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Während jeder von uns der Vollendung seiner spirituellen Aufgabe zustrebt, werden die technologischen Aspekte unseres Überlebens vollends automatisiert werden, damit wir uns gänzlich auf unser synchrones Wachstum konzentrieren können. Dieses Wachstum wird die Menschheit in immer höhere energetische Stadien befördern, bis unsere Körper schließlich eine reine Energieform annehmen und wir die jetzige Dimension unerer Existenz mit jener nach dem Leben verbinden und dadurch den Kreislauf von Tod und Geburt beenden.

Der Blick ist fuer mich noch getruebt...

27 Okt 2009 09:21 #6383 von Manni
Liebe Syrin,

es ist wieder unsere Wahrnehmung auf die wir reflektieren.

Gestern habe ich im Fernsehen einen Bericht gesehen, über Menschen aus Russland, die ihr ganzes Leben in einem Umfeld von Atombombenversuchen verbringen. Sie sind unvorstellbar krank geworden und völlig machtlos dagegen.

Natürlich gab es dort auch viele, die ihrem Leben daher selbst ein Ende gesetzt haben aber auch welche, die es dennoch versuchen zu meistern und die ihnen gestellten Aufgaben so gut es eben geht zu lösen.

Dabei habe ich mich dann auch gefragt, welchen Sinn das wohl macht und warum es manche Menschen so unsagbar schwer haben müssen. Sind wir nicht alle Gottes Geschöpfe und liebt er uns nicht alle gleichermaßen?

Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass er das dennoch tut und wir im Grunde nur mit unserer Seele in weitere Atmosphären aufsteigen. Der materielle Körper, den wir hier auf der Erde angenommen bzw. bekommen haben, hat damit nicht das Geringste zu tun.

Aber unsere Wahrnehmung und das worauf wir reflektieren bestimmt unseren geistigen Weg. Würde ich also immer nur danach gehen, was mir hier auf der Erde gegeben ist, wäre das sehr eingeschränkt und meine Seele könnte daran auch stark erkranken.

Insofern versuche ich das zu erkennen, was uns allen von der göttlichen Liebe gemeinsam zur Verfügung steht und mich daran auszurichten.

Leider nehmen wir immer nur das bewusst war, was uns schadet und nicht was uns fördert. Positive Dinge sind schnell wieder vergessen aber an negative können wir uns noch lange Zeit erinnern.

In diesem Zusammenhang fällt mir die besagte Fähigkeit ein, dem Bösen durch die Macht des Guten widerstehen zu können. Interessant dabei ist dann auch die unterschiedliche Gewichtung, wie stark das bei jedem einzelnen halt sein muss. Und das wiederum hängt wohl auch davon ab, wie sehr wie uns dem stellen.

Du kennst das sicher auch, dass wir immer wieder mit einer Aufgabe konfrontiert werden, solange bis wir sie gelöst haben. Dabei wird sie jedoch jedes mal immer ein bisschen deutlicher, sodass wir sie irgendwann auch als solche wahrnehmen können.

Heftig finde ich nur, dass dies selbst nach unserem materiellen Leben eben nicht aufhört und davon bin ich inzwischen fest überzeugt, wir werden in dem Leben nach unserem Tod uns erneut damit auseinander zu setzen haben, solange bis wir die jeweilige Aufgabe für unseren Geist lösen konnten.

Es kann also sein, dass wir in so eine unvermeidliche Situation hinein geboren werden, der wir uns dann einfach nicht mehr entziehen können oder dass unser Leben schon kurz nach der Geburt wieder weiter in eine andere Spähre übergeht ohne dass wir es überhaupt schon bewusst wahrgenommen haben.

Dies sind dann diese Fügungen in die wir kommen ohne es zu wollen und ob wir sie nutzen oder nicht spielt auch keine Rolle, denn es geht immer so weiter, bis wir den Wandel erkennen und im folgen können, so wir denn wollen.

Und wer dies nicht für sich nutzt, wird auch immer wieder dort ankommen, worauf seine Wahrnehmung ausgerichtet ist. Das Universum stellt es bereit.

Es ist völlig natürlich, dass sich junge Menschen an dem orientieren, was ihnen in den Medien mitgeteilt wird und was sie in ihrem engeren Umfeld erleben. Doch auch dort gibt es versteckt all die positiven Dinge des Lebens zu finden, zu sehen und bewusster wahrzunehmen.

Mir ging es nicht anders und ich musste regelrecht lernen, die Schönheit der Blumen am Straßenrand zu erkennen. Dabei fiel mir dann eine Butterblume auf, die es geschafft hatte, die Asphaltdecke zu durchbrechen! Wie ist das nur möglich? Ich denke, diese Pflanze hat daran nie gezweifelt. :)

Liebe Grüße
Manfred
27 Okt 2009 10:25 #6385 von Rita
Hallo Syrin,

ich habe mal wieder einen Spruch parat :)

"Zwei Gefangene schauen durchs Gitter in die Ferne. Der eine sieht nur Schmutz - der andere die Sterne".

Ich lebe ja nun schon ein Weilchen und je länger man sich hier auf unserer Erde tummelt, um so mehr Höhen und Tiefen erlebt man. Ich habe, wie wohl die meisten Menschen, auch immer mal "im Keller" gesessen und mich gefragt, wozu das nun wohl gut sein soll. Es war IMMER zu etwas gut. Es hat mich in meiner Entwicklung weiter gebracht und mir immer wieder neue Türen zu meinem spirituellen Fortschritt geöffnet. Ich habe gelernt, mich auf meine Intuition zu verlassen, die mir auch oft einen für mich im Augenblick nicht sehr schönen und wenig hoffnungsvollen Weg gezeigt hat. Es stellte sich aber immer heraus, dass es langfristig gesehen der richtige Weg war. Unsere innere Weisheit hat immer Recht. Ich habe gelernt, mich gefühlsmäßig auf sie einzulassen und wenn mein Gefühl mir grünes Licht gibt, ist es IMMER richtig. Das alles hat mit Liebe und Vertrauen zu tun und fühlt sich für mich sehr stimmig an.

Lieben Gruß von
Rita
27 Okt 2009 17:40 #6388 von Syrin
Lieber Manfred, liebe Rita ;)

Ja, wahrscheinlich habt ihr Recht mit euren Aussagen.
Es nützt niemanden aufzugeben und sich selber das Schlimmste herbeizuprophezeihen.
Ich glaube, wenn man seine Träume immer stärker visualisiert, kann das bestimmt einiges bewirken!
Ausserdem haben wir halt nur zwei Möglichkeiten, durch diese Welt zu gehen. Der eine Weg besteht aus dem unproduktiven "Kopf-in-den-Sand-stecken-Prinzip", wobei man seine Wünsche und Visionen aufgibt. Der andere Weg ist die Option, glücklich und unbesorgt auf Erden zu wandern. Und das ist zum Glück Einstellungssache!!
Ich habe also die freihe Wahl, etwas aus meinem Leben zu machen oder in meinem (oft eingebildeten Unglück) unter zu gehen.Da ist mit der erste Weg natürlich viel lieber!
Und wenn ich mich daran "erinnere", wie alles mal mit kleinsten Materieteilchen angefangen hat und wir nun heute auf diesem komplexen Erdball leben, dann erscheint alles andere gar nicht mehr so unmöglich :side:
Danke, dass ihr mir Mut gemacht habt :silly:

Liebe Grüße
Syrin
Moderatoren: Martin