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Sollen und können wir das Bewusstsein ändern

09 Sep 2010 12:24 #10641 von Martin
Dahle schrieb:

Lieber Martin

Bein ersten Teil den Du geschrieben hast, gebe ich Dir recht. Dies zeigt, das meine Aufstellung nicht vollständig war. Es währ zusätzlich nötig, das Bewusstsein der Schwachen zu stärken. Aber! Müssen wir das der Schwachen stärken, wenn die Starken sich der schwäche der andern bewusst sind und diese schwäche nicht ausnutzen?
Die Auffassung die Du geschildert hast, geht in Richtung Buddha, diese habe ich aber auch in Frage gestellt.
Also sind wir wieder am Anfang!

Liebe Rita,

ich glaube, dass die "Schwachen", wie Du sie nennst automatisch Zugang zu einem "Höheren Bewusstsein" erhalten, wenn die "Bewussteren" bewusst leben und achtsam mit ALLEN umgehen. Ein "Belehren" ist nicht nötig, weil das lebendige Beispiel weit mehr wiegt, als die "graue Theorie".

Indem wir durch unser Verhalten die "Unbewussteren" spüren lassen, sie erfahren lassen, wer sie wirklich sind, erinnern sie sich Stück für Stück daran und können ihr begrenzendes Denken und Fühlen langsam loslassen.

Die gute Nachricht, die Du verkündest, ist eine Glaubensfrage!

Und da bin ich der Meinung, der Mensch sollte Ordnung, Gerechtigkeit, Frieden, usw, usw, schaffen. Und nicht warten und hoffen, das Gott, das Universum, oder, oder! Es macht! Die Menschheit hat dies seit Anfang an gemacht. Sie wartet auf die Erlösung! Das zeigt, dass das Bewusstsein der Menschen sich nicht geändert oder erweitert hat. Und schon sind wir wieder am Anfang meiner Frage angelangt!

Lieber Gruss
Rita


Es geht in dem, was ich über den "Wecker" geschrieben habe nicht um das "Warten und Hoffen", sondern darum, zu erkennen, dass "niemand verloren ist". Wir WERDEN alle bewusst werden, und niemand wird zurück bleiben in der Unbewusstheit, in dem Glauben des Getrennt-Seins.

Das ist das "Göttliche Versprechen", dass wir immer nach Hause kommen werden. D.h. auch, wenn der Einzelne sich nicht bewusst um ein inneres Wachstum bemüht, wird er eines Tages doch dieses Bewusstsein erreichen. Dies alleine dadurch, dass die "Bewussteren" ihre Erfahrungen in das kollektive Bewusstseinsfeld einspeisen und dadurch auch die übrigen an dieser Information teilhaben können (nichts ist getrennt - alles ist miteinander verbunden und vernetzt).

Die Zeit ist in den Höheren Ebenen nicht existent. Daher spielt Zeit universell gesehen keine Rolle.

Unabhängig davon haben wir die Wahl, ob wir uns bewusst weiterentwickeln wollen, oder ob wir noch eine Weile das Spiel der Trennung aufrecht erhalten wollen. Keine dieser Entscheidungen wird vom Göttlichen Geist be- oder verurteilt. Wir sind hierin also wirklich frei.

Allerdings: Wenn man eine bestimmte Bewusstseinsschwelle überschritten hat, ist der Weg zurück in die Unbewusstheit kaum mehr möglich. Dadurch geht dieser Weg ganz klar nach vorne, wenn man erst einmal angefangen hat, ihn zu gehen.

Der innere Fokus ist aber ganz klar: Ändere Dich selbst, denn dann ändert sich auch die Welt um Dich herum, die ja nur ein Spiegel dessen ist, was in Dir ist! (Es gibt nichts außerhalb von Dir - Es gibt nichts außerhalb von Gott!)

Herzlichst

Martin
09 Sep 2010 12:38 #10642 von Schelm
Dahle schrieb u.a.:

Aber, es verändert sich. Meine Frage ist, können wir unser Bewusstsein, bewusst ändern. Du deines, ich meines, wir unseres, aber auch Du meines oder ich Deines.


Das hört sich ein wenig an, wie die Frage, was zuerst da war: das huhn oder das ei?

Und da alles ein Kreislauf ist, quasi ein Ring, ist schon die Frage danach ein Paradoxon, nicht wahr!

Es ist doch ganz egal, was OBJEKTIV gesehen falsch oder richtig ist, stark oder schwach, der Anfang oder das Ende...

Wir werden in dieser Dimension, in der wir uns (noch) bewegen, keine Antwort darauf finden!

Euer Schelm
09 Sep 2010 18:47 #10657 von Dahle
Hallo Schelm

Nein, es ist kein Paradoxon! Aber Schelm, Du hast die Fragen verstanden! Es gibt keine Antwort! Aber sollen wir nun resignieren und die Welt, das Leiden, die Angst so lassen wie es ist und auf eine Erlösung wahrten? Oder versuchen wir das Bewusstsein der Welt zu ändern! Natürlich muss man bei sich selbst anfangen! Aber nicht sein Bewusstsein so verändern das man damit zufrieden ist, dass es allen andern ja auch eines Tages gut geht. Die Erlösung naht!

Ich möchte schnell weg von der philosophischen Frage, zu einem Beispiel:

Bewusstsein = Null

Er sitzt vor dem Fernseher und schaut die Nachrichten.
Viele Millionen Kinder hungern.

Hier die erste Trennung. Zwei von einigen Möglichkeiten.

1. Ja, sie hungern.
2. Sie hungern? (Der Geist fangt an zu arbeiten!) Hungern heisst schmerzen, Sie leiden - die Kinder, sie werden Krank, sie können Sterben.

Das Bewusstsein von 2. hat sich geändert oder erweitert. 2. kann nachvollziehen und leidet somit auch, wenn er den Schmerz der Kinder sieht. Stellt Euch bitte das Bild vor, das Ihr vor einigen Jahren im Fernsehe vom abgemagerten Kind aus Äthiopien gesehen habt.
Das Bewusstsein von 1. weis nur das Kinder hungern.

Hier eine weitere Trennung von 2. Nummer 1. bleibt stehen.

2a. Beginnt zu meditieren, philosophieren, diskutieren. Er ändert sein Bewusstsein so, dass er mit dem Schmerz umgehen kann und in nicht mehr empfindet. Das für ihn sicher alles in Ordnung ist, nimmt er noch in seinen Geist auf: "es kommt für alle den Tag der Erlösung. Dann werden auch diese Kinder nicht mehr leiden."

2b. Leidet und leidet bis es nicht mehr geht! Er packt die Koffer und reist nach Äthiopien mit allem was er hat und hilft den Kindern. Eines Tages ist alles was er hatte aufgebraucht.
Er kommt zurück und erzählt seinen Bekannten und jedem den er trieft vom Leiden der Kinder! (Nehmen wir das Unwahrscheinliche an) ALLE Leiden mit und können nicht mehr und müssen auch helfen. 2b hat das Bewusstsein von vielen erweitert oder geändert!
Halt eine hilft nicht. Er Fragt 2b; "Wieso hungern die Kinder, auch in Äthiopien gibt es Reichtum!" 2b. Informiert sich und stellt fest, die Reichen verhindern mit ihrer Habgier, dass alle zu Essen haben.
2b. Geht zu ihnen und zeigt und projektiert den Schmerz und das Leiden der Kinder in Sie. Diese erweitern ihr Bewusstsein und Helfen.
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Die Reichen ermorden 2b um nichts von ihrem Reichtum abgeben zu müssen
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2c. Erweitert oder ändert das Bewusstsein der Armen und Hungernden. Er zeigt ihnen, dass es Reichtum gibt, mit dem man Nahrung kaufen kann!
Die Hungernden gehen zu den Reichen um ihr Recht auf Nahrung einzufordern! Es kommt zum Bürgerkrieg!!

2d. Hier höre ich auf mit meinen Darstellungen. Denn die Grausamkeit der Menschen kann unvorstellbar sein! Und alles hat mit dem Bewusstsein zu tun.


Wieso mache ich mir Gedanken über das Bewusstsein. Am liebsten währe ich 1. Und wenn das nicht geht, so mache ich es wie 2a.
Nein, nein, ich schaue kein Fernsehe, diskutiere nicht über das Bewusstsein, am besten Augen, Ohren, Mund zu. Kein Bewusstsein.

Herzliche Grüsse Rita
09 Sep 2010 18:52 #10658 von Dahle
Hallo Marlene

Du Irritierst mich! Positiv :silly:

Du hast einen Gast der dir sagt: "Marlene ich habe Hunger, kannst Du mir nicht was feines Kochen?"
Du gehst in die Küche, nimmst das Telefon und bestellt eine Pizza.
Du servierst dem Gast die Pizza und hast genau den Punkt getroffen. Das war genau was der Gast wollte, aber nicht wusste. Eine wunderbare Pizza vom Pizzabäcker! mmh

Du hast mir eine Pizza (link) geschickt. Auf den Punkt. Du hast recht, der Dialog macht es aus, der Dialog zwischen Menschen, dem Bewusstsein, dem Intellekt aber auch dem Herzen.
Über die einzelnen Punkte im Dialog, müsste man sich noch Gedanken machen.

Liebe Grüsse
Rita
09 Sep 2010 20:39 #10661 von Miakoda
Liebe Rita, ich habe mir auch lange darüber das Hirn zerbrochen, und bin zu diesem Ergebniss gekommen. Nicht die Reichen sind schuld an dem Hunger, nicht sonst wer ist schuld an irgendwas. Wir leben in der Dualietät, wenn wir Gutes tun bewirken auf der einen Seite, bewirke ich auf der anderen Seite automatisch und in der selben Stärke weniger Gutes. Das ist nun mal auf dieser Ebene so irgendwie ein Gesetzt. So hat Budda schon richtig erkannt hier geht es nicht. Wir müssen auf einen andere Ebene oder die Dualietät durchbrechen und auflösen, aber wie das geht weiß ich nicht. Wenn wir den Hunger abschaffen, erschaffen wir wo anders wieder etwas negatives.
Das ist genauso wie mit den verbal verletzen, ich kann es als Angriff annehmen mich verletzt fühlen, mich ins Schneckenhaus zurück ziehen und mich bejammern. Aber ich kann es auch überdenken es mal mit seinen Augen anschauen, und vielleicht so erkennen was ich an mir ändern möchte, wie ich auf so manchen Menschen wirke. Das kann dann ganz schön ernüchternt sein.

Lieben Gruß Miakoda
Moderatoren: Martin