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Kindererziehung 2.0

30 Mai 2011 15:21 #14180 von Acid-Burn
Liebe Celestiner,

kennt einer von Euch Einrichtungen oder Schulen in Berlin,
die ihr als Alternative für "normale" Kita´s oder so empfehlen könnt?
Vielleicht etwas, wo Kinder im weitesten Sinne nach spirituellen Gesichtspunkten
betreut/erzogen/gelehrt werden?

Alles Liebe,

Marcel
30 Mai 2011 16:01 #14182 von Martin
Lieber Marcel,

suche mal unter Waldorfschulen. Bsp:
www.waldorfschule-kreuzberg.de/
www.emil-molt-schule.de/
www.waldorfsuedost.de/
www.waldorf.net/ ...

Die Waldorfschulen basieren auf der anthroposophischen Menschenlehre nach Rudolf Steiner.

Liebe Grüsse

Martin
30 Mai 2011 16:23 #14184 von Firion
Wenn es um Kitas geht, bin ich ein großer Fan von Waldkindergärten. Die Kinder sind den ganzen Tag in der Natur und das tut Ihnen so gut!

Wenn Du bei Google nach Waldkindergarten + Berlin suchst, hast Du gleich 4-5 Stück. Man kann bestimmt auch mal vorbeischauen und einen Vormittag mitlaufen.

Viele Grüße

Firion
30 Mai 2011 17:45 - 30 Mai 2011 18:13 #14188 von Arafna
hallöchen marcel....

also ich selbst hab gutes von einigen waldorfschulen/kindergärten gehört

wovon ich auch sehr begeistert war ist dieser kindergarten hier

www.frecherspatz.de/


ich kann mir schon gut vorstellen warum du wert legst auf spirituellen hintergrund...

aber ich für mich frag mich ob das wirklich notwengdig ist....
spiritualität ist nur eine vorstellung der menschen... ein versuch etwas zu beschreiben...

ich stell mir oft die frage worum es in kindererziehung im grunde geht...
wir werden geboren mit einer art amnesie und suchen im leben einen weg unsere seele unser selbst wiederzuentdecken und auszuleben....
was ist dafür notwendig soetwas schon im kindesalter produktiv umzusetzen?
eine erziehung die unseren kindern keine wertevorstellung aufdrückt durch die ihre seele gefesselt wird, sondern sie dazu ermuntert ihre eigene sicht zu entwickeln

deshalb halte ich persönlich ein pädagogisches modell für wichtig in dem kindern halt die verwirklichung seiner selbst einfach nahe gebracht wird.... dann kommt alles wie es kommen muß :)

interessant finde ich unter anderem

Montessoripädagogik ist ein von Maria Montessori und anderen ab 1907 entwickeltes pädagogisches Bildungskonzept, das die Zeitspanne vom Kleinkind bis zum jungen Erwachsenen abdeckt. Sie beruht auf dem Bild des Kindes als „Baumeister seines Selbst“ und verwendet deshalb zum ersten Mal die Form des offenen Unterrichts und der Freiarbeit. Sie kann, im Gegensatz zur ideologischen Pädagogik, insofern als experimentell bezeichnet werden, als die Beobachtung des Kindes den Lehrenden dazu führen soll, geeignete didaktische Techniken anzuwenden, um den Lernprozess maximal zu fördern. Als Grundgedanke der Montessoripädagogik gilt die Aufforderung „Hilf mir, es selbst zu tun“.

Laut Maria Montessori selbst handelt es sich bei ihrer Pädagogik bzw. bei der so genannten Montessori-Methode um „eine komplexe, pädagogische und soziale Bewegung, die unmittelbar aus der und durch die Offenbarung des Kindes entstanden ist


aber wie das so ist gibt es viele kindergärten und schulen die etwas bewegen und umsetzen wollen das aber nicht schaffen aus unterschiedlichen gründen... (bsp.: personal das die umsetzung garnicht versteht und eine derartige erziehung garnicht zulässt)

meine eigene tochter war in einem kindergarten in dem das modell tripple p als grundlage stand....
was ich auch nicht schlecht fand aber es hat mich nicht 100% überzeugt...
da ist mir das frecher spatz projekt angenehmer gewesen da sie auf kein festes pädagogikmodell festgefahren sind sondern sich aus allen modellen das entnehmen was sie für das vernünftigste halten....

aber das wichtigste für mich in der wahl des kindergartens ist das die chemie in der eltern und kindergartenzusammenarbeit stimmt... das die kinder frei erzogen werden zu sich selbstverwirlichenden selbstständigen wesen die lernen ihre welt mit toleranz selbstverantwortlich auf ihre eigene art und weise zu entdecken
treu dem motto von maria montessori... hilf mir, mir selbst zu helfen :D


ich hoffe das hier geschriebene hilft euch 3en ein wenig weiter bei der suche nach eurem weg ;)

alles liebe stefan
Folgende Benutzer bedankten sich: kiki
01 Jun 2011 19:50 #14215 von Acid-Burn
Hallo Martin,hallo Stefan,

ja, von diesen Waldorf-Projekten habe ich bereits gehört.
Waldkindergärten, liebe Kiki, sind mir erstmal Neu (obwohl ich möglicherweise
auch davon schon mal gehört haben könnte...) :-)

Montessori ist ein Stichwort, was mir bereits sehr positiv ins Auge gefallen ist.
Natürlich gebe ich dir Recht, was die Frage angeht, ob Kinder in diesem Alter bereits
eine "Prägung" durch Erziehung bekommen sollen. Genau deswegen suche ich ja nach einer
Alternative zu den gängigen Modellen. Ich will vermeiden, daß Luise in diese Indoktrinations-
maschinerie gerät!!!
Momentan ist es so, daß meine Frau zu Hause als Vollzeit-Mama arbeitet. Ich arbeite im Bäckereihandwerk, welches immer noch einen "goldenen Boden" hat, von daher geht das... Aber spätestens zur Einschulung wird die Frage wieder aktuell. (Wobei sie mich auch jetzt schon beschäftigt, vielleicht ist es nicht schlecht, wenn die Kleine wenigstens ein Jahr vor der
Schule in einer Art Vorschule geht?!)
Als Grundschule haben wir hier in Britz schon eine katholische Privatschule ausgesucht,
die nach der Montessori-Pädagogik lehrt. Mir kommt es jetzt nicht so sehr auf die speziell christliche Prägung an, aber es ist zumindest ein Anfang, das Kind ist sich von Anfang an "bewußt", daß es mehr gibt, als die Augen sehen können...
(Wenn ich ehrlich bin, bin ich mit dieser Wahl auch noch nicht zur Gänze zufrieden, vor 1500 Jahren hat man da seine Kinder einfach nach Avalon geschickt ;-) )

Ich danke Euch jedenfalls erstmal für die Inspiration!

Herzlichst,

Marcel
02 Jun 2011 16:29 #14219 von Martin

Acid-Burn schrieb: Hallo Martin,hallo Stefan,

ja, von diesen Waldorf-Projekten habe ich bereits gehört.
Waldkindergärten, liebe Kiki, sind mir erstmal Neu (obwohl ich möglicherweise
auch davon schon mal gehört haben könnte...) :-)

Montessori ist ein Stichwort, was mir bereits sehr positiv ins Auge gefallen ist.
Natürlich gebe ich dir Recht, was die Frage angeht, ob Kinder in diesem Alter bereits
eine "Prägung" durch Erziehung bekommen sollen. Genau deswegen suche ich ja nach einer
Alternative zu den gängigen Modellen. Ich will vermeiden, daß Luise in diese Indoktrinations-
maschinerie gerät!!!
Momentan ist es so, daß meine Frau zu Hause als Vollzeit-Mama arbeitet. Ich arbeite im Bäckereihandwerk, welches immer noch einen "goldenen Boden" hat, von daher geht das... Aber spätestens zur Einschulung wird die Frage wieder aktuell. (Wobei sie mich auch jetzt schon beschäftigt, vielleicht ist es nicht schlecht, wenn die Kleine wenigstens ein Jahr vor der
Schule in einer Art Vorschule geht?!)
Als Grundschule haben wir hier in Britz schon eine katholische Privatschule ausgesucht,
die nach der Montessori-Pädagogik lehrt. Mir kommt es jetzt nicht so sehr auf die speziell christliche Prägung an, aber es ist zumindest ein Anfang, das Kind ist sich von Anfang an "bewußt", daß es mehr gibt, als die Augen sehen können...
(Wenn ich ehrlich bin, bin ich mit dieser Wahl auch noch nicht zur Gänze zufrieden, vor 1500 Jahren hat man da seine Kinder einfach nach Avalon geschickt ;-) )

Ich danke Euch jedenfalls erstmal für die Inspiration!

Herzlichst,

Marcel

Lieber Marcel,

vielleicht noch als Hinweis: Die Waldorfpädagogik geht im Gegensatz zu den meisten anderen Systemen davon aus, dass der Mensch zu einem ganzen, vollständigen Wesen entwickelt werden soll, und nicht einzelne Begabungen gepusht werden sollen. Daher werden alle Lebensbereiche gleichermaßen gefördert, und zwar nicht durch Pauken, sondern durch das Erfahren und Erleben mit allen Sinnen. Eine Besonderheit ist der Epochenunterricht: Für jeweils 4 Wochen beschäftigt die Gruppe sich mit einem Thema (z.B. mit dem Altertum), und zwar durch alle Bereiche: Kunst, Mathematik, Philosophie, Handwerk, Religion, Sprache. D.h. durch sämtliche Fächer hindurch wird der jeweilige Aspekt des Themas behandelt. Dadurch wird das Thema mit allen Sinnen und mit allen Aspekten der Seele erlebt und erfahren und so auf besondere Weise verinnerlicht.

Dazu werden die Themen und die Aspekte der Themen auf das jeweilige Alter (und damit den Entwicklungsstand von Körper, Geist und Seele des Kindes) abgestimmt. Während der Pubertät, dem Rubicon z.B. geht es um die kritische Auseinandersetzung mit politischen und persönlichen Themen, auch in der Literatur. In den ersten Klassen dagegen mehr um Rhythmen, das spielerische Erfahren.

Bei uns gibt es eine Waldorfschule, die einen Schulbauernhof hat. In jeder Schulklasse übernehmen die Kinder Aufgaben und Verantwortlichkeiten im Bauernhof (Landbau, Tiere...), die genau zu ihren Fähigkeiten und ihrer Entwicklungsstufe passen.

Die Antroposophie geht auch von der Reinkarnationslehre aus und ist daher besonders achtsam mit jedem Kind. Eine Prägung von Außen wird vermieden, stattdessen das Kind darin unterstützt, alle seine Seelenaspekte vollständig zu entwickeln und zum Ausdruck zu bringen.

Hier einige Links:
www.anthroposophie.net/waldorf/waldorf.htm
www.erziehungskunst.de/
www.anthroposophische-gesellschaft.org/index.php?id=57

Herzlichst

Martin
Moderatoren: MartinYvonne