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Mit Körper und Geist in Balance

28 Aug 2010 02:20 #10533 von Siraya
Lieber Mafred

Du schreibst:

"Damit habe ich ein großes Problem, denn das was mich abstößt möchte ich auch nicht tun! Es berührt mich aber, wenn andere es tun und ich habe das Bedürfnis mich davon zu distanzieren. Und wie kann mich etwas innerlich befreien, wenn es mein Gewissen belastet? Damit würde ich mich doch sicher noch mehr aus der Balance bringen."

Wie gesagt, man muss beide Seiten/Pole erlebt haben. Du kannst nichts integrieren, das du nicht selber kennst. Du musst das, was dich nervt, auch nicht ständig machen. Er reicht normalerweise einmal.

Ich sehe, dass dein Beispiel mit dem Müll in die Natur werfen schwierig ist. Es schadet unserer Mutter Erde. Aber du hast sicher andere Beispiele, mit denen du es ausprobieren kannst. Denn solange es dich berührt, ist es dein Spiegel, dein Ungelebtes.

Lieber Grüsse
Yvonne
29 Aug 2010 12:28 #10535 von Syrin
Lieber Manfred,

Ich glaube, Yvonne meinte es so, dass du die Schatten in den Leuten erkennst, die ihren Müll in der Natur wegwerfen.
Sicherlich ärgert dich die Tatsache an sich, dass nun etwas im Wald liegt, dass da sicherlich nicht hingehört und viel Schaden anrichten kann, aber vielmehr regst du dich doch über das Wesen der Menschen auf? Du fragst dich dann sicher was das für ungehobelte Leute waren und welche Erziehung sie genossen haben, dass sie so "verblendet" sind.
Aber da ist die Frage offen, warum dich gerade diese Denkweise der Menschen so aus der Haut fahren lässt. Vielleicht ist das genau die Eigenschaft, die du auch an dir selber noch nicht verziehen hast (und das meine ich jetzt nicht böse, sondern ganz neutral!)

Das wären meine Gedanken zu Yvonne´s Eintrag.

Liebe Grüße
Vivien
29 Aug 2010 14:06 #10536 von Siraya
Liebe Vivien

Ja, in anderen Worten habe ich es so gemeint.
In der Ausbildung zur Lichtbahnen-Therapeutin habe wir das Spiegelgesetz auf den Weg mitbekommen und ich finde,
es trifft wunderbar zu.

DAS SPIEGELGESETZ

1. Alles was mich am anderen stört, ärgert, aufregt oder in Wut geraten lässt und ich anders haben will - HABE ICH SELBST IN MIR
Alles, was ich am anderen kritisiere oder sogar bekämpfe und verändern will, kritisiere, bekämpfe oder unterdrück ich in Wahrheit in mir und hätte es gerne anders.

2. Alles, was der andere an mir kritisiert und verändern will und ich mich deswegen verletzt fühle, SO BETRIFFT ES MICH UND DIES IST IN MIR NOCH NICHT ERLÖST.
Meine gegenwärtige Persönlichkeit fühlt sich beleidigt - der Egoismus ist noch stark.

3. Alles, was der andere an mir kritisiert und mir vorwirft oder anders haben will und bekämpft und mich dies NICHT berührt, ist es SEIN EIGENES BILD, SEIN EIGENER CHARAKTER, SEINE EIGENEN UNZULÄNGLICHKEITEN, die er auf mich projiziert.

4. Alles, was mir am anderen gefällt, was ich an ihm liebe, BIN ICH SELBST, HABE ICH SELBST IN MIR UND LIEBE DIES IM ANDEREN. Ich erkenne mich selbst im anderen - in diesen Angelegenheiten sind wir EINS.
Liebe Grüsse

Yvonne

Anhang Spiegelgesetz.pdf nicht gefunden

Anhang:
29 Aug 2010 23:34 #10539 von Manni
Hallo Ihr Lieben,

zu den Spiegelgesetzen kann ich auch feststellen, dass es schon Dinge gibt, die man gerne hätte oder noch nicht ausgelebt hat. Das stimmt schon.

Wenn ich jedoch an Vergewaltigung oder Mord z. B. denke, dürfte das wohl eher nicht so sein. Und das möchte ich auch nicht ein einziges mal ausprobieren, nur um zu wissen wie es sich anfühlt. Da bleibe ich dann doch lieber im Ungleichgewicht. :dry:

Liebe Grüße
Manfred
30 Aug 2010 08:57 #10542 von KeepOnSmiling
Hallo Manfred,

gerade zu den Taten, die Du nicht tun möchtest und deshalb lieber im Ungleichgewicht bleibst, möchte ich eine Beichte loswerden...

In unreiferen Jahren habe ich gemordet und zwar ungezählte Male:
Ich habe Fliegen erschlagen, bewußt, gewollt und gezielt und tue das teilweise, seltener heute noch.
Stichlinge, Kaulquappen und Frösche oder Vogeleier waren auch schon Opfer meiner Mord-Experimente als Kind.

Ich habe auch andere Tiere gewählt, ohne Ihnen wirklichen Schaden zuzufügen (Vergewaltigung).
Ich erinnere mich, dass ich einmal (einfach nur so, weil ich die Kleinen in Händen halten wollte) in unserer Scheune ganz junge Katzenkinder aus Ihrem Nest entnommen habe, die daraufhin jämmerlich schrieen und Ihre Mutter herbeiriefen, was mich allerdings nicht störte, obwohl deren Mutter mich arg verkratzte.
Die Schelte meines Vaters war anschließend schon wirksamer, ändert aber nichts daran, dass ich die kleine Katzenkinder auf gewisse Art und Weise vergewaltigt hatte.

Mach Dir mal keine Sorgen, Manfred, dass Du im Ungleichgewicht bist.
Dass Du schon gemordet hast, davon bin ich überzeugt - ich kenne niemanden, der es nicht schon getan hätte...
Ob Du auch schon mal ein Lebewesen vergewaltigt hast, weiß ich nicht. Überprüfe Deine Vergangenheit, erinnere Deine Tage als Kind oder Jugendlicher.
Vielleicht hast Du, so wie ich, auch schon einem anderen Lebewesen, gegen dessen erklärtem Willen, Gewalt angetan hast.

KeepOnSmiling
:) lliKöhl
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30 Aug 2010 12:41 #10545 von Miakoda
Ja und auch unsere Gedanken sind eingendlich schon Taten. Wenn ich jemanden die Pest an den Hals wünsche, oder ich denke man am liebsten würde ich jetzt ..... habe ich dies schon getan auch wenn ich es noch nicht in die Realität umgesetzt habe. Das war sehr hart als ich das merkte, das ich nicht die liebe und brave bin, sondern nicht besser bin als die Menschen über die ich mich aufrege. Es ist aber auch gut ich brauche mich nicht mehr belügen sondern es führt zu einer Freiheit.

Lieben Gruß Miakoda
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