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Wir sind in der Lage, die Häufigkeit der Fügungen zu vermehren, indem wir jedem Menschen, der uns begegnet, freundlich entgegentreten. Es gilt darauf zu achten, daß die oben erwähnte innere Verbindung innerhalb von romantischen Beziehungen nicht verloren geht. Anderen Mensche freundlich zu begegnen, ist besonders in größeren Gruppen wirksam, da dort jedes Mitglied die Energie der anderen spüren kann. Bei Kindern ist ein freundliche Kontaktaufnahme besonders wichtig für ihr Sicherheitsgefühl. Indem wir uns bemühen, in jedem Gesicht das Schöne zu sehen, erheben wir uns selbst in die weiseste Form unseres Gegenübers und erhöhen so die Chance, eine für uns bestimmte Botschaft auch wahrzunehmen.

Sandwichkinder

12 Jan 2010 19:15 #8089 von Marion
Hallo liebe Celestine-Freunde,

unser Augenmerk sollte immer auf die Kinder gerichtet sein, denn sie zeigen uns den Weg der zu gehen ist.

Es sind alle Kinder und Seelen die um uns herum sind und unser Leben bereichern. Ihr Lachen steckt alle an genauso wie ihre Wut und Aggression. Dies ist bei uns der Fall mit unserem Andreas. Er ist der mittlere von drei Buben und ein sogenanntes Sandwichkind. Auch ich war ein Sandwichkind und war zwischen meinen beiden Geschwistern immer hin- und hergerissen.

Hat jemand hier im Forum auch solche Kinder mit Problemen und wie sehen diese aus? Vielleicht kann ich ja aus euren Erzählungen etwas für mich finden und bei unserem Jungen anwenden.

Maria
12 Jan 2010 22:43 #8097 von kathrinro
Liebe Maria,
das kommt mir sehr bekannt vor.
Mein "Sandwichkind" hate zwei Geschwiste zu beiden Seiten. Weiß nicht ob das erschwerende Umstände sind, aber wir hatten es echt schwer miteinander. Die ersten zwei drei jahre garnicht, in der Pupertät dafür einige ganz schlimme Jahre.
Wir sind beide immer wieder in richtig schlimme Aggression gerutscht. Schon durch ganz banale Anlässe. Wir haben darunter furchtbar gelitten und ich habe immer und immer wieder mit ihm darüber geredet. Habe ihm Verständnis signalisiert und ihm auch meine eigene Hilflosigkeit gezeigt. Dadurch haben wir uns nie ganz aus den Augen verloren, haben uns immer wieder erinnert, dass wir eine Lösung wünschen.
Ich habe mit ihm auch über die Möglichkeit geredet, dass wir womöglich auf Grund besonders schlimmer Erlebnisse in früheren Leben diese Mutter-Kind Konstellation gewählt haben, um endlich etwas bereinigen zu können. Dies Vorstellung hat uns beide ein Stück getragen,hat vieles erleichter, hat uns nicht aufgeben lassen.
Und ich habe mich immer und immer wieder, wenn er geschlafen hat, in Gedanken an sein Bett gesetzt, ihn in den Arm genommen und liebkost wie ein kleines Kind (real ging das lange Zeit garnicht)

Aber die Erlösung kam dann durch eine Freundin. Sie macht SRT (mir fällt gerade nicht ein, für was die Abkürzung steht. Das ist eine Methode mit der über Tabellen die Ursache eines Problems bis weit zurück in frühere Leben augependelt wird und mit der dann durch pendeln die Zellerinnerung aufgelöst wird)
Mir kam das ganze völlig verrückt vor und ich habe mich ernsthaft gefragt, ob ich mein Geld nicht doch lieber für was sinnvolleres hätte verwenden können.

Aber oh Wunder, uns geht es von Stund an gut miteinender. Und das ist nun einige Jahre her. Mein Sohn hat sich dann kurzerhand für ein freiwilliges soziales Jahr hier am Ort entschieden und so hatten wir noch ein für uns beide heilsames schönes Jahr miteinender in dem alle Wunden heilen durften.

Heute sind wir in wunderbarem Kontakt und Austausch, herzlichstes umarmen ist schon lang wieder zur Normalität geworden und er steht mit beiden Beinen selbstsicher im Leben.

Soviel ersteinmal auf die Schnelle.

Liebe Grüße Dir und Deinen "Sandwichkind",
Kathrin
13 Jan 2010 15:39 #8105 von Marion
Danke liebe Kathrin,

auch ich konnte unseren Sohn die ersten 7 Jahre seines Lebens nicht in den Arm nehmen. Er hat regelrecht bei dem Versuch geschrien und mich geschlagen. Also ließ ich es dabei.

Vielleicht wäre es dir möglich mir zu sagen was die Abkürzung SRT bedeutet und wo dies praktiziert wird. Es ist eventuell ein Ansatzpunkt für uns, damit mein Sohn die Aggressivität in den Griff bekommt. In diesem Zustand ist alles bei ihm möglich. Er hat schon Fenster von Türen eingeschlagen und geht auch auf seine Brüder los. Dies widerum wird von den anderen beiden beantwortet dadurch, daß sie sich nur noch schlage, kratzen und zwicken.

Es wäre schon, wenn sich Harmonie hier breit machen würde.

Maria
13 Jan 2010 19:46 #8108 von Marlene
Liebe Maria

Mein erster Gedanke war, er zeigt Dir was.
Etwas das er verändern will.
Wenn man sich nicht ausdrücken kann, ist häufig die Folge....?
Wie kann man sich den Bemerkbar machen?
Bzw. dein Sohn, und deine zwei anderen Kinder.

Mein Gefühl sagte, er zeigt Dir etwas das auch bei Dir los ist.
Reden können als Beispiel, Möglichkeit.

Ich habe das mit meiner jüngeren Tochter auch erlebt.
Sie ist zwar kein Sandwich Kind.
Sie zeigte mir, was sie bei mir spürte, was ich nicht verändert hatte.

Seit Du mir, ich sag mal halt den Spiegel gezeigt hast, habe ich etwas verstanden und verändert.

Vieles Teile ich ihr nun mit.
Sie ist ja schon 19, Erwachsen.
Sie war hier, und wir haben einiges zusammen unternommen, waren einkaufen, hatten Gespräche.

Später lächelte ich vor mich hin, sie sah es, und fragte mich warum ich lächle?

Ich Antwortete, dass ich daran arbeite meine gute Laune und mein Energie Level zu erhalten.
Sie sagte gut, und freute sich.

Sie legte mir anschliessend das Buch zurück, dass sie sich bei mir ausgeliehen und gelesen hatte.
The Secret.
Sie hat noch nicht viele Bücher zu Ende gelesen, lesen lag ihr bis anhin nicht.
Ich hätte ihr lieber Celestine gegeben, doch es war ein Schritt in eine andere Richtung und ihre Wahl.
Sie hat das Buch ausgesucht, was sie gerade versteht.

Ist aus dem Negativen raus, ins Positive.

Wenn ich früher was in diese Richtung sagte, meinte sie ,ich sei eine Psycho-Tante, ich spinne, oder ich rede Unfug. In etwa so.

In vielen Situationen dachte sie, meinte zu fühlen, ich sei unglücklich, sie wollte unsere familiäre Situation verändern, die Mittel zu denen sie letztendlich greifen musste waren massiv.

Ich habe was verändert und nun beginnt auch sie fröhlicher, glücklicher, positiver und zufriedener, offener zu sein.

Ich kann nicht meine Tochter verändern, aber mich, und somit bewege ich auch bei ihr was.

Das habe ich bei allen Familienmitglieder festgestellt, nicht nur bei der jüngeren, und sogar weiter nach Aussen in meinem Umfeld.


Und dazu was ich Dir zu deinem Sohn geschrieben habe, denke ich, dass Du dein innerstes Fragen kannst, meine Tochter ist mein Spiegel, dein Sohn deiner, sorry, fällt mir kein besseres Wort ein.

Ich weiss das der Spiegel nicht so Ideal ist.
Bestimmt wirst Du deine Antwort auch fühlen, wahrnehmen, erhalten.

Was es für Euch genau ist, kann ich ja nicht für Dich/Euch fühlen.

Aber Du schon. :)
Frag und Du bekommst deine Antwort!

Herzliche Grüsse
Marlène
14 Jan 2010 00:43 #8113 von kathrinro
Liebe Celine,
das mit dem Spigel ist ein wichtiger Aspekt.
Ja, darüber habe ich damals auch mit meinem Sohn gesprochen. Das war manchmal hart. Er hat es mir in manchen Situationen dann auch gesagt. Wirklich Heavy :unsure: . Und er hatte recht :( .

Liebe Maria, meine Freundin konnte ich heute nicht erreichen, aber ich bin dran.
14 Jan 2010 13:54 #8123 von Marion
Liebe Marlene,

auch ich werde versuchen positives in mir zu finden und es an die Oberfläche gelangen zu lassen und es anderen zu zeigen, vor allem meinem Goldstück Andreas. Er ist der Meister meines Lebens. Ich verändere mich und auch er verändert sich nur mit dem Unterschied, daß ich es steuern kann und er nicht weiß was mit ihm geschieht. Ohne Vorwarnung wird man ins Karusell gesetzt und es beginnt sich zu drehen.

Vieles habe ich in den letzten Tagen gelernt und dafür bin ich meinen Freunden von ganzem Herzen dankbar.

Maria
Moderatoren: Martinlavida