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Unsicherheit und Gewalt enden, sobald wir eine innere Verbindung mit der göttlichen Energie verspüren, eine Verbindung, die von den Mystikern aller Schulen geschildert wurde. Einer der Maßstäbe für die Existenz dieser Verbindung ist ein Gefühl der Unbeschwertheit und der Tatenfreude sowie ein konstantes Gefühl der Liebe. Sind diese Zeichen gegeben, so ist die Verbindung mit der göttlichen Energie echt, sind sie es nicht, handelt es sich dabei lediglich um eine angenommene Verbindung.

Liebe deinen nächsten...

06 Dez 2011 07:59 #16084 von Manni
Herzlichen Dank Rita für deine ausführliche Antwort. Ich werde mal weiter nachschauen, was mich an den jeweiligen Stellen so bewegt und was ich da eventuell dran ändern kann. Momentan ruhe ich da noch nicht in mir.

Einen netten "Nikolaus" euch allen
Manfred
08 Dez 2011 09:11 #16122 von Rita
Lieber Manfred,

heute früh direkt nach dem Aufwachen hatte ich das Gefühl, an mein Bücherregal gehen zu müssen. Ich stellte mich davor und wusste nicht, was ich da anschauen sollte. Ich hatte noch keine Brille auf, nahm das eine oder andere Buch in die Hand ohne lesen zu können, was drauf stand. Dann nahm ich ein Buch und hatte das Gefühl, dass dieses Buch wichtig ist, warum auch immer. Ich sollte es noch einmal lesen? Ich holte meine Brille, las die Buchbeschreibung, hatte sofort dich im Sinn und nun schau mal:

"Gelassenheit - sich dem Strom des Lebens überlassen" von Kurt Tepperwein
"Das Leben ist der größte aller Lehrer - wenn wir beginnen, uns seiner Präsenz zu öffnen. Gelassenheit bedeutet, das Leben als Meister-Lehrer zu akzeptieren und Dinge geschehen zu lassen, ohne sich einzumischen mit fixen Vorstellungen darüber, wie sich die Situation entwickeln sollte.
Kurt Tepperwein öffnet in diesem Buch den Blick für eine größere Präsenz, nach deren Gesetzen sich das Leben richtet. Er zeigt, wie wir es schaffen, mit dem Leben zu kooperieren. Wir lernen, zu erkennen, was uns an einem sinnerfüllten Leben hindert, wie wir mit Angst uns Schuldgefühlen richtig umgehen und Dinge und vor allem Personen los lassen, wenn sie uns nicht gut tun. So vermeiden wir, mit dem Kopf gegen die Wand zu rennen. Wir können gelassen und mit Zuversicht der Zukunft entgegen sehen und damit unser Leben in Besitz nehmen."

Liebe Grüße von
Rita
08 Dez 2011 16:30 #16125 von Manni
Liebe Rita,

zur Zeit lese ich ja das Buch "Achte auf deine Gedanken" von David Hamilton, welches mir auch durch eine ähnliche Fügung in die Hände fiel. B)

Darin stehen so wunderbare Dinge, wie z. B. positive Schwingungen auf eine Materie übertragen und deren Wirkung dann zu erfahren.

Du erinnerst dich doch sicher noch an die Zeit, in der Geld bei mir so negativ besetzt war und dann den Weg auch nicht mehr zu mir fand. Mein Kollege hat mir einen Smily auf meinen Schreibtisch hinterlassen, der die Aufschrift "Geld macht Spaß!" trägt und er zeigte mir, wie viel Spaß man damit haben kann.

Ich meinte erst, dass Geld auszugeben sicher schön sei, wenn man es in ausreichender Menge zur Verfügung hätte und er gab mir zu verstehen, dass es mehr werden würde, wenn ich es mit positiven Schwingungen belege. So begann ich mich also erst einmal darüber zu freuen, wenn ich welches einnahm und gab nur noch soviel aus, dass es keine negativen Schwingungen bekam, also immer noch genügend bei mir blieb, um die positiven zu erhalten. Fortan spürte ich, dass ich nicht mehr so sehr auf die zu bezahlende Summe schaute, sondern vielmehr auf das was mir noch danach verblieb. Und so bekam sogar ein Trinkgeld für den Ober oder beim Friseur etc. keine negative Bedeutung mehr sondern eine positive. Ich schaute also in meine Geldbörse und fand immer genügend Tallerchen, die ich auch mal gerne weg geben konnte und mochte.

In letzter Zeit hatte mein Kollege sogar etwas Geld auf der Straße gefunden und mich vor lauter Freude zum Essen eingeladen. Wir hatten sehr viel Spaß damit, dieses Geld wieder auszugeben. Und jetzt kommt der Hammer. Heute steige ich aus dem Zug und gehe so den Bahnsteig lang, als der Wind mir ein braunes Stück Papier vor die Füße weht. Es war zusammengefaltet und ich dachte: Nee ..., das kann doch nicht sein, oder doch!? Ich weiß jetzt nicht, ob ich es bewusst oder unbewusst aufgehoben habe aber ich wollte dieser Sache wohl doch auf den Grund gehen und tatsächlich, es war ein Geldschein und es war kein Mensch in der nähe, dem er aus der Tasche gefallen sein könnte. :huh:

Voller Freude brachte ich diesen Fund mit ins Büro und lud nunmehr meinen Kollegen zum Essen ein. Hatte er mir es nicht gesagt, dass das Geld seinen Weg zu mir finden würde, sobald es eine positive Schwingung erfährt? Wir sendeten sogar dem Menschen unsere Dankbarkeit, der uns mit diesem kleinen Missgeschick eine so große Freude gemacht hatte. Und ich bin mir sicher, dass ihn diese positive Schwingung auch irgend wie erreicht und über den Verlust, den er ganz sicher bemerken wird, hinweghilft. Schließlich könnte ihm ja auch der Gedanke kommen, dass er damit unbeabsichtigt einen anderen Menschen glücklich gemacht hat.

Dann fiel uns noch auf, dass die Geldscheine, die mein Kollege unweit dieser Stelle gefunden hatte, auch in gleicher Art und Weise gefaltet waren. Was für ein liebenswerter Mensch, der sein Geld so lose in der Tasche bei sich trägt. Aber wir sind jetzt nicht mehr dort hin gegangen, um nach weiteren Scheinen zu suchen. Vielmehr würden wir uns freuen, wenn es noch welche gibt, dass sie von anderen Menschen gefunden werden, damit möglichst viele von diesem Glück etwas abbekommen können. Auch eine Form von Nächstenliebe, oder? ;)

Liebe Grüße
Manfred
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09 Dez 2011 09:55 #16127 von Rita
Lieber Manfred,

ja ich kann mich noch gut daran erinnern, wie negativ Geld für dich belastet war. Umso mehr freut es mich zu lesen, dass du einen für dich viel besseren Weg gefunden hast :)
Ich wünsche dir viel Freude und dann Erfolg mit dem Lesen deines aktuellen Buches - und vielleicht später mit dem Buch, dass mir für dich angezeigt wurde.

Liebe Grüße von
Rita
09 Dez 2011 11:45 #16128 von Manni
Ja Rita,

das kommt dann danach dran. Herzlichen Dank dafür.

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In Bezug auf die Nächstenliebe möchte ich euch gerne von einer kleinen Begebenheit berichten.

Ich sitze wieder in der Bahn, als zwei Frauen eilig über den Bahnsteig rennen. Der Zug bekommt das Signal zum Abfahren, eine Frau erwischt den Zug noch bevor die Türen schließen, die andere wird mit den Händen in der Tür eingeklemmt. Gemeinsam schaffen sie es ab die Tür wieder auf zu drücken und sind offenbar unversehrt im Wagon und freuen sich, dass sie es doch noch geschafft haben.

Eine ältere Dame regt sich darüber mächtig auf und pöbelt die jungen Frauen massiv an. Wie man so dämlich sein könnte, die Hände gehörten abgehackt, damit sie sich das für die Zukunft merken würden usw. :evil:

Doch die Freude der beiden jungen Frauen konnte davon nicht getrübt werden und die ältere Dame hatte ausreichend Gelegenheit sich ihren Unmut von der Seele zu reden. Ich konnte mir mein Grinsen nicht verkneifen und strahlte alle drei an. Irgendwie konnte ich mich so sehr darüber freuen, dass den zwei Frauen nichts wichtiger war, als gemeinsam den Zug noch erreicht zu haben. Auch freute es mich, dass die ältere Dame sich hat Luft machen können und ihren Ärger nicht hat stillschweigend ertragen müssen. Jeder war befreit auf seine Weise und ich habe nur das Positive darin gesehen. B)

Interessant fand ich auch, dass sich kein Mensch weiter um die drei Frauen sorgte oder darauf reflektierte und sich einmischte. Alle saßen völlig ruhig da und genossen die Fahrt im Zug, jeder auf seine Weise, ich auch.

Liebe Grüße
euer Mannimen
Moderatoren: Martin