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Der Umgang mit inneren Angstbildern

24 Sep 2008 21:44 #2914 von Farbenfee
Hallo Ihr Lieben,

ich denke, das Thema "Angst" ist ein wichtiges Thema.
Jeder hat Ängste, der eine mehr - der andere weniger.
Der eine spürt sie - der andere verdrängt sie.

Wie schon erwähnt, Ängste sind Urinstinkte, doch in unserer heutigen Lebensform sind Ängste anders zu definieren.
In der Steinzeit rannten wir vor einem Säbelzahntiger weg. Heutzutage sehen die Gefahren anders aus und wir haben unsere Ängste auf andere Dinge projeziert und manchmal sind sie auch irrational, weil wir keine Angst mehr vor Säbelzahntigern zu haben brauchen.

Ich muss gestehen, ich bin schon ein "Angsthase" und hatte vor ein paar Jahren auch mit Panikattacken zu kämpfen.
Damals habe ich eine meiner besten Entscheidungen getroffen und habe therapeutische Hilfe in Anspruch genommen.
Ich habe gelernt mit vielen meiner Ängsten umzugehen.
Da ich ein praktisch veranlagter Mensch bin, brauche ich was handfestes.
In Notsituationen habe ich meine Angst in Wut verwandelt, das eine Menge Energie frei gesetzt hat und ich konnte die anstehende, angsterfüllte Situation gut meistern.
Das wiederrum waren Erfolgserlebnisse, die sich eingeprägt haben.
Eine weitere Methode, die mir hilft ist, in den Wald zu gehen und zu walken. Ich habe festgestellt, dass in Angstsituationen mein Körpergefühl nachlässt und durch das Laufen finde ich es wieder und bin mehr in meiner Mitte.
Auch das strukturieren von solchen Situationen hat mir geholfen, denn dann bin ich nicht nur die Angst, sondern kann sie über die rationale Ebene mildern.

Zum jetzigen Zeitpunkt bin ich auch an dem Thema der Wandlung.
Das Loslassen von Beziehungen und der Wunsch nach Neuem.
Doch ich traue mich nicht so richtig.
Ein konkretes Thema ist meine berufliche Wandlung.
Ich arbeite in einem technischen Beruf und habe den Wunsch, Heilpraktikerin/Homöopathin zu werden. Ist ja was ganz anderes, aber ich habe das Gefühl, dass es meine Bestimmung ist.
Auf der anderen Seite habe ich eine negativ eingestellte Mutter, die mich "festhalten" will. Ja nicht aus den gewohnten Bahnen ausbrechen, nicht bewegen, nicht auffallen, kein Individuum sein... So hat sie mich auch erzogen (daher kommen viele von meinen Ängsten).
Inzwischen habe ich jedoch bemerkt, wenn ich neue Dinge umgesetzt habe, ist sie begeistert und vorher hat sie es runter gemacht.

Als ich ihr gegenüber von der Idee HP/Hom. erzählt habe, hat sie den Beruf runtergemacht ("brotlose Kunst"), einschließlich meinem Lebensstil. Ich habe mich sehr angegriffen gefühlt und es ist schwer, einer Mutter, die irgendwo zwischen einer Unnahbaren und armen Ich steht, Grenzen zu setzen.
Meine Reaktion: Angst, kein Körpergefühl, psychosomatische Auswirkungen. Ich brauchte zwei Tage, bis ich wieder in meiner Mitte war.

Meine Frage an Euch: wie kann ich damit umgehen? Was kann ich daraus lernen?
Man kann zwar Beziehungen zu Freunden beenden, aber ich habe mir wohl diese Mutter absichtlich ausgesucht und möchte dazu lernen.
Vielleicht hat jemand von Euch einen Blinkwinkel oder eine Idee, wo ich momentan noch ein Brett vor dem Kopf habe.
Für Anregungen und Ideen wäre ich Euch sehr dankbar.

Alles Liebe,
Farbenfee
24 Sep 2008 23:12 #2916 von *Birgit*
Hallo Ihr Lieben

Wenn ich die Tiere beobacht, wie die mit der Angst um gehen. Dann bemerke ich, daß die Angst der Tiere nur von kurzer Dauer ist. Beobachten wir mal eine Herde Antilopen die von einem jagenden Löwen verfolgt werde. Sobald der Löwe eine Antilope gerissen hat. Rennt die Antilopenherde noch ein stück weiter aber kommen schnell wieder zum stehen. Sind dann eine weile sehr wachsam aber dann entspannen sich die Antilopen und Äsen weiter. Ungefähr 200 Meter vom Löwen weg. Und ich denke da? Das der richtigr Weg ist mit der Angst um zu gehen. Wie komme Ich da hin?

Warum können wir nicht so mit der Angst um gehen wie die Tiere? Ich denke, das es daran liegt das der Mensch sich selbst bewußt wurde. Und somit auch seiner Umgebung bewußt wurde, und ich als Mensch kann verstehen was die Angst ist. Somit mus ich als Menschen, auch bewußt, mich vom der Angst lösen, nach dem die Gefahr vorbei ist. Als Mensch versuche ich, durch voraus schauend die gefahren zu erkennen, und bekomme dadurch Angst. Obwohl es den Säbelzahntigern nicht mehr gibt.

Zitat:


Mit Angst und Zweifeln umgehen

- Mit zunehmender Fähigkeit, Energie wahrzunehmen, werden Sie ebenfalls in der Lage sein, zwischen selbstzerstörerischen Ängsten und tatsächlichen Gefahrenzeichen zu unterscheiden.

- Möglicherweise werden Sie anfänglich nicht allzu viel Vertrauen in die von Ihnen empfangenen Informationen haben. In diesem Fall bitten Sie um präzisere Angaben.

- Achten Sie darauf, ob Ihre Ängste möglicherweise etwas mit Ihrem Kontroll-Drama zu tun haben. Haben Sie zum Beispiel gelernt, als »Armes Ich« Energie an sich zu binden, so kann es sein, daß Sie unbewußt nach Schwierigkeiten suchen, um so in diesem Drama verharren zu können. Sind Ihre Ängste, überrannt zu werden, der Grund dafür, weshalb sie als Unnahbarer andere Menschen nicht um Hilfe bitten? Ist Ihre Angst, als Einschüchterer nicht ernstgenommen zu werden, verantwortlich dafür, daß Sie nach Widerständen suchen, wo es keine gibt? Fürchten Sie als Vernehmungsbeamter, daß Sie von allen verlassen werden, wenn Sie sie nicht andauernd überwachen?

Die Erkenntnisse von Celestine von James Redfield ; 7te Erkenntnis;


Peter - Christian
25 Sep 2008 10:58 #2917 von selene7
Sich das Endergebnis von etwas vorzustellen findet man auch bei NLP. Aber man muß es dann auch loslassen, damit es fließen kann.
LG Selene
26 Sep 2008 15:20 #2925 von hope
Liebe Farbenfee,

die Beiträge hier, zeigen sehr schön, wie vielschichtig Angst sein kein, wie unterschiedlich sie auch definiert wird.

Rita assoziiert damit`die Todesangst`, und würde das, was andere schon mit Angst bezeichnen, einfach anders nennen - so meine Interpretation Ihrer Zeilen.

Peter Christian setzt sich grundsätzlich mit ihr auseinander, versucht einen Bezug zu dem Tieren zu schaffen, herauszufinden, warum es uns nur schwer gelingt, was bei Tieren so einfach scheint....

Du selbst hast Panikattacken kennengelernt, Wege gefunden, mit Deiner Angst umzugehen und stößt nun erneut an Deine Grenzen, weil Du es Dir (noch) nicht erlauben darfst, Deiner Ma Grenzen zu setzen, Dich selbst abzugrenzen.....

Du fragst, wie Du damit umgehen kannst. Das ist eine Frage, die wirklich schwer zu beantworten ist. Und es wird auch keine `Patentlösung` geben.
Aber es gibt Ansätze.
Zum einen, meine ich, dass es Dir viel bringen kann, wenn Du Dich einmal intensiv mit dem beschäftigst, was Larannha hier geschrieben hat. Da liegt sehr viel `Basiswissen` drin, das wirklich hilfreich ist, sich selbst besser zu verstehen - und den/die andere(n) auch.
Zum anderen macht es Sinn, die Dynmik genauer in Augenschein zu nehmen, die da offensichtlich immer wieder zwischen Dir und Deiner Ma wirkt.
Deine Ma bremst Dich aus, ist aber, wenn Du Deinen Weg trotzdem gehst, dann doch stolz und begeistert.
Warum unterstützt sie Dich nicht(gleich)? Warum macht sie Dir alles so schwer? Und warum ist es für Dich so wichtig, Ihren Segen zu bekommen?
Ich habe die Vermutung, dass viele Deiner Ängste nicht wirklich `Deine`sind. Will sagen - ich könnte mir vorstellen, dass viele Ängste eigentlich ihre sind, die Du - vmtl. von Kindheit an - übertragen bekommen und somit als `eigene` angenommen hast.
Und es erscheint mir so, als hätte Deine Ma Dir viele `berderline-Informationen` und -Gefühle vermittelt, d.h. Informationen und Gefühle, die in sich widersprüchlich sind und die deshalb, v.a. Kinder und Jugendliche schwer verunsichern, so dass sie nur schwer ein Grundvertrauen in sich und das Leben aufbauen können.
Damit entsteht ein intensives Machtverhältnis, das als solches aber meist nicht so leicht erkannt werden kann....es erscheint so, als wärst Du `das Problemkind`, um das Mutter sich immer sorgen muss....Bei genauer Betrachtung, ist es eigentlich anders herum...

Gehe ich richtig in der Annshme, dass Du oft selbst nicht weißt, warum Dir etwas Angst macht, Dich selbst nicht verstehst und doch eigentlich genau weißt, was Du willst und wo Du hin möchtest? Den Eindruck hatte ich zumindest, als Du beschrieben hast, dass Du gerne HP u. Hom. werden möchtest.
Du weißt, aber darfst nicht...Warum?
Meine Idee: Dir selbst zu folgen, wäre `Verrat an der Mutter` - so empfindet sie das vmtl.(unbewußt), wenn du eigene Wege gehst und Du damit umso mehr.
Kinder tun das nicht, dürfen das auch gar nicht - auch wenn die Kinder längst erwachsen sind.
(Bert Hellinger hat diese `Systeme` in vielen Büchern sehr eindrucksvoll beschrieben....)

Es sieht natürlich so aus, als würde Dich Deine Ma nur schützen wollen, verhindern, dass Du `den falschen Weg` gehst. Letzendlich sollst Du aber ihr Leben leben, ihrem Schicksal folgen, ausgleichen, was ihr fehlt, verdecken, womit sie nicht klar kommt... nicht mit bewußter Absicht, aber deswegen nicht minder wirkungsvoll....
Nsja - und dagegen wehrt sich Deine kleine Seele offensichtlich und mit Recht vehement ;-)

Nun, es ist meist ein langer Prozess, sich so `abzunabeln` und dann so zu sich selbst zu finden, dass man sich wirklich gut damit fühlen kann.
Der Knackpunkt ist, das Leben der Eltern zu achten, ihr Schicksal als das ihre anzuerkennen und auch zu danken, für alles, was sie für einen getan haben. Denn - sie wußten und/oder konnten es nicht besser....
ABER: gleichzeitig das `Kabel`zu durchtrennen, das diese Leben miteinander verbindet- auf seelischer, emotionaler Ebene.
Sie haben ihr Leben, Du das Deine.
Sie haben Dir Dein Leben geschenkt und Du darft das Geschenk annehmen - und damit machen, was Du möchtest - einschließlich vieler `Fehler`;-)
Dein Leben gehört Dir - und sonst niemandem.
Das zu leben, bedeutet nicht, daa es `zum Bruch` kommen muss. Bei achtungsvollem Umgang, findet vielmehr eine Wandlung der Beziehung statt, eine Änderung gelebter Liebe.
Was zunächst wie `Rebellion`oder `Verrat`aussieht, zeigt sich bald als immense Chance, `echte` Nähe entwickeln zu können - für beide. Denn nur wer frei ist kann wirklich lieben, geben und nehmen.

Hoffe, Dir damit ein paar Gedankenanstößte gegeben zu haben, die Dich weiter bringen.

Alles Liebe

Sylvie
18 Okt 2008 11:33 #3076 von *Birgit*
Hallo ihr Lieben,

Seit ich dieses Thema eröffnet habe, beschäftige ich mich mit, im allgemeinen um den Prozeß zu verstehen warum ich Angst habe und um einen Weg für mich zu finden wie ich mit meinen Ängsten um zu gehen habe. Dazu habe ich mir das verhalten der Tiere an geschaut. Dabei erinnerte ich mich das der Menschen aus den Tieren entstanden ist: Was hat sich den in unserem Evolutionsschritt verändert? Ich denke, daß es das Selbstbewußtsein ist. Damit können wir alles bewußt erleben. Uns wurde bewußt, die Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit. So mit können wir unsere Erfahrungen in der Gegenwart mit der Vergangenheit vergleichen und einen Plan für die Zukunft machen. Wir schauen in unsere Vergangenheit und bemerken, daß wir eine schlechte Erfahrung gemacht haben. Und versuchen dieses Erlebnis noch mal zu vermeiden. Je mehr wir unser Bewußtsein auf die Angst richten um so mehr behindern wir uns.

Was für einen Botschaft steht für uns da bereit?

Sollen Wir bewußt mit unserer Angst umgehen?

Wenn ich die Menschheitsgeschichte mir anschaue haben wir sehr vieles entwickelt, nur habe ich das Gefühl das wir mit der Angstbewältigung erst am Anfang stehen. Und das wir da noch viel erlernen dürfen.



Die Botschaft in der Angst finden

Erkennen Sie die Angst als solche an.

Lassen Sie Ihre Angst aufsteigen und wehren Sie sich nicht dagegen. Ein Schweregefühl ist gewöhnlich ein Indikator für Angst und Sorge. Rufen Sie sich diese Gefühle ins Bewußtsein. Bitten Sie um Hilfe.

Schreiben Sie auf, wovor genau Sie Angst haben.

Treten Sie mit Ihrer Angst in einen Dialog und finden Sie heraus, welche Botschaft Ihre Angst für Sie hat. Ist Ihre Angst realistisch?

Achten Sie darauf, wie parallel zu Ihren Ängsten negative Gedanken zu Ihrem Wesen und Ihrer Person auftauchen: »Alles ist im Eimer. Ich bin erledigt. Ich wünschte, das hätte ich nie im Leben getan. Ich bin so lahm. Ich bin so dumm. « Ein negativer innerer Dialog (»Selbstgespräch«) kehrt in Form von negativen Gefühlen und Ängsten sowie als negativer Ausgang zu Ihnen zurück.

Übertreiben Sie Ihre Ängste. Gelingt es Ihnen, Humor darin zu finden?

In welchen Bereichen Ihres Lebens finden Sie sich ungenügend?


Die Erkenntnisse von Celestine von James Redfield ; 7te Erkenntnis


Peter Christian
25 Okt 2008 23:51 #3126 von fleur
Hallo Ihr Lieben,

eine meiner fundamentalsten Ängste habe ich stets auf die Tatsache zurückgeführt von den Männern "allein gelassen" zu werden. Stets wurde/ werde ich von jenen männlichen Freunden verlassen, die ich sehr geliebt habe und immernoch liebe. Auf platonischer und romantischer Ebene.



Danke an die Existenz für die Lehre der Vergänglichkeit. Meine männlichen Freunde sollten mir zeigen, dass nichts im Außen beständig ist, außer der Liebe zu sich selbst, welche untrennbar zur Liebe zu Gott und zu den Menschen, die du liebst ist.

Denn diese Liebe öffnet das Tor zur Welt und somit zu allen Wesen und schenkt uns das Wissen der Ewigkeit.

Ich danke euch und freue mich des Lebens eine wichtige Botschaft erkannt zu haben und : meine Angst vor Abschieden und "Verlassenwerden" verloren zu haben.

Wir sind nie voneinander getrennt gewesen und finden im "Jenseits" (Biographie eines Yogi.....) sowieso zueinander zurück...

Gute Nacht

In Liebe,

fleur
Moderatoren: Martinlavida