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Mit Körper und Geist in Balance

23 Aug 2010 18:17 #10469 von Manni
Hallo zusammen,

gerade stelle ich mir die Frage, warum wir mit der Fähigkeit ausgestattet wurden, Gutes von Bösem zu unterscheiden. Doch was ist gut und was ist böse?

Eines scheint jedoch klar zu sein; Eben diese Fähigkeit unterscheiden zu können, ermöglicht uns erst eine innere Balance zu finden. Wüssten wir nicht was für uns böse ist, könnten wir das nicht von gut unterscheiden.

Somit haben wir die Möglichkeit unsere Position selbst zu bestimmen. Wir können nicht nur unseren Körper sonder vor allem auch unseren Geist in Balance bringen. Dazu müssen wir aber wissen, was wir wollen und was nicht!

Wer z. B. gerne anderen Leuten das Geld aus der Tasche zieht und darin nichts böses sieht, für den ist es sogar gut. Er befindet sich darin in seiner Balance. Wer jedoch bei dem Verzehr von Fleisch nur an den Tod des jeweiligen Lebewesens denkt und dies als böse empfindet, der kann nur in Balance kommen, wenn er sich davon distanziert.

Diese Betrachtung finde ich sehr spannend. Sie erklärt mir auch, warum so viele Menschen unterschiedliche Sichtweisen dieser Dinge haben und es kaum einen gemeinsamen Nenner geben kann. Jeder hat eine andere Mitte für sich selbst definiert und befindet sich damit in Balance oder er hat sie nicht. Dann ist er auch meist unzufrieden mit sich selbst.

Liebe Grüße
Manfred
23 Aug 2010 19:52 #10472 von Siraya
Lieber Manfred

Mit der "Fähigkeit" Gut und Böse zu unterscheiden, sind wir erst "ausgestattet" worden, seit wir uns aus der Einheit heraus in die Dualität begeben haben und als spirituelles Wesen das Menschsein kennenlernen wollten. Denn nur in der Dualität gibt es Gegensätze Dazu hat Martin eine wunderschöne Geschichte der kleinen Seele. Ich weiss aber nicht, ob sie auf der CC zu finden ist.

Es ist zwar richtig, dass wir unsere Position selber entscheiden/finden können, aber es heisst absolut nicht, dass wir damit in der Balance sind. Es ist zwar so, dass wir uns im Moment damit wohlfühlen, bis etwas ans uns heran kommt, das uns zeigt, dass es noch etwas anderes gibt (uns den Spiegel hinhält). Dann entscheidet sich, ob wir an unserer Sicht festhalten wollen oder ob wir offen sind für eine neue/andere Perspektive.

Schlussendlich ist unser einziges Ziel zurück zur Einheit.

Liebe Grüsse
Yvonne
23 Aug 2010 22:33 #10475 von Manni
Liebe Yvonne,

gerade diese Dualität ermöglicht uns doch erst zu erkennen was auch anders sein könnte und danach treffen wir unsere Entscheidung was wir wollen, bzw. worin wir unsere Balance erleben, meine ich.

Worin würde denn eine Balance bestehen, wenn es diese Einheit gäbe? Wenn ich den Unterschied zwischen warm und kalt nicht kenne, kann ich auch nicht sagen, was mir besser gefällt. Es ist dann wie es ist und macht keinen Unterschied mehr. Insofern fällt das Gefühl einer inneren Balance auch gänzlich weg.

Wo kann ich diese Geschichte von Martin dazu nachlesen?

Liebe Grüße
Manfred
24 Aug 2010 14:58 #10476 von Heiko
Die Dualität als solche besagt ja nur, dass es jeweils zwei Dinge sind, die miteinander bzw. aufeinander wirken und versuchen sich in das Gleichgewicht zu bringen. Kraft und Gegenkraft halt. Yin und Yang sind die uralten Symbole dafür.
Das allein sgat ja noch nicht aus, dass die Kräfte wirklich im Gleichgewicht sind. Im Gegenteil, allzuoft gewinnt eine Kraft die Oberhand und bringt damit das ganze Sytem durcheinander. Dies geschieht immer und überall. Andauernd sind entgegengesetzte Kräfte am wirken. Nimm nur Gut und Böse als Beispiel. Sie sind beide stets da, aber eben nicht immer im Gleichgewicht, in der Balance.

Es ist vielmehr gerade die Kunst, die in uns wirkenden Kräfte so einzustellen, dass sie uns insgesamt ins (seelische) Gleichgewicht bringen.

Manchmal wünsche ich mir, es würde mir ganz persönlich ein Wenig besser gelingen als es das gerade tut.
24 Aug 2010 20:10 #10481 von Syrin
Hallo ihr Lieben,

Ich finde ja, dass das Thema um Gut und Böse nur etwas Menschengemachtes ist. Solche Gedankengänge gibt es nämlich in der Natur gar nicht. Warm und Kalt sind eben nichts weiter als Temperaturunterschiede und es muss ja zB auch einen Winter geben, wo sich alles zurück zieht, denn nichts kann unendlich weiterwachsen. Für die meisten Menschen ist dieser jedoch mehr oder weniger "schlecht" weil wir fast alle lieber in Shorts und Bikini am Strand liegen und uns die Sonne auf dem Pelz brennen lassen wollen, anstatt im Dunkeln Morgens aufzustehen um in der gleichen Finsternis von der Arbeit nachhause zu kommen.
Der Natur jedoch ist das alles egal, was wir als schlecht und gut betiteln. Sie hat ihre Gründe und alles hat seine Richtigkeit.

Ein Tier hat keine Unterscheidungsmöglichkeiten von Gut und Böse, weil, wie oben geschrieben, nur Menschen sich sowas ausdenken können. Die Tiere kennen nur ihren Rythmus, ihre Triebe und die Veränderungen in der Natur und den Jahreszeiten und danach Leben sie.

Meiner Meinung ist es die Unterteilung von Gut und Böse, die uns erst aus der Balance bringt.

Liebe Grüße
Vivien
24 Aug 2010 21:14 #10482 von Manni
Hallo Vivien,

sicherlich haben die Menschen schon eine sehr viel stärke Ausprägung zu unterscheiden. Ich meine jedoch, dass die Tiere das auch können. Sie suchen sich z. B. ihre Partner aus und nehmen auch nicht jeden erst besten, der daher kommt. Auch sind sie wählerisch mit ihrer Nahrung und ihren Ruheplätzen etc. Sie fressen also nicht alles was ihnen vorgesetzt wird und sie bleiben auch nicht immer an den Plätzen, die ihnen zugewiesen werden. Somit sind sie sehr wohl damit beschäftigt, für sich etwas auszuwählen und zu unterscheiden. Aber sie sind deutlich weniger kompliziert und genügsamer als wir, oder nicht!? ;)

Liebe Grüße
Manfred
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