmschuh sind bzw. nicht mehr in das weiterentwickelte Leben von einem hineinpassen.

An dieser Stelle allerdings könnte es ja dann auch sein, dass man Mitglieder seiner Familie verlöre und da würde ich niemals sagen, dann geh doch. Nein, im Gegenteil, ich würde meine Familie immer an der Hand nehmen, egal wie weit sie sich von meinem Weg entfernt haben.

Würdet ihr dann schnurstracks eueren Weg weitergehen und Euere Kinder blieben auf der Strecke? Gerade als liebende Mutter stelle ich doch meine Bedürfnisse immer hinten an, oder?

LG von karo.
Folgende Benutzer bedankten sich: Infinity
08 Jul 2011 16:42 #14759 von Acid-Burn
Liebe Karo,

das ist ein schwieriges Thema: Wenn die eigene Familie bzw. Familienmitglieder zum
Hindernis für die eigene spirituelle Entwicklung werden...

Ich denke, hilfreich ist der Gedanke, daß wir "Familie" nur auf der fleischlichen Ebene
sind. Sehr oft inkarnieren doch heute Seelen in eine menschliche Familie, die bestimmte
Konstellationen für eine Erfahrung bietet. Und da liegt auch manchmal der spirituelle
Entwicklungsstand meilenweit auseinander...

Klar ist schon, daß hier nicht von kleinen Kindern die Rede sein kann, die noch auf
ihre Eltern angewiesen sind. Hier wird wohl jeder eigene Bedürfnisse erst einmal hinten
an stellen. Aber in späteren Zeiten, wenn diese Kinder erwachsen
geworden sind, müssen sie ihren eigenen Weg gehen. Und dahin sollten wir sie auch erziehen.
Kinder werden uns nicht "gegeben", damit wir sie zu einer Kopie unserer Selbst machen. Wir sollten ihnen unsere Erfahrungen zur Verfügung stellen, aber niemals können wir sie zwingen, daraus die gleichen Schlüsse zu ziehen!

Wenn wir das im Hinterkopf behalten, ergeben sich solche dramatischen Szenen, denke ich,
gar nicht erst. Sowohl Eltern als auch Kinder billigen sich einen unterschiedlichen
Stand an Erkenntnis zu, ohne einander zu verurteilen.

Herzlichst,

Marcel
Folgende Benutzer bedankten sich: Marlene
08 Jul 2011 17:32 #14760 von Martin

karo schrieb: Liebe Community, liebe User,

ich bin auch der Überzeugung, dass Gott uns immer Fülle beschert, in dem Sinne was wir wirklich brauchen.
Ich bin auch der Überzeugung, dass man sich getrost immer wieder von Menschen weggehen kann, wenn sie einem auf dem spirituellen Weg ein Hemmschuh sind bzw. nicht mehr in das weiterentwickelte Leben von einem hineinpassen.

An dieser Stelle allerdings könnte es ja dann auch sein, dass man Mitglieder seiner Familie verlöre und da würde ich niemals sagen, dann geh doch. Nein, im Gegenteil, ich würde meine Familie immer an der Hand nehmen, egal wie weit sie sich von meinem Weg entfernt haben.

Würdet ihr dann schnurstracks eueren Weg weitergehen und Euere Kinder blieben auf der Strecke? Gerade als liebende Mutter stelle ich doch meine Bedürfnisse immer hinten an, oder?

LG von karo.

Liebe Karo,

ich kenne dieses Thema sehr gut. Ich glaube, dass wir uns auf Seelenebene miteinander verabredet haben, um uns gegenseitig zu begleiten - egal, welche Wahl der jeweils Andere trifft.

Das bedeutet, dass ich manchmal bewusst auf die eigene Freiheit verzichte, um den mir nahestehenden Menschen zu begleiten - gleich, welche Wahl er trifft. Und dies ist vielleicht die höchste Form der Liebe...

Eine klare Entscheidung zum Verlassen des Anderen würde ich (für mich persönlich) dann treffen, wenn das Zusammenbleiben mir selbst einen schweren Schaden zufügen würde, beispielsweise, weil mein Partner mir gegenüber gewalttätig ist, mich physisch oder seelisch mißbraucht. In diesem Fall geht es darum, seine Bereitschaft Opfer zu sein zu widerrufen.

Ansonsten gilt: Gerade dann, wenn z.B. eine Beziehung "schwierig" ist, bietet sie mir die größte Möglichkeit, selbst spirituell zu wachsen und mein Höchstes Potenzial zu verwirklichen.

Letztendlich gibt es hier jedoch keinen "Freifahrtschein" für eine Entscheidung. Selbst Verantwortung über sein Leben zu übernehmen, selbst Schöpfer zu sein bedeutet: Ich treffe meine eigene Wahl, nicht die Wahl eines anderen. Damit muss ich mich bedingungslos hinter meine eigene Entscheidung stellen und kann niemanden für die kurzfristigen und die langfristigen Konsequenzen verantwortlich machen, außer mich selbst.

Es gibt hier kein "Richtig" und kein "Falsch", nur die Suche nach dem, was Dir und allen anderen am besten "dient".

Herzlichst

Martin
Folgende Benutzer bedankten sich: Marlene, Acid-Burn, Birgit Janzen
12 Jul 2011 06:29 #14788 von karo
Lieber Acid-Burn, Lieber Martin,

wer mich kennt weiß, dass ich die letzte bin, die Kinder und den Partner aus egoistischen Gründen festhält und sie in ihrer Entwicklung hemme.
Nein, das genaue Gegenteil ist der Fall!
Gerade jetzt wieder zu unserer Trauung an der Silberhochzeit wurden wir uns wieder sehr bewusst, dass das Geheimnis des erfolgs unserer ehe darin liegt, dass wir uns die Freiheit ließen uns nach unserem göttlichen Plan entwickeln zu lassen- jeder für sich, aber dennoch
gemeinsam auf dem Lebensweg.
Auch was die Kinder betrifft, so haben wir sie- im Sinne von Maria Montessori- nach ihrem eigenen Bauplan entwickeln lassen, nichts an ihrer Entwicklung manipuliert, sondern waren immer nur die stillen Beobachter. Erziehung im klassischen Sinne beschränkte sich auf die Eckpunkte der Freiheit, die in einer Gesellschaft lebbar sind.
Heute wo sie beide erwachsen sind, sehen wir die Früchte unserer "Erziehung". Es wurden selbstbewusste charismatische Menschen mit ganz eigenen Lebensanschauungen und erstaunlichen Entwicklungen.

Ich will damit nur sagen, dass ich jeden Weg, den meine Familie nimmt, akzeptiere, aber wenn er sich von meinem zuuu weit entfernt, würde ich lieber meiner Familie folgen als mich selbst auf meinem spirituellen Weg zu verwirklichen.

LG von karo.
14 Apr 2013 15:30 #19251 von Richard179
Leider war diese Diskussion vor meiner Zeit bei der Community hier. Die Geschichte hat mich aber auch sehr berührt, sodass ich ein paar Eindrücke und Gedanken dazu beitragen möchte.

Die Darstellungen transportieren für mich viel von dem Frieden, der sich einstellen kann, wenn wir uns den Eindrücken hingeben, das Denken abstellen und einfach geschehen lassen was IST. Den Eindrücken in und zwischen den Zeilen zu folgen, kann Loslassen vom weltlichen Dasein bringen und das Erfahren von Frieden und Glückseligkeit.

Johannes verkörpert auch für mich die Einheit mit Gott und der Schöpfung. Er lebte das Bewusstsein des Eins Seins und konnte diese Energien in anderen Menschen wach rufen. Und er tat dies auch mit dem Ritual der Taufe. In unserer Zeit nennen wir diese Vorgänge auch „Einweihungen“. Nehmen wir die Energien dann in uns wahr, so gibt es meist kein Zurück und wir leben diese Energie. So manches Denken und Streben kann für uns dann auch an Bedeutung verlieren. Schließlich gehen wir ja auch nicht zurück in einen Traum nachdem wir beim Erwachen feststellen, dass die „Wirklichkeit“ doch angenehmer und erfüllender ist.

Ich meine, dass jeder die Spiritualität in sich wach rufen und auch leben kann. Wenn auch meine Umgebung möglicherwiese nicht immer geeignet ist, dies in jedem Augenblick zu leben, so kann ich dies doch für mich alleine in sehr vielen Augenblicken tun. Es ist auch keine Entweder/Oder Entscheidung, sondern ein Fließen zwischen Altem und Neuem, zwischen meinem neuen Datendrang und der Akzeptanz der Menschen, die mir dabei wenig folgen können. Ich muss auch nicht unbedingt jedem Menschen Dinge offenbaren, die er nicht leicht annehmen kann. Ich kann es aus meiner Sicht auch mal beim vorsichtigen Abtasten bewenden lassen. Und es gibt sicherlich andere Menschen, bei denen meine neuen Interessen anklingen.

Schließlich glaube ich auch nicht, dass Johannes viel Traurigkeit gelebt hat, mit seinem Bewusstsein der Einheit mit Gott und der Schöpfung, nicht einmal bei seinem Tod. Ängste und Traurigkeit über das was sein kann gibt es nicht in den Augenblicken des Eins Seins. Doch dies müssen wir selbst erst erfahren, bevor wir aus unserem Herzen heraus entscheiden können. Und das Erfahren kann durch keine Diskussion oder Argumentation ersetzt werden. Auch nicht durch ganz lieb gemeinte Denkanstöße über Gott und wie er es mit uns meint. Dies sind eben auch nur von Menschen gemachte Bilder und können nur Einladungen sein, es zu erfahren, wenn genug Ängste und andere Muster aufgelöst und durchdrungen sind.

Alles Liebe Euch Allen,
Richard
Folgende Benutzer bedankten sich: Marlene, Arafna
Moderatoren: Martin