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Unsicherheit und Gewalt enden, sobald wir eine innere Verbindung mit der göttlichen Energie verspüren, eine Verbindung, die von den Mystikern aller Schulen geschildert wurde. Einer der Maßstäbe für die Existenz dieser Verbindung ist ein Gefühl der Unbeschwertheit und der Tatenfreude sowie ein konstantes Gefühl der Liebe. Sind diese Zeichen gegeben, so ist die Verbindung mit der göttlichen Energie echt, sind sie es nicht, handelt es sich dabei lediglich um eine angenommene Verbindung.

Neulich im Gottesdienst...

13 Dez 2009 19:36 #7635 von Miakoda
die meisten Kirchen besonders die alten sind meist auf noch ältere Kraftplätze gebaut. Nicht um sonst habe unsere Ahnen diese Plätze gewählt um ihre Rituale genau ab zu halten. Wenn ich in eine solche Kirche gehe spüre ich zwar diese Kraft, aber auch die Dominanz und Unterdrückung, ich kann das Leid spüren aus vergangen Zeiten, was für mich nicht gerade schön ist. Ich weis das ich damals gelebt habe und das ich den Menschen Dominikaner heute verziehen habe, aber den Schmerz ist noch da. Es würde mich freuen wenn Homos, Rocker, Punkers dort begrüsst werden würde und nicht als Sündige denen auf den richtigen Weg helfen muss angesehen wird. Wenn man einen Gottesdienst als Ritual ansieht ist auch für mich eine Störung dessen nicht wirklich schön. Jeder der so was mal geleitet hat weis wie schwer es ist die Konzentration zu halten die Energien dann noch richtig lenken. Deshalb sollte bei Gottesdienste und Co. schon Ruhe und die Anwesende die Aufmerksamkeit auf das geschehen richten.

Lieben Gruß Miakoda
13 Dez 2009 22:00 #7638 von Manni
Guten Abend ihr Lieben

Was ich meine ist nicht die Toleranz sondern die Ehrlichkeit die dort vermittelt wird. Nach außen sieht es sicher gut aus, wenn jemand an die Hand genommen wird, doch das ist nur so lange ehrlich, bis hinter den Kulissen nicht schlecht darüber geredet wird.

In so einem Gotteshaus werden Spenden gesammelt, angeblich für hilfebedürftige Menschen, weist in fernen Ländern. Wie kann es da sein, dass ein Bettler wieder vor die Tür gesetzt wird und der Pfarrer beim Auszählen der Kollekte (ich hatte dabei mitgeholfen), dann auch noch sagt, dass die Menschen immer geiziger werden, einer hatte sogar nur einen Knopf in den Klingelbeutel geworfen (vermutlich war es ihm peinlich nichts rein zu tun, weil alle genau hinsehen). Und wenn dann noch Menschen vor die Tür gesetzt werden, die sehr wahrscheinlich auch nichts spenden sondern eher von diesen Spenden gerne etwas abbekommen hätten, dann stößt mich das zutiefst ab, weil es in meinen Augen eben falsch und unehrlich ist. Ich kann nicht sagen, dass ich armen und Not leidenden Menschen helfen möchte und andere Leute noch um Mithilfe bitte, wenn ich Hilfebedürftige vor die Tür setze, weil sie die Besinnlichkeit stören oder keine Einnahmen bringen.

Ich wurde auch schon mehrfach persönlich angesprochen und scheinheilig wurde mir erklärt, wie gerne man mich in diesem Gotteshaus doch sehen würde. Als ich dann öfter kam, musste ich mitbekommen, wie getuschelt wurde "der schon wieder". Und dann erneut die Frage nach Spendengeldern "Und wieviel haben sie heute gespendet?"

Ja und der Gipfel kam dann, als ich meine Hilfe direkt im Rahmen eines geplanten Umbaus angeboten habe. Der Pfarrer wollte, dass ich das völlig kostenlos für die Kirche tue und verlangte oben drein noch eine Spende von mir. Je großzügiger sie ausfallen würde, um so sicherer werde er sich dafür einsetzen, dass ich den Auftrag erhalte.

Nee, nee, so nicht, nicht mit mir!
Manfred
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