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Warum, Was und Wie Arbeiten...???

26 Mär 2013 07:15 - 26 Mär 2013 07:21 #19206 von KeepOnSmiling
Liebe Community,

in der Überschrift wird auch nach dem WIE? gefragt...
Wie wird gearbeitet und da sind wir dann bei den Gedanken, mit denen ich durch SilliSunshine beschenkt wurde.

Als Paketsklave will sicher keiner Arbeiten... Wobei die Paketsklaven wahrscheinlich auch denken, lieber als Paketsklave, als gar keine Arbeit: Zur dieser Arbeit gezwungen wurden sie ja nicht!?! Auch wenn allen denkbaren (Arbeits-)Alternativen das sicherlich die schlechteste ist.

Beim WIE? geht es allerdings auch um die Verteilungsfrage, die auch von Sillisunshine ins Spiel gebracht wurde: Arbeit sollte möglichst gerecht verteilt werden - zum einen rein quantitativ im Sinne von Arbeitsstunden und auch qualitativ im Sinne von Arbeitslohn, "das man auch davon leben kann".

Ein schöner Gedanke: Jeder hat Arbeit, genügend Freizeit und gleichzeitig genügend Geld, "um davon leben zu können".

Ganz nebenbei gibt es dann auch noch den Aufruf, weniger zu konsumieren... Und das stellt dann alles wieder auf den Kopf:
1. Wenn ich nichts mehr (oder weniger) konsumiere, dann gibt es auch weniger Arbeit zu verteilen. Konsum schafft nun mal Arbeit(splätze)!
2. Am besten wäre es also, wenn ich weniger konsumieren würde und gleichzeitig bereit und in der Lage wäre mehr dafür zu bezahlen: Dann gäbe es weniger Arbeit, d.h. die Menschen hätten mehr Freizeit und für die weniger Arbeit gäbe es mehr Geld, das wieder für die Mehr-Freizeit eingesetzt werden kann.
3. Mehr-Geld für Mehr-Freizeit produziert dann wieder mehr Nachfrage nach mehr Konsum ;-)

Alles ist ein Kreislauf - alles strebt nach Ausgleich und Harmonie...

Und deshalb könnte die Überschrift auch geändert werden in:
Warum, Was und Wie arbeite ich?

Mal ehrlich:
Keiner wird in Deutschland gezwungen als Paketsklave oder sonst etwas zu arbeiten!
Dreimal in meinem Leben habe ich HartzIV in Anspruch genommen und von dem Geld konnte ich leben: Ich habe keinen Hunger gelitten, mein Zimmer war im Winter geheizt und ab & an konnte ich sogar am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.
Auch bin ich während des HartzIV-Bezuges dem Aufruf nach Verzicht und weniger Konsum nachgekommen ;-)

Eine Arbeit hatte ich während HarztIV auch: Regelmäßig Formulare ausfüllen, Bewerbungen schreiben etc. Ich habe also sogar Arbeitsplätze geschaffen! Ohne mich, wären die Menschen im Job-Center arbeitslos und in der Büromaterial-Industrie würden auch weniger Menschen arbeiten können.

Mein Status als HartzIV hatte also sogar gewisse unternehmerische Züge. Durch meine dankbare Mitarbeit und freundliche Gesprächsführung, gab ich meinen Betreuern beim Job-Center auch noch das Gefühl wirklich gebraucht zu werden, vermittelte ihnen das Gefühl eine sinnvolle Tätigkeit auszuüben... Therpeutisch war ich also auch noch unterwegs :lol:

Ich erwarte von mir nichts weniger als Revolution: Eine stille, friedliche Revolution, das System in seinen Grundfesten zu erschüttern oder vielleicht besser: Die ganze Maschinerie mit liebevollem Rost zu durchsetzen, damit sie in sich zusammenstürzt.
Na - liebe Freunde, wer will da mitmachen?
Das wäre doch mal ein Arbeitsauftrag, oder :silly:

KeepOnSmiling
:) lliKöhl
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26 Mär 2013 09:20 #19207 von Bea
Hallo Ihr Lieben :cheer: , ich habe mal einen kurzen Zwischenstopp eingelegt, jedoch lese ich begeistert mit, was ihr schreibt. :)

Ich danke dir Magdalena, für deinen Beitrag ...

Mittlerweile habe ich meine Ausbildung zur esoterischen Lebensberaterin begonnen und meinen ersten Studienbrief "die sieben kosmischen Gesetze" mit einer Note von 1,3 abgeschlossen, worüber ich sehr stolz bin. Nicht in dem Sinne, dass ich mein Ego damit füttere, sondern, weil ich diesen Weg gehe und er für mich eine Bereicherung ist.

Ich muss mir die Ausbildung und vieles drum herum selber finanzieren, war oft genug in der letzten Zeit am hadern und am zweifeln und wollte sogar wegen der vermeintlichen Sicherheit wieder mal einen Job annehmen, der mir keinen Spaß macht.

Als ich dann eine Nacht darüber geschlafen habe, wurde mir bewusst, dass ich diesen Job eigentlich gar nicht brauche, denn ich habe hier eigentlich Arbeit genug und bin den ganzen Tag beschäftigt.

Mir ist es einfach auch gelungen, mit Hilfe meines geringen ALG II zurecht zu kommen und meine Ansprüche zu reduzieren, so dass ich gut leben kann.

So dieses Mangeldenken, ich brauche dieses oder jenes, ist jetzt weg, weil ich alles habe, und wenn mir was fehlt, suche ich erstmal in mir drin, ob es mir wirklich fehlt oder ob ich ein Bedürfnis damit befriedigen will. Sprich einen Ausgleich schaffen will...

Mir haben die kosmischen Gesetze dabei sehr geholfen, weil alles fließt und nichts steht still und nichts ist von Dauer, auch der vermeintliche Stillstand nicht, weil dieser Zustand geht auch vorüber :)

Vor allem haben mir da auch eure Beiträge geholfen, in denen ich oft gelesen habe, dass es auch anders geht, in dem ich das mache, was mir wirklich Spaß macht und was mich bereichert.

@ KeepOnSmiling, ich war immer schon ein kleiner Rebell, deshalb mache ich da gerne mit und steige aus dieser "Rostlaubengesellschaft" aus, grins...

Mir ist es ehrlich gesagt zuwider, ständig befristete Verträge zu bekommen und nach einer gewissen Zeit ein herzliches Dankeschön für die gute Zusammenarbeit zu erhalten, meine ganze Kraft investiert zu haben, um am Ende wieder festzustellen, dass ich doch noch mal von vorne anfangen muss, weil keinen Job mehr habe.

Alles strebt nach Ausgleich und Harmonie, deshalb habe ich erst mal bei mir angefangen, ob das wirklich das Leben ist, was ich leben will.

Nein, mit Sicherheit brauche ich das auch nicht mehr, deshalb habe ich mir auch das "Wie" selber geschaffen und werde im spirituellen Bereich an einem Ort arbeiten, "wo" ich bleiben kann, weil ich kein Sklave der Gesellschaft mehr sein möchte.

Wie du beschrieben hast, geht es hier um Angebot und Nachfrage. Wenn die Nachfrage sinkt, sinkt dann auch der Preis, weniger Arbeitskräfte werden benötigt und mehr Freizeit entsteht. Für weniger Arbeit mehr Geld klingt natürlich sehr gut, aber wer bezahlt schon gerne mehr Geld für weniger Arbeit?:cheer:

Na dann aufgehts, lass uns zu neuen Ufern gelangen...

Alles Liebe Bea
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26 Mär 2013 10:02 #19208 von Batory
Hallo Bea :)

Wir hatten ja schonmal über deine Ausbildung geschrieben. Das hört sich so an, als ob du eine Art Ferstudium machst (Studienbrief)? Liege ich da richtig? Weil ich kenne nur den "Psychologischen Berater/Coach" als Fernlehrgang und nicht den "Spirituellen Berater" als Solches.

Ja, mit der Selbstfinanzierung ist das immer so eine Sache, aber was soll man schon anderes tun? :) Ich gebe auch lieber meine vorhandenen Moneten für meine Bildung aus. Das macht wenigstens Sinn. Und Spaß soll es ja auch machen ;)

LG Batory
26 Mär 2013 10:12 - 26 Mär 2013 10:16 #19210 von Bea
Hallo Batory, ja da liegst du vollkommen richtig, es ist ein Fernstudium.

Ich kann mir meine Zeit während der Ausbildung so einteilen, wie ich es möchte und daneben Praxiserfahrung sammeln, was sehr wichtig ist, um das Erlernte umzusetzen.

Ende des Jahres werde ich insoweit fertig sein und kann durchstarten.

Und es macht einfach auch Spaß, deshalb weiß ich, warum, was und wie ich arbeite und

"was" ich abends geleistet habe. Es ist mehr als nur ein Vollzeitjob :)

Alles Liebe Bea :)
26 Mär 2013 18:07 #19211 von nanabosho

Bea schrieb: Für weniger Arbeit mehr Geld klingt natürlich sehr gut, aber wer bezahlt schon gerne mehr Geld für weniger Arbeit?:cheer:

Na dann aufgehts, lass uns zu neuen Ufern gelangen...


Hier möchte ich mich noch mal zu Wort melden:

Was ist weniger, was ist mehr Arbeit? Jeder Millionär wird bestätigen, dass sich mit Arbeit überhaupt kein Geld verdienen lässt. Und ich meine: Wenn es sich um etwas handelt, was ich als schwer empfinde, als MUSS, da werde ich eher weniger "verdienen" bzw. bekommen. Man kann "Arbeit" aber auch ganz anders sehen.

Dazu möchte ich mal Khalil Gibran zitieren (aus "Der Prophet"):

"Arbeit ist sichtbar gewordene Liebe.
Und wenn ihr nicht mit Liebe arbeiten könnt, sondern nur mit Widerwillen, ist es besser, die Arbeit sein zu lassen, euch ans Tor des Tempels zu setzen und Almosen von denen anzunehmen, die mit Freude arbeiten.
Denn wenn ihr ohne Freude euer Brot backt, so backt ihr bitteres Brot, das den Hunger der Menschen nur zur Hälfte stillt.
Und wenn ihr eure Trauben mit Widerwillen presst, fließt euer Groll als Gift in euren Wein.
Und wenn ihr auch wie die Engel singt, doch in der Stimme keine Liebe habt, verschließt ihr die Ohren der Menschen für die Töne des Tages und die Stimmen der Nacht..."


Bedeutet im Endeffekt: Nur von dem, was ich mit Liebe tun kann, haben auch meine Mitmenschen - ja, hat die ganze Gesellschaft - etwas. Also besteht meine Hauptaufgabe bezüglich Arbeit darin, herauszufinden, was ich tatsächlich mit Liebe tun kann und will, was "mein ureigenstes Ding" ist. Sonst ist am Ende alles für die Katz und zwar nicht nur für mich selbst.

Nun ist es derzeit einigermaßen besch... eingerichtet: Wir sind alle darauf getrimmt, um unser Überleben zu kämpfen. Und erleben das wirkliche LEBEN bestenfalls in den Pausen (des Überlebenskampfes). Das kann nicht der Sinn sein.

Vielleicht wissen wir, was wir tun wollen, aber dann stoßen wir sehr schnell an eine Mauer: unsere Angst. Zuweilen die nackte Existenzangst. Da hört dann unsere spirituelle Suche allzu schnell auf, denn wir wagen den Sprung nicht, den ins kalte, u. U. auch tiefe Wasser (wir wissen ja nicht mal, ob wir schwimmen können).
Und wenn wir noch nicht mal wissen, was wir tun wollen, stecken wir so tief im Hamsterrad, dass wir niemals so weit zur Besinnung kommen, um es erspüren...

Nun sind derzeit viele Menschen bemüht, die Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens der Verwirklichung näher zu bringen. Wenn es dieses Grundeinkommen gäbe, erübrigten sich bereits all diese Überlegungen. Doch da seine Einführung eine völlige Umwälzung des Finanzwesens bedeuten würde, stehen schon mal alle, die jetzt noch viel Macht haben und ausüben, dagegen. (Beim Bedingungslosen Grundeinkommen wäre Geld nicht mehr als Instrument zur Erpressung bzw. Versklavung zu gebrauchen, sondern flösse ganz anders.) Es kann daher dauern, bis es soweit ist...

Um es auf den Punkt zu bringen: Wenn ich tun möchte, was ich wirklich will und was ich unbedingt mit Liebe tun würde und könnte, brauche ich Mut, sehr viel Mut! Und Vertrauen!
Ich z. B. hatte zwar Mut, aber fast kein oder zuwenig Vertrauen. Also brauchte ich eine ganze Reihe von Jahren, die erst alles nahmen und mich dann am bzw. unter dem Existenzminimum festhielten, bis dieses Vertrauen zu einer stärkeren Pflanze heranwuchs. Und fragt mich nicht, wie oft ich verzweifelt war und glaubte, ich müsste untergehen... (Denn Hartz IV ist zwar eine Möglichkeit, wird aber nur von denen gut vertragen, die ohnehin ein gesundes Selbstwertgefühl haben. Es ist schließlich dazu erfunden worden, eine gewaltige Gruppe von Menschen dauerhaft UNTEN zu halten und ihnen das an Wertgefühl noch zu nehmen, was sie zu Anfang noch haben... Man lese nur einmal die Computerausdrucke des Jobcenters genau durch und fühle sich in deren Ton hinein!)
Auf jeden Fall: Wenn ich merke, dass ich extrem schwierige Zeiten gut und wohlbehalten durchstehe, wächst nicht nur mein Vertrauen, sondern mein Verständnis für meine Mitmenschen, vor allem für die, die von vielen allzu schnell mit dem Stempel "Selber schuld!" versehen werden. Ich werde unbedingt stärker! - Manchmal so stark, dass ich beginne, die großmäuligen Gurus und sonstigen Motivationstrainer nicht mehr so ernst zu nehmen... Dass ich beginne, mir selbst tatsächlich zu vertrauen.
Und spätestens dann kann es wirklich losgehen. Damit, dass ich tue, was ich liebe. Und egal, was es ist, ob ich Küchen aufräume oder Musikstücke komponiere: Es wird meine Freude, meine Liebe, meine Leidenschaft darin sein, und das teilt sich anderen Menschen mit. Dann erübrigt sich die Frage, wieviel Geld mir das einbringt. Es wird dann das Wunder geschehen, dass nicht nur genügend, sondern mehr reinkommt...

Aber das Lotterieprinzip (nur das richtige Los ausfüllen, also die "richtigen Gedanken denken" und schon hast du's!), auf dem so einschlägige Verführungspostillen wie etwa THE SECRET herumhacken, kann man getrost vergessen; das ist zu einem Teil der amerikanische Traum und zu einem anderen für allzu junge Seelen zugeschnitten.
Wir bestehen aus Körper, Seele und Geist, und nur wenn alle drei synchron agieren - d. h., wenn jede Bewegung, jede Regung ein Ausdruck reiner LIEBE ist -, geschehen die Wunder.

Selbstverständlich muss sich noch vieles wandeln. Noch immer werden Hausfrauen nicht - geldwert - anerkannt mit dem, was sie tun und was vor allem für heranwachsende Kinder unentbehrlich ist. Noch immer werden extrem wichtige Tätigkeiten - z. B. das Sauberhalten von WCs an Autobahnraststätten, in Bahnhöfen und anderswo - nicht so gewürdigt, wie sie es sollten, und noch immer werden die größten Verbrecher mit astronomischen Gehältern ausgestattet...
Doch ich kann nur immer dort anfangen, wo ich etwas verändern kann: bei mir selbst.

Herzliche Grüße,
Andreas
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27 Mär 2013 07:29 #19214 von Richard179

nanabosho schrieb: Vielleicht wissen wir, was wir tun wollen, aber dann stoßen wir sehr schnell an eine Mauer: unsere Angst. Zuweilen die nackte Existenzangst. Da hört dann unsere spirituelle Suche allzu schnell auf, denn wir wagen den Sprung nicht, den ins kalte, u. U. auch tiefe Wasser (wir wissen ja nicht mal, ob wir schwimmen können).

Ja Andreas,

das kann ich nachvollziehen. Im Hamsterrad mit Wänden der Angst, da ist oft nichts anderes zu sehen als das Entweder-Oder, der Ritt zwischen den Extremen. Doch glaube ich, dass genau hier das spirituelle Finden beginnen könnte. Gerade hier bei nackter Angst können wir uns selbst begegnen. Genau dann, wenn wir die Angst spüren, kann sie sich auflösen. Es mag sich heftig und auch verzweifelt anfühlen. Doch wenn du dich dem Gefühl hingibst bist du bei dir und so kreiert dein Denken gerade auch nicht neue Muster. Die aufgestauten alten Energien werden weniger. Wie lange soll es dauern, bis ein Schimmer eines Mittelweges erscheint? Da hilft nur Vertrauen, oder besser noch Glaube. Letztlich sind wir wieder beim Loslassen.

Alles Liebe,
Richard
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