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marjorie und john - ein paar auf allen ebenen?

03 Sep 2009 08:04 #5929 von hagebutte
hallo ihr lieben,

neu hier, und gleich habe ich eine dringende frage, da ich hier für mich eine duplizität der ereignisse sehe:

ich habe das erste buch über celestine gelesen. marjorie und john sind auf seelischer/geistiger ebene miteinander verbunden. john wird ja nahegelegt, seine "hausaufgaben" zu machen. wisst ihr, ob john in einem der folgenden büchern seine lernaufgaben gemeistert hat? werden die beiden auch körperlich ein paar?

es grüßt euch die hagebutte
(die sich gerade sehr als john fühlt...)
05 Sep 2009 22:34 - 05 Sep 2009 22:37 #5949 von Schmetterling
Liebe Hagebutte,

erst einmal Herzlich Willkommen in der CelestineCommunity. Ich wünsche Dir viel Freude hier bei uns im Forum.

Zu Deiner Frage – natürlich kommen die beiden auch körperlich zusammen, warum zweifelst du daran? :)

Ob es James Redfield so vorgesehen hat, weiß ich nicht, aber wie soll es denn anders sein, wenn beide seelisch und geistig auf so wundervolle Weise miteinander verbunden sind…dann ist auch das körperliche ZusammenSein schon kurz vor der Manifestation :cheer:

Was meinst Du liebe Hagebutte was los wäre, wenn James Redfield die beiden nicht körperlich zusammenkommen lässt: Millionen von Celestine-Leserinnen und vielleicht auch Celestine-Lesern würden sicherlich vom Glauben abfallen :laugh:.

Alles Liebe.


Natali
07 Sep 2009 07:51 - 07 Sep 2009 07:55 #5952 von Manni
Also Natali,

sicherlich schließt das eine das andere nicht aus. Aber dass es zwangsläufig immer so ist, würde ich nicht unterschreiben, denn es geht doch vorrangig um die geistige Verbindung und nicht um die körperliche.

Wenn die kritische Masse wächst, tut sie das bestimmt nicht in der körperlichen Verbindung. ;)

Bei der körperlichen Verbindung legen wir viel zu viel Wert auf Begrenzung zu dem einen, auserwählten Partner und gehen eine feste Verbindung mit Treueschwur usw. ein. Schon dieser Umstand schließt dann weitere Verbindung eher aus, würde ich meinen.

Aber bei der seelischen Verbindung gibt es keine Begrenzungen. Sie ist sogar über Grenzen hinweg möglich. Und ich denke, dass sie auch unbegrenzt im Universum möglich ist zu denen, die vermutlich keine körperliche Form mehr inne haben. Sie ist also weder zeitlich noch räumlich begrenzt und zu jeder anderen geistigen Form möglich. Das macht sie auch soviel stärker als es je ein Körper vermag. B)

Und diese Erkenntnis lässt mich gewiss nicht vom Glauben abfallen, sie bestärkt ihn eher noch.

Liebe Grüße
Manfred
07 Sep 2009 09:31 #5953 von Martin
Liebe Hagebutte,

in den Folgebüchern (10. Prophezeiung und "Das Geheimnis von Shambhala") finden sich Hinweise, dass der Held (er heißt nur im Film "John", in den Büchern bleibt er namenslos) den Kontakt zu Marjorie verloren hat. Körperliche Beziehungen spielen in diesen beiden Büchern keine Rolle.

Damit erhält der Leser die Bestätigung aus der Diskussion des Helden mit Carla Deez, in der es um die "Abhängigkeit in Beziehungen" geht, die zu einem Rückschritt oder einer Stagnation in der eigenen spirituellen Entwicklung führt (7. Prophezeiung).

Zusammengefaßt lässt sich - sowohl in den Büchern als auch im Film - sagen, das die beiden nicht als Liebespaar zusammengekommen sind, obgleich eine seelische Verbindung besteht.

Die Botschaft für uns ist, dass wir zunächst uns selbst zu einem vollständigen Wesen entwickeln müssen, das direkt an die universelle Energie angeschlossen ist und den männlichen und weiblichen Anteil integriert hat, bevor wir eine dauerhafte Beziehung haben können, die nicht auf einer gegenseitigen (Co-)Abhgängigkeit beruht.

Die Vervollständigung des eigenen Wesens spiegelt sich auch im Geburtshoroskop wieder, in welchem wir erkennen können, welche Wesensanteile wir in uns vollständig entwickelt haben (die uns also in unserem Leben zur Bewältigung unserer Lernaufgaben als Werkzeug zur Verfügung stehen), und welche Wesensanteile / Fähigkeiten wir noch in uns entwickeln müssen (diese spiegeln sich als "Probleme" und "Begrenzungen" in unserem Leben wieder).

Erst dann, wenn Du keine Beziehung mehr "brauchst", bist Du wirklich in der Lage, eine dauerhafte und glückliche Beziehung auf einer höheren Ebene zu haben. Die Crux an der Sache ist, dass der Partner ebenso weit entwickelt sein muss, da sonst die Gefahr besteht, dass das Ganze wieder auseinander bricht.

Ein kleiner Hinweis hierfür ist, ob Du in Deiner Partnerschaft in bestimmten Situationen noch irgendwelche Reste von Eifersuchtsgefühlen empfindest. Falls ja, bist Du noch nicht vollständig genug, um auf dieser hohen Ebene eine Partnerschaft haben zu können. (Der Grund ist der, dass Eifersucht immer ein Zeichen von Verlustängsten, Besitzanspruch, Mangel an Selbstwert und Getrenntseins-Gefühlen ist.)

Alles Liebe

Martin
07 Sep 2009 22:33 #5959 von Schmetterling
Lieber Manfred,

ja, ich sehe das für die "reale" Welt genauso wie Du.

Hagebuttes Frage bezog sich aber auf die Romanfiguren John und Marjorie; und als Lese-Junkie wünsche ich mir natürlich, dass sie von James Redfield als Autor auf allen Ebenen vereint werden :).

Oh Manfred...ich liebe alle Happy-Ends bzw. Happy-Beginnings...auf allen Ebenen :cheer:.

Alles Liebe.

Natali
10 Sep 2009 00:35 #5972 von Manni
Liebe Natali,
lieber Martin,

bei der Verbindung eurer Beiträge ist mir etwas bewusst geworden.

Wir haben Wünsche und Freuen uns auf etwas was wir gerne hätten, also glauben nicht zu haben und somit vermissen. Doch in dem Moment, wo wir genau diese Gefühle nicht mehr haben sind wir bereit für eine Verbindung auf höherer Ebene. Genau das ist es!

Hat Jesus je das Gefühl gehabt, dass ihm irgend etwas fehlen würde? Hatte er nicht das Verlangen etwas zu erreichen oder zu besitzen? War er nicht glücklich und zufrieden auch ohne eine Frau. Er hatte weder Frau noch eigene Kinder, keine Reichtümer und auch keine Macht über andere Menschen. All dies brauchte er nicht und ich denke dass er das auch nicht wollte, denn er fand seine Erfüllung in der Verbindung zu Gott. Somit lebte er in genau dieser göttlichen Liebe und teilte sie mit allen Menschen die mit ihm daran teilhaben wollten. Was für eine unerschöpfliche Energie muss dadurch entstanden sein, dass sie noch heute in vielen von uns weiter lebt. genau so stelle ich mir auch diese kritische Masse vor, die Veränderung nachhaltig mit sich bringt. B)

Wieso streben wir eigentlich nach immer höheren Zielen und setzen uns Reizen aus, die wir zuvor nicht kannten? Warum wollen wir immer mehr erreichen, erleben und bekommen? Was treibt uns denn dazu an? Ist es das Gefühl der Unvollkommenheit, weniger wert zu sein als andere, nicht gleich gestellt zu sein, außen vor zu sein, nicht geliebt zu werden etc.? Was treibt uns jeden Tag so sehr an, dass wir umher rennen, um allen Anforderungen die an uns gestellt werden, nachzukommen? Wer stellt eigentlich diese Anforderunge? Wer setzt uns denn so unter Druck? Sind wir es nicht selbst??? :S

Das Happy End bzw. Habby Beginnig könnte doch diese Erkenntnis sein. Es ist wie es ist, im Hier und im Jetzt. Und auch wir können sehen, dass es gut ist! Wir können uns öffnen und erfüllt sein von der göttlichen Liebe. Unser Bewusstsein dafür haben wir. B)

Ich danke euch
Manfred
der in seinem Leben nun sehr viel mehr Erfüllung sieht als je zuvor.
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