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Gedanken zum Thema Eltern und Kinder

09 Dez 2010 11:49 #11302 von Miakoda
Mein Sohn ist jetzt 30 Jahre alt und ich kann sagen wenn ich zurück blicke, alles versucht richtig zu machen, vieles hätte man besser machen können vieles war gut, mit dem Ergebniss nach 30Jahre bin ich zufrieden.

Lieben Gruß Miakoda
09 Dez 2010 16:14 #11305 von Barbara
:D Schön, dass du zufrieden bist Miakoda - hoffe dein Sohn auch ;)

Das Thema Kinder und wie gehe ich mit ihnen um ist bei mir zur Zeit ein sehr großes Thema. Bin ich doch nicht perfekt, zumindest nicht so, dass alles so geschieht wie ich es mir vorgestellt habe, aber ich weiß genau wie ich mit meinem Kind umgehen will. Bestimmt werde ich in einigen Dingen "Fehler" machen, aber würde man dies nicht tun, wäre man dann überhaupt eine gute Mutter oder ein guter Vater? Sollen wir unseren Kindern nicht auch zeigen, dass wir auch Dinge tun, die vielleicht nicht immer richtig sind?

Ich glaube, dass viele Kinder gar nicht so sehr darauf achten, ob man alles richtig macht. Ein gutes Beispiel sind meine Nichten (9 und 6 Jahre alt). Sie spielen in meiner Familie eine sehr wichtige Rolle, eben diese, die meine Schwester und ich für unsere Eltern nicht hatten. Ich liebe die zwei Mädels, sie sind einfach sie selbst, sie tun das was für sie richtig und wichtig ist. Ihre Großeltern führen sie ständig an der Nase herum, tanzen ihnen auf dem Kopf und rebellieren. Für meine Eltern ist es fast unmöglich die Mädchen "in den Griff" zu bekommen - ich meine damit, dass sie es so gut wie nicht schaffen Situationen zu entschärfen. Kaum sind die zwei bei mir, was nur eine Treppe mit 14 Stufen Entfernung bedeutet, sind sie wie ausgewechselt. Klar sind es Kinder, die spielen wollen und rumtoben, aber wenn ich ihnen erkläre weshalb ich das in meiner Wohnung so wild nicht will ist es für sie in Ordnung. Sie wissen auch, dass ich mit ihnen aufs Trampolin gehe, dass ich im Indorspielplatz mit ihnen sämtliche Dinge hochkletter und runterrutsche. Genauso wissen sie auch, dass ich mit ihnen im Schlamm wühlen würde oder sonstige kleine "Dummheiten" machen würde. Sie respektieren dadurch die Grenzen, die ich ihnen setze und diesen Respekt haben sie vor mir, ebenso wie ich vor ihnen Respekt habe. Ich glaube, dass mehr gar nicht nötig ist um mit Kindern eine glückliche Beziehung zu haben. RESPEKT!

Danke euch!

Alles Liebe
Barbara
10 Dez 2010 13:38 #11322 von Miakoda
Liebe Barbara das meine ich, heute im nachhinein würde ich auch einiges anders machen, aber es ist geschehen, wir haben darüber gesprochen und jedem ist so damit einiges klar geworden. So ist aus den Fehler sogar noch was gutes geworden nämlich Verständnis für den anderen.
Wenn man davon ausgeht das wir vor unserer Inkarnation unsere Eltern aussuchen und sie uns. Dann ist alles gut was passiert, wir wollen das erleben um zu wachsen. Die Eltern an den Kinder und die Kinder an den Eltern. Ob man an der selbst gestellten Aufgabe zerbricht oder sie annimmt ist alleine die Sache jeden Einelnen.

Lieben Gruß Miakoda
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11 Dez 2010 13:02 #11330 von Barbara
War auch gar keine Kritik Miakoda - ich fand es nur so süß, dass du zufrieden bist. Irgendwie hat es mich zum Lächeln gebracht. Danke dir!
11 Dez 2010 15:57 #11335 von barbarablaas@aol.com
Hi Roger,
wie du so schön schreibst, etwas vor die Füße werfen. Ich habe danach geschnappt und möchte dir antworten.
Ich habe schon viel zu viele von diesen Texten gelesen und mir sind sie ein wenig zu verschnullt. Das ist nichts Neues. Für mich eher eine pseudo- Spiritualität, das was da in dem Text steht ist nicht gelebt, das ist nur geschrieben. Man kann alles schreiben, nur in der Realität und im wirklichen Leben, zeigt erst die Zeit, ob wir universell gehandelt haben. (Das meine ich nicht böse, das ist nur meine Meinung)

Handelt doch einfach intuitiv mit euren Kindern. Kinder wahren und sind schon immer etwas ganz besonderes, Kinder sind seit ewigen Zeiten so und wer das nicht vor tausenden von Jahren erkannt hat, wird es heute auch nicht.
Selbst in der heutigen Zeit wagen es immer noch Eltern ihren Kindern einen Klaps auf die Finger zu geben. Eltern die ihren Kindern körperlichem Schmerz bereiten ob physisch oder psychisch sind schwache Menschen, die sich mächtig fühlen, wenn sie einen schwächeren quälen können. Jeder Mensch sollte wissen, dass das Unrecht ist und trotzdem passiert es.

Nur wenn wir Menschen unsere Wahrnehmung ändern, ändert sich auch die Verantwortung
für die Kinder dieser Welt.
Das wichtigste im Leben mit Kindern ist, das wir für unsere Kinder immer der Fels in der Brandung sind. Egal was sie machen und wie alt sie sind. Egal ob sie uns, oder wir sie ausgesucht haben. Jetzt zählt das Hier und Jetzt. Es ist unsere Verantwortung sie nicht zu bestrafen, wir sind da um ihnen zu zeigen wie unsere Welt funktioniert um sie auf ein selbstständiges Leben vorzubereiten. Sie nicht irgendwo zu parken, weil wir gerade keine Lust haben uns um sie zu kümmern. Nehmt euch mehr Zeit für eure Kinder, haltet ihre Hände, wenn sie Angst haben, trocknet ihre Tränen, wenn sie weinen. Albert mit ihnen herum und lacht mit ihnen. Nehmt die Fernseher aus den Kinderzimmern, schmeißt die Computerspiele raus, solange die Kinder noch klein sind.
Meine Kinder sind heute 45 und 35 Jahre alt und meine Tochter seit 24 Jahren und mein Sohn seit 10 Jahren glücklich verheiratet. Für meine Kinder und Enkelkinder und davon habe ich immerhin 5 an der Zahl, ist Spiritualität etwas, was zum Leben gehört und nicht die Ausnahme. Spiritualität sollte als etwas vollkommen reales, im Leben stattfinden. Gelebte Spiritualität wirkt durch ihre Taten. Deshalb habe ich meine Kinder anthroposophisch wachsen lassen. Ich kann nur empfehlen, lasst eure Kinder die freien Schulen besuchen, wenn es irgendwie möglich ist.

Denn nach Steiner befindet sich der Mensch (und die gesamte, also auch die geistige Welt) in beständiger Entwicklung (Evolution). Das Ziel des anthroposophischen Schulungsweges sei es, durch Meditation, Selbsterziehung und Beobachtung auf einer lebenslangen „Suche“, höhere Bewusstseinsebenen zu erreichen. Dieser Schulungsweg sei individuell auszugestalten und könne von jedem Menschen beschritten werden.

Wie schon in anderen Texten von euch angemerkt, wir werden immer wieder feststellen, dass wir das Eine oder Andere in der Erziehung hätten besser machen können. Doch manchmal liegen bei uns Müttern / Vätern einfach die Nerven blank, aber das ist nicht schlimm, solange wir den Mut haben uns bei unseren Kindern zu entschuldigen und wie Barbara so schön an dich schrieb, wenn wir gegenseitig “RESPEKT“ vor einander haben und wir unsere Kinder über alles lieben, dann brauchen wir nur noch uns zu vertrauen und alles wird gut.

Alles Liebe Barbara
12 Dez 2010 12:04 #11338 von sananda
Liebe Barbara

Danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Erfahrungen und Gedanken niederzuschreiben.

Ich find es schön, dass Du Dich auch auf den Text bezogen hast, welcher für mich
Werkzeug war, eine Diskussion anzuregen - wobei mir die übergeordneten Gedanken des Textes
schon aus dem herzen sprechen.

Respekt ist tatsächlich etwas, was wir unseren Kindern - und allem-was-ist entgegenbringen
dürfen und sicher auch die Basis einer jeder Beiehung ungeachtet ob Kind, Nachbar oder
flüchtige Begegnung auf der Strasse.
Die Paralellen, die ich in Deinen Ausführungen und auch in meinem Leben gefunden habe ist nebst der
täglichen gelebten Spiritualität auch das Recht der Kinder auf eine angepasste, individuelle Bildung, welches mir ein sehr grosses Anliegen ist. Und in meinem Augen wäre in dieser Angelegenheit auch ein Paradigmenwandel nötig. Die Frage des ganzen ist doch einfach - wer schubst den an?

In Bezug auf den Umgang in der Familie an sich bin ich ebenfalls überzeugt, dass wer in der Liebe
bleibt, den richtigen Weg findet....

Alles Liebe

Roger
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