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Kontrolldramen in Ämtern und Regierungen

09 Jun 2011 13:58 #14307 von Heiko
Es sind übrigens nicht nur Behörden und Regierungen, die Energie ziehen (wollen).

Es sind m.E. auch Banken und Versicherungen. Insbesondere Letztere lernt man erst dann genau kennen, wenn sie im Schadensfalle mit allen Mitteln versuchen sich herauszuwinden.

Bei den Banken weiß man das ja schon von Anfang an.

Ich will das nicht verallgemeinern und auch nicht in alten Mustern verhaftet bleiben, wollte aber darauf hingewiesen haben.
09 Jun 2011 16:52 - 09 Jun 2011 16:53 #14308 von kathrinro
Danke für diesen Hinweis.

Es sind übrigens nicht nur Behörden und Regierungen, die Energie ziehen (wollen).

Es sind m.E. auch Banken und Versicherungen.

Mir fällt gerade auf, dass durch die Formulierung: Amt / Regierung / Bank / der Staat .... so eine Entpersonifizierung stattfindet.

Vielleicht wäre es wichtig, das immer wieder zu bemerken.
Zu bemerken, dass ich es immer wieder mit Menschen zu tun habe. Mit ganz Einzelnen. Persönlichen. Menschen. Mit Ängsten, Sorgen, Freuden, Hoffnungen, Unsicherheiten......
Und diese offenbar auch ganz persönlich auf meine Befindlichkeiten, Nöte, Sorgen.... re-agieren.

Ich habe übrigens kürzlich doch nach langer Zeit mal wieder eine sehr unangenehme Begegnung mit einer Mitarbeiterin des Finanzamtes gehabt.
Ich hatte letzten Monat immer noch nicht die Steuererklärung für 2009 (!) abgegeben. Es kam eine Strafandrohung über 200 Euro, wenn die Papiere nicht bis Ende Mai da sind. Ich hatte weder Geld für die Steuerberaterin, noch so viel Durchblick, dass ich das in der kurzen Zeit hätte schaffen können. Also anurfen und um Aufschub bitten.
Ich habe doch tatsächlich - das ist mir heute klar - als "Armes Ich" angerufen. Da hat mir meine ganze positive Einstimmung vor dem Anruf nix genützt. Die Frau hat sofort mit "Einschüchterer" reagiert. Sie hat mich angeschrien, wirklich! , hat mir mit Gefängnis gedroht wenn ich die Strafe nicht zahlen kann,..... völlig krass.
Aber so funktioniert es offenbar.
Ich liefere ein Kontrolldrama und bekomme sofort das entsprechende Gegenstück retour.:whistle:
09 Jun 2011 20:57 #14312 von Heiko
Ist das nicht ein wenig zu kurz gegriffen?

Glaubst Du, die Beamtin wäre ins Arme Ich verfallen, wenn Du als Einschüchterer aufgetreten wärst?
09 Jun 2011 21:10 #14313 von kathrinro
:woohoo: :silly:
Das sollte man vielleicht mal ausprobieren :evil:
09 Jun 2011 21:38 - 09 Jun 2011 21:51 #14314 von kathrinro
Nein , aber im Ernst. Wenn ich mein Armes Ich mitbekommen hätte, wäre ich möglicherweise anders aufgetreten und sie wäre nicht auf die Idee gekommen mich anzuschreien.

Ich habe übrigens während des Gespräches dann noch die Kurve gekriegt und habe die Chefin verlangt. In der Zeit, die sie gebraucht hat , um diese schon auf mich vorzubereiten, habe ich meinen Zustand wahrgenommen und umgeschwenkt. Mit der Chefin, die auch erst einmal recht sauer war, konnte ich dann einen brauchbaren Kompromiss aushandeln.


Ich glaube schon, dass es Beamte gibt,
die über fehlende Gelder jammern,
oder kontrollieren, ob auch jedes Zusatzformular ausgefüllt ist,
oder Informationen zurückhalten,
oder aber auch drohen.
Und ich bin sicher, dass ich das ziemlich entscheidend mit meinem Auftreten beeinflusse.

LG
Folgende Benutzer bedankten sich: nanabosho
05 Jan 2012 10:56 - 05 Jan 2012 10:59 #16396 von nanabosho
Das, was mir am meisten zu denken gibt bei diesem Thema, ist die nicht ganz vom Tisch zu weisende Wahrheit: Eine Regierung und ihre Ämter ist wie ihr Volk.
Sie spiegelt zumindest einen großen Teil dieses Volkes.

Das mag hart sein zu akzeptieren und die Sandkastenspiele, die eine Regierung mit ihrer Opposition führt, sind dieselben, die wir mit unseren Nachbarn und Nächsten abziehen.
In letzter Zeit habe ich mich beispielsweise gefragt, wie es mit dem Wert Respekt unter uns aussieht. Wegen der Aufregung um den Präsidenten.

Mal ganz abgesehen von der Frage, wem etwas dient und ob ich überhaupt einen Präsidenten brauche, kriege ich dabei ziemlich stark das Gefühl, dass auch diejenigen, die da so sehr nach Rücktritt schreien, die Politikverdrossenen und sonstigen Systemgegner allmählich in Perversionen verfallen.
Denn wenn man genau hinsieht, hat er das getan, was fast jeder von uns ebenfalls getan hätte (nämlich Günstigangebote annehmen oder die Unterstützung persönlicher Freunde). Und dafür soll er nun verurteilt werden. Nun ist Politik zwar nur Schmierentheater, aber das "Volk" (oder zuvor die Medien) haben dadurch auch leicht und zu jeder Zeit ihre Prügelknaben. Da geht mit der Zeit die Fairness baden.
Ohne Partei nehmen zu wollen, finde ich es einfach unwürdig, eine derartige Hetze zu veranstalten wegen nichts.

Ich bin nie CDU-Anhänger oder Wähler gewesen... Aber was die Opposition und die Medien hier veranstalten, ist unter aller Sau und stellt sie selber bloß! - Wenn ein Präsident nicht mehr Mensch sein darf, wenn er nicht mehr das tun darf, was jeder sonst im Land unter alltäglichen Umständen tun würde, wenn ein "Amt" einen Supermann oder Heiligen erfordert, da ist etwas in den Erwartungen der Leute grundsätzlich daneben und pervers.
Selbstverständlich müssen die Medien jede Woche eine neue Sau durchs Dorf treiben, aber wenn so eine Sau sich nicht gern dorthin treiben lässt, wo man es für sie vorgesehen hat, ist das Geschrei nicht nur mächtig groß, sondern auch sehr hässlich.
Was könnte ein echt souveräner Präsident in diesem Fall tun? Das, was ein Song von Reinhard Mey mal ausdrückte: "Da tu ich, was ein Baum tun würde, wenn ein Schwein sich an ihm kratzt!" (Vgl. R. Mey, Mein Achtel Lorbeerblatt.)

Die Schieflage drückt sich vor allem darin aus, dass eine Mehrheit der Leute sich sehr leicht aufhetzen lässt, jeglichen Respekt einem Menschen gegenüber aufzukündigen, nur um einem Amt zu huldigen und es in den Status einer Art "heiligen Instanz" zu erheben.
Vor Jahren habe ich mal mitgeholfen, eine ganze Politikerkaste (SED) zu beseitigen, soweit das möglich war, aber seitdem ich aufgehört habe, über Menschen zu urteilen, bevor ich nicht einige Meilen in ihren Mokassin gelaufen bin, gehe ich sehr viel achtsamer mit den Gefühlen um, die ich jenen Amtsträgern gegenüber hege.


Herzliche Grüße,
nanabosho
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