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"Über die AKzeptanz anderer..."

30 Jul 2009 20:13 #5567 von Nirvana
Hallo Stefan,

sehr schöne Worte, wie Du Akzeptieren beschreibst. Ich she das genauso und möchte noch ein Wort hinzufügen: ANNEHMEN!

Die andere Seele einfach so annehmen, wie sie ist... Unvoreingenommen den Andren annehmen, ernstnehmen und (soweit es uns möglich ist) verstehen, oder wie Du schreibtst: Hineinversetzen.

Vielleicht hat das auch etwas mit der Sicht des Beobachters zu tun? Kann das sein?

Liebe Grüße
Dirk
31 Jul 2009 04:04 #5570 von Wombat68
Hallo Dirk,

bestimmt hat das was mit der"Sicht des Beobachters"zu tun.
Ohne diese Sicht ist es uns gar nicht möglich,uns in irgendjemand hineinzuversetzen.Wir müssen sozusagen von aussen
erst einmal abschätzen,wie es sich mit der Gefühlswelt des
Anderen verhält,um unser Verhalten dem anzupassen.

Tschüss-Stefan
31 Jul 2009 07:33 #5573 von Manni
Guten Morgen zusammen,

für mich ist die Sicht des Beobachters auch geprägt von dessen eigenen Erfahrungen. Und so kann es sein, dass er entsprechende Bewertungen als Grundlage seiner Empfindung vornimmt. Genau dieser Vorgang macht es ja so schwierig unvoreingenommen zu sein und sich auf die gleiche Augenhöhe zu begeben.

Ich denke, dass das auch nicht immer gehen wird, wie z. B. bei Aggression die einem begegnet. Da ist es dann doch sehr wichtig, sich eben nicht auf diese Ebene einzulassen und bei sich selbst zu bleiben, dem insofern auch keinen Nährboden zu geben.

Allerdings besteht die Kunst für mich auch darin, dennoch Verständnis zu zeigen, auf die jeweilige Situation offen einzugehen und sie zu akzeptieren, wie sie sich gerade darstellt. Dann kann man auch in einen Dialog kommen und weitere Hintergründe erfahren, die zu noch mehr Verständnis führen, warum sich diese Situation nun auch so und nicht anders darstellt.

In so einen Dialog zu kommen, ihn nicht wieder abzubrechen und auch dabei zu bleiben, ist so ziemlich das Schwierigste in der zwischenmenschlichen Kommunikation. Und ich habe für mich erkannt, dass Anerkennung zu dieser Akzeptanz führt. Erst wenn ich anerkenne, dass andere auch anders sind, kann ich das so akzeptieren. Und erfährt der Andere diese Anerkennung wird er sicher auch mich akzeptieren, so wie ich eben bin.

Ich sehe diese fehlende Anerkennung vor allem bei unseren Jugendlichen als Hauptkriterium für ihre demonstrative Ablehnung. Sie suchen Anerkennung unter sich auf ihre Weise, weil sie sie von anderen Menschen eben nicht bekommen.

So habe ich gelernt es zu verstehen und konnte dann auch akzeptieren. Das heißt aber nicht, dass ich das gut finde und mich auf die gleiche Augenhöhe stellen möchte. Ich darf weiter meine eigene Meinung dazu haben. Wichtig ist nur, dass ich sie den anderen Menschen nicht aufdrücke sondern akzeptiere, dass sie auch eine andere Meinung dazu haben ohne diese weiter zu bewerten.

LG
Manfred
31 Jul 2009 10:35 #5575 von Rita
Hallo ihr Lieben,

und schon wieder einige Zeilen aus "Freundschaft mit Gott"
(das Buch entwickelt sich allmählich zu meiner Bibel ;) )

".....ich sagte, dass ihr alle eins seid, aber ich sagte nicht, dass ihr alle EIN UND DASSELBE seid. Ist dein Haar dasselbe wie dein Herz?"

Mit diesem Gedanken im Kopf sollte es nicht so schwer sein, andere Menschen zu akzeptieren wie sie sind. Einfach lassen können, hilft da sehr.

Liebe Grüße von
Rita
22 Nov 2009 17:29 #7046 von Marion
An alle Lieben hier im Forum,

für viele Menschen ist es nicht immer leicht von den anderen akzeptiert zu werden wie sie sind.

Sie ernten von den Mitmenschen herablassende Blicke oder hören ein Getuschel hinter ihren Rücken. Besonders schlimm ist dies auch in unserem Wirtshaus. Kommt jemand herein der nicht so ist wie die anderen wird gleich Gelästert. Sie kennen ihn gar nicht und geben demjenigen auch gar keine Chance ihn kennenzulernen. Schon von vorne herein haben sie eine feste Meinung und lassen sich auch gar nicht mehr abbringen. Es ist einfach so.

Diese Leute wissen gar nicht was sie im Leben verpassen.

Vor etlichen Monaten ist z. B. eine Frau aus Nigeria bei uns gewesen und hat mir ihrem Mann einem Monteur zwei Wochen bei uns gewohnt. Anfangs verkroch sie sich innerlich in ihr Schneckenhaus aber ich ließ nicht locker. Ich versuchte immer wieder Gespräche mit ihr anzufangen und dann auf einmal fing auch sie an zu kommunizieren. Es war wunderbar. Neue Kultur, neue Eindrücke und auch ihr bisheriges Leben war eine Bereicherung in meinem Leben. Sie hieß Maria und es ging dann soweit, daß sie unseren Kindern bei den Englisch-Hausaufgaben half.

Das gleiche bei den Stunden die bei uns wohnten. 17 unterschiedliche Leute und verschiedene Vergangenheiten. Aber in der Einheit ein wunderbares Team.

Aus der Akzeptanz entstehen sehr tiefe Freundschaften die ehrlich gemeint sind und aus der Tiefe des Herzens kommen.

Unvoreingenommen wie ein Kind auf den Mitmenschen zugehen, ihn kennenlernen und so wie er ist akzeptieren bereichert das Leben in jeglicher Hinsicht. Es spielt keine Rolle ob körperlich oder geistig behindert, blind oder sonst krank, denn mit dem Herzen rückt der Körper in den Hintergrund und der wahre Mensch der drinsteckt kommt zum Vorschein.

Ich gehe auf jeden mit offenem Herzen zu und nehme jeden so an wie er ist.

Ich hoffe ihr tut es auch! Hier im Forum ist es auch so. Man sollte manchmal akzeptieren auch wenn man es nicht versteht. Die Wege des Herrn sind unergründlich aber sie führen alle ans Ziel.

Akzeptieren wir andere durch unsere Liebe zu ihnen und sie können diese Liebe auch wieder weitergeben.

Maria
22 Nov 2009 20:30 - 22 Nov 2009 20:32 #7066 von Miakoda
Zu so gesagten Behinterten Menschen kann ich was erzählen. Ich hatte einpaar We. damit verbracht mit "körplich und geistig Behinterten Menschen" zu verbringen, sie in den Rollstuhl zu packen und Spazieren zu gehen. Am ersten Tag als ich da mit machte war es zuerst für mich fruchtbar, die Menschen gafferten man konnte sie nicht richtig verstehn, oh Gott zu was habe ich mich da eingelassen, es ekelte mich den Gaffer weg zu wischen. Nun ja ich war da und dachte irgendwie geht es schon. Als wir dann unterwegs waren und ihre die Augen vor Freude strahlten, war der Ekel weg und ich brauchte sie auch garnicht richtig verstehn. Ihre Augen sagten mehr als tausent Worte. Ich die am Anfang über den "Behinterten" stand lernte von ihnen, sie zeigten mir vieles das ich bis heute dankbar bin das ich sie kennen lernen durfte.

Lieben Gruß Miakoda
Moderatoren: Martin