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die Zeit der Freundlichkeit

21 Nov 2007 20:01 #597 von adlucem
Liebe Venusrose,

ich freue mich mit dir, und ich wünsche dir das du auch die Angst annehmen kannst, durchschreite sie einfach und wenn Du durch sie hindurch bist, wirst Du vielleicht, oder bekommst du eine Ahnung (haben) von der unendlichen Freiheit und Liebe die immer allgegenwärtig ist. jetzt und hier!
22 Nov 2007 02:40 #600 von derJGC
Hi Annaka

Ich hab keine Ahnung.. Manchesmal fühl ich mich mit der Philosophie sehr aufgehoben, sie beruhigt mich und gibt mir geistige Stärke..

Andererseits blenden mich diese "esoterischen" Phasen so, das ich meinen Alltag dann nicht auf die Reihe krieg..

Mein Stiefvater war ein Philosoph.. und mit ihm konnte ich sehr vieles bereden(als ich Älter war, so ab 18) Vorher hatte sich mein Vater aufs Brötchen verdienen konzentriert und darauf, das er mit meiner Mutter möglichst keinen Stress kriegte(die war immer so fürchterlich depressiv und erpresste mich oft wenn ich ihr nicht genehm wahr.. So von wegen, ich bring dich ins Heim, du kommswt in die Hölle und all den Kram..)

Mein Stiefvater heiratete meine Mutter weil sie mit mir schwanger war... Keine Ahnung, was die damals für nen Deal miteinander ausgemacht hatten, vielleicht durfte er ja hin und wieder "drüber rutschen", was weiss ich..

Später hatte ich von meinem Alten mal mitgekriegt, wie sein Leben war.. Er war auch ein ungeliebtes Kind, das gleich nach der Geburt 1933 in ein Pflegeheim kam..

Als er dann 12 war, dann erinnerten sich die Eltern wieder an ihn, weil sie einen Dummen für ihre Landwirtschaft brauchten wo sie ihm äussert kurz hielten und reichlich Schläge verpassten.. Ich hatte dann später, als ich das ganze mal besser verstanden hab auch eingesehen, das die beiden sich nie hätten über den Weg laufen dürfen, weil meine Mutter selber ein "zu kurz" gekommenes Kind war..

Meine Mutter hasst nämlich meinen Stiefvater und tut es heute noch. Doch weil es meine Mutter ist, dann besuche ich sie doch immer wieder(gibt mir manchmal auch einen 20er den ich als H4 Empfänger natürlich nicht ablehne)

Doch mit mir Reden, über das Vergangene, das will sie Partou nicht.. Vor ein paar Jahren kam einer meiner beiden Halb-Brüder zu mir und erzählte mir, das er anscheinend einen Kontakt mit meinem richtigen Vater hätte, das er mich aber nur dann sehen wolle, wenn es zweifelsfrei feststeht, das er auch wirklich mein Vater wäre. Naja.. Anfangs stutzte ich, doch mein Bruder legte das Geld aus, das war ja bis vor nicht all zu langer Zeit nicht gerade billig, so ein Gen-Test..

Als dann rauskam, das er tatsächlich nicht mein leiblicher Vater war, da merkte ich das erste mal, das meine Mutter mich mein ganzes Leben lang belogen hatte..

Zuerst wusste ich nicht warum und schob es einfach darauf, das sie einfach keinen Bock hatte noch darüber zu reden, doch als ich später mal rein interessehalber meinen PC benutzte und die ganzen alten Fotos von Oma, Opa und der restlichen Verwandtschaft richtig groß einscannte, da kam mir das erste mal der Verdacht, das diese Geschichte weit mehr als nur ein Fehltritt war..

Mein Gesicht gleicht dem einer meiner Onkels aus den Gesicht geschnitten.. Ich kann mich auch täuschen, aber DAS würde mir erklären, warum meine Mutter so ein lebenslanges Lügenspiel mit mir trieb..(und behauptete, mein richtiger Vater wolle nichts von mir, weil er bei der damaligen Scheidung meine Schwester mitgenommen hat..(da war ich grade 2)

Dann kam mein jetziger Vater, der wohl bald merkte wie der Hase in Wirklichkeit lief..

Als kleiner Junge erlebte ich jeden Abend ihre stundenlande Disskussionen und Generfe und ich sagte immer wieder.. Mama, bitte komm doch mit ins Bett( ich war klein, hatte Angst und fühlte mich immer einsam.. Dann machte ich immer imns Bett, weil mir immer so kalt war und das ärgerte natürlich meine Ma und die Oma(wir wohnten in einem abgetrennten Schlafraum bei meiner Oma in ihrem kleinen Bauernhäuschen..

Als dann die Schule begann, da war ich noch ein halbwegs glückliches Kind, bis zu dem Tag, wo wir in die Stadt zogen. Mein Vater ging dann in die Maschinenfabrik und kam abends immer Todmüde aus den Geschäft(sein Job war Hartlöter am offenen Feuer bei der Firma Quist) Und natürlich fühlte sich meine Mutter vernachlässigt und nachdem noch meine 2 Halbbrüder auf die Welt kamen, dann ging der Trabbel richtig los. So wie der Stress zu Hause war, so schlecht war ich dann auch in der Schule...

Dann begann meine Zeit als Klassenblödmann, der inmmer den Hals hinhalten sollte wenn es Ärger gab.. Zu der Zeit wurde ich so oft verprügelt, das ich schon damals an Suizid dachte(vor allen von den frechen Türkenjungen kriegte ich dauernd den Kittel voll, da in der Schule unsere Klasse bis zu 50 Personen umfasste) Die Lehrer und meine Alten schnallten das gar nicht und schlugen mir auch noch eine, weil die Klamotten zerrissen und verdreckt waren oder meine Hausaufgaben im Dreck landeten...

Irgendwann wurde das auch meinem Alten zuviel und zog sich immer öfters zurück (dabei hatte er sich oft aus Frust in seinem Zimmer eingesperrt, und eine zeitlang heimlich getrunken, bis er den Weg zur Meditation und Philosophie fand.. Da war ich grade so 13 14... In meiner Lehrzeit ging es grade so weiter.. Mir fehlten sämtlichst alle gesellschaftlichen Umgangsformen, weil bei uns zuhause und in der Schule in der ich war, auch wirklich keiner von den Erwachsenen einen Plan hatte...

Dannhaute ich ab und "flüchtete" nach Indien, wo ich mehrere Male beinahe mein Leben verlor.

Na gut, zurüch zum Heute...

Ich kann z.B. meine Mutter nicht mehr mit Freude besuchen. Ich habe das letzte mal vor 2 Wochen einfach so halt gedacht, Ok, deine Kinder gehen zur Oma und dann gehst halt auch hin, was ich normalerweise immer so alle 2-3 Monate machte(ich hab ja 3 inzwischen über 18 Jahre alte Töchter)
Unterwegs hatte ich schon wieder so eine geistige Mühle wegen den ollen Kamellen im Kopf und sagte mir noch..

"Achim halt die Klappe!! du gehst nur hin, spielst ein bischen Kniffel, ißt und trinkst was, und dann haust du wieder ab..."

So war es zumindest geplant..

Doch weil ich mit dem Fahrrad den Buckel hoch fahren musste, dann war ich wieder so erschöpft, das all meine Pläne nicht verhindern konnten, das ich nach 10 Min. plötzlich ausrastete und meiner Mutter ins Gesicht sagte, das sie mich dauernd "verladen" hat und das ich es ja verstehen könnte, aber wenn sie das Buch über die Prophezeihungen der Celestine gelesen hätte, dann hätte sie auch seit 12 Jahren keinen Grund mehr, meinen Stiefvater zu hassen...(von dem hatte ich doch das Buch seit 10 Jahren und wollte es schon wegwerfen, bis mir eine "Eingebung" riet, es doch zuerst zu lesen)

Im Gegenteil, sie hätte erkennen können, das mein Alter und Sie einen gemeinsamen Nenner gehabt hätten, auf dem sie sich hätten begegnen können.

(Sie hatte nämlich früher auch mal eine esoterische Phase, sie hatte einen ganzen Stapel "die andere Welt" auf der Bühne liegen, die ich mit 12 gefunden und alle gelesen habe und mich dann echt eine Weile vor Geister und Seelenwanderungen fürchtete, das mir sowas aus versehen passiert und ich nicht mehr zurückkomm..)

Weil das geht mir am meisten ab, wenn ich jemanden besuche und ich den Hass wie eine Mauer mitten im Raum stehen sehe.. Vielleicht bin ich nur blöde, und hätte schon vor 10 Jahren den Kontakt mit meiner Mutter ganz abbrechen sollen, doch solange ich im selben Kaff wie sie wohnt und meine Kinder doch hin und wieder hingehen, da war ich mir nie so sicher, weil ich meiner Mutter irgendwie zeigen wollte, das ich sie trotz allen mochte.. Doch ich glaube, ich machte mir immer was vor und das ich mich endlich davon lösen muß und mich wirklich um meinen Kram scheren sollte...

Aber ich glaube, es tut mir gut, das alles mir mal vom Hals zu schreiben und bin froh, wenn es jemand liest, und reflektiert..

(Auf Terapie wollte ich eigentlich schon sowas in der Art, wo ich neue Verhaltensmuster lernen könnte und so... Doch irgendwie hatte ich den Eindruck, das grade e1-2% von dem was ich wollte, wirklich gegangen ist und mich nach der Terapie an dem Ort, an dem ich jetzt wohne, nochmals mir eine geballte Ladung "Vergangenheit" in Form von Leuten, mit denen ich direkt zu tun kriegte, weil sie allesamt dort einzogen, wo ich schon erst kurz vorher eingezogen bin.. Dann kamen noch mals alle Drogen im Schnelldurchlauf.. Heroin, Kokain Saufereien ohne Ende, und mehrere Jahre Dauersteress, weil diese Menschen allesamt aus der Riege der ewig zu kurz gekommenen stammten.. Naja, ausser das ich nun Heppa hab und mehrmals kurz vor Herzversagen stand, gehts mir so eigentlich relativ gut und wenn ich es schaff, endlich an den Ort zu gelangen, der mir etwas Ruhe und Friede sowie "nette" Abwechslungen bietet, dann bin ich schon zufrieden..)

Nun gut... genug gequasselt...

JGC
22 Nov 2007 12:25 #606 von Annaka
Lieber JGC,

habe Deine Geschichte gelesen und bin "schockiert", und das hat seinen Grund.

Irgendwann hab ich angefangen, so wie andere "Tagebücher" schreiben, meine eigenen Ängste und Probleme in Worte zu fassen (im PC und nur für mich persönlich). Wenn ichs nicht besser wüsste, würde ich sagen, Du warst auf meinem PC und hast hier aus dem "Annaka-Nähkästchen" geplaudert.

Welche Synchronizität, jetzt weiß ich auch, warum es mich "hierher" zu Euch allen zieht.
DANKE! DANKE! DANKE!

Jetzt muß ich das "Erfahrene" erstmal verarbeiten. Seid mir nicht böse, ich melde mich wieder.

In dankbarer LIEBE
Annaka

PS.: Danke Wanderer, danke Nelson Mandela
Wenn eine außergewöhnliche Persönlichkeit wie er seine Angst überwinden kann, um die eigene sowie die globale Vision zu halten, werden auch wir gemeinsam dies schaffen.
22 Nov 2007 20:21 #617 von Annaka
Lieber JGC, liebe Community,

nachdem ich ein wenig Zeit hatte, Deinen Beitrag zu "verdauen", ist mir so einiges "klar" geworden.

Vorrangig stellt sich mir jedoch die Frage, wie viel Schreckliches, Leidvolles und Quälendes müssen unsere Erzeuger und deren Eltern erlebt haben, das es ihnen gelingt, uns derart in Angst zu halten und einzuschüchtern, das wir bereit sind, alles oder zumindest fast alles zu tun was sie wollen? Vermutlich braucht es tatsächlich eine "globale und kollektive" Anhebung der Liebesenergie um diesen Menschen wahrhaft (leider meist erst im "nächsten" Leben) zu helfen.

Mir wird immer klarer, wie dankbar ich sein kann, durch "All das" wirklich gegangen zu sein, denn wie bitteschön will ich die wahre LIEBESENERGIE (Nelson Mandela "lebt" sie) ausstrahlen, wenn ich nicht weiß, wie sich Leid, Trauer, Angst und Qual anfühlen. Vermutlich haben wir, lieber JGC (sorry, vielleicht nicht gerade das, was Du hören wolltest), diese Spielchen in anderen Leben oft genug selbst gespielt, um genau an diesen Punkt zu kommen. Um uns darüber klar zu werden, was LIEBE wirklich ist.

Welche Fügung des "Himmels"!!!!!!!

Nun zurück zu "Celestine", denn wir sind mit Sicherheit nicht zufällig hier gelandet. Anhand Deines Beitrages wurde mir erst wirklich bewusst, wie viel Wahrheit in diesen Büchern steckt. Zum wiederholten Mal "erfahre" ich die ganze Tragweite der "Fügungen" meines Lebens. Meine "Gebete" wurden erhört, indem mir das "Schicksal" mit 15 einen menschlichen Engel zur Seite stellte, welcher mir immer genau das "spiegelte", woran ich "arbeiten" musste. Ziemlich anstrengend, dieser "emotionale Trip", aber erfolgreich.

Hätte ich mir, als "Armes Ich", einen Einschüchterer gesucht, so würden wir uns wahrscheinlich schon in den ersten Wochen "zerfleischt" haben. Noch ein "armes Ich" hätte wohl in die Klappsmühle oder zum Friedhof geführt. Ergo, mein "rettender Engel" ist ein unnahbarer Vernehmungsbeamter (mit einer "Engelsgeduld" für meine Psychomacken).

Ist das Leben nicht schön????????? Ich hab euch lieb.

Annaka

PS.: lieber Wanderer,
Angst ist Höllenqual, um da hindurch zugehn bedarf es vieler Fügungen (denen man sich stellen muß) und so manchem rettenden Engel (den man erkennen muß).
Danke auch Dir
23 Nov 2007 13:00 - 23 Nov 2007 13:09 #622 von derJGC
Annaka schrieb:

Lieber JGC, liebe Community,

nachdem ich ein wenig Zeit hatte, Deinen Beitrag zu "verdauen", ist mir so einiges "klar" geworden.

Vorrangig stellt sich mir jedoch die Frage, wie viel Schreckliches, Leidvolles und Quälendes müssen unsere Erzeuger und deren Eltern erlebt haben, das es ihnen gelingt, uns derart in Angst zu halten und einzuschüchtern, das wir bereit sind, alles oder zumindest fast alles zu tun was sie wollen? Vermutlich braucht es tatsächlich eine "globale und kollektive" Anhebung der Liebesenergie um diesen Menschen wahrhaft (leider meist erst im "nächsten" Leben) zu helfen.

Mir wird immer klarer, wie dankbar ich sein kann, durch "All das" wirklich gegangen zu sein, denn wie bitteschön will ich die wahre LIEBESENERGIE (Nelson Mandela "lebt" sie) ausstrahlen, wenn ich nicht weiß, wie sich Leid, Trauer, Angst und Qual anfühlen. Vermutlich haben wir, lieber JGC (sorry, vielleicht nicht gerade das, was Du hören wolltest), diese Spielchen in anderen Leben oft genug selbst gespielt, um genau an diesen Punkt zu kommen. Um uns darüber klar zu werden, was LIEBE wirklich ist.

Welche Fügung des "Himmels"!!!!!!!

Nun zurück zu "Celestine", denn wir sind mit Sicherheit nicht zufällig hier gelandet. Anhand Deines Beitrages wurde mir erst wirklich bewusst, wie viel Wahrheit in diesen Büchern steckt. Zum wiederholten Mal "erfahre" ich die ganze Tragweite der "Fügungen" meines Lebens. Meine "Gebete" wurden erhört, indem mir das "Schicksal" mit 15 einen menschlichen Engel zur Seite stellte, welcher mir immer genau das "spiegelte", woran ich "arbeiten" musste. Ziemlich anstrengend, dieser "emotionale Trip", aber erfolgreich.

Hätte ich mir, als "Armes Ich", einen Einschüchterer gesucht, so würden wir uns wahrscheinlich schon in den ersten Wochen "zerfleischt" haben. Noch ein "armes Ich" hätte wohl in die Klappsmühle oder zum Friedhof geführt. Ergo, mein "rettender Engel" ist ein unnahbarer Vernehmungsbeamter (mit einer "Engelsgeduld" für meine Psychomacken).

Ist das Leben nicht schön????????? Ich hab euch lieb.



Annaka

PS.: lieber Wanderer,
Angst ist Höllenqual, um da hindurch zugehn bedarf es vieler Fügungen (denen man sich stellen muß) und so manchem rettenden Engel (den man erkennen muß).
Danke auch Dir


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Hallo Annaka..

Du kannst dir versichert sein, unsere "Eltern" sowie all die Erwachsenen früherer Generationen wollten auch nur "unser Bestes"...

Dochwussten sie alle einfach nicht, das ein Mensch zuallererst mal davon lebt, vorgefundenes Verhalten zuerst mal zu "kopieren"!!

Unser Unbewusstes kann ja schliesslich nicht wissen, wie es im einzelnen Falle wirklich zu reagieren hat, solange es noch über keine Information eines emotionalen Zustandes und der jeweilig daraus entspringenden Sachverhalte.. Und je jünger ein Individuum ist, um so stärker tritt diese "Kopierfunktion" in Kraft. Babys und kleinkinder können also gar nicht anders, als das Verhalten nachahmen, was in seinem Umfeld vorgelebt wird...

So ziehen sich also all die Kamalitäten aus all den vergangenen Jahrhunderten bis Jahrtausenden durch die gesamte Geschichte der Menschheit und machen das Verhalten aus, welches wir heute so gesellschaftlich und individuell an den Tag legen..

Ob das Karma ist? Naja, da kann man geteilter Meinung sein..

Für mich stellt das eher einen evolutionären Prozess dar, der einfach automatisch bestimmte Zustände und deren jeweiligen Verhaltensmuster der Reihe nach "abklappert" und sich dadurch immer weiter entwickelt und übergeordnet zusammenfügt. (Geht es mal nicht weiter, so läuft diese Entwicklung wie in einem Programm eines PC´s in einer Endlosschleife, die so lange wiederholt wird, bis dir entsprechend "erwartete" Eingabe gemacht wird)

Ich halte also die Erscheinung von Seele und Bewusstsein als ein automatisches Evolutionsprogramm, dem Alles, aber auch Jedes auf lange Zeit hin existierende unterworfen ist. Sei es jetzt biologisch, chemisch, physikalisch, psychisch oder geistig. Selbst unsere technische Entwicklung unterliegt diesem Prinzip.

Evolution in allen Lagen, Zeiten und den jeweilig entsprechenden Gegebenheiten. Selbst die Homöopatie folgt diesem Prinzip..

Ist einem das Prinzip mal gegenwärtig, so kann man tatsächlich seinen eigenen Stellenwert in der Existenz exakt in Worte fassen und die daraus erwachsenden möglichen weiteren Entwicklungen bestimmen. Wie wir uns als Einzelne und insgesamt gesellschaftlich entscheiden, das hängt dann natürlich von dem harmonischen Zusammenspiel ab, welche die entsprechenden Umstände dann jeweils ermöglichen und zu übergeordneten Funktionsmustern erweitert werden können..

Wie auch immer sich es darbietet. Wir dürfen nicht vergessen, das wie prqaktisch bis in die 60er hinein quasi in der "geistigen Steinzeit" lebten und die meisten es noch immer tun. Wir müssen uns also die Change lassen, das wir tatsächlich genügend werden, damit das geträumte Ziel Wirklichkeit wird. Vor einiger Zeit fasste ich das mal auf einer Webseite http://www.clausschekonstanten.de/leben/evolution.htm in Worten zusammen...

(Orginal Homepage für Interessierte..) http://www.clausschekonstanten.de


Wir sind meiner Ansicht nach schon immert ein "Ganzes", nur sind uns diese Verbindungen bisher nie wirklich bewusst geworden, doch genau wie in "Celestine" beschrieben, findet es tatsächlich statt und erreicht einen "evolutionären Stufensprung"..

Sehen wir also frohen Mutes, wohin uns diese ganze Geschichte führt und lassen uns nicht davon abschrecken, das wir dabei manchesmal durch unsere jeweiligen privaten, sowie auch den gesellschaftlichen Höllen gehen müssen, da anscheinend erst dann die "wahre" Erkenntnis gefunden werden kann, wenn man direkt am Abgrund steht und keine anderen "ausweichenden" Wege mehr zur Verfügung stehen..

Anscheinend sind wir erst dann in der Lage, klare Entscheidungen zu treffen.

Einen lieben Gruß.............JGC
23 Nov 2007 13:17 #623 von LunaSun
hallo ihr lieben..

ich bin sehr bewegt durch das lesen eurer beiträge.. wie oft schon habe ich mich gefragt, was mit mir los ist, dass mir schreckliche dinge angetan wurden - ok wer weiss, was ich getrieben habe in vergangenen leben, schon klar.. habe da auch mehr und mehr meinen frieden gefunden, durch das vertrauen, dass alles so passiert, wie es passieren soll und schon seinen sinn hat... aber trotzdem bin ich oft und immer wieder fassungslos, was zwischen eltern und kindern passiert, auch bei meiner eigenen geschichte.. viele schläge, viel misstrauen, viele unterstellungen, nie gut genug sein, nie zu hause fühlen, in angst und mit vielen todessehnsuchtsgedanken leben.. aber auf der anderen seite die gewissheit mehr verdient zu haben (auch wenn mans zwischendurch dann selber nicht mehr glaubt und meint viell.doch nix gutes verdient zu haben).. die hoffnung und die liebe zum glücklich sein -grins- der wunsch glücklich zu werden und zu bleiben, sich selbst treu sein und den weg finden, den eigenen weg.. und immer der wunsch nach weiterentwicklung.. was hat es mir gebracht so aufzuwachsen, wie ich es getan habe? es hat mich stark gemacht, es hat mich mir selbst nahe gebracht, ich habe viele zeit alleine verbracht und hatte dadurch zeit viel zu lesen und sehr intensiv in mich zu gehen und mich weiterzuentwickeln, bzw mich kennen zu lernen - und das hab ich von klein auf getan.. situationen (zb schule, ansprechpartner zu hause hatte ich keine, bin unnahbar (ua) wegen ja einem unnahbaren vernehmungsbeamten einschüchterer und einer armen ich vernehmungsbeamtin einschüchterin) analysiert, durchdacht, strategien entwickelt, geändert, gewachsen etc.. ich bin sehr selbstständig, ich bin es gewohnt mit dingen und mir selbst alleine klarzukommen, ich bin mit 17 ausgezogen und stehe seither auf eigenen beinen.. es kamen noch mehr schläge dazu, auch immer wieder durch meine mutter - sehr schmerzhafte.. aber wie oft ist mir durch den sinn gegangen, dass ich dafür dankbar bin. denn es hat mich sensibel werden lassen, einfühlsam.. es ermöglicht mir mit menschen mitzufühlen, ihr leid aufzunehmen und mit ihnen zu teilen und nicht wie ein holzklotz zu sein..
letztens endes weiss man (noch) nicht wieso es so gelaufen ist, wie es ist und auch ich hab immer wieder probleme meinen frieden zu finden - aber es wird, stück für stück und schritt für schritt... und wie kann ich etwas verfluchen, was ich selber geschaffen habe? wenn ich mir den start in dieses leben so gewählt habe, wie ich es eben gewählt habe, weil ich etwas damit erreichen, etwas lernen, karma begleichen, was auch immer wollte - dann kann ich es ja jetzt eigentlich nur annehmen und nach dem guten suchen.. zB mitgefühl von anderen, hilfe in schweren stunden (die man natürlich auch anzunehmen in der lage sein muss um sie anzunehmen.. nicht grundsätzlich muss ;) ).. wie schön ist es dies zu erfahren, wie nahe geht es, wenn liebe und mitgefühl und hilfe einen erreicht.. tja und drogen und alk.. eine schöne welt (auch wenn ich nicht alles durch habe, muss aber auch nicht sein).. sie verbindet, sie beschwingt, sie macht locker und leicht und in maßen ist sicher nichts dagegen zu sagen.. soll sie eine leere in sich füllen ist das auf dauer nicht brauchbar..
ich merke mehr und mehr, dass das nur das göttliche kann..

danke dass es euch gibt :)
viele licht- und liebevolle grüsse an euch alle..
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