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Der Umgang mit inneren Angstbildern

09 Nov 2008 12:08 #3219 von Farbenfee
Hallo liebe Fleur,

ich finde es toll, dass Du es nun annehmen und akzeptieren kannst, dass Du von einigen männlichen Freunden verlassen wurdest. Das ist bestimmt nicht einfach.

Ich glaube, Dein Thema spricht mich an, weil ich selbst einige wertvolle, platonische Freundschaften zu Männern habe und auch beruflich viel mit dem anderen Geschlecht zu tun habe.
Ich würde gerne mehr erfahren und lernen.

Das eine ist, diese Entwicklungen annehmen zu können, doch mir kommt auch in den Sinn, wie sehen diese Freundschaften bei Dir aus, was passiert da und wieso verabschieden sie sich?
Da es Dir nicht nur einmal passiert ist, frage ich mich, was steckst da dahinter, warum hast Du diese Ängste? Wo liegt der Ursprung dieser Problematik?
Ich vermute, es ist meistens ein ähnliches Muster.
Wenn Du das erkennen und Dein Handeln ändern könntest, wird die Wahrscheinlichkeit geringer, dass sie Dich "verlassen".

Liebe Grüße

Farbenfee
14 Nov 2008 17:49 #3305 von Diamond
hallo hallo liebe Freunde

Seit ich ein Baby habe, kommen mir auch sehr schlimme Gedanken in den Sinn...all das was meiner Tochter passieren könnte...(Sachen die ich niiiie ausprechen würde/könnte)
Danach habe ich schlechtes Gewissen, weil mit so Sachen überhaupt in Sinn kommen...
Weiss nicht was ich dagegen machen kann.

Liebe Grüsse
16 Nov 2008 19:40 #3319 von KeepOnSmiling
Nach meiner Erfahrung gibt es gegen die Angstbilder nur die schwierigste aller einfacher Übungen, Diamond:

Liebe und Vertrauen zu üben!

Oder, wie es in einem Zitat heißt:
Stoß die Tür, hinter der sich Deine Angst verbirgt, weit auf und Deine Angst wird sich auflösen...

Im Gegensatz zu einer konkreten Furcht, ist Angst immer sehr abstrakt und hat mit der aktuellen Situation wenig zu tun.
Gehe Deiner Angst nach, überlege, wie wahrscheinlich es ist, dass sie eintritt und egal, was dabei herauskommt, vertraue darauf, dass Dir und Deinen Lieben nichts passiert, was nicht zu etwas letztlich Gutem führt (also eine Fügung ist)!

KeepOnSmiling
:)lliKöhl
17 Nov 2008 07:17 #3320 von larannha
Liebe Diamond,

das kann ich gut nachvollziehen, solche Ängste hatte ich auch nach den Geburten meiner Kinder.Ich glaube, es kommt daher, das man sich der Schöpfung und gleichzeitig der Vergänglichkeit und Unsicherheit bewußt wird und weil wir das, was wir so sehr lieben, gerne abgesichert wissen möchten, entstehen im Kopf Ängste und mögliche Vorsichtsmaßnahmen aller Art.

Mir hat geholfen das Geschenk anzunehmen und es nicht zu hinterfragen und ich habe in letzter Instanz einfach entschieden mir erst Sorgen zu machen wenn wirklich etwas passiert ist.
18 Nov 2008 18:24 #3337 von hope
Hi alle zusammen,

ich hab`s ja schon mal erwähnt - ich habe eine Tochter mit 15 und ich muss Euch gestehen, dass mich bis heute immer mal wieder mehr oder minder heftige Ängste/Sorgen `überfallen` und ich vermute mal, dass sich daran auch nichts ändern wird.
Jedes Alter hat so seine `Gefahren`, vor denen ich sie gerne schützen würde - und es oft nicht kann.:(
Da sind nicht nur die Gruselsachen, von denen man in der Zeitung liest oder beim Einkaufen hört wie Entführungen, Vergewaltigung,Unfälle, schwere Erkrankungen... da sind auch die `alltäglichen` Dinge wie Schulstess, Mobbing, Liebeskummer etc.pp, die mich gut auf Trab halten.
Ich denke, jede Mutter leidet, wenn ihr Kind leidet, möchte es schützen und wissen, dass es ihm gut geht.
Auch wenn man weiß, dass es nicht zu vermeiden ist, dass es sich weh tun, in Konflikte geraten und auch verletzt werden wird sowohl körperlich als auch seelisch - irgenwie hat frau das instinktive Bestreben, all diese Erfahrungen möglichst gering zu halten.
Gleichzeitig weiß ich, dass auch meine Tochter so manche Erfahrungen einfach machen muss. Es reicht nicht, die eigenen zu vermitteln, das `kommt nicht an` und ich glaube, mich damit abzufinden ist eines meiner größten Probleme.
Wie schön wäre es doch, wenn Erzählungen, Hinweise ausreichen würden...*seufz*
Auch bin ich immer wieder unsicher, wo es `richtig` ist, eine Erfahrung zu vermeiden ( wenn das denn geht), sich einzumischen.
Nicht jede Geschichte ist so eindeutig wie z.B.die Sache mit der heißen Herdplatte. Da ist glasklar, dass ich verhindere, dass das Kind eine direkte Erfahrung macht ;-)
Je älter sie werden, desto unklarer jedoch die Geschichten - so meine Theorie.

Nicht selten übergebe ich meine Ängste/meinen Sorgen Gott, meinen Engeln, dem Universum, bitte um Führung und versuche darauf zu vertrauen, dass sie mich auch gehört haben und tatsächlich auf mein `Baby` als komplettes `Körper-Geist-Seele Paket` aufpassen. Und das tut gut - mir und vmtl. auch meiner Tochter.
Öhm, dennoch tigere ich unruhig durch`s Haus oder greife zum Telefon, wenn ich draußen das Martinshorn höre und sie mit dem Fahrrad unterwegs ist (um nur ein Bsp. zu nennen) - und werde erst dann dankbar ruhig, wenn sie wieder zu hause ist...

Ich glaube, wir haben alle eine tiefe Angst in uns, dass uns unsere Kinder wieder genommen werden. Und ich glaube auch, dass wir diese Angst nicht wirklich los werden können, so dass uns nur bleibt damit umzugehen.

Alles Liebe

Sylvie
18 Nov 2008 20:38 #3340 von mary67
Hallo zusammen,

ich bin zwar neu hier, aber zum Thema Angst kann ich etwas beisteuern.
Ich hatte fast 12 Jahre eine Angsterkrankung, besonders eine soziale Phobie, wie man es nennt.
Mir hat letzlich nur ein Buch von Dr. Claire Weeks geholfen, die vom Akzeptieren sprach.
Der staendige Kampf gegen solche Gefuehle wie Angst bringt nur eins: die Angst bekommt immer mehr Macht.
Alles was man beachtet, verstaerkt sich. So ist es auch mit der Angst und ihren Symptomen.
Mir geht es nun seit 3 Jahren besser als je zuvor in meinem Leben. Es ist manchmal unglaublich, welche Zu-faelle mir so passieren, welche Menschen mir auf meinem Weg begegnen.

Fuer mich war besonders ein Ereignis ausschlaggebend fuer meinen inneren Wandel: eine Freundin von mir hat sich vor 3 Jahren das Leben genommen. Sie hinterliess 2 jugendliche Kinder und einen Ehemann, die alle drei rat- und fassunglso waren. Ich wusste von ihren Aengsten und Depressionen. Aber, nachdem ich den ersten Schock ueber diese Nachricht hinter mir hatte, wusste ich nur eins: so nicht!

Wir alle haben hier unsere Aufgaben und sollten uns dem Leben stellen.

Ich koennte hier nun noch nen halben Roman ueber dieses Thema schreiben :S , aber keine Sorge, ich lass es sein *g*.

Liebe Gruesse
Mary
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