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Unsicherheit und Gewalt enden, sobald wir eine innere Verbindung mit der göttlichen Energie verspüren, eine Verbindung, die von den Mystikern aller Schulen geschildert wurde. Einer der Maßstäbe für die Existenz dieser Verbindung ist ein Gefühl der Unbeschwertheit und der Tatenfreude sowie ein konstantes Gefühl der Liebe. Sind diese Zeichen gegeben, so ist die Verbindung mit der göttlichen Energie echt, sind sie es nicht, handelt es sich dabei lediglich um eine angenommene Verbindung.

Die Sicht des Beobachters / Meine Einstellung

02 Jun 2013 16:51 - 02 Jun 2013 18:52 #19436 von Richard179
Ja lieber Dirk, da steht so Mancher auf seinem Punkt und beharrt darauf, sich keinesfalls zu bewegen. Denn Ich bin Ich und Du bist Du. Also muss es einen Abstand geben zwischen uns. Entweder ich bekomme Recht - Oder du. Einer wird siegen. So schaue ich zwar als Beobachter auf die Situation der Frage. Doch das mache ich wohl ganz klar von meiner Warte aus. Denn du machst es ja auch von deinem Punkt, wo du gerade stehst. Morgen kannst ja möglicherweise wo anders stehen. Doch was kümmert dich dein Geschwätz von gestern?

Zeigst du nicht deinen Punkt wo du stehst, dann kann der andere nicht kämpfen von seiner Warte aus und so gibt der Sieg auch keine Genugtuung. Das ist noch unerträglicher.

Doch geh ich mal heraus aus meiner Warte, ein paar Schritte zur Seite mit meinem Bewusstsein und beobachte MICH, was ich gerade fühle und welche Gedanken daraus entstehen und auch wie sich so ein Standpunkt fest beissen kann in mir, dann bin ich bei MIR im JETZT. Bleibe ich eine Weile dieser Beobachter, dann erfahre ich vielleicht auch meine „Wahrheit“, die sich spüren lässt. Und siehe da, möglicherweise hat in dieser Wahrheit auch die Wahrheit des Anderen Platz, und sogar das Bewusstsein des Anderen könnte in meinem Punkt einen Platz haben und aus dem Entweder – Oder wird eine Art Sowohl-Als-Auch und aus Sieger und Verlierer werden nur Gewinner?!

Alles Liebe,
Richard
Folgende Benutzer bedankten sich: KeepOnSmiling, Bea
03 Jun 2013 10:50 - 03 Jun 2013 10:52 #19444 von KeepOnSmiling
Ist die Welt nicht ein Wunder voll von Sichtweisen der an sicht Weisen...
...die Summe aller Beobachtungen aller Beobachter Innen und Außen

KeepOnSmiling
:silly: lliKöhl
Folgende Benutzer bedankten sich: Richard179
03 Jun 2013 13:38 #19445 von Richard179
Da hast auch wieder Recht, Olli,

obgleich aus meiner Sicht der Beobachter mit einer Sicht gelegentlich nicht besonders weise ist, weil ein Beobachter ERFAHREN möchte und eine Sicht eben das Erfahren einschränkt.

Alles Liebe,
Richard
Folgende Benutzer bedankten sich: KeepOnSmiling
29 Jun 2013 10:13 #19559 von PeSuKue
Meine "Sichtweise" hierzu:
Ein Beobachter ist Seher, der uneingeschränkt sehen will.
Will der Beobachter „erfahren“ ist er kein Beobachter mehr; er verlässt den Posten als Seher. Er wird zum Akteur um seine Sichtweisen zu „erleben“

Um Sicht und Sichtweisen zu beobachten, müssen Andere erfahren und erleben, damit man überhaupt Beobachter werden kann, um anschließend selbst zum Akteur für seine Erfahrungen aus den Beobachtungen zu werden, was dann wiederum Andere sichten.

Ein erfahrener Kreislauf, an dem alle beteiligt sind, die sehend sein wollen.:)

Einen entspannten Tag wünscht euch
PeSuKue
Folgende Benutzer bedankten sich: Bea
29 Jun 2013 21:50 #19562 von Richard179
Hallo liebe PeSuKue,

interessante Wortdefinitionen ... und ich dachte ein Seher sieht aktiv und schränkt deshalb die Sicht ein und erfahren tue ich z.B. in der Meditation, wenn ich gerade gar nicht aktiv bin und die Information einfach kommt ...

Ich glaube diesen Kreis laufe ich dann lieber nicht mit.

Alles Liebe,
Richard
Folgende Benutzer bedankten sich: Bea
30 Jun 2013 09:07 #19564 von Kimm
Hallo PeSuKue

Der Seher
Um zu lernen, ist anfänglich das sehen, beobachten sehr wichtig. Um das Neue zu verstehen.

Der Akteur
Um das gelernte zu verinnerlichen, wird das gelernte in die Praxis umgesetzt

Der Weise
Ist das gelernte, in Gedanken und zum Gefühl geworden, kann dieses weiter geben werden.

Das ist der Prozeß des Lernens

Gruß Kim
Moderatoren: Martin