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Unsicherheit und Gewalt enden, sobald wir eine innere Verbindung mit der göttlichen Energie verspüren, eine Verbindung, die von den Mystikern aller Schulen geschildert wurde. Einer der Maßstäbe für die Existenz dieser Verbindung ist ein Gefühl der Unbeschwertheit und der Tatenfreude sowie ein konstantes Gefühl der Liebe. Sind diese Zeichen gegeben, so ist die Verbindung mit der göttlichen Energie echt, sind sie es nicht, handelt es sich dabei lediglich um eine angenommene Verbindung.

Die Sicht des Beobachters / Meine Einstellung

28 Sep 2010 13:45 - 28 Sep 2010 13:46 #10782 von KeepOnSmiling
Tatsächlich: Hier stand/steht es ja schon...

Unsere Einstellung (Bewußtsein) bewegt die Welt *hihi*

Deshalb baue ich hier gerne den Link zu dem anderen Beitrag ein: Sollen und können wir das Bewußtsein ändern

KeepOnSmiling
OlliKöhl
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29 Sep 2010 10:23 #10783 von Gernot
Ein alter Indianer erzählt seinem Enkel:

In meiner Brust wohnen zwei Wölfe:
"Einer ist der Wolf der Dunkelheit, der Angst,
des Misstrauens, der Verzweiflung und des Neides.
Der andere ist der Wolf des Lichtes, der Liebe,
...der Lust und Lebensfreude."

Fragt der Enkel:
"Und welcher der beiden wird gewinnen?"

Der alte Indianer antwortet:
"Der, den ich fütter!"
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29 Sep 2010 13:01 - 29 Sep 2010 13:04 #10787 von Yvonne
Eine wunderschöne indianische Weisheit, Gernot. Danke Dir dafür!

Sollen wir dem Wolf der Dunkelheit einen guten Platz geben? Einen bewussten Raum, wo ich all diese, für mich, negativen Gefühle zulasse, mich hineinspüre, mir dafür selbst vergebe und somit auch dem Wolf der Dunkelheit das Gefühl geben kann: Du bist willkommen in meinem Herzen?

Es tut mir leid in mir! (Weil ich ja unter diesen negativen Gefühlen leide. Eingestehen, sich dessen bewusst zu sein, dem Mangel, der Bedürftigkeit, der Ängste, Trauer etc. genau hineinfühlen und das hausgemachte Drama darin erkennen.)

Ich verzeihe Dir, in mir! (Selbstvergebung, Integration und Heilung des Schmerzkörpers. Das Erkennen der selbst erschaffenen Illusion - mit Daumen und Zeigefinger schnippsen - die Seifenblase zum Platzen bringen. Mich mit allem-was-ich-bin annehmen. Selbstverantwortung: Das habe ich mir erschaffen, um genau das zu erfahren. Wie toll ist das denn? Ich bin ein genialer Schöpfer meiner eigenen Realitätskreationen.)

Ich liebe Dich in mir! (Selbstliebe dafür - die nachhaltigste Übung, die wirklich auch nur dann gelingt, wenn ich die zwei vorherigen Transformationsprozesse in der Tiefe gefühlt und mich damit identifiziert habe - keinesfalls wegdrücken oder beschönigen - das funktioniert sowieso nicht, denn die Wiederholungsschleife ist damit schon vorprogrammiert.)

Nice to meet you - Wolf der Dunkelheit - Ich liebe Dich!

Yvonne
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29 Sep 2010 13:12 #10789 von Dahle
Hallo Gernot

Ja!
30 Sep 2010 16:13 #10800 von KeepOnSmiling
Liebe Community,
hi Gernot,

das Bild der Wölfe in des Indianers Brust gefällt mir sehr... Schön, dass Du mich daran erinnert hast.

Und wie angenehm, wenn ich es schaffe, jeden einzelnen Wolf in mir zu fühlen, die Größe des Rudels zu erahnen und ganz frei zu entscheiden, welchem Teil des Rudels ich mit Aufmerksamkeit füttere :)

Ja, Yvonne, auch der dunkle Wolf braucht seinen Platz...
Dazu zitiere ich Hermann Hesse:
Keiner ist weise, der nicht das Dunkel kennt.
KeepOnSmiling
OlliKöhl
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02 Jun 2013 15:03 #19433 von Nirvana
Das scheint sich ja zu einem Lieblingsthema von mir und Oliver zu entwickeln... :blink:

Ich habe da eine Verbindung von einem Zitat zu diesem Thema der fünften Prophezeiung gefunden:
„Jeder Standpunkt ist unerträglich,
aber gar keinen Standpunkt zu haben, das ist noch unerträglicher.“
Gottfried Benn (1886-1956), dt. Dichter

Mit dem eigenen Standpunkt ist es wie mit der Sicht des Beobachters.
Auch der Beobachter hat einen Standpunkt. Den Punkt, von dem aus er beobachtet.

Und dieser Standpunkt ist automatisch und in jedem Fall ein anderer, als der aller Anderen!
Dort wo einer (Körper) ist, da kann kein anderer sein, ist eine Grundaussage der Physik.
Dort wo ein Gedanke ist bzw. gedacht wird, kann auch kein anderer sein - ist meine Herleitung.

Also muss ich mir als Beobachter darüber bewusst sein, dass meine Einstellung, meine Sichtweise immer eine andere ist, als diejenige der Beobachtenden oder anderer Beobachter...
Spannend der Gedanke... Er führt mich zu der alten Erkenntnis, dass es viele - viele Wahrheiten und Wahrnehmungen gibt!

Liebe Grüße
Dirk Nirvana
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