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Ethik und Karma

19 Dez 2007 16:43 #1159 von mond_frau
Hallo ...

ich sehe das - mittlerweilen - genauso ....

Keiner hilft nur weil es *Spaß* macht
jeder Mensch hat etwas davon wenn er hilft.

Und ich zähle da Mutter Theresa, Lady Di und und und auch dazu.

Liebe Grüße an Alle aus den verschneiten Bergen Österreichs :P
19 Dez 2007 18:47 #1160 von Martin
Hallo ...

Mitgefühl hat nichts damit zu tun, anderen ihre karmischen Aufgaben "wegzunehmen". Im Gegenteil, mit Mitgefühl und wahrer Liebe (hier ist die nicht-persönliche Liebe auf Seelenebene gemeint) können wir anderen Menschen dabei helfen, ihre Aufgaben und ihr Karma zu lösen. Wegnehmen können wir es ihnen nicht, denn wenn sie ihre Aufgabe nicht bewußt lösen würden, würde das energetische Resonanzmuster noch weiter in ihnen existieren und sie immer wieder mit den selben Aufgaben konfrontieren (hier sorgt die Synchronizität dafür, daß man immer wieder "seinen" Mustern im Außen begegnet, bis man sie erkannt und geklärt hat).
Wie helfen wir Menschen beim Erlösen ihres Karmas:
- Wir stellen uns als "Spiegel" zur Verfügung (meist unbewußt). In diesem Fall haben wir auch selbst etwas mit diesem Muster zu tun und bilden den "Gegenpol".
- Wir können ihnen aktiv und in liebevoller Weise dabei helfen, ihre Muster zu erkennen. Dann können diese Muster bewußt bearbeitet und aufgelöst werden.
Auch Therapieformen wie z.B. Familienstellen und Rückführungstherapie nimmt einem Menschen nicht die Aufgabe der Karmaerlösung ab, es beschleunigt den Prozeß aber dadurch drastisch, daß dieser das Muster erkennt und gleichzeitig durch ein Auflösungsritual / Vergebungsritual bearbeiten kann. Das hat auch etwas mit der "Göttlichen Gnade" zu tun.
Niemand kann einem anderen Menschen von Karma befreien, es funktioniert schlicht und einfach nicht. Dafür sorgen die universellen Gesetze des Ausgleichs und der Resonanz ganz automatisch und unbestechlich.
In bestimmten Fällen, wenn ein großer Teil der Karmabearbeitung eines Musters getan ist, darf der Rest durch das Gesetz der Gnade aufgelöst werden.
Es gibt viele Formen der Energiearbeit, die die bewußte Karmabearbeitung, -Auflösung und -Transformation unterstützen.

Nun zur Frage: "Kriegsopfer, vergewaltigte Kinder ..."
Dies ist ein schwieriges Thema, denn es ist von unserem "irdischen" Standpunkt nur schwer nachzuvollziehen. Auf der Seelenebene sieht das ganz anders aus. Da gibt es kein Gut und Böse, da gibt es nur den Wunsch, umfangreiche Erfahrungen in einer physischen Daseinsform zu sammeln (wir sind alle reine Energie, rein geistige Wesen, alle miteinander verbunden). Manche Seelen suchen sich ganz besonders schwierige Erfahrungen aus: Kinder, die schwehrbehindert auf die Welt kommen z.B.. Diese können diese Erfahrung z.B. aus folgenden Gründen machen:
- Sie wollen erfahren, wie es ist, hilflos zu sein und von anderen gepflegt zu werden.
- Sie wollen ihren Eltern die spezielle Erfahrung eines behinderten Kindes mit allen damit verbundenen "Problemen" und "Schwierigkeiten" ermöglichen.
- Oder sie müssen Karma ausgleichen, weil sie vielleicht in einem vergangenen Leben selbst ein Kind zur Behinderten gemacht haben und nun als Konsequenz auch die andere Seite erleben müssen.
Ähnlich komplex sieht es mit allen anderen speziellen Erfahrungen aus. Jede Erfahrung dient dazu, daß der GEIST sich selbst in jeglicher Schwingungsform, den ganz hohen lichten bis zu den ganz tiefen dunklen erfahren und erkennen kann.
Als mit allem verbundene Energie kann der GEIST sich selbst nicht erfahren, da es außer IHM nichts gibt, daß IHN wiederspiegelt. Daher haben sich Teile des GEISTES die physische Daseinsform als Erfahrungsspielwiese ausgesucht: Der Körper trennt uns scheinbar von den anderen Seelen, die Zeit trennt unsere Handlung und unsere Gedanken (der Ursache) scheibar von der Wirkung.

Dies im Detail zu besprechen, würde aber sicher ein ganzes oder mehrere Bücher füllen. Aber gerne dürft Ihr mir Mails schicken mit Euren Fragen.
Liebe Grüße

Martin
19 Dez 2007 18:50 #1161 von Martin
... ich vergaß noch:

Warum ist es sinnvoll, anderen bei der Auflösung ihres Karmas zu helfen?
Ganz einfach: Da wir in Wirklichkeit alle miteinander verbunden sind, kommt diese Hilfe letztendlich als positive, uns unterstützende Energie zu uns zurück. Wir helfen nicht einem Menschen, der von uns getrennt ist, wir helfen der Gemeinschaft aller einschließlich uns selbst damit, und wir können so dazu beitragen, die Welt ein wenig lichter und liebevoller zu machen - den Himmel auf die Erde zu bringen.

In diesem Sinne sende ich Euch allen ganz viel Licht und Liebe

Martin
19 Dez 2007 23:26 #1165 von sirascha
hallo martin

yep,yep,

und danke an dich zurück.
das IST die botschaft-
02 Jan 2008 11:01 #1338 von Celestin
So,

Habe euch jetz mal ein Zeitlang in Ruhe gelassen, um für mich zu lernen, wie das Celestine-Phänomen hier zustande kommen kann. Grundsätzlich ein paar Gedanken. Jeder scheint sich hier seine eigene Bedeutung vom Karma zurecht zu reimen. Ohne jemanden gezielt ansprechen zu wollen (es geht nicht um Personen):

"wer sagt das Karma schlimm sein muß?"
Nun, das sagen die, die das Prinzip vom Karma geprägt haben. Karma ist das Prinzip von Handlung und Wirkung. Dieses ist zwar eng mit einem anderen Prinzip, dem des ewigen Kreislaufes, verbunden, es ist aber nicht das Gleiche. Ziel (in dieser Denke) wäre es gar kein Karma mehr zu erzeugen, weil solange man überhaupt noch Karma erzeugt, dem Kreislauf nicht entfliehen kann.

"Wie helfen wir Menschen beim Erlösen ihres Karmas:"
Karma wird weder er-, noch ein-, noch sonstwie gelöst. Das, was hier wild durcheinandergewürfelt wird ist, die Erfüllung des eigenen Dharmas im Sinne der hinduistischen Lehre.

Auf der Seelenebene sieht das ganz anders aus. Da gibt es kein Gut und Böse, da gibt es nur den Wunsch, umfangreiche Erfahrungen in einer physischen Daseinsform zu sammeln
Sorry, das ist leider neu-esoterischer Quatsch, wie man ihn des öfteren liest. Die Verbindung von Dharma und Karma ist vor allem eine ethisch-moralische, die zum rechten Denken und Handeln, und so zu guter Wirkung (Karma) führen soll!

Der Celestine-Roman hat insofern dazu beigetragen, die brutalen Missverständnisse, die bei der Aufnahme des Buddhismus durch die westliche Zivilisation enstanden sind, noch zu verstärken. Wilde Wortspiele bis hinten nix mehr rauskommt: Kein echtes Mitleid mehr, "egoistische" Mutter Theresa, und keiner kann wirklich mehr helfen.

Dabei ist es so einfach:

1. Lernen und sich informieren ist ziemlich toll. Das tun sogar Buddhisten. Es hilft einem z.B. zu erkennen, wo einem pseudo-buddhistische Geldmacher etwas vorgaukeln.

2. Gruppensolidarisches Verhalten gibt es sogar im Tierreich. Es hilft der Gruppe, hat zu Teil nachgewiesene genetische Komponenten, und kann allerdings dem einzelnen schaden. Also nix mit Eigennutz, im Gegenteil.

Also, auch das ist eine Botschaft: Die Aufklärung. Sie hat es schon lange gegeben, ehe ein paar westliche Romane den alten Buddhismus vergewaltigt haben. Und es wird sie auch noch lange danach geben, dann wenn diese Romane in der Versenkung verschwunden sind. Und den echten Buddhismus auch.

LG
Celestin
02 Jan 2008 15:34 #1345 von Martin
Lieber Celestin,

Karma ist nichts anderes als das Universelle Gesetz von Ursache und Wirkung. Und das ist völlig neutral, wie das ganze Universum überhaupt! Nur in unserer physischen Daseinsform, in der Illusion der Trennung fällen wir - übrigens sehr abhängig von unserer Konditionierung, die wir über Generationen durch die Gesellschaftsformen und Religionen, in denen wir aufgewachsen sind erhalten haben - ein Urteil darüber, was wir als Gut, Böse, Positiv oder Negativ etc. empfinden.
Und das Gesetz von Ursache und Wirkung besagt nichts anderes, als das wir, wenn wir uns für eine bestimmte Erfahrung entschieden haben diese zwangsweise mit allen Aspekten und Konsequenzen machen müssen, damit wir das dazugehörige Energiemuster vollkommen in unseren nun dazugewonnenen Erfahrungsschatz integrieren können.
Auf welche Weise wir die Aspekte einer Erfahrung vervollständigen wollen, bleibt uns überlassen:
- Wir können den Zeitraum dafür wählen, d.h. entscheiden, wie schnell oder langsam wir diese Erfahrung vervollständigen wollen
- Wir haben unterschiedliche Möglichkeiten, wodurch die Erfahrung vervollständigt wird.
- Wir können das Gesetz von Ursache und Wirkung nicht aufheben, denn es wirkt aus sich selbst heraus und ganz automatisch.

Wenn wir diese Erfahrungen mit unserem seelischen Bewußtsein (hiermit meine ich NICHT unser Ego oder unseren Verstand in den unteren 4 Schöpfungsebenen, in denen die Illusion der Trennung aufrecht erhalten wird) erfaßt haben, sind die Schwingunsmuster vollständig ausgeglichen.
Auf diesem Weg können wir durchaus Hilfe und Unterstützung erbitten und auch erhalten. Ginge dies nicht, so würde das Göttliche Prinzip der Vergebung und der Gnade nicht existieren. Das allerdings bedarf bestimmter Voraussetzungen, die ich in einem meiner letzten Beiträge schon erläuert habe, nämlich einen bestimmten Grad der Erkenntnis und der Integration.
Nur um Vergebung zu bitten, um sich die "andere Seite" der Erfahrungen zu ersparen funktioniert nicht.
Die gegenseitige Hilfe und Unterstützung ist wiederum etwas, was mit kollektiven Aufgaben und Entwicklungen zu tun hat (die Aufgabe, die sich eine Seelengruppe oder ein Kollektiv auf höherer Ebene ausgesucht hat).

Bei allen diesen Erläuertungen möchte ich ganz bewußt keinen Bezug auf Formen des Bhuddismus oder sonstige Glaubensformen nehmen, denn die Universellen Gesetze sind grundsätzlicher Art und gelten immer.

Liebe Grüße

Martin

P.S.: Die Unterscheidung zwischen Gut und Böse ist überhaupt nur möglich, wenn man sich als Individuum vom Ganzen getrennt fühlt. Nur in der "Trennung" ist es möglich, etwas zu tun, um einen persönlichen Vorteil auf Kosten anderer zu erhalten, da man sich dessen nicht bewusst ist, daß man immer das ganze Universum besitzt, weil man Eins mit dem Universum ist, also mit der Göttlichen Schöpfung, mit Gott identisch ist.

Und um diesen Bewußtseinsweg geht es in Celestine: Auf universeller Bewußtseinsebene können wir nur "Im Sinn des Ganzen" denken und handeln, den das Ego, die Individualität existiert dort nicht.
Moderatoren: Martinlavida