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Warum, Was und Wie Arbeiten...???

18 Mär 2013 08:46 #19157 von Richard179

Batory schrieb:

HAST DU DICH SCHON MAL MIT REINKARNATION BESCHÄFTIGT?
...


Ja habe ich und das viele Jahre. Früher habe ich auch fest daran geglaubt, weil ich es als eine schöne Vorstellung empfand. Aber wenn man sich eine Weile lang mit Psychologie/Psychiatrie und Hirnforschung auseinandersetzt, dann sieht die Sache schon ganz anders aus. Es ist beruhigend sich vorzustellen, dass alles einen Sinn hat und man nicht wirklich "sterben" könnte, dass das Bewusstsein ewig existiert und es keinen "Tod" gibt, wo alles ein Ende hat.

Hallo Batory,

danke für die sehr tiefgründige und offene Diskussion. Ich beteilige mich wieder gerne etwas dabei und hab mal obiges Zitat herausgegriffen.

Ich glaube nicht, dass die Auseinandersetzung mit Psychologie/Psychiatrie und anderen Naturwissenschaftlichen Themen, sowie allgemein analytisches/logisches Denken geeignet sind, um zu Antworten zu Fragen der Reinkarnation zu kommen. Es sei denn, du bist bereit, diese Theorien auch als Illusion, sehr eingeschränktes Denken, somit auch als möglicherweise hierfür völlig unzureichend zu erkennen, was dann möglicherweise der inneren Weisheit Raum gibt, wenn du dann vielleicht aufhörst, nach wissenschaftlichen Begründungen zu suchen.

Wissenschaftliches Denken ist beschränkt auf messbare oder mit unseren Sinnen aufnehmbare Information und kann derartige Fragen nicht schlussfolgern. Auch die bekanntesten Naturwissenschaftler berichten, dass neue Erkenntnisse gerade dann als Eingebungen erscheinen, wenn die Gedanken zur Ruhe kommen. Das Wissen erscheint einfach und stellt sich als stimmig und anwendbar heraus. Ich selbst habe dies als Mathematiker erfahren.

Aus meiner Sicht ist ein „Glaube“, den ich begründe, z.B. damit, dass es “beruhigend ist, nicht wirklich zu sterben“ nur ein aus dem Kopf und mit logischen Entscheidungen herbeigeführter Glaube. So etwas ist nur eine Vorstellung im Kopf, für die du dich entschieden hast, weil es eben gerade irgendeine Lösung darstellt. Solcher Glaube hat aus meiner Sicht nicht lange bestand. Glaube ist für mich hingegen ein inneres sicheres Wissen, das nicht auf Begründungen beruht.

Wie ich schon erwähnt hatte, halte ich gerade allzu kopflastige analytische Herangehensweisen nicht für geeignet, Spiritualität zu entwickeln. Für mich ist hier das Erfahren ohne Ziel und Begründung wesentlich.

Alles Liebe,
Richard
18 Mär 2013 08:57 #19159 von Batory
Hallo Richard,

Ich habe (bevor ich deinen jetzigen Beitrag hier las) schon etwas im Thread "Gott und Physik" darüber geschrieben, wie ich Wissenschaft und Spiritualität im Zusammenhang angehe und deute. Vielleicht setzen wir unsere Diskussion über diese, hier angesprochenen Ansichten, lieber dort fort, denn wir sind schon so ziemlich off-topic gekommen. Es ging ja eigentlich um das Thema "Arbeit" ;) :)

LG Batory
19 Mär 2013 21:25 #19171 von Sillisunshine

Richard179 schrieb:

Batory schrieb:

HAST DU DICH SCHON MAL MIT REINKARNATION BESCHÄFTIGT?
...


Ja habe ich und das viele Jahre. Früher habe ich auch fest daran geglaubt, weil ich es als eine schöne Vorstellung empfand. Aber wenn man sich eine Weile lang mit Psychologie/Psychiatrie und Hirnforschung auseinandersetzt, dann sieht die Sache schon ganz anders aus. Es ist beruhigend sich vorzustellen, dass alles einen Sinn hat und man nicht wirklich "sterben" könnte, dass das Bewusstsein ewig existiert und es keinen "Tod" gibt, wo alles ein Ende hat.

Hallo Batory,

danke für die sehr tiefgründige und offene Diskussion. Ich beteilige mich wieder gerne etwas dabei und hab mal obiges Zitat herausgegriffen.

Ich glaube nicht, dass die Auseinandersetzung mit Psychologie/Psychiatrie und anderen Naturwissenschaftlichen Themen, sowie allgemein analytisches/logisches Denken geeignet sind, um zu Antworten zu Fragen der Reinkarnation zu kommen. Es sei denn, du bist bereit, diese Theorien auch als Illusion, sehr eingeschränktes Denken, somit auch als möglicherweise hierfür völlig unzureichend zu erkennen, was dann möglicherweise der inneren Weisheit Raum gibt, wenn du dann vielleicht aufhörst, nach wissenschaftlichen Begründungen zu suchen.

Wissenschaftliches Denken ist beschränkt auf messbare oder mit unseren Sinnen aufnehmbare Information und kann derartige Fragen nicht schlussfolgern. Auch die bekanntesten Naturwissenschaftler berichten, dass neue Erkenntnisse gerade dann als Eingebungen erscheinen, wenn die Gedanken zur Ruhe kommen. Das Wissen erscheint einfach und stellt sich als stimmig und anwendbar heraus. Ich selbst habe dies als Mathematiker erfahren.

Aus meiner Sicht ist ein „Glaube“, den ich begründe, z.B. damit, dass es “beruhigend ist, nicht wirklich zu sterben“ nur ein aus dem Kopf und mit logischen Entscheidungen herbeigeführter Glaube. So etwas ist nur eine Vorstellung im Kopf, für die du dich entschieden hast, weil es eben gerade irgendeine Lösung darstellt. Solcher Glaube hat aus meiner Sicht nicht lange bestand. Glaube ist für mich hingegen ein inneres sicheres Wissen, das nicht auf Begründungen beruht.

Wie ich schon erwähnt hatte, halte ich gerade allzu kopflastige analytische Herangehensweisen nicht für geeignet, Spiritualität zu entwickeln. Für mich ist hier das Erfahren ohne Ziel und Begründung wesentlich.

WIE IMMER IN GROSS BUCHSTABEN! BITTE NICHT ALS ANGRIFF WERTEN!!!! ICH FINDE ES EINFACHER ZU ÜBERLESEN UND ZU ÜBERSCHAUEN.DANKE FÜR DEN HINWEIS AUF ERFAHRUNG ; WIE ICH FINDE GIBT ES DAZU AUCH INTERESSANTE BERICHTE.
EMPFINDEN KANN ICH DAS GANZ BESONDERS GUT ( DASS DORT MEHR EXISTIERT AUF EINER ANDEREN EBENDE) WENN ICH DIE GEISTESRUHE SUCHE; NENNE WIR ES EINFACH MEDITATION.AUF DIE GEFAHR; DASS ICH IN DER NEW AGE RICHTUNG LANDE--> DAS IST NICHT MEIN GEDANKENGUT

WIE ICH FINDE HIER EIN GUTER BEITRAG ZU DEM THEMA REINKARNATION; DIE OFFENSICHTLICH AUCH ETWAS MIT DER BERUFSWAHL UND KARMA IM BERUF ZU TUN HAT.




Alles Liebe,
Richard

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19 Mär 2013 22:14 #19173 von Sillisunshine

Batory schrieb: Hallo Sillisunshine, Richard und all die Anderen,

Der Einfachheit halber werde ich mal zuerst Sillisunshines Aussagen kommentieren und mich danach an Richard´s Beitrag wenden:

Sillisunshine schrieb:

EIN PERSÖNLICHEN ANGRIFF WÜRDE ICH NICHT KOMMENTIEREN. MIR IST ES VIEL WICHTIGER, DIR VOR AUGEN ZU HALTEN, WARUM DU SO REAGIERST WIE DU REAGIERST.
SEIN EGO ZU LEBEN IST SICHERLICH EINE VARIANTE.DENNOCH IST DIES NICHT DIE LÖSUNG.VIELMEHR SEHE ICH DEN ABSOLUTEN SINN DARIN NEU ZU ENDECKEN; DASS WIR EINS SIND.
VIELLEICHT KANN MAN DAS MIT DER QUANTENPHYSIK DER DINGE AM BESTEN ERKLÄREN.ALLES IST EIN KOSMOS IM KOSMOS.ALSO AUCH WIR!


Achso, mir kam es nur deswegen so vor, als wenn du es persönlich genommen hättest, weil du den überwiegenden Teil in Großbuchstaben verfasst und eine Menge Ausrufezeichen verwendet hattest. Dadurch wirkte die Sache eben dramatischer ;)

Aber gut, sei es drum. Ich bin einer guten Konversation niemals abgeneigt und so kann es ja weitergehen:

Nun, mit deiner These, dass alles eins ist, kann ich teilweise mitgehen und ich finde diese Annahme auch gar nicht mal so falsch. Immerhin leben wir auf dieser Erde, die gleichzeitig Teil des Kosmos ist. Wir können nur existieren, in dem wir tagtäglich mit der Außenwelt in Kontakt treten. Wir sind abhängig von der Sonne, atmen die Luft, die uns am Leben hält, laufen mit beiden Beinen auf dem Boden. Wenn wir sterben, so zerfallen unsere Strukturen in immer kleinere Teile und werden wieder von dieser Welt resorbiert, aus denen Neues hervorgehen kann. In unseren Genen steckt das Erbe von Jahrmilliarden. In unserem Blut schwimmt "Sternenstaub" seit Anbeginn der Zeit.
Die Quantenphysik, welche du angesprochen hast, steht noch am Anfang ihres Werdegangs und ich bin sicher, dass sie uns noch viel zu berichten haben wird.



Mmh..."Sein Ego leben". So ganz einfach kann man sich das mit dieser Aussage aber auch nicht machen. In meiner Vorstellung gibt es nämlich nichts Getrenntes von mir. Ich kann natürlich zur besseren Veranschaulichung das Wort "Ego" oder Seele" verwenden (was ich bestimmt auch hier im Forum öfters tun werde), aber es ändert trotzdem nichts daran, dass ich mich als Ganzes sehe. Als einen Menschen, der reagiert oder agiert. Wir "Humanoiden" haben ja den Vorteil (oder Nachteil), dass wir gerade durch das Ego über einen freien Willen, also dem Intellekt verfügen. Und für mich ist dieses "Ego" nichts Schlechtes. Als Wissenschaftler beinhaltet dieses "Ego" für mich in erster Linie das "bewusste Denken". Es reflektiert demzufolge unsere gesamten Erinnerungen, projeziert Zukunftsvorstellung, plant, denkt nach und versucht, die Sinneseindrücke der Umwelt irgendwo einzuordnen. Das liegt in der Hirnentwicklung des Menschen begründet. Und es kann nicht anders, denn es liegt in seiner Natur, nachzudenken. Aber selbst in der Neurologie/Neurobiologie tun sich mit jeder Antwort neue Fragen auf und die Wissenschaft steht mit der reinen Rationalisierung des Menschen in vielen Bereichen immer noch vor verschlossenen Türen.

Was ich damit sagen will, ist eigentlich folgendes: da ich mich als Ganzes sehe, lebe ich mich als Menschen vollkommen aus. Ich unterscheide nicht unter "Ego", "Seele" etc. und setze mir keine Grenzen. Ich stehe ja auch nicht morgens auf und sage mir "So, mal schauen, was mein Ego heute wieder für kranke Sachen im Einfall hat und was es mir vorschreibt, heute wieder Böses zu tun" :laugh: Nein, ich nehme mich so, wie Gott mich schuf. Es gibt keine falschen Wege für mich und keine alleinige, richtige Lösung. Das Leben selbst ist die Lösung.

NEW AGE? THATS NOT MY STYLE!!!


Sorry, dass ich das so verallgemeiner, aber ich weiß sonst nicht, wie ich es besser formulieren soll. Ich möchte nicht immer "Esoteriker", "Spirituelle" etc. verwenden. Sie es nicht als Beleidigung an, es dient mir nur zur Verdeutlichung und zur Verallgemeinerung der Bewegung, aber hat nichts mit irgend einem Einzelnen von euch zu tun.

MUSS NICHT JEDER SICH SELBST LIEBEN DAMIT DIE NÄCHSTENLIEBE SELBSTVERSTÄNDLICH IST?
SORRY; DASS DER BEGRIFF TIEF IN DER RELIGION VERANKERT IST.FÜR MICH ALLERDINGS NICHT!


Es ist ok, wenn es für dich nicht so ist (Begriff "Nächstenliebe")
Selbstliebe ist erstmal nichts Falsches und auch, wenn mir wahrscheinlch viele widersprechen werden, ist m.E z.B. "Stolz" auch eine Form der Selbstliebe. Erst, wenn ich mich selbst schätze, kann ich auch entscheiden, wie wichtig mir meine eigene Freiheit und das Recht zur Selbstbestimmung wirklich sind oder ob ich mich zu Gunsten von anderen Menschen, in den Hintergrund drängen lasse. Wenn ich sage: "Ich bin stolz auf mich, weil ich dies und jenes so gut hinbekommen habe oder weil ich besonders gut aussehe oder etwas besser kann als jemand anderes usw.", dann gebe ich mir die Selbstachtung, die mir zusteht. Und diese ist für das Selbstbewusstsein unabdingbar. Erst dann kann ich selektieren, wie ein anderer Mensch im Bezug zu mir steht. Tut er mir gut oder tut er mir nicht gut? Sind wir auf einer Wellenlänge oder gibt es Konkurenzkampf?
NUR EINE ANMERKUNG:
KONKURENZKAMPF FINDE ICH INTERESSANT!DAVOR MÖCHTE SICH JEDER SCHÜTZEN UND TROTZDEM EXISTIERT DIESERE ART:DIESER WIRD AUS MEINER SICHT DADURCH GENÄHRT INDEM ICH MICH KRIEGEN LASSE UND MITMACHE UND HAT DEN ANSCHEIN; DASS MEIN SELBSTBEWUSTSEIN DADURCH WIEDER GESTÄRKT WIRD.WAHRE STÄRKE ENTSTEHT IM GEIST UND DURCH DIE LIEBE NIEMALS IN DER KONKURENZ UND SCHON GAR NICHT IM KAMPF:
Stimmt die Chemie? Wie sehr liebe ich diesen Menschen?

Im Prinzip habe ich nichts dagegen, den Menschen Nächstenliebe entgegen zu bringen, aber es muss von selbst kommen und mit viel Ehrlichkeit. Ich persönlich kann einfach meine Feinde nicht lieben und habe auch kein Interesse daran, aber das heißt nicht, dass ich nicht Leute auch einfach mal so symphatisch finden kann, wenn ich ihnen begegne.

DAS IST WIRKLICH EINE SEHR SCHWERE ÜBUNG.MENSCHEN DIE DU NICHT GUT FINDEST ODER NICHT LIEBEN KANNST ZU LIEBEN.DENNOCH IST ES WIRKLICH INTERESSANT ZU SEHEN; WELCHES POTENTIAL SICH DAHINTER VERBIRGT; WENN MAN EINEM UNGELIEBTEN MENSCHEN SEINE ANERKENNUNG UND LIEBE REICHT.AUCH ICH BIN IN DIESER ÜBUNG NICHT GUT; ABER ICH SEHE IN EINZELNEN VERSUCHEN; DASS SIE ETWAS GROSSARTIGES HERSTELLEN KANN.VIELLEICHT GIBTS DU DIR EINMAL EINEN VERSUCH UND ENDECKST EINE NEUARTIGE ERFAHRUNG.

AUCH INTERESSANT; DASS DU DEN MENSCHEN AUF DIE FAST GLEICHE EBENE DER SPEZIES TIER HINSTELLST.


Nun, biologisch gesehen ist das auch so. Wir haben die gleichen artenspezifischen Merkmale wie andere Säugetiere auch.

FÜR MICH IST DER MENSCH EIN AUSSERIRDISCHES WESEN.DENN ES PASST SICH IN KEINSTER WEISE IN DIE NATUR EIN, ZERSTÖRT; TÖTET AUS LUST AN DER FREUDE UND UND UND. DAHER TEILE ICH NICHT DEINE SICHTWEISE; DIE REIN AUF DAS ÄUßERE ABZIEHLT. IST MIR NICHT TIEFGRÜNDIG GENUG:

HÖRT SICH AN WIE DARWINISMUS.AUS MEINER SICHT EINE VERALTETE BETRACHTUNGSWEISE.DER MENSCH IST IN DER LAGE SEIN BEWUSSTSEIN NEU ZU ENTDECKEN UND DIES FÜHRT UNS ZU EINER UMKEHR UND ZU EINER NEUEN EINHEIT DES SEINS.


Darwin beschränkte sich auf Biologie und nicht auf Gesellschaftswissenschaften oder Religionskunde. Darum greift der Darwinismus auch nur in der Vererbungslehre, in der genetische Faktoren über die Evolution Aufschluss geben sollten. Anders sieht es bei dem erst später aufkommende Sozial-Darwinismus aus.
Darwinismus ist nicht veraltet, sondern beschreibt einfach einen ganz simplen, naturwissenschaftlichen Fakt, dass sich (zumindest in der Biologie) bestimmte Erbanlagen unter bestimmten Vorraussetzungen einfach nach mathematischen Abfolgen durchsetzen.
Aber bevor ich dich mit dieser ganzen Theorie langweile, stimme ich wenigstens sofern mit dir überein, dass sich die Wissenschaft seit Darwin einfach weiterentwickelt hat und ja, es gibt bestimmte naturwissenschaftliche Bereiche, die man bis heute noch nicht vollständig erklären kann.

WARUM HAT WOHL DER EIN ODER ANDERE DIESEN JOB ERGRIFFEN?BERUFUNG?


Da gibt es viele Gründe:...Persönliche Interessen; Verwandte, die einem im Nacken sitzen und wollen, das man was "Ordentliches" wird; Prestigegedanken; reiche Eltern, die einem das Studium finanzieren können; Spaß; Sicherheit und und und...

DIE MENSCHEN; DIE ICH ALS MEDIZINER KENNEN GELERNT HABE (ES SIND NICHT WENIGE)MACHEN DIESEN JOB AUS INNERER ÜBERZEUGUNG UND BERUFUNG.iCH DENKE AUCH ; DASS DIES IN EINIGEN MED.BEREICHEN WICHTIG IST:WAS ALLERDINGS IN DIESER BERUFSSPARTE EXTREM FEHLT IST ;ANERKENNUNG UND DANKBARKEIT VON KUNDENSEITE; FREUNDLICHKEIT VON KUNDENSEITE; MITGEFÜHL VON KUNDENSEITE--> UND SCHWUPP SIND WIR WIEDER BEI DER NÄCHSTENLIEBE. iNTERESANTER WEISE HABE ICH DIES GERADE AM WE MIT EINEM DER ARZT BESPROCHEN; DER WAR ZU DEM THEMA SEHR AUFGEREGT.
ES IST ALLES SO SELBSTVERSTÄNDLICH; DA ICH DAFÜR BEZAHLE IN CASH; ALSO WIRD AUCH LEISTUNG ERWARTET; DIES GRENZT IRGENDWIE DIE DANKBARKEIT TOTAL AUS. TOTALES UNVERSTÄNDNIS EXISTIERT DAHER AUF BEIDEN SEITEN. JEDER SIEHT SICH IM RECHT UND DAMIT KANN DARAUS KEINE GESAMTBILD KEINE EINHEIT ENTSTEHEN.

WAHRSCHEINLICH WARST DU NOCH NIE GANZ UNTEN! SOMIT KANNST DU AUCH NICHT WISSEN; WIE ES IST AUF ANDERE ANGEWIESEN ZU SEIN UND HILFE DRINGEND ZU BRAUCHEN.


Oh doch, glaub mir, ich hab schon mehrmals Scheiße fressen müssen. Es geht ja auch nicht darum, immer alles ganz alleine schaffen zu müssen. Persönliche Kontakte sind wichtig. Mir ging es eher um die chronisch Hilfebedürftigen, die nichts alleine hinkriegen, weil man ihnen schon immer alles abgenommen hat und die sich zu psychischen Vampiren entwickeln. Das ist die Sorte Mensch, die ständig rumjammert, dass es ihnen ja ach so schlecht geht und die einem ein schlechtes Gewissen machen wollen, wenn man zB. einfach mal keine Zeit hat. Sie belasten sich und ihre Umwelt und sie können nur überleben, weil wir ihnen ständig unsere Aufmerksamkeit schenken, die von unserem Energiereservoire abgezogen wird. Naja, das ist ein eigenständiges Thema, was man vielleicht mal an einer anderen Stelle diskutieren könnte.

WOW DARAUS HÖRE ICH ; DASS DU NICHT GLÜCKLICH DARÜBER BIST IN DIESER WELT ZU LEBEN ODER?


Nein, ich bin darüber überhaupt nicht glücklich, zu sehen, wie diese Welt ist. Aber ich bin dennoch froh, geboren worden zu sein, denn es gibt auch eine Menge schöne Dinge. Und da ich im Großen und Ganzen auch nichts ändern kann, feiere ich einfach mein eigenes, kleines Leben wie es mir beliebt :)
Wenn ich ehrlich bin, fühle ich mich sowieso nicht wirklich von der Aussenwelt abhängig und erschaffe mir meine Welt nach meinem eigenen Muster, da ich es nicht einsehe, nach vorgefertigter Ethik zu leben.

DAS HÖRT SICH WOW ABGEKAPPSELT VON ALLEM AN. Insulaner?

Ich habe nichts gegen Umweltschutz oder gesellschaftliches Arangement. Ich finde das sogar eine gute Sache, wenn es nicht zum ethischen Kampfprinzip wird.

VERGESSE ÜBER DIE SELBSTFEIERUNG NICHT; DASS DU DICH MIT ALLEN ANDEREN ANBINDEN KANNST.

HAST DU DICH SCHON MAL MIT REINKARNATION BESCHÄFTIGT?
Die Reinkarnationslehre sagt,


•dass alles einen Sinn hat und nichts zufällig geschieht,
•dass alles seine Ursache im Karma hat,
•dass es so doch eine gewisse Gerechtigkeit gibt,
•dass wir das, was wir in diesem Leben nicht schaffen, im nächsten Leben eventuell schaffen können,
•dass die Welt eine Schule ist, wo man Lektionen lernen kann und Zeit und Gelegenheit hat, diese Lektionen irgendwann wirklich zu lernen.


Ja habe ich und das viele Jahre. Früher habe ich auch fest daran geglaubt, weil ich es als eine schöne Vorstellung empfand. Aber wenn man sich eine Weile lang mit Psychologie/Psychiatrie und Hirnforschung auseinandersetzt, dann sieht die Sache schon ganz anders aus. Es ist beruhigend sich vorzustellen, dass alles einen Sinn hat und man nicht wirklich "sterben" könnte, dass das Bewusstsein ewig existiert und es keinen "Tod" gibt, wo alles ein Ende hat. Meist steht jedoch die Angst im Vordergrund, nicht mehr "da" sein zu können. Deswegen flüchten sich so viele in reinkarnistische Theorien, weil das jeztige Leben sehr mühsam erscheint oder es einfach vom Alltag ablenkt. Ist dir schonmal aufgefallen, dass es bei viele Menschen, die sich mit Reinkarnation beschäftigen, meist darum geht, die "Fehler" aus dem vergangenem Leben auszubügeln, damit sie es in diesem oder im nächsten einfacher haben? Und das sie meist auf brutalste und dramatischste Art ums Leben gekommen sind und auch sonst angeblich ein aufregendes, abwechslungsreiches Leben hatten (wenn das diesige zu langweilig) oder ein ruhiges, harmonisches (wenn das jetzige zu aufwühlend ist)?
ABER: Da ich in erster Linie Agnostiker bin, würde ich den Reinkarnationsgedanken nicht völlig abwerten, denn was wissen wir wirklich von der Welt? Vielleicht ist da wirklich etwas dran. Wir werden es sehen.

SCHON MAL GRENZERFAHRUNGEN GEMACHT? HMMMMMMM .......................................

WIE FUNKTIONIERT DIE MARKTWIRTSCHAFT; WIE FUNKTIONIERT EINE FAMILIE; WIE FUNKTIONIERT EIN FREUNDESKREIS; WIE FUNKTIONIERT EIN ZUSAMMENLEBEN--> DURCH GEBEN UND NEHMEN; DIES SETZT SELBSTLIEBE UND NÄCHSTENLIEBE VORAUS


Geben und Nehmen ja. Aber nicht immer unbedingt unter Nächstenliebe, sondern aus einem rein logistischen Zweck. Im Familien - und Freundeskreis sieht die Sache schon anders aus, da tut man auch mal etwas, weil man den Menschen gern hat ;)

DA SIND WIR WIEDER BEIM OBDACHLOSEN;DER SICH FÜR 1EURO EINE ÜBERNACHTUNG LEISTEN KANN UND NICHT IN DER NACHT ZUSAMMENGESCHLAGEN WIRD. DURCH DICH; DURCH DEIN MITGEFÜHL UND DEINE NÄCHSTENLIEBE. IST ES DANN FÜR DICH WICHTIG NOCH ETWAS ZURÜCK ZU BEKOMMEN?
WENN DU DEINEN KOLLEGEN ZU ESSEN EINLÄDST; SCHAFFT DAS EINE GUTE ATMOSPHÄRE UND ER LERNT DICH SCHÄTZEN. IST ES WICHTIG ETWAS ZURÜCK ZU BEKOMMEN. DU SCHENKST EINEM MENSCHEN EIN LÄCHELN......................UND DU BEKOMMST LIEBE UND EIN LÄCHELN ZURÜCK.SCHON MAL AUSPROBIERT. VERSCHWENDE DEINE LIEBE
Richard schrieb:

In Momenten der Annahme solcher Ängste und der Großzügigkeit mit mir selber ist eine Aufforderung, „schleunigst zu Selbstliebe und Nächstenliebe zu kommen“ eben nicht stimmig. So etwas ist eine Illusion im Kopf und jeder geht seinen ganz eigenen Weg, der uns letztendlich ausnahmslos alle hinführt, zu Selbstliebe und Nächstenliebe. Denn es geht dabei ausschließlich um das Auflösen von Ängsten, die diese zeitweilig verdecken.


Genau das wollte ich damit ausdrücken. Es ging mir eben um das Paradoxon "schleunigst zu Selbstliebe und Nächstenliebe zu kommen", was wieder eher vom Kopf kommt.

Ich meine wir haben hier zwei Egos, die wegen unterschiedlicher Erfahrungen eben mit unterschiedlichen Perspektiven auf die Worte schauen. Und es ist auch wieder nur das Ego, das aufgrund des aus meiner Sicht nur positiv und ehrenwert gemeinten Aufrufes ein Muster abspielt, in dem sich schmerzliche Erfahrungen wiederholen, die sich dann auch in Worten wie „Biegen und Brechen“ andeuten. Ich vermute, es sind Erfahrungen, die aufgrund der Erziehung, die wir allgemein durchlaufen, zu einer Bereitschaft geführt hatten, sich zu verbiegen und das eigene Wohlgefühl hinten anzustellen. Dies führt immer zu Disharmonien, oft zu schmerzhaften Erfahrungen und nicht selten sogar zu Krankheiten.

Wie ich schon bemerkte, sehe ich hier ein Missverständnis, unter dem ziemlich viele Menschen leiden. Der Wink mit Schuldgefühlen schwingt dabei meistens mit, denn diese wurden uns allgemein anerzogen. Insofern begrüße ich auch den Gegenpol einer (derzeitigen) Distanzierung, grundsätzlich „Gutes“ tun zu sollen


Genau. Mein ganzer Werdegang hat mich dahin gebracht, wo ich heute bin. Natürlich habe ich einige Narben aus meiner Vergangenheit erhalten, die mir meinen Weg gezeigt haben. Aber ich sehe darin nichts Schlechtes. Ich weiß ganz genau, wo noch meine Steckenpferde liegen und es liegt in meiner Verantwortung, wie ich damit umzugehen habe. Jeder geht seinen eigenen Pfad, der für ihn stimmig sein muss. Wo fängt Krankheit an? Ist es nicht eher individuell bedingt, was für den einen eine "Störung" ausmacht und für den anderen eben nicht?

LG Batory

20 Mär 2013 09:47 #19177 von Batory
Hallo Sillisunshine,

Ich kopiere deinen Beitrag ebenfalls mal in den Thread "Gott und Physik" und antworte da, wegen der Übersichtlichkeit, ja? ;)
20 Mär 2013 11:49 - 20 Mär 2013 11:50 #19179 von Richard179
Liebe Sillisunshine,

deine Kommentare wirken nun doch etwas verzweifelt auf mich. Nächstenliebe erscheint für mich geradezu als Roter Faden in deinen Kommentaren, doch scheinst du nicht in Frieden zu sein damit, wie sich dir deine Welt zeigt. Ich komme hier nicht daran vorbei, dein Ego zu hinterfragen. Meine Meinung ist die folgende und ich habe versucht, sie zu verdeutlichen mit Antworten unten.

Es entstehen in der Regel immer dann Unstimmigkeiten und auch Schmerzen, wenn das Ego nicht loslassen will oder kann, auf eine bestimmte Weise ein bestimmtes Ergebnis zu bekommen. Auch hinter einer Vorstellung, durch das Erbringen von Nächstenliebe etwas (Gutes) gezielt zu erreichen, versteckt sich Ego, das dich geradewegs in Schmerz und Krankheit führen kann. Die Abwesenheit von Ego ist der Augenblick und dort ist Akzeptanz und die Annahme von dem was gerade IST, auch wenn es gerade nicht nach Liebe aussieht, es ist das Loslassen von innerer Anspannung und die Annahme der Gefühle wie sie sind.

Sillisunshine schrieb: FÜR MICH IST DER MENSCH EIN AUSSERIRDISCHES WESEN. DENN ES PASST SICH IN KEINSTER WEISE IN DIE NATUR EIN, ZERSTÖRT; TÖTET AUS LUST AN DER FREUDE UND UND UND.

...

WAS ALLERDINGS IN DIESER BERUFSSPARTE EXTREM FEHLT IST; ANERKENNUNG UND DANKBARKEIT VON KUNDENSEITE; FREUNDLICHKEIT VON KUNDENSEITE; MITGEFÜHL VON KUNDENSEITE--> UND SCHWUPP SIND WIR WIEDER BEI DER NÄCHSTENLIEBE.


Im tiefen Kern ist der Mensch schon angepasst an die Natur. Er ist geradezu im Einklang und eins mit der Natur. Es sind die Begierden, Sorgen, Neid und alle anderen Arten von Ängsten, die den Menschen veranlassen, sich selbst und seiner Umwelt zu schaden. Und dies ist es gerade, was das Irdische des Menschen ausmacht. Es ist die Freiheit des Menschen, Gedankenmuster anzunehmen, die ebendiese Ängste als Folge haben und entsprechende Erfahrungen zu machen, was ihn unterscheidet von Tieren. Es ist auch seine Freiheit, deine Nächstenliebe nicht anzunehmen und in seinen Mustern zu verharren, bis er genug gelitten hat und endlich seine Ängste und entsprechendes Streben loslassen kann.

Ich meine, die im Gesundheitswesen engagierten Menschen tun sich selber keinen Gefallen mit Erwartungen solcher Art. Entsprechend ist aus meiner Sicht auch unnötig, mit allzu viel Energieaufwand seine Liebe einzubringen, wenn nicht unmittelbar zurückgegeben wird. Grundsätzlich ist die Annahme des Menschen wie er ist und fürsorgliche Aufmerksamkeit schon eine ganze Menge. Viele Menschen wollen gar nicht geheilt werden und fühlen dann auch keine Dankbarkeit. Andere Menschen hängen in einem Denken fest, wonach Heilung gekauft, bzw. umsonst abgeholt werden kann. Wenn du sie einfach lassen kannst, wie sie sind, müssen sie sich auch nicht dagegenstemmen. Doch mit der Bereitschaft, die Liebe fließen zu lassen, wenn es sich leicht anfühlt und zurückkommt, wirst du bestimmt auch jene Klienten anziehen, die du dir wünschst. Das ist meine Sicht der Dinge

Alles Liebe,
Richard
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