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Herkunft und Definition unserer Kontroll-Dramen

05 Nov 2007 22:14 #362 von KeepOnSmiling
Hallo liebe Community,

mich beschäftigen die Kontroll-Dramen ein wenig und habe dabei folgende Fragen, die mir nicht aus dem Kopf gehen wollen...

Zum einen gibt es nur die vier in der 6. Prophezeiung genannten Kontrolldramen oder gibt es noch andere? Wenn ich manchmal ein Verhalten beobachte, denke ich mir, dass da ein Kontrolldrama hochkommt, kann es aber nicht einordnen... Zum Beispiel, dass "Kontrolldrama" vieler Frauen, deren Kinder aus dem Haus sind, jeden Gast wie "ein Kind" zu bewirten, zu bekochen, zu bedienen, als soviel Fürsorge schon fast unbehaglich ist!

Und dann die Frage, ob die Kontrolldramen wirklich immer aus der Familie heraus entstehen? Zum Beispiel habe ich mich sofort und ganz eindeutig als "Vernehmungsbeamter" identifiziert. Auch wenn mein Vater wohl klar der Unnahbare ist, bin ich überzeugt, dass ich den Vernehmungsbeamten zusammen mit einen alten Freund damals in der Teenagerzeit zu wahrer Perfektion entwickelt habe. Ist es also denkbar, dass sich Kontrolldramen auch in der Interaktion mit anderen Menschen und auch erst später in der Teenagerzeit oder gar im Erwachsenenstadium entwickeln???

KeepOnSmiling
OlliKöhl
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05 Nov 2007 23:28 #363 von Gernot
Nach meiner Erfahrung leben in jedem von uns alle Kontrol-Dramen, in verschiedenen Momenten in verschiedener Intensität - je nach Situation spiegeln wir einen anderen Menschen (und somit uns selbst) und springen auf sein Kontroll-Drama an, weil es in uns selber wohnt.

Ich habe für mich festgestellt, dass ich zum "Unnahbaren" tendire - das ist mein "Basis-Drama" und manchmal, wenn ich entsprechend fühle und auf entsprechendes Feedback hoffen kann, lasse ich meinem "armen Ich" freien Lauf.

Wie im richtigen Leben gibt es kein "schwarz" oder "weiß", ein "ich lebe ausschliesslich Drama A oder B", sondern es ist immer eine Mischform. Wir kommen mit verschiedenen Menschen auf eine andere Art und Weise in Resonanz....
06 Nov 2007 20:34 #375 von adlucem
Hallo,

ich glaube wir entwickeln unsere Glaubensmuster und unsere Persönlichkeit(EGO) bis zum 7.Lebensjahr. Danach finden nur noch geringfügige Veränderungen statt, doch der Haupteil also bis zum 7.Lebensjahr.

So denke ich das Du deine Rolle als "Vernehmungsbeamter" schon relativ früh entwickelt hast, aber wie Du selbst schreibst auch später noch weiterentwickelt, perfektioniert hast.

In dem Buch von Colin C. Tipping "Vom Herzenswunsch zur Realität" habe ich folgendes gefunden:
...der bewusste Teil unseres Bewusstseins, auf dieser Ebene handeln mit bewussten Gewahrsein, macht nur 10% unseres gesamten Bewusstseins aus.

In unserem Unter_bewusstsein, wo all unsere Vorstellungen,Überzeugungen,Einstellungen,Vorurteile, unsere Gewohnheiten und sowie viele unserer grundlegenden Bedürfnisse gespeichert sind, das ist zwar programmierbar, doch wenn das Programm einmal eingegeben ist, dann ist es sehr resistent gegen Veränderung.
Es heißt unser Unterbewusstsein sei zu 90% bereits programmiert wenn wir sieben bis acht Jahre alt sind und unser Lebensskript sei dann folglich schon relativ festgelegt.

Der Zelluarbiologe und der Autor des Buches "Intelligente Zellen" Dr. Bruce Lipton ist der Auffassung, der bewusste Teil des Bewusstseins sei ein Prozessor mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 40Bit pro Sekunde, der etwa 5% unserer Aktivitäten steuert.

Das Unterbewusstsein hingegen sei ein Prozessor mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 40 Millionen Bit pro Sekunde, der 95% unserer Aktivitäten steuert.

Also würde ich mal sagen das unsere Kontrolldramen bereits relativ festgelegt sind, und wir vielleicht nur die Art und Weise noch perfektionieren können.

:ohmy:
21 Dez 2007 18:08 #1221 von BarchiSenior
Gefällt mir (muss ich mir kopieren), weil es meinem Konzept entgegen kommt sich und seiner Welt erst einmal bewusst zu werden und da haben wir mit 90-95 % allerhand zu tun.
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27 Dez 2007 19:00 #1259 von Serena
Hallo ZeroKewl,


du schreibst: in verschiedenen Momenten in verschiedener Intensität - je nach Situation spiegeln wir einen anderen Menschen (und somit uns selbst) und springen auf sein Kontroll-Drama an, weil es in uns selber wohnt.

Meine Frage nun: Wie kommt man aus einer "Spiegelung" dieser Art nachhaltig heraus?

liebe Grüße und einen guten Rutsch ins neue Jahr

Serena
28 Dez 2007 10:21 #1267 von Mein_Leben
Hallo liebe Serena,

nun ich würde schauen, wenn mir so eine Spieglung begegnet, wo ist dieses Gefühl in mir, ich würde erstmal in mir schauen, wo sich dieses Gefühl, dieser Gedanke, der mir da im "Außen" gespiegelt wurde, sich in mir "versteckt" hält.

Das kann sehr tief reichen, einige Ängste, die wir tief vergraben haben, Angst vorm Tod, Angst vorm verlassen werden, Angst vorm Leiden, haben wir ganz bewusst so tief vergraben, damit wir ihnen nicht ständig Aufmerksamkeit zollen müssen!

Doch das führt nur dazu dass wir ihnen umso mehr im Außen begegnen, indem was ihr als unser Leben wahrnehmen, verstehst Du?!

Du kannst niemals vor deinen, zurzeit unbewussten, Ängsten und Gefühlen, Gedanken davon rennen, sie holen dich immer wieder ein, weil sie dir näher sind als dein eigener Atem!

Deshalb mein Hinweis für dich, er kommt aus dem Buddhismus, stell dich deinen Gedanken,Gefühlen, und Ängsten sobald sie erscheinen!

Lauf nicht weg! Durchlebe sie, nimm sie an und akzeptiere das sie in dir waren, begegne ihnen mit liebevoller Achtsamkeit, sie gehören zu dir, sie sind ein Teil deiner Selbst.

Wenn Du JA zu ihnen sagst, wirst Du merken das sie von ganz von selbst verschwinden, so wie sie gekommen sind.
Sie sind wie Wolken am Himmel, sie kommen und gehen, oder wie Wellen auf der Oberfläche des Ozeans, sie sind Teil dessen was sie sind-Wasser!
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