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Während jeder von uns der Vollendung seiner spirituellen Aufgabe zustrebt, werden die technologischen Aspekte unseres Überlebens vollends automatisiert werden, damit wir uns gänzlich auf unser synchrones Wachstum konzentrieren können. Dieses Wachstum wird die Menschheit in immer höhere energetische Stadien befördern, bis unsere Körper schließlich eine reine Energieform annehmen und wir die jetzige Dimension unerer Existenz mit jener nach dem Leben verbinden und dadurch den Kreislauf von Tod und Geburt beenden.

Warum, Was und Wie Arbeiten...???

05 Mär 2013 11:56 - 05 Mär 2013 11:56 #19111 von Richard179
Ich meine, dass wir alle auf dem Weg sind und jeder hat Prägungen in den Zellen und im Energiekörper und die Qualität der Gedanken zeigt die Qualität der Muster an. Wir brauchen sogar Gedanken, um uns auf dem Weg zu halten, hin zu immer weniger Mustern. Und wir brauchen (erdgebundene) Gedanken, um auf dem Weg zu bleiben, hin zu weniger Gedanken. In „Ein Kurs in Wundern“ ist es vorausgesagt: Den letzten Schritt des Loslassens tut Gott für uns. So ist der „unblockierte" Mensch genauso ein Gedankenkonstrukt, wie die Vorstellung, dass es soo einfach sei - genauso wie eine gewisse Vorstellung mit einem gewissen Zeitverlauf ein Gedankenkonstrukt ist.

Ich finde, es wird immer eine Mischung vorliegen, in der wir bestenfalls pendeln zwischen dem JETZT und dem Planen, Regeln, Nachdenken... Die Frage ist nur, wie fest wir uns auf unseren Weg an die Gedanken klammern und wie viele Lücken im Gedankenstrom es gibt und wie oft und lange wir die Gedanken laufen lassen, bzw. sie bewusst beobachten, um nicht nur gedacht zu werden. Es ist bezeichnend allein für den Verstand, dass er die Dinge mit ja/nein beantworten will und nie einfach den Augenblick akzeptiert, so wie er eben gerade ist. Doch gerade nur im JETZT findet die Heilung statt, die wir, wie wahr, alle benötigen. Doch im JETZT nimmst du wahr, da denkst du nicht.

Alles Liebe,
Richard
06 Mär 2013 18:03 #19113 von Sillisunshine
Eine Frage in die Runde:

Was genau haltet Ihr eigentlich von dem neuen Armutsbericht der Bundesregierung :angry:

Was genau bringt uns das eigentlich zu diskutieren ? Haben wir überhaupt noch Einfluss darauf?



LG Sillisunshine
07 Mär 2013 08:17 - 07 Mär 2013 08:22 #19114 von Sillisunshine
DAS ist DER Warheit!:angry:

www.zeit.de/karriere/beruf/2013-03/gallup-studie-2013


Interessanter Weise wird das immer wieder diskutiert. Aber ändern tut sich nix.

Selbst mein Chef fragt nach, wer Ihn überhaupt loben würde, wenn er denn mal einen richtig guten Job macht.

Mitarbeiter sagen oft mals , nicht geschimpft zu werden ist Lob genug.

Hmmmmmm was ist das eigentlich für ein inhumanes Gebaren? Für mich ein Zeichen für Trauer und Hoffnungslosigkeit.

Jedem ist doch bewußt, dass man Lob lieber hört als Kritik! Selbst kann Lob beflügeln und Dich zu Hochform auflaufen lassen. Es motiviert !

Ich denke, dass hier viele Faktoren ineinander spielen!

Auch Manager sind überlastet! Sie legen daher kein Mitgefühl an den Tag, frei nach dem Motto , warum soll es anderen besser gehen als mir?!? Der Druck wird daher einfach nur weitergegeben. Arbeitsverdichtung am Arbeitsplatz schaft Druck, Angst zu Versagen, eine unnatürliche Arbeitsatmosphäre, Unehrlichkeit, Rivalität, Machtspielchen, Unfrieden und Disharmony.

ABER BEDENKT!!!! Alles Prima Steuerungsorgane.

Gestern habe ich einen interessanten Bericht im Radio gehört. Darin wurde berichtet, dass man diese Steuerung ganz gezielt einsetzt! Interessanter Weise macht man sich noch andere Dinge zu Nutzen:

Gerne stellt man Frauen ein! Sie sind sozusagen schneller in Rivalitäten zu bringen und sind als Einzelkämpfer bekannt.Während dessen sich Männer in schlechten Arbeitsbedingungen schneller verbünden und organisieren. Damit auch eher eine Besserung ereichen.

Der Zusammenhalt von Frauen ist nicht sehr ausgeprägt und daher kann man Sie leichter kontrollieren und daher auch unterdrücken.

Ich habe es selbst noch nirgens erlebt, dass sich Frauen organisieren.
Eher habe ich das Gegenteil erlebt. Angst hat sogenannte Stutenbissigkeit erzeugt.
Vergibt man dann noch einzelne Bonbons an gezielte loyale "Getreue", dann ist alles erreicht. Die Pyramidale Hierachie kann sich ungehindert weiter fortsetzen und führt durch "Unterdrückung zum Erfolg".
Vergebe Führungsposten und Du hast leichtest Spiel.
Unternehmen wie K..... hat Führungsposten vergeben (wer mag keine Macht und fühlt sich dadurch geschmeichelt), damit sich die Führungskräfte nicht im Betriebsrat beteiligen können und somit eine Gewerkschaftliche Vertretung nicht möglich ist. Dies wurde durch Männer erkannt und gekippt. Warum nicht durch Frauen?

Angst? Stärke? Was ist hier eigentlich los?

Ich finde wir sollten in das Detail gehen.

So erfahre ich das immer und immer wieder! Da unterscheiden sich allerdings die Geschlechter nicht. Mir fällt es nur deutlicher hier auf.

Es ist das Ziel von vielen Frauen, sich über die andere oder die anderen zu erheben aus Selbstwertgefühlmangel. Das ist bei Frauen so deutlich zu erkennen!!!

Die Wissenschaft tut auch noch Ihres dazu:

Uns wird einsugeriert, dass dies in der Natur liegt, denn Tiere würden sich ebenso verhalten. Sogenannter Selbsterhaltungs Trieb.

Aus meiner Sicht Nonsens. Für mich eine Sache des Bewußtseins.

Das kann ich nur unterschreiben, denn das ist mir leider schon vielfach aufgefallen.
Ich empfinde das als sehr traurig. Dennoch stelle ich mir die Frage:

Woher rührt das, was sind die Wurzeln?
Für mich ist das Selbstwertgefühl hierbei das Stichwort.

Wieviele Menschen haben ein Problem mit dem Selbstwertgefühl? Auch ich kann mich hier schlecht ausnehmen.

Es gibt Tage , da ist alles Tutti und dann wieder Tage da kann man sich nicht gut ertragen.

Und das ist auch der Grund, warum wir so leicht steuerbar sind.

Was ist die Lösung hierfür?
Heilung des inneren Kindes????

Das ist doch wirklich nix für Jedermann.
Hoch Esotherisch und wird bestimmt von vielen belächelt.

Was ist also die Lösung? Mitgefühl für sich selbst?
Klar für mich !Selbstliebe führt zur Nächstenliebe und Verständnis. Wie kann ich Selbstliebe umsetzen? ICh bin toll und Du bist Toll vor dem Spiegel , jeden morgen?

Meditation die selbstwärts führt!

Kann man es darüber schaffen ,vielen die Augen zu öffnen, damit die Kritische Masse erreicht wird und das Raubtiersystem " Schule, Ausbildung , Arbeit "zum kippen kommen kann?

Viele können mit den Esotherischen Themen nix anfangen. Wie aber ist dies zu vermitteln?

Menschenfischer zu werden, wie die Apostel? Was tut Ihr dafür?:dry:
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07 Mär 2013 10:11 - 07 Mär 2013 10:11 #19115 von KeepOnSmiling
Hallo sillysunshine,

da kommen viele Ansätze zusammen, von denen ich jetzt mal nur zwei herausgreifen möchte:

1. Vieles liegt in "der Natur" der Sache:
a) Das Raubtiersystem, das Du zum Ende Deines Beitrages hinterfragst, ist ganz natürlich. So harmonisch Mutter Erde und die Natur überwiegend sind... Ohne Raubtiere kommt es nicht aus. Ohne dass da Einige sind, die andere fressen ("rauben") oder ganz passiv andere "überfallen" und umprogrammieren, wie das Viren immer wieder gerne tun ;-)
Wir können so etwas bedauern, ungerecht oder unmenschlich nennen... letztendlich empfinde ich (im natürlichen Rahmen) als ganz natürlich.

b) Ähnliches gilt für die von Dir beschriebene Stutenbissigkeit... ganz natürlich.
Ein Freund von mir sagte mal, dass immer dann, wenn mehr als zwei Frauen zusammen kommen, diese von einem Mann "unterworfen" werden müssen. Und ich befürchte, dass dem wirklich so ist. Alle "erfolgreichen" Frauen, ob nun Alice Schwarzer, Maggie Thatcher, Angie Merkel, Zarin Katharina oder auch die historischen Königinnen sind bekannt (und berüchtigt) dafür, dass sie alle Frauen um sich herum weggebissen haben, wenn auch nur der kleinste Anschein an Rivalität vermutet werden könnte.
Auch in der Natur, der Tierwelt funktionieren Gruppen, Rudel und Herden in der Regel nur dann, wenn es erstens wenige Männer gibt und von den wenigen Männern einer von denen der Rudelführer ist.
Nicht umsonst sind die Amazonen recht schnell wieder von der Bühne verschwunden...

2. Das Loben
Loben ist ein sehr zwiespältiges Schwert und ich selbst halte es für äußerst gefährlich.
Wenn ich Dich lobe, dann sage ich ja nichts anderes, als dass ich gut finde, was Du getan hast. Aber wozu das denn?
Ist es nicht viel wichtiger, dass Du selbst gut findest, was Du tust? Ob ich das, was Du tust gut oder schlecht finde, kann (oder muss) Dir doch egal sein!
Wenn jemand Lob möchte oder erwartet, macht derjenige sich abhängig - abhängig vom Urteil anderer. Und damit gibt er/sie sehr viel Macht und Selbstbestimmung ab.

Außerdem wird Lob auch gerne damit verknüpft, andere zu manipulieren, z.B. durch das Wegloben oder auch durch verknüpfen neuer Erwartungen mit dem Lob, im Sinne von "weiter so!"

Wer in sich selbst ruht und fest verankert ist, wer von dem, was und wie er/sie tut, selbstbewußt überzeugt und erfüllt ist, der braucht kein Lob von Anderen!
So jedenfalls sehe ich das "Arbeiten", das Schaffen und Leisten und das Sich SELBST verwirklichen :-)

KeepOnSmiling
OlliKöhl
Folgende Benutzer bedankten sich: Nirvana
07 Mär 2013 15:59 #19117 von Sillisunshine

KeepOnSmiling schrieb: Hallo sillysunshine,

da kommen viele Ansätze zusammen, von denen ich jetzt mal nur zwei herausgreifen möchte:

1. Vieles liegt in "der Natur" der Sache:
a) Das Raubtiersystem, das Du zum Ende Deines Beitrages hinterfragst, ist ganz natürlich. So harmonisch Mutter Erde und die Natur überwiegend sind... Ohne Raubtiere kommt es nicht aus. Ohne dass da Einige sind, die andere fressen ("rauben") oder ganz passiv andere "überfallen" und umprogrammieren, wie das Viren immer wieder gerne tun ;-)
Wir können so etwas bedauern, ungerecht oder unmenschlich nennen... letztendlich empfinde ich (im natürlichen Rahmen) als ganz natürlich.
WAS UNTERSCHEIDET UND ZU ANDEREN SPEZIEN? DAS BEWUSSTSEIN?IST DIESES GERADE IM WANDEL?
WAS GENAU BEZWECKT DER BEWUSSTSEINSWANDEL? WARUM WIRD BERICHTET DAS GENAU DIESE DUALITÄT IMMER WEITER AUFGEWEICHT WIRD? WARUM BIST DU DIR SO SICHER; DASS ES SO SEIN MUSS ; WIE ES IST?DIE VERGANGENHEIT HAT DOCH MEHR ALS AUSREICHEND GEZEIGT; DASS DARAUS HAUEN UND STECHEN ENTSTEHT UND DIES UNS ALLE NICHT WEITERBRING!WARUM BIST DU DIR SO SICHER; DASS ES SO SEIN MUSS ; WIE ES IST? SELBST DER ISRAELISCHE GEHEIMDIENST GIBT MIT KNIRRSCHENDEN ZÄHNEN ZU;DASS DIE WIRKUNG AUF GEWISSE URSACHEN KEINE LÖSUNG IST! SO WEITERMACHEN KANN AUS MEINER SICHT KEINE LÖSUNG SEIN UND IST AUCH NICHT DIE NATÜRLICHKEIT DER MENSCHLICHEN SPEZIES!VIEL MEHR HAT DIE MENSCHHEIT IHRE AUFGABE VERGESSEN! FÜR MICH GANZ KLAR ZURÜCK ZU FINDEN ZU DER EKENNTNIS UND ZU DEM WAS MAL WAR!



b) Ähnliches gilt für die von Dir beschriebene Stutenbissigkeit... ganz natürlich.
Ein Freund von mir sagte mal, dass immer dann, wenn mehr als zwei Frauen zusammen kommen, diese von einem Mann "unterworfen" werden müssen. Und ich befürchte, dass dem wirklich so ist. Alle "erfolgreichen" Frauen, ob nun Alice Schwarzer, Maggie Thatcher, Angie Merkel, Zarin Katharina oder auch die historischen Königinnen sind bekannt (und berüchtigt) dafür, dass sie alle Frauen um sich herum weggebissen haben, wenn auch nur der kleinste Anschein an Rivalität vermutet werden könnte.
Auch in der Natur, der Tierwelt funktionieren Gruppen, Rudel und Herden in der Regel nur dann, wenn es erstens wenige Männer gibt und von den wenigen Männern einer von denen der Rudelführer ist.
Nicht umsonst sind die Amazonen recht schnell wieder von der Bühne verschwunden...

INTERESSANTE AUSFÜHRUNG! AUCH WENN DIES SCHON KRITISCHE PUNKTE ENTHÄLT; DIE MICH IMMER WIEDER ZU DER WURZEL DER SELBSTLIEBE ZURÜCKFÜHRT! SELBSTLIEBE KANN NÄCHSTENLIEBE ENTSTEHEN LASSEN!EIGENES GLÜCK LAESST AUCH ANDERES GLUECK WACHSEN! ALLES EINE ERKENNTNIS DER SELBSTLIEBE UND NÄCHSTENLIEBE SOWIE MITGEFÜHL! ICH BIN MIR GANZ SICHER; DAS MAN DAMIT DIE DUALITÄT UMKEHREN KANN


2. Das Loben
Loben ist ein sehr zwiespältiges Schwert und ich selbst halte es für äußerst gefährlich.
Wenn ich Dich lobe, dann sage ich ja nichts anderes, als dass ich gut finde, was Du getan hast. Aber wozu das denn?
Ist es nicht viel wichtiger, dass Du selbst gut findest, was Du tust? Ob ich das, was Du tust gut oder schlecht finde, kann (oder muss) Dir doch egal sein!
Wenn jemand Lob möchte oder erwartet, macht derjenige sich abhängig - abhängig vom Urteil anderer. Und damit gibt er/sie sehr viel Macht und Selbstbestimmung ab.

Außerdem wird Lob auch gerne damit verknüpft, andere zu manipulieren, z.B. durch das Wegloben oder auch durch verknüpfen neuer Erwartungen mit dem Lob, im Sinne von "weiter so!"

Wer in sich selbst ruht und fest verankert ist, wer von dem, was und wie er/sie tut, selbstbewußt überzeugt und erfüllt ist, der braucht kein Lob von Anderen!
So jedenfalls sehe ich das "Arbeiten", das Schaffen und Leisten und das Sich SELBST verwirklichen :-)


AUCH GEBE ICH DIR RECHT; DASS DIESE DINGE MANIPULATIV EINGESETZT WERDEN KÖNNEN.ÜBER LOB ZEIGE ICH DOCH ABER MEINE ANERKENNUNG UND WERTSCHÄTZUNG MEINES GEGENÜBERS; WOHIN WÜRDE ES AUS DEINER SICHT FÜHREN; WENN DIES WEGFALLEN WÜRDE?
VIELLEICHT BRAUCHST DU KEIN LOB.............;DENNOCH STEHE ICH DAFÜR TOTAL EIN MEINE WERTSCHÄTZUNG EINER KOLLEGIN ODER EINEM KOLLEGEN, ÜBER DIESE ART MITZUTEILEN.FÜR MICH ALSO EIN LIEBES-BEKENNTNIS DER ANDEREN PERSON GEGENÜBER UND FÜR IHREN KRAFTREICHEN EINSATZ.


KeepOnSmiling
OlliKöhl

08 Mär 2013 19:22 #19123 von Jeliel
Olliköhl schrieb:

Auch in der Natur, der Tierwelt funktionieren Gruppen, Rudel und Herden in der Regel nur dann, wenn es erstens wenige Männer gibt und von den wenigen Männern einer von denen der Rudelführer ist.


Könnte sein, dass ich an dieser Stelle einen Denkfehler habe, aber es macht für mich nicth so recht Sinn: Wenn Frauen sich untereinander attakieren (verbal oder auch physisch), dann müsste es eigentlich weniger Frauen in einem Rudel geben, damit alles besser funktioniert, und nicht viele Frauen und dafür einen männlichen Anführer, oder?

Ich denke auch, dass an dieser ganzen Stutenbissigkeit und der damit verbundenen „Verschwörungstheorie bezüglich der Arbeitsplätze“, wie du sie erwähnt hast, Sillisunshine, etwas dran ist… Schon krass…

Ich komme nicht komplett ohne Lob aus, da ich sonst das Gefühl habe bzw. denke, dass ich eben nicht „gut genug“ bin und meine Arbeiten nicht geschätzt werden. Ich finde, ab und am mal Lob und Dankbarkeit bzw. Anerkennung auf der Arbeit gehört/gesagt zu bekommen (z.B. wenn es der/die Chef/in wenigstens einmal im Jahr zur Weihnachtsfeier sagt), das schon sehr nützlich, wertvoll und wichtig. Ich merke und weiß, wie es ist, nur seine Arbeiten zu erledigen, ohne mal ein freundliches Wort darüber zu hören. Das wurmt innerlich (oft unbewusst) doch ganz schön. Jeder geht damit wohl anders um und empfindet ja auch anders. Natürlich ist es eine Abhängigkeit und auch Manipulation der Mitarbeiter/innen und des/der Chefs/Chefin. Ich befinde mich noch in der Ausbildung, daher spreche ich aus Erfahrung…Lob vermittelt auch ein Sicherheitsgefühl. Ich weiß, wenn ich Lob für eine Tätigkeit bekomme, dass ich genau so weitermachen kann, ohne daran noch weitere Gedanken und Mühen zu verschwenden. Und ganz ehrlich: Auf Arbeit macht man eher selten Dinge für sich, sondern irgendwie doch in erster Linie für den Chef/die Chefin bzw. die Kollegen/Kolleginnen usw. Denn wenn diese Menschen „nicht damit zufrieden sind“, was ich mache, dann hat das Konsequenzen. Oder wie seht ihr das?

Ich empfinde da genau wie Sillisunshine: Es ist ein Geben und Nehmen mit dem Erhalten und Vermitteln von Lob, generell im Leben.

Manchmal denke (!) ich auch, dass z.B. meine Chefin gar keinen soo schlechten Job macht (von ihrem Engagement ausgehend), da dazu ja auch immerhin etwas (!) gehört, eine Bibliothek zu leiten, weil man an vieles denken muss usw. Jedoch würde ich viele Dinge anders machen. ;) Ich räume jedem, unabhängig davon, in was für einem (zwischenmenschlichen) Verhältnis ich zu ihm stehe, den Platz ein, dass er seine Arbeit auch (sehr oft jedenfalls) schon recht gut macht, da wie gesagt zu fast jedem Job auch etwas gehört. Eine Kollegin, die ich eigentlich nicht so leiden konnte, anfangs, hat stellenweise sogar heute Vorbildfunktionen für mich, da ich sie intelligent finde. Es sind meistens nur Fragmente, aber so kann sich ja jeder viele positive Eigenschaften von jemand anderem herauspicken und mit der Zeit selbst entwickeln, finde ich. 

Lob ist die höchste Kritik. So könnte man es vielleicht auch nennen. :D ;)

Sillisunshine schrieb:

Ich habe es selbst noch nirgens erlebt, dass sich Frauen organisieren.


Ich persönlich habe es auch noch nicht wirklich miterlebt, dass sich mal Frauen für etwas einsetzen. Aber ich kann mir gut vorstellen bzw. es ist ja so (Tatsache), dass sich viele Frauen auf der Welt für etwas einsetzen, also für sich selbst, als Geschlecht, als Menschen, und für ihre Rechte kämpfen. Vielleicht führt es an dieser Stelle zu weit, wir müssten vielleicht tiefer in die Materie schlüpfen und uns mit der Emanzipation der Frauen über die vielen Jahre hinweg auseinandersetzen und recherchieren etc. (übrigens gibt es dazu ein Thema in der „Frauengruppe“ hier in der CC. ;) )…

Sillisunshine schrieb:

Der Zusammenhalt von Frauen ist nicht sehr ausgeprägt und daher kann man Sie leichter kontrollieren und daher auch unterdrücken.


Ein kleines bisschen ist mir schon mulmig zumute, wenn ich das lese und dann an mich selbst und meine Erfahrungen, die ich bisher während meiner Ausbildungszeit gesammelt und erhalten habe, denke… Es kommt, glaube ich, immer auf die jeweiligen Menschen, auf ihre Charaktere an, denn ich merke es schon, wenn man mich zu sehr kontrolliert usw. Kontrolliert werden wir alle auf verschiedene Weisen, das ist doch klar bzw. „muss“ uns auch klar sein. Wir müssen dies uns bewusst machen und bewusst damit umgehen (und unbewusst). Aber wenn jemand zu weit gehen würde (wobei die Grenzen auch individuell sind und mit vielen „Bedingungen“ oder dergleichen verknüpft sind), würde ich mich auch für mein(e) Recht(e) und die der anderen einsetzen. Ich mag Ungerechtigkeiten nicht. Wenn, dann müssen die Dinge fair ablaufen. Selbstkritisch genug bin ich.

Lösungen für diese ganzen Problematiken fallen mir im Moment spontan auch leider nicht ein, es ist alles verzwickt, heikle Angelegenheiten… :s

Ich danke für diese interessanten, anregenden Gedankenaustausche (Mehrzahl von „Tausch“ klingt ja etwas merkwürdig :D )!

Eure Jule
Moderatoren: Martin