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Die Sicht des Beobachters / Meine Einstellung

25 Mai 2009 14:45 #4989 von Rita
Lieber Olli,

das was in den "Gesprächen mit Gott" beschrieben wird, können wir auf unserer jetzigen Entwicklungsstufe, glaube ich, noch nicht nachvollziehen. Darum können wir wohl auch nicht wissen, ob das arme Geschöpfe sind. WIR/DU sehen/siehst sie als arme Wesen. Das ist aber UNSERE Bewertung. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie überhaupt nichts vermissen, wenn sie im Einklang als EINS zusammen leben. Sie haben ja auch durchaus ihren eigenen Willen, nur haben sie überhaupt nicht das Bedürfnis, einem Mitgeschöpf schaden zuzufügen. Sie können es überhaupt nicht. Im Vergleich zu dieser Entwicklungsstufe sind wir Menschlein Neandertaler. Wir können uns aber weiter entwickeln und das üben wir ja gerade - oder?!:)

Lieben Gruß von
Rita
25 Mai 2009 23:15 - 25 Mai 2009 23:20 #4997 von Manni
Hallo ihr Lieben!

Als Beobachter kann ich etwas bewerten, so wie ich es sehe und wie es zu meiner Einstellung passt. Doch dazu muss ich auch erst einmal etwas sehen und wahrnehmen! Was kann ich denn überhaupt sehen?

Ich sehe nur Materie, so wie sie in der Natur vorkommt und wie sie der Mensch künstlich erschaffen hat. All dies ist vergänglich und es macht für mich keinen Sinn daran fest zu halten. Je mehr ich daran hänge, um so größer kann auch der Schaden werden, den ich erleiden würde, wenn es wieder vergeht oder zerstört wird. Es ist insofern nicht von Dauer und hat keinen Bestand. Also bringt es mir auch nicht wirklich etwas. Es ist vielmehr eine Illusion dessen, was ich gerne hätte aber eben nicht für immer haben kann.

Daher trenne ich nicht Gut von Böse oder Schaden von Gewinn sondern Materie von Geist. Kann der Zahnarzt meinem Geist Schmerzen oder gar Schaden zufügen? Dies dürfte ihm wohl kaum gelingen, denn er befasst sich ausschließlich mit einer Materie von meinem Körper. Und würde es mir wie in der Meditation gelingen, meinen Geist von der Materie klar zu trennen, dann bräuchte er mir nicht einmal eine Spritze zur Betäubung meiner Nerven geben, denn ich würde diesen Schmerz dann nicht mehr empfinden / wahrnehmen.

Aber mein Unterbewusstsein ist durch entsprechende Erfahrungen bereits so geprägt worden, dass ich diesen Schmerz schon empfinden kann, sobald ich nur das Geräusch des Bohrers höre obwohl dieser nicht einmal meinen Zahn berührt hat. :S

Es sind also wieder meine Gedanken, die über mein Wohlbefinden bestimmen und mich leiden lassen. Ich wäre also gut beraten, wenn ich lernen würde sie besser unter Kontrolle zu bekommen und in die Bahnen zu lenken, die mir angenehme Gefühle vermitteln und mich so mit positiver Energie anreichern.

Ich finde das keineswegs oberflächlich, sich darauf zu konzentrieren und so all den negativen Energien immer weniger Raum zu geben, bis sie für mich nicht mehr existent sind. Gleichwohl werden sie für andere Mitmenschen sehr wohl noch existent sein können. Das hängt eben davon ab, in wie weit man eins mit seinem Geiste ist oder sich noch von anderen Faktoren beeinflussen lässt.

Das macht auch nicht blind, denke ich, denn ich kann Unheil immer noch erkennen (sehen und wahrnehmen) aber es berührt mich dann einfach weniger bis überhaupt nicht mehr, wenn ich dieses Ziel einmal erreicht habe. Doch davon bin auch ich noch weit entfernt. :unsure:

Liebe Grüße
Manfred
26 Mai 2009 17:38 #5006 von KeepOnSmiling
Hallo Manfred,

vielen Dank für Deine Ausführungen und die Antwort auf Deine Eingangsfrage "Was kann ich denn überhaupt sehen?"

Auch wenn Du geschrieben hast, dass Du nur die Materie siehst, entnehme ich Deinem Beitrag, dass Du bereits wesentlich mehr sehen kannst... nämlich auch Deinen eigenen Geist.

UND ich bin überzeugt, dass Du - wir wir alle - auch sehen kannst, ob jemand in einer guten oder schlechten Stimmung ist, ob jemand möglicherweise in einer ganz anderen Stimmung ist, als es seine Mimik und Gestik ausdrücken.

Wir alle beurteilen, was wir sehen, anhand unserer bisherigen Erfahrungen und unseres Gedankengutes, dass wir bisher gesammelt haben. Und grundsätzlich sind wir Menschen auch offen für Neues. Je mehr wir in der Lage sind, unser eigenes Ego hinten an zu stellen und Ereignisse und Erlebnisse "objektiv" - möglichst objektiv zu beurteilen, desto mehr nähern wir uns der "Sicht des Beobachters".

Auch deshalb habe ich weiter oben die Wesen aus dem Buch "Gespräche mit Gott" als arme Wesen bezeichnet: In meinem Argumentationsfluss war ich nicht mehr objektiv und habe ein (Vor-)Urteil ausgesprochen... Das kann zutreffen, wird eher nicht zutreffen.

Ich weiß nicht, ob es mir je vergönnt sein wird, jemals wirklich die "Sicht des Beobachters" einnehmen zu können...
UND ich werde daran arbeiten und freue mich, mich darüber mit Euch auszutauschen!

KeepOnSmiling
:) lliKöhl
Folgende Benutzer bedankten sich: Nirvana, Schelm
28 Mai 2009 12:29 - 28 Mai 2009 12:44 #5014 von Sonnenstrahl
Hallo ihr Lieben,

Hallo KeepOnSmiling,

meine Sicht als stiller Beobachter und meine Einstellung dazu ist--das ich sehe,das wir noch sehr viel dazu lernen müssen/jeder für sich natürlich.Verstehen zu lernen besser auf meinen Mitmenschen/meinem Gegenüber ein zu gehen in Freundlichkeit und mit Respekt voreinander.Hmmm---natürlich sind wir Menschen mit jede menge Gefühlen und Imutionen ausgestattet,Liebe,Wutt,Traurigkeit,Ängsten"---mit was auch immer.Hmmm

ich mag dieses Wort nicht Ängste,weil es für mich keine sogenannten Ängste gibt.Es ist mir/uns alle als Vorsicht/einen gesunden innerlichen Abstand von gewissen Situationen mitgegeben worden,gefahren besser einschätzen zu können.So meine Meinung.Ich für meinen Teil sehe natürlich auch die Negativen dinge die mich umgeben,aaaaaaaber das heisst nicht
das ich sie an mich rankommen lassen muss.Manche liebe Menschen brauchen diese gewissen"Grautöne,weil sie da durch für sich ein besseres Gefühl bekommen,gewisse Entscheidungen treffen zu können.Ist vollkommen ok.Jeder so wie ich/er oder sie es will.

Ich hingegen verlasse mich auf mein innerliches Gefühl,meine Instuition,meine Sichtweise,zu einem Ja oder Nein bestimmen zu lassen.

Ja,ich entscheide für mich selbst ja oder Nein.

Meine Meinung als Beobachter ist
Niemand hat das Recht anderen etwas vor zu schreiben,geschweige mich/ihn oder sie von etwas zu überzeugen zu wollen was einen nicht zusagt.

Ich verschließe nicht meine Augen,aber ich habe eine Entscheidung getroffen
die Entscheidung zum positiven Denken.

Dankeschön fürs zu höhren.

Mit Hochachtung und Liebe zu Euch allen grüßt Euch Angelika,die immer noch an das gute im Leben glaubt.[/color]

Meine Meinung
***************
Liebe geben und nicht nur Liebe nehemen.Vergessen wird oft das wir alle mit ein ander verbunden sind,ob wir nun wollen oder nicht.Denn wir sind Schüler,Lehrer und Meister.Also auf Augenhöhe sich gegen über stehen.Und meine Meinung ist,wehr das nicht kann,hat noch mehr zu lernen als der schon lehrt.
30 Jul 2009 20:19 #5568 von Nirvana
Ich habe gerade bei der Akzeptanz anderer geschrieben, das es da möglicherweise eine Ähnlichkeit zur Sicht des Beobachters gibt?

Macht es die Sicht des Beobachters aus, alles um sich herum, einfach zu akzeptieren, wie es ist?
Einfach darauf konzeniert zu sein, sein Umfeld wahrzunehmen, wie es ist, draus zu lernen...?

Liebe Grüße
Dirk
07 Aug 2009 11:10 #5658 von KeepOnSmiling
Kann es sein, liebe Freunde,

dass für die Sicht des Beobachters möglicherweise ein ordentlicher "Schuß" Gleichgültigkeit nötig ist?

Gleichgültigkeit in dem Sinne, dass mir alles gleich gültig, also alles den gleichen (neutralen) Wert einnimmt und ich allem und jedem komplett vorurteilsfrei begegnen kann?

Wenn ich Beobachter bin, greife ich auch nicht aktiv ein, oder?
Denn dann wäre ich ja auch kein (reiner) Beobachter mehr, sondern aktiv Handelnder...

Wie seht Ihr das mit der fünften Prophezeiung und wie setzt Ihr sie in Eurem Leben um?

KeepOnSmiling
B) lliKöhl
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