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Alter Freundeskreis und Spiritualität

22 Jan 2012 07:15 - 22 Jan 2012 07:19 #16684 von Martin
Liebe Pia,

es ist ein völlig normaler Vorgang, dass sich Dein Lebensumfeld verändert, wenn Du Dich selbst veränderst. Auch und gerade die Weiterentwicklung des eigenen Bewusstseins führt zu großen Veränderungen im Außen, weil das Außen einfach ein Spiegel Deines Inneren ist.

Alte Freunde gehen, und neue kommen dafür hinzu. Lasse einfach los, lasse sie los und sei offen für die neuen Freunde, die Deinem neuen Bewusstsein entsprechen.

Es ist möglich, dass alte Freunde durch Deine Veränderungen inspiriert werden, sozusagen "angesteckt" werden, in sich hineinzufragen, ob bei ihnen nicht auch Veränderungen anstehen. Und dann können auch sie enorme Schritte in ihrem Leben tun. Du wirst wissen, deutlich in Dir spüren, wem Du Impulse geben kannst, wer offen dafür ist, "mehr" davon zu hören, was in Dir vorgeht. Die anderen lasse einfach los. Und vor allem: Erlaube Dir, die zu sein, DIE DU BIST. Du musst nichts spielen.

Das Stichwort heißt hier Freiheit. Für mich selbst bedeutet es aber auch, nicht zwanghaft Kontakte aufrecht zu erhalten, die nur an der Oberfläche laufen und nicht mehr dem entsprechen, was sich für mich stimmig anfühlt. Ich habe eben einfach das Bedürfnis, mich mit den Menschen nicht nur über das Wetter zu unterhalten, sondern einen tiefen, echten Austausch zu pflegen. In der Praxis bedeutete dies, dass solche "oberflächlichen" Kontakte einfach von selbst im Sande verliefen, während andere Menschen zu meinem Freundeskreis hinzukamen.

Also: Bleibe einfach im Fluss und lasse das Leben sich selbst regeln. Wer nicht mehr zu Dir "passt", wird gehen, und neue Freunde werden kommen. Es wird sich alles ganz von selbst regeln.

Alles Liebe

Martin
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23 Jan 2012 19:06 #16697 von Pia W.
Danke euch für die Beiträge, das scheint ein spannendes Thema für mehrere zu sein.

Ich versuch mal in mich hineinzuhören. Dabei rauscht der Kopf ganz gewaltig mit. Klar regeln sich die Dinge eines Tages von selbst, nur, wenn man grad mittendrin steckt dann vergisst man das oft.

Also ich hab festgestellt das mein Helfersyndrom, von dem ich dachte, ich hätte es erkannt, emotional noch voll aktiv ist. Demensprechend reagiere ich auf die „Armen ichs“. Eine meiner Freundinnen ist selbst gerade in einer Krise, sie ist aber noch in der Phase in der sie sich selbst leid tut und was ich sage kommt so gar nicht an, sie scheint noch nicht offen zu sein für wirkliche Veränderung.

Es tut mir leid, dass ich in dem Fall die Konsequenz ziehen werde, den Kontakt zu verringern, aber ich sehe keine andere Möglichkeit, es zieht mich selbst hinunter.

Was die Skepsis an meinem Weltbild betrifft¸ dazu könnte ich wohl ein neues Thema aufmachen… Ist es eine Frage des Selbstbewusstseins, wenn ich so empfindlich darauf reagiere? Ich möchte da gar nichts zur Diskussion stellen, merke aber wie ich unsicher werde und es gar nicht mag, wenn ich das Gefühl habe, mich irgendwie erklären oder rechtfertigen zu müssen.

Es ist in jedem Falle eine gute Übung, den Kontakt zu mir selbst zu vertiefen.

Herzlicht,
Pia
24 Jan 2012 09:38 #16701 von Rita
Liebe Pia,

wenn uns etwas trifft BEtrifft es uns auch. Es ist nicht immer leicht, das zu erkennen, nachzuschauen, wo es uns BEtrifft, ehrlich zu sich selbst zu sein, wenn man fündig wird.
Ich merke gerade, dass es statt "man" ICH heißen sollte. Also - wenn ich fündig geworden bin, was mich BEtrifft, wenn ich es erkenne versuche ich, es auch anzunehmen. Ich lasse es da sein, auch wenn es erst einmal unangenehm ist. Wenn ich versuche, es weg zu schieben, dann bleibt es mir, mit absoluter Sicherheit, erhalten.
Wenn du also so gar nicht magst, wenn du kritisiert wirst, wo hakt es da bei dir? Ist es wirklich Kritik, die da von dem anderen Menschen kommt? Ist es nicht vielleicht eher eine Feststellung dessen, was da ist, was so ist? Und wenn es so ist, dann stehe dazu. Schau es dir von allen Seiten an ohne zu urteilen und zu verurteilen. Erlaube dir das, was du gefunden hast. Möglicherweise löst es sich dadurch schon auf oder verwandelt sich.

Liebe Grüße von
Rita
25 Jan 2012 15:16 #16714 von Pia W.
Danke Rita... Ja es ist nicht immer leicht zu sehen, auch mit dem Wissen, dass es mich betrifft. Danke für die Gedankenanstöße. Das "erlauben, es da sein zu lassen" ist wunderbar. Es geht wohl auch darum, Widersprüche zu erlauben... ;)

Es ist schön, die Erfahrungen in der Bewusstwerdung zu teilen. Ich bin dahintergekommen, dass sich mein Denken einerseits in einem sehr strikten inneren System bewegt. Andererseits gibt es vieles, dass ich fühle, was sich da so gar nicht einordnen lässt und für das ich auch gar keine Worte habe. Eine eventuelle "Kritik" (was ja auch ein Hinterfragen ist), könnte ich eigentlich auch als Hilfe zur Klarheit ansehen, und nicht als Infragestellung meiner selbst.

Herzlicht,
Pia
25 Jan 2012 15:56 #16717 von Rita
Liebe Pia,

schau mal.

"Meine lieben Mitmenschen. Ihr dürft über mich denken und sprechen, wie ihr wollt und was ihr wollt. Ihr dürft mich verurteilen und verachten, ihr dürft mich aus euren Kreisen ausschließen und mich auslachen - und ich werde es euch nicht heimzahlen -, weder in meinen Gedanken noch in meinen Taten. Ich gestehe euch diese Freiheit einfach zu, so, wie ich mir selbst die Freiheit schenke, meinen ganz eigenen Weg zu gehen und meinem Herzen treu zu sein. Ich suche meine Wahrheit in mir und lebe sie, und wer mich fragt, dem erzähle ich gerne von ihr. Ich lebe nicht, um es anderen recht zu machen, sondern einzig und allein, um meiner inneren Stimme, der Stimme meines Herzens zu folgen."

Aus dem Buch von Robert Betz "Raus aus den alten Schuhen", dem Leben eine neue Richtung geben

Lieben Gruß von
Rita
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