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Der Umgang mit inneren Angstbildern

23 Nov 2009 20:37 #7110 von sirascha
hi,
ich denke angst ist die treibende kraft überhaupt.
die frage darauf ist,kann ich sie überwinden?
meine seele ist erfüllt von angst,jedoch werde ich sie niemals meinem selbst opfern.wenn das, was der schöpfer(/in all meiner erfahrung(nicht,wie ich es empfinde,schmerz)zu meiner entwicklung beiträgt,dann viemals dank.in meinem innersten weiß ich,nichts kann mir schaden,denn mein selbst ist der ich,du, er,sie es.
und trotzdem---
wie auch immer
liebe grüße
wer da auch sei(bin)
18 Dez 2009 08:10 #7722 von Marion
Hallo liebe Freunde,

wenn ich mich zurückerinnere, dann hatte ich schon immer eine Angst in mir. In der Schule, später im Berufsleben und auch heute noch als erwachsene Frau und Mutter. Ich fühle mich dann immer wie ein Kind und spüre eine sehr tief sitzende Angst in mir. Es ist so ein komisch mulmiges Gefühl das immer vorhanden ist.

Manchmal gelingt es mir mich total zu entspannen. In dieser Phase fühle ich nur Ruhe. Im nächsten Augenblick schleicht dann wieder dieses nicht zu definierende Gefühl in meinen Körper und macht sich breit.

Wahrscheinlich kommt es daher immer perfekt sein zu wollen und alles richtig zu machen. Schon von klein auf war ich ein richtiger Perfektionist. Ich lernte Tag und Nacht um immer gut zu sein, was leider nicht der Fall war. Ich setzte mich selbst so unter Druck, daß ich kaum mehr Luft zum Atmen bekam.

Die Baummeditation hilft mir in solchen Situationen sehr weiter und gibt mir Kraft. Aber dieses nicht zu erklärende Gefühl eines gewissen Unwohlseins was sich auch in einer Art Angst zeigt ist immer vorhanden.

Wie kann ich für mich selbst dieses Gefühl akzeptieren um etwas freier zu werden?

Maria
18 Dez 2009 10:11 #7724 von mary67
Liebe Maria,

Wie kann ich für mich selbst dieses Gefühl akzeptieren um etwas freier zu werden?


Das beantwortest du dir schon selbst: nimm das Gefuehl an. Nimm es genau so an, wie "gute" Gefuehle in dir.
Sag dir: Ok, das Gefuehl ist jetzt da. Ist in Ordnung so. Es macht mir nichts mehr aus und es darf bleiben!

Je mehr du dagegen ankaempfst und versuchst, es weg zu bekommen, desto staerker tritt es auf.

Alle Gefuehle gehoeren zu dir, egal welche. Ob sie gut oder schlecht sind, entscheidest du - mit deinen Gedanken.

Vielleicht nimmst du dein inneres Kind einfach mal in den Arm, troeste es und sag ihm, wie lieb du es hast.

Liebe Gruesse
Marion
18 Dez 2009 15:53 #7737 von Rita
Hallo Maria,

hast du dich mit den Kontrolldramen beschäftigt? Ich habe so eine Ahnung, dass dir das Verstehen derselben helfen könnte.

Lieben Gruß von
Rita
18 Dez 2009 17:58 #7741 von Holger
Maria schrieb:

Wahrscheinlich kommt es daher immer perfekt sein zu wollen und alles richtig zu machen. Schon von klein auf war ich ein richtiger Perfektionist. Ich lernte Tag und Nacht um immer gut zu sein, was leider nicht der Fall war. Ich setzte mich selbst so unter Druck, daß ich kaum mehr Luft zum Atmen bekam.
Maria


Hallo Maria,

wer hat dir eingeredet, daß du nicht gut warst?
Nicht gut genug für wen? Für dich? Für andere?

Ich kann unter Druck nicht wirklich gut *arbeiten*, es schleichen sich dann nämlich eine Menge Fehler ein und ich komme oft nicht auf das Einfachste.

Meiner neuen Sekretärin ging es heute genauso, nur war es ich, der Druck machte, weil etwas nicht sofort klappte.
Erst als sie mich mehr oder weniger von ihrem Schreibtisch verscheuchte, also zur Ruhe kam, da klappte auch wieder alles.

Wieder eine Erfahrung gemacht, das gilt für beide, also den der Druck macht und den der sich DRuck ausgesetzt sieht.

Finde deinen Weg den Druck abzubauen, das hätte ich noch vor einiger Zeit geschrieben, aber es ist deine Entscheidung, wie du damit umgehen möchtest.
09 Jan 2010 02:37 #8055 von Omniaa
Hallo ihr Lieben!

Ich danke euch für diese Seite und eure Antworten.

Wie auch zu vielen anderen Themen habe ich hier wieder viele Antworten für mich gewinnen können.

Auch ich litt jahrelang unter Angstzuständen und an Panikattacken. Mit 19 wollte ich endlich aus dem Leben der Unabhängigkeit austreten. Mit Unabhängigkeit meine ich (heute) nicht mehr von Engergien anderer Menschen abhängig zu sein.
Ich sag mal, dass das total in die Hose ging - erstmal.
Ich versuchte die Dinge zu tun, die ich wollte, die mir gut taten und die Sachen, die mir nicht gefielen oder die ich nicht wollte, zu lassen. Hört sich für viele total normal an.
Für mich war das sehr schlimm, da ich von Komplimenten, Lob, Anerkennung meine Energie seit dem 15. Lebensjahr gewonnen hatte. (Z.B. Wenn ich eine Schulnote 1 nach Hause brachte, mich übertrieben schickt machte für meinen damaligen Freund...)
Als ich nach meinem Willen gehandelt habe, auch wagte "nein" zu sagen, da kam der Stein ins Rollen.
Menschen wendeten sich ab, ständig Ärger daheim, Beziehung brach zusammen... ich war tot unglücklich.
Und fragte mich warum das alles geschehen ist.
Meine Noten in der Schule wurden immer schlechter und ich verspürte den Wunsch von der Schule abzugehen, aber ich war gefangen - wenn ich das tun würde, dann würde meine Familie sich komplett abwenden.
Die Umstände standen perfekt um Drogen zu konsumieren und in eine Scheinwelt zu flüchten. Nur "leider" war dies nur von kurzer Dauer, da die Symptome sich nach ein paar Wochen verschlimmerten und aus Angst wurde Panik.

Die Angst trieb mich letztendlich zu einer wunderbaren Therapeutin, die mir half selbstbewusste Entscheidungen zu treffen. Mich meinen Ängsten zu stellen und sie bewusst zu durchleben, die Kontrolle aufzugeben.

(Letztendlich ging ich (befreiend!) von der Schule ab, allerdings bin ich da auf totales Unverständnis getroffen.)

Ich war jahrlang total frei von extremen Angstzuständen,bis vor einigen Tagen.
Ich denke momentan mache ich wiedermal eine Phase "der Geburt" durch. Ich habe so viele neue Erkentnisse und Informationen bekommen und hinzu kommen noch viele neue wunderbare Erfahrungen. Ich brauche die Zeit, um das mit mir, in mein Leben integrieren zu können.

Genauso empfinde ich ein Annehmen der Angst, mit der Angst "Hand in Hand gehen", als den richtigen Weg, um angstfrei leben zu können - wie es aus den letzten Beiträgen hervogeht.

Gott ist und war mir immer eine Hilfe und bin unendlich dankbar, dass ich in dieser Zeit sehr viel Energie erhalten habe und diese Erfahrung mich auf den richtigen Weg geführt hat.

:)


Ich sende euch liebevolle Energie
Anita
Moderatoren: Martinlavida