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Zwang/Ruf der Seele

19 Jul 2010 12:14 #10237 von Beat
Lieber Manfred
herzlichen Dank für Deinen wunderschönen Beitrag. Ich denke wahrzunehmen, dass genau über Schmerz und Leid die Öffnung geschenen ist. Wenn es nicht funktioniert - Loslassen.

Ich habe da folgenden Spruch im Kopf.
"Wenn Du etwas liebst, lasse es los und wenn es zurück kommt gehört es für immer zu Dir. (Für mich ist da eine kleine Differenz sehr wichtig: Es gehört zu mir, Nicht es gehört mir), denn das eine ist Besitz und das andere wahrhaftige Verbindung- göttlich.

Aus meiner sicht ist es nicht positive Energie, vielmehr ist es positive und negative Energie die zur Einheit verschmilzt. Es braucht Plus und Minus, Yin und Yang oder wie auch immer und somit entsteht in meinen Augen Harmonie. (Dieses Prinzip ist auch Grundlage in vielen alternativen Heilmethoden).

Ich weis, Alles was plus / minus ist, ist wertend polarisierend und denn noch nur Werkzeuge, Eigenschaften oder Qualitäten um das zu erreichen was meine Seele wirklich anstrehbt - göttliche Harmonie.

Ich kann aus Deinem Beitrag viel für mich erkennen, dass ich in Theorie schon lange kenne, jedoch öffnet es mir wieder einmal die Augen und dafür bin ich Dir von Herzen dankbar.

Deine Geschischte mit dem Pferd ist im Grunde so einfach und ich werde versuchen diese in gewisser hinsicht zu adaptieren - den die Lösung ist darin beschrieben und auf Alles anwendbar.

Liebe Grüsse, mit einem Lächeln
Beat
19 Jul 2010 12:46 #10238 von Manni
Hallo Beat,

ja, ich habe viel aus dem Umgang mit Pferden lernen können. Es ist in der Tat ein großer Unterschied, ob mir etwas gehört oder zu mir gehört. Ich habe mein Pferd auch losgelassen und er durfte selbst entscheiden. Er hat sich dann spontan für mich entschieden, kam mir entgegen gelaufen und bleib an meiner Seite ohne dass ich ihn festhalten musste. Und wenn ich mich um ihn kümmere, seine Hufe z. B. ausschneide etc. steht er frei und still da, bis ich fertig bin. Und wenn wir gemeinsam etwas unternehmen wollen, animiert er mich richtig mit ihm dies oder das zu tun. Das ist ein überwältigendes Gefühl, so bedingungslos und harmonisch wie eine echte Partnerschaft.

Man sagt ja auch, dass sich Gegensätze anziehen, es immer Plus und Minus braucht. Ich kann das zwar so noch nicht bestätigen aber ich sehe durchaus eine Ergänzung. Mann kommt ja schneller auf einen Nenner, wenn man auf der selben Welle schwingt und dennoch kann man sich dabei durchaus ergänzen. Der totale Gegensatz raubt mir eher Energie aber das möchte ich noch etwas auf mich wirken lassen.

Vielen Dank für diesen Denkanstoß
Manfred
20 Jul 2010 08:54 #10241 von Manni
Guten Morgen Beat,

gestern wurde ich mit eben diesem Gegensatz konfrontiert, so sind wohl Fügungen. ;)

Mir wurde auf sonderbare Weise Hilfe bei einer sehr schwierigen Aufgabe angeboten. Diese Unterstützung war jedoch von der Art, die ich mit meinem Inneren nicht vereinbaren kann. Sie stand total im Gegensatz zu dem, was ich tun würde.

Diese, für mich, negative Energie war kontrollierend und angreifend zugleich. Da sollte aus allen Rohren auf einen Dritten gefeuert werden, nur damit der genau das tut, was wir gerne hätten. Dieses unter Druck setzen mag zwar sehr erfolgreich sein, doch es ist nicht mein Weg. :(

Warum fügte sich dieser Umstand dann doch genau zu dieser Zeit? Das war die Frage, die mich nun den ganzen Tag beschäftigte. Was will mir das Universum damit sagen?

Ich entschloss mich, hier eben nicht nachzugeben aber auch nicht in das selbe Horn zu stoßen. Daher bedankte ich mich für dieses Hilfsangebot, wies es jedoch sehr bestimmend zurück. Insofern machte ich meinen Weg noch einmal ganz klar deutlich und setzte ein Signal. Wir sind eine Gemeinschaft und werden nicht gegen einander operieren!

Damit habe ich auf mein Bauchgefühl gehört und diesen Kampf im Keim erstickt. Zwar haben die Leute das nicht verstanden und versuchten es im Alleingang durchzusetzen, doch damit kamen sie nicht weit und Friede ist wieder eingekehrt.

Ich nehme solche konträren Signale als Hinweis, meine Position noch einmal zu überprüfen. Insofern sind sie auch eine Hilfe und können sogar eine Ergänzung sein. Aber sie dienen einzig und alleine der Findung einer inneren Balance und können Orientierung geben.

Ein Bündnis mit Gegensätzen wäre für mich eine ständige Reibung und damit auch ein Energieverlust. Es nimmt mir meine eigenen innere Überzeugung und bringt mich aus meiner Mitte. Was bleibt ist dann nur die Hoffnung, dass der andere Weg erfolgreicher sein wird. Damit habe ich meinen Weg dann verlassen.

So empfinde ich das für mich. Mag sein, dass es auf Dich ganz anders wirkt und Dich sogar eher bestärkt. B)

Einen lichtvollen Tag
Manfred
22 Jul 2010 21:40 #10246 von Love4free
Oh ja die kenne ich :-)

Ich denke dass fast jeder etwas macht, weil er denkt dass er es tun muss, obwohl Andere die einen dabei sehen denken: Der hat doch einen an der Klatsche!!! :-)


Ich kann nachts nicht im Dunkeln schlafen, es muss immer ne kleine Funzel brennen, keine Ahnung vor was ich mich füchte, aber Dunkelheit ängstigt mich. Auch wenn mein Mann neben mir liegt und schon selig schlummert.... Oftmals wünsche ich mir, dass ich genauso unbekümmert ins dunkle Schlafzimmer gehen könnte, im Dunkeln die Tür hinter mir schließen könnte, mich zum Bett vortasten und nach 1 Minute einschlafen könnte.
Manchmal nehme ich all meinen Mut zusammen und gehe zB kurz bei Dunkelheit in den Flur um was zu holen. Aber wohler würde ich mich fühlen wenn ich das Licht anschalten würde. "Selbsttest" :-)

Oder

Wenn ich in einem Raum sitze, bei Tag oder Nacht, ziehe ich die Türen zu. Ich finde es schrecklich wenn eine Tür offen steht wenn ich in einem Raum sitze und zb fernsehe.

Allerdings ist Letzteres nur unangenehm wenn ich alleine bin, wenn jemand bei mir ist, dann stört mich die offene Türe nicht....

Mein Mann hat tierische Panik davor dass Wasser an sein Gesicht kommt. Er pflegt sich zwar mit Gesichtswasser, reinigt die Haut und cremt sich ein, aber er würde niemals auf den Gedanken kommen sein
mit Seife und Wasser zu waschen. Das ist natürlich fatal wenn wir mal schwimmen gehen, da lässt es sich fast nicht vermeiden dass mal n Tropfen Wasser ins Gesicht kommt.

Oder wenn ich was in der Küche anbrate, dann ist er immer total aufgeregt, bittet mich beim Herd zu bleiben. Ich versuche dann auf ihn einzureden "Schatz, das braucht von jeder Seite 5 Minuten, vertrau mir, das habe ich schon "1-2" :-) Mal gemacht. Das brennt nicht an" Aber er "vertraut" da nur auf sich und stellt sich dann neben den Herd um die Sachen dann 20 Mal zu wenden, bis ihnen schwindeli wird :-)


So hat jeder seine Eigenarten..... ich finde es jetzt nicht schlimm. Solang man ein "normales" Leben leben kann und nicht darunter leidet.
Ich sag immer "solang man drüber lachen kann..."
Falls dies nicht mehr der Fall ist, dann sollte man sich ernsthaft damit außeinander setzen und vielleicht Hilfe aufsuchen.

Habe ich übrigens auch vor mit meiner Angst im Dunkeln. Kontrollzwänge haben einen tiefen seelischen Ursprung, der meist mit der Vergangenheit zusammenhängt, aber ich hab echt keinen Schimmer was mich so verschreckt haben könnte...




Love
22 Jul 2010 23:34 #10247 von Beat
Liebe Love4free
ich bin Dir dankbar, dass Du am Schluss erwähnst:
Ich sag immer "solang man drüber lachen kann..."

Denn bevor ich diesen Satz gelesen habe, habe ich schon herzhaft gelacht. Ich Denke es ist die Art wie Du das Thema angehst und beschreibst.

Trotzdem, da ist eine tiefe berührende Seite und irgend wo macht es mich auch traurig, wass Du da schreibst.

Wollte einfach mal Antwort geben, meine ersten Gedanken.
Jetzt schlafe ich mal darüber und ich spüre schon, dass ich da irgend wie mehr Antworten will.

Liebe Grüsse, mit einem Lächeln
Beat
23 Jul 2010 00:14 - 23 Jul 2010 00:16 #10248 von Manni
Hallo zusammen

Ängste haben für mich mit mangelndem Vertrauen zu tun. Dieses kann jedoch nicht durch Kontrolle erlangt werden. Sie führt meines Erachtens eher zur negativen Verstärkung dessen. Insofern wäre für mich da ein Weg den Loslassens und der Erfahrung, dass wider Erwarten das Befürchtete dann doch nicht eingetreten ist. Je öffter ich diese Erfahrung machen werde, um so sicherer kann ich auch darauf vertrauen.

Genau wie bei dem Anbraten. Der, der die Erfahrung schon mehrfach gemacht hat, dass das Fleisch seine Zeit braucht, wird dies auch nicht mehr ständig kontrollieren müssen. Und wenn mich im Dunklen auch kein einziges Mal jemand auffrisst, werde ich gelassener werden, sobald das Licht aus geht. Aber dazu brauche ich natürlich genau diese Erfahrung und nicht die im Licht eine bessere Kontrolle über all das zu haben was da sonst noch sein könnte.

In Berlin haben wir eine Gaststätte, bei der Sehende das Leben von Blinden einmal nachempfinden können. Sie werden in absoluter Dunkelheit bewirtet und können nicht sehen, was ihnen zu essen vorgesetzt wird. Das ist sicher eine sehr spannende Erfahrung, bei der man sich auf seine noch verbleibenden Sinne voll verlassen muss. B)

Liebe Grüße
Manfred
Moderatoren: Martinlavida