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Während jeder von uns der Vollendung seiner spirituellen Aufgabe zustrebt, werden die technologischen Aspekte unseres Überlebens vollends automatisiert werden, damit wir uns gänzlich auf unser synchrones Wachstum konzentrieren können. Dieses Wachstum wird die Menschheit in immer höhere energetische Stadien befördern, bis unsere Körper schließlich eine reine Energieform annehmen und wir die jetzige Dimension unerer Existenz mit jener nach dem Leben verbinden und dadurch den Kreislauf von Tod und Geburt beenden.

Warum, Was und Wie Arbeiten...???

27 Feb 2013 07:16 #19094 von Bea
@nanabosho :cheer: danke für deine offene und ehrliche Art dies hier alles nieder zu schreiben...

Wer sich traut, sich seinen Urängsten zu stellen ist ein wahrer Meister, so sehe ich es jedenfalls.

Vieles, was du schreibst, kommt mir sehr bekannt vor.

Glückwunsch zu deinem gelungenen Leben und ich wünsche dir weiteres Wachstum ganz in deinem Sinne... :)

@Jeliel warum sind das Träumereien, denen wir nachhängen?

Heißt es nicht, "träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum"...

Wenn jeder das macht, was ihm Spass macht, sind die Menschen dann nicht glücklicher und zufriedener?

Es gibt auch Menschen, die als Kranken- und Altenpfleger glücklich sind und das als ihre Berufung ansehen.

Zu deiner Frage, wer macht dann die Arbeiten, die leider nötig sind, um unsere Gesellschaft am Laufen zu halten.

Selbstverantwortlichkeit kommt mir da direkt in den Sinn, selbst das zu tragen und zu erledigen, was man sich aufgebaut hat. Ich würde es sehr begrüßen, wenn sich auch mal ein sog. Chef den Kittel anzieht und die Konservendosen im Supermarkt einräumt und nicht nur hinter seinem Schreibtisch sitzt und die Leute umherscheucht.

Ich kann mir gut vorstellen in einer kleinen Bibliothek zu stehen und dort zu arbeiten, weil ich Bücher liebe, die Ausbildung hierzu habe ich leider aber nicht.

Das zu sein, was man ist und schon immer war, bedeutet für mich ein freies Leben zu führen und so zu sein, dass man am Ende eines Tages sagen kann:

"Das ist mein Leben und es gibt mir vollkommene Zufriedenheit und nichts, aber auch gar nichts steht dazwischen"...

So soll es doch sein und das ist die Prophezeiung ...

Alles Liebe Bea
27 Feb 2013 07:29 #19095 von nanabosho
Auch darauf, Jule,
will ich mal versuchen zu antworten:

Nur wenige Menschen könnten auf Anhieb sagen, was sie wirklich wollen, worin ihre Vision besteht, was sie umtreibt, wozu sie sich berufen fühlen.
Sie sind manchmal jahrzehntelang auf der innere Suche. In dieser Zeit aber haben sie ebenfalls das Bedürfnis, der Gesellschaft zu dienen, wie auch immer. Und sie nehmen sowieso die Jobs, die sie kriegen können. Manchmal behilft man sich auch mit solchen Arbeiten in Übergangssituationen, die, wie man an meinem Beispiel sieht, oft jahrelang andauern. Gar nichts zu tun schaffen nur wenige. Ich trug Zeitungen aus, gab Nachhilfe-Unterricht, übersetzte Texte, half anderen, ihr Buch zu bekommen, diente als Chauffeur und Reinigungskraft, machte schlichtweg alles Mögliche.
Wer dabei schon eine Vision hat, holt sich die Motivation aus dem Gedanken, dass er tut, was er tut, um für sich selbst die Chance zu schaffen, sein Ziel zu erreichen. Wer keine hat, sucht oder arbeitet so lange, bis er für sich einen Weg sieht, rein zum Geldverdienen. Oder auch - und das wäre der Idealfall -, aus Liebe zu den Menschen überhaupt. (Gibt es durchaus!) - Die Crux in der Gesellschaft sind nicht diese - scheinbar ungeliebten - Jobs, sondern die geringe Anerkennung, die ihren Ausführenden gezollt wird. Im Bedingungslosen Grundeinkommen gibt es ja die Idee, die Anerkennung dafür eben deutlich zu verbessern.
Dann hätte man auch die Möglichkeit, davon zu leben und nicht nur zu vegetieren.
Bezüglich Anerkennung geht es ja schon bei dem los, was eine HAUSFRAU täglich leistet und wofür sie nur zu oft nicht mal ein Dankeschön bekommt. Wie soll sie lieben, was sie tut?

Doch ich habe mal irgendwo gelesen: "Fühlst du dich in Schwierigkeiten, dann liebe!"

Herzliche Grüße,
nanabosho bzw. Andreas

P.S.: Für diejenigen, die in der Benutzung des Wortes "man" etwas "Negatives" sehen: In diesem Text steht es für: "die wahrscheinlich meisten, die sich mit derartigen Problemen konfrontiert sehen"...
Folgende Benutzer bedankten sich: Jeliel, Batory
27 Feb 2013 08:16 #19096 von Jeliel
@Bea: Ich meinte gar nicht, dass es Träumereien sind, denen wir nachhängen. Im Gegenteil, ich würde es ja sehr, sehr toll finden, wenn jeder wirklich das tun würde, was er ganz tief aus dem Herzen machen würde/möchte. Denn, wie du auch geschrieben hast, wären dann alle ein ganzes Stück weit glücklicher und zufriedener und alles würde dadurch schon anders laufen. Alle wären sicherlich viel ausgeglichener etc. Ich konnte mich gestern Abend nicht so gut ausdrücken, aber ich meinte ebenfalls, dass es durchaus Menschen gibt, die ihre Jobs lieben, wie etwa Alten- und Krankenpflege usw., und die gar nichts anderes machen wollen, auch wenn es stressig und anstrengend ist, weil sie darin ihre Erfüllung finden usw. :)

Ja, ich finde, du hast da etwas sehr Wichtiges geschrieben, liebe Bea: Wenn jeder mit anpacken würde, wo es nötig wäre, wenn also jeder die kleineren Arbeiten sehen und auch erledigen würde, von sich aus (z.B. Müll wegräumen/aufsammeln, etwas für die Allgemeinheit und auch mal fegen, wischen oder sowas), dann gäbe es kein so großes Ungleichgewicht mehr zwischen den Hierarchien. Wenn also der/die Chef/in oder der/die Ausbilder/in bspw. auch mal Arbeiten erledigen würde, die er/sie sonst den Azubis oder anderen Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen zuschiebt... Dann würde es beruflich mehr wie in einer Familie zugehen. Die Aufgaben werden aufgeteilt, es wird sich abgewechselt, und die größeren, schwierigen Arbeiten bleiben bei den Erwachsenen usw. Das macht Sinn. Man könnte daraus durchaus etwas für sein Unternehmen schaffen, es individuell anpassen, finde ich...

Ich wollte gestern schon den "Alltag" erwähnen, aber irgendwie habe ich es nicht mit einbringen können. Was ist mit jenen Menschen, die einen Job machen, mit dem sie zwar etwas anfangen können, der auch die Gesellschaft bereichert, aber der sie nicht ausfüllt und wirklich zufrieden macht? Vor allem nicht auf Dauer. Ich habe das Gefühl, alle paar Jahre etwas anderes zu brauchen/machen zu wollen. Es wird sonst schlichtweg zu "langweilig" bzw. ich fühle mich gebremst. Ich arbeite nämlich in einer Stadtbibliothek (Öffentliche Bibliothek), aber ich kann mich dort nicht so ausleben, wie ich es gern würde. Vor allem (noch) nicht als Azubi... Und dann "einfach nur dort zu arbeiten, ohne voran zu kommen", ist für eine kleine Weile ok, aber eben nicht auf Dauer.

Und so geht es möglicherweise vielen...?

@nanabosho: Auch danke dir für deine Zeilen. :)

Liebe Grüße,
Jule
Folgende Benutzer bedankten sich: Bea
27 Feb 2013 15:42 #19098 von Richard179

nanabosho schrieb: Warum dauerte alles so lange? Genau weiß ich es nicht. Es könnten durchaus meine Selbstzweifel gewesen sein. Es könnte meine Mentalität gewesen sein, alles immer allein machen zu wollen...


Ich glaube es sind unsere Dramen, Ängste, Begierden, Trotz, …, die uns treiben in innere Kämpfe mit uns selber, vom Hoch zum Tief. Und endlich aus dem Tief heraus, dann gleich möglichst wieder dramatisch hoch. Doch auch das Hoch geht vorüber … Je grösser die Ängste, der Ehrgeiz und das Wollen, je grösser die Aufs und Abs. Gleichmut, Gelassenheit, Akzeptanz und Vertrauen wenn es scheinbar nicht weiter geht, ein Gefühl für die richtige Richtung, auf Impulse warten und dann auch TUN. Ich meine damit kann man die Höhe der Wellen verringern.

Alles Liebe,
Richard
Folgende Benutzer bedankten sich: Jeliel
05 Mär 2013 08:10 #19108 von KeepOnSmiling

nanabosho schrieb: ...Nur wenige Menschen könnten auf Anhieb sagen, was sie wirklich wollen, worin ihre Vision besteht, was sie umtreibt, wozu sie sich berufen fühlen.
Sie sind manchmal jahrzehntelang auf der innere Suche....


Liebe Community,

gestern hatte ich ein interessantes Erlebnis...
In einem Gespräch über das Arbeiten, über das Warum, Was und Wie, wurde mir "eine Kassette ins Ohr" gedrückt. Mein Gesprächspartner eröffnete mir (wieder) eine alte/neue Erkenntnis:

Hör auf Dein herz, hör auf Deinen Bauch, mach Dir keine Gedanken...
Tu was Dir Spaß macht, was Dir Freude bereitet, was Dich erfüllt...
Sonst nichts, nicht mehr, nicht weniger und die Frage nach dem Warum, Was und Wie wird sich nie mehr stellen.

In der Tat: Ich bin überzeugt, dass es so einfach ist!
Und warum dauert es dann so lange, warum sind wir, bin ich immer wieder aufs Neue auf der Suche danach? Ist doch "eigentlich" blöd, oder!

Mag sein, dass das mit der Erkenntnis zusammenhängt, das der Weg das Ziel ist ;-)
Was meint Ihr?

KeepOnSmiling
OlliKöhl
Folgende Benutzer bedankten sich: Nirvana
05 Mär 2013 08:22 #19110 von nanabosho
Ab morgen bin ich tagelang unterwegs und kann hier nichts schreiben, aber jetzt geht es noch:

Ich denke, dass die meisten von uns eben doch zum größten Teil nach ihren Prägungen leben, die nicht einfach nur in den Gedanken sitzen, sondern in den Körperzellen. Und dort haben sich auch alle Blockaden gefestigt. Eine völlig freie und leichte Herangehensweise ist erst dem "unblockierten" Menschen möglich. Solche gibt es, aber sie laufen auch noch nicht in Massen herum.
Wenn es nicht so wäre, wäre auch nicht das Thema "Heilung" so bedeutend in allen Zusammenkünften auch der "Celestinianer".
Die meisten von uns können ihre Blockierungen nur allmählich, Schritt für Schritt, loslassen und daher braucht alles, was sie erstreben, eben eine bestimmte Zeit.
Ist nicht schlimm, finde ich. Denn auch da kann man, wie Du schon bemerktest, Olli, den Weg genießen.

Herzliche Grüße,
Andreas
Moderatoren: Martin