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Alter Freundeskreis und Spiritualität

20 Jan 2012 13:15 #16671 von Pia W.
Hallo!

Schon seit längerem beschäftigt mich die Frage, wie ich mit meinem alten Freundeskreis umgehen soll, der an Themen wie Spiritualität nicht wirklich Interesse zeigt. Ich habe meine Beschäftigung damit nie großartig hervorgekehrt, bin nun jedoch an einem Punkt angelangt, wo mir die üblichen regelmäßigen Treffen mich zunehmend langweilen und Kraft kosten. Es sind Freundinnen darunter, mit denen mich viel verbindet, vielleicht ist es die Vergangenheit.
Wahrscheinlich habe ich auch immer gehofft, dass sie doch noch auf den Geschmack kommen, damit ich mich nicht trennen muss. Ich liebe sie ja sehr, sie sind wie eine Familie für mich, die mich auch in schwierigen Zeiten erlebt haben und für mich da waren.
Ich habe die Auseinandersetzung bis jetzt vermieden, merke jedoch an einem inneren Gefühl, dass es so nicht weitergeht.

Kennt ihr das? Wie geht ihr damit um?

Danke fürs Lesen!

Herzlicht,
Pia
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20 Jan 2012 17:22 - 20 Jan 2012 17:25 #16673 von nanabosho
Vielleicht sind meine Erfahrungen ja einmalig, aber dennoch würde ich fast darauf wetten, dass, wenn Du selbst nichts tust, Pia, das Leben (Schicksal?) in diesem Fall tätig wird. Um Deiner Entwicklung willen könnte das, was Du nicht freiwillig und aus dem sehr richtigen Gefühl heraus, dass es Dir langweilig geworden ist, loslässt, Dir gewissermaßen "aus den Händen geschlagen" werden.
Die Seele strebt nach Entwicklung. Sie wird die Gegebenheiten so arrangieren, dass Du zum Loslassen des Alten gezwungen wirst, wenn es nicht mehr stimmt und Dich nicht mehr erfüllt.
Das habe ich selbst sehr intensiv so erlebt (musste a l l e s Alte gehen lassen, Frau, Haus, Freunde, "Heimat"stadt) und wie ich inzwischen weiß, geht es heutzutage ziemlich vielen so. Vor allem denen, die sich auf den Weg gemacht haben.
Der französische Schriftsteller André Gide, den ich sehr mag, hat es mal mit einem sehr einfachen Satz auf den Punkt gebracht:
Niemand kann zu neuen Ufern vordringen, wenn er nicht den Mut aufbringt, die alten zu verlassen.
(Manchmal muss man sogar rüberschwimmen und kann gar nichts mitnehmen...)
Klingt vielleicht ein wenig hart, ist aber spätestens von einem bestimmten Punkt an sehr befreiend.
Herzliche Grüße,
nanabosho

P.S.: Und was das Wie betrifft: Wer die Möglichkeit hat, sich würdig zu verabschieden, sollte es tun; vielleicht ist das die beste Form, damit "umzugehen". Da fühlen sich Freunde vielleicht nicht einmal brüskiert.
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21 Jan 2012 08:20 #16675 von Löwenherz
Hallo Pia

Ich habe auch mein gesamten Freundeskreis aufgegeben.Ich habe einer kompletten Lebensrichtung den Rücken zu gekehrt. Hab mich selber um 180 grad gedreht, daher konnte ich mit diesen Menschen nicht mehr viel anfangen. Ich habe angefangen die Dinge aus einer anderen Sicht zu sehen. Ich habe angefangen zu sehen, wie meine Freunde in ihrem Verstand gefangen sind, wie sie ihre Dramen Tag ein Tag aus spielen. Man hat das Gefühl, dass diese Menschen einem nichts mehr geben können. Und irgendwie werden meine Gedanken was die Vergangenheit angeht immer weniger und beudeutungsloser. Ich finde, wenn die Zeit gekommen ist los zu lassen, sollten wir dies auch tun. Ins Leben vertrauen und uns davon treiben lassen. Es kommen auch wieder neue Menschen in unser Leben, mit denen wir schöne Momente verbringen werden.

Allerdings erlebe ich gerade auch was schönes. Einer meinen längsten freunde, fängt gerade an sich für das spirituelle zu interessieren. Er spürt auf einmal komische dinge und kann sich nicht richtig erklären was mit ihm los ist. Er sucht seitdem verstärkt den Kontakt zu mir. Und es ist schön zu sehen, dass meine Worte bei ihm auf fruchtbaren Boden stoßen.


Liebe Grüße
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21 Jan 2012 11:03 #16676 von woodman113
Hey !
Ich kenne das Problem. Viele meiner Freunde und Bekannten leben derart fest in der "Realität" , das sie nicht sehen (wollen?) was passiert.
Aber dennoch bleiben sie meine Freunde. Ich habe festgestellt, das man es lassen sollte jemanden zu überzeugen. Interessant ist, das manche von selbst mit diesen Themen anfangen, ohne das ich was gesagt habe. Es stellt sich dann heraus, das sie auch schon interessante Erlebnisse und Wahrnehmungen hatten.
Ich interpretiere das so, das sich die Menschen langsam öffnen und die Menswchen , die dafür offen sind, sich gegenseitig erkennen.
Ich mache auch imnmer wieder die Erfahrung , das ich in den letzten Jahren immer wieder neue Menschen treffe, die für die Veränderungen offen sind.
Ich war neulich mit ein paar leuten im Kino, da war auch eine Frau dabei, die ich noch nicht kannte, später beim Essen kamen wir dann ins gespräch, weil sie etwas über ´neue´ Kinder erwähnt hatte, als ich dann nachfragte, was sie meint, kam heraus , das sie die Indigo-Kinder meinte. Und das auch sie in letzter Zeit die Welt anders wahrnimmt, und immer wieder Gleichgesinnte trifft.
Letztendlich mache ich es so, das ich meine alten Freundschaften nicht beende, aber es kommen immer wieder neue Leute hinzu, ich denke, alles geht seinen Weg.

Liebe Grüsse, Oliver
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21 Jan 2012 14:40 #16679 von Pia W.
Hallo und danke für eure Antworten!

Es überrascht mich nicht, dass ich diejenige bin die hier loslassen muss, zumindest alte Gewohnheiten, und dass es dazu meine klare Entscheidung braucht. Der Kopf weiß das längst. Den Antworten nach zu schließen dürfte es auch eine Sache sein, die Männern tendenziell leichter fällt als Frauen, bitte dies nicht als ein Pauschalurteil aufzufassen.

Für mich treffen hier einige Themen in einem Punkt zusammen, es hat auch mit der Durchsetzung meiner Überzeugungen in meinem Leben zu tun, auch wenn dies der angelernten Harmoniesucht zuwiderstrebt. Es ist einfach unangenehm, jemanden zu enttäuschen. Zudem finde ich es unangenehm, mich eventueller Kritik an meinem Lebensstil auszusetzen.

Das Leben spielt dies auch nicht zum ersten Mal, ich dachte immer, jetzt ist die Lektion gelernt und vorüber, aber es geht weiter. Solange, bis es eine Selbstverständlichkeit geworden ist, zu mir zu stehen.

Herzlicht,
Pia
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21 Jan 2012 23:58 #16683 von Marlene
Liebe Pia

ich las den Satz von Dir;

Es ist einfach unangenehm, jemanden zu enttäuschen.


und fragte mich, ob das damit zu tun hat, dass wir dabei uns selber enttäuschen, was für mich heisst, dass wir etwas erwarten....???

Das war gerade ein Gedanke den ich erfassen konnte,
bei den vielen die so durchrauschen :-):laugh:

und noch einer von Dir;

Zudem finde ich es unangenehm, mich eventueller Kritik an meinem Lebensstil auszusetzen


Kommt mir bekannt vor. :-)

Was steckt dahinter, frag ich mich. :woohoo:

Wir beide haben nach deinem Post hier, an dem Tag zusammen gechatet, und ich habe auch so eine Kritik bekommen, von einer Freundin die mir telefoniert hatte.

Da kommen mir die verschiedensten Gedanken.... bzw. eine Indianische Lebensweisheit
Urteile nie über einen Menschen,
bevor du nicht
sieben Meilen in seinen Schuhen
gegangen bist ...

Mich hat an dem Telefon gestört, dass sie meint, besser zu wissen, was ich tun und lassen soll. Es ging dabei um meine Tochter, die ich annehme wie sie ist.
Bei Ihren Telefonaten mit mir klagt sie oft, was alles nicht so läuft bei ihr.
Darf sein, ich mag es aber nicht, wenn man an mir rum kritisiert. DITO :lol:

Ich hab mich nach diesem Telefon sehr leer gefühlt.
Dank eines lieben Mit-Teilnehmer hier, der mich darauf aufmerksam gemacht hat, dass ich bei mir bleiben soll, und mich nicht in diese Energie begebe, habe ich wieder ein kleines Puzzle Teil mehr zusammen. Danke

Ich habe auch festgestellt, dass sie mich leicht in die Situation bringen kann, dass ich mich beinahe Rechtfertige.
Geärgert habe ich über mich selber, schlussendlich, weil ich nicht bei mir geblieben bin, somit im Fluss geblieben bin. Ich hatte drei Gedanken was ich nach meiner Arbeit tun wollte, ich bin nicht beim ersten geblieben, dann hätte ich das Telefon gar nicht bekommen.

Lern-Puzzle-Teile, jetzt bin ich Dankbar, dafür, dass ich wieder etwas über mich erkennen durfte.

Alles Liebe, Euch allen

Marlène
Moderatoren: MartinYvonne