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Während jeder von uns der Vollendung seiner spirituellen Aufgabe zustrebt, werden die technologischen Aspekte unseres Überlebens vollends automatisiert werden, damit wir uns gänzlich auf unser synchrones Wachstum konzentrieren können. Dieses Wachstum wird die Menschheit in immer höhere energetische Stadien befördern, bis unsere Körper schließlich eine reine Energieform annehmen und wir die jetzige Dimension unerer Existenz mit jener nach dem Leben verbinden und dadurch den Kreislauf von Tod und Geburt beenden.

Bedingungsloses Grundeinkommen

23 Jun 2009 21:39 - 23 Jun 2009 21:40 #5176 von Heiko
Holger schrieb:

@Heiko: Also wenn ich Celestine richtig verstanden habe, dann habe ich mir vor meiner Geburt meine Eltern selber ausgesucht und damit die Erfahrungen, die ich in diesem Leben machen werde oder schon gemacht habe.

Genau. Deswegen hab ich das ja auch in Klammern dahinter geschrieben.

Holger schrieb:

Was meinst du mit "Wehret den Anfängen" ?

Damit meine ich, dass man in Zeiten, in denen z.B. Banken durch hemmungloses Zocken "in Leid geraten" nicht davor zurückschrecken sich auf Kosten derer zu sanieren, die sie zuvor ausgenommen haben und die sie weiterhin knebeln werden, so wie sie es immer getan haben.
Hier wird Geld in großem Maßstab verbrannt, anstatt es Menschen zu geben, die es bitter brauchen können. Mit 500 Mrd. Euro könnte man in der Gemeinschaft schon einiges bewirken. aber so wird es eben auch weiterhin zu Spielgeld im Monopoly der Herrschenden.

Es läuft halt eine gewaltige Umverteilung von unten nach oben, und das ist genau die falsche Richtung in dieser Zeit.

Dieses System stinkt und muss anders werden.
24 Jun 2009 08:34 #5181 von Manni
Hallo ihr Lieben,

unter dem "bedingunslosen Grundeinkommen" verstehe ich eine zum Leben notwendige Voraussetzung und die besteht für mich nicht aus Geld.

An anderer Stelle hier im Forum habe ich bereits geschrieben, dass ein Top Manager mit einem Sack voll Geld ausgesetzt in einer Wüste wohl kaum überleben kann, weil er sich dort dafür nichts kaufen kann, was ihm dabei helfen würde.

Was wir zum Leben brauchen ist in der Schöpfung Gottes uns bereits gegeben worden. Und was wir daraus gemacht haben und immer noch machen, steht auf einem völlig anderen Blatt.

Insofern ist es an uns selbst wieder zu diesen "Grundlagen" zurück zu finden und nicht weiter die "Schuld" bei anderen zu suchen.

Das Gefühl, zu wenig zu haben ist für mich auch abhängig davon, welchen Anspruch man hat. Wer z. B. jeden Tag in einem Restaurant essen geht, wird mit 400,- im Monat wohl kaum zurechtkommen und ein höheres "Grundeinkommen" fordern.

Welche Bedingungen sind also an den jeweiligen Anspruch geknüpft? Ich bin jeden tag von Menschen umgeben, die sich wenige Euros erbetteln auf den Straßen unserer Hauptstadt. Davon kaufen sie sich aber keine Grundnahrungsmittel, denn die bekommen sie kostenlos an den jeweiligen Ausgabestellen. Sie legen dies Geld in "Rauschmittel" (Ziegaretten und Alkohol) um. Damit betäuben sie kurzweilig ihre Sinne und "erfreuen" sich ihres Lebens. Würden sie höhere Ansprüche an ihr Leben stellen, würde betteln dafür nicht ausreichen.

Mir ist jedenfalls nicht bekannt, dass ein Mensch in unserer Gesellschaft ohne jegliches Einkommen verhungert ist. Das gibt es meines Wissens nur in der dritten Welt oder im Krieg. Und dennoch werden Tonnen von Nahrungsmittel ständig vernichtet. Es ist also genug vorhanden. Nur das Geld verhindert, dass es alle Menschen auch bekommen.

Und wer hat das Geld als Zahlungsmittel eingeführt? Von Gott haben wir es jedenfalls nicht bekommen.

Alles Gute
Manfred
24 Jun 2009 18:18 #5183 von Wombat68
Hallo Olli,

..und alle,die sich von der Machbarkeit überzeugen wollen:
Benutzt mal den Link aus Planetjanets Eröffnungsbeitrag-in dem
kleinen Filmtrailer wird es ganz anschaulich erklärt.

Viele Grüsse-Stefan
24 Jun 2009 23:20 - 24 Jun 2009 23:24 #5185 von Manni
Hallo zusammen,

ich finde es gut, wenn Leute aufstehen, um etwas zu ändern. B)

Und es sollte auch dahin gehen, dass Arbeitnehmer ein höheres Einkommen haben, als Arbeitslose, da sonst kaum noch jemand bereit ist seine Freizeit durch Arbeitszeit zu mindern und dabei auch ein geringeres Einkommen zu erzielen.

Insofern kann es auch nicht sein, dass den Arbeitnehmern gleich so viel Steuern abgezogen werden und Arbeitslose weitere Unterstützung erhalten. Es gibt bereits zahlreiche Beispiele, wo das Einkommen von Arbeitnehmern unter dem von Harz 4 Empfängern liegt

Hinzu kommt das wachsende Angebot von Arbeitnehmern aus benachbarten Ländern, die für sehr viel weniger Geld arbeiten gehen und auch weite Wege in Kauf nehmen, weil es im Verhältnis zu ihren Lebensbedingungen ein deutlicher Gewinn ist.

Wenn wir uns also einem europäischen Markt öffnen, dann müssen wir uns auch anpassen und unseren gewohnten Lebensstandard aufgeben. Und die Nachbarländern müssen schnell aufschließen und ihre Standards unseren anpassen. So könnten wir uns in der Mitte treffen, doch bis dahin wird es noch recht lange dauern.

Der Produktionsstandort Deutschland wird für Unternehmer zu teuer werden, wenn sie hier geltende Vorschriften erfüllen und festgesetzte Mindestlöhne zahlen müssen. Die Unternehmen werden abwandern oder schließen. Weitere Arbeitslose sind die Folge.

Um nun allen Menschen einen sozialen Mindestwohlstand zu gewährleisten, müssen die verbleibenden Arbeitnehmer von ihrem erwirtschafteten Einkommen immer mehr Abgaben leisten. Hier beißt sich die Katze dann in ihren Schwanz. ;)

Die Lösung aus meiner Sicht kann nur sein, wieder alle Arbeitslosen in Lohn und Brot zu bekommen. Also die Ursachen des Problems beseitigen und nicht nur die Auswirkungen bekämpfen. Und das wäre möglich wenn die Arbeitsbedingungen überall gleich sind. Die Gastarbeiter würden keine weiten Wege mehr auf sich nehmen, weil es für sie nun nicht mehr lohnt und Unternehmen würden nicht ins Ausland abwandern, weil damit nur Mehrkosten verbunden wären.

Doch das ist zur Zeit noch Wunschdenken. Von diese Balance auf dem Arbeitsmarkt sind wir noch weit entfernt. Und so lassen sich die Arbeitnehmer aus Solidarität zu den Arbeitslosen immer noch mehr ausnutzen bzw, ausnehmen.

Ich freue mich, dass da langsam aber sicher ein Wandel eintritt. :)
Manfred
25 Jun 2009 10:20 - 25 Jun 2009 11:30 #5187 von Heiko
www.welt.de/finanzen/article3994094/Die-...-Geld-fuer-sich.html

Aus der Sicht des bio-energetisch denkenden Menschen ist auch Geld eine Form von Energie. Vielleicht wird das Prinzip deutlicher, wenn man sich dies einmal vor Augen hält.
Was die Banken derzeit tun, ist nichts Anderes als Energieraub in großem Maßstab.
25 Jun 2009 20:25 #5193 von Ayla
Hallo Miteinander,

ich freue mich sehr über die rege Diskussion, besonders da ich nicht mehr so oft hier bin.

In dem Buch "Das bedingungslose Grundeinkommen" von Götz Werner (ehemaliger Geschäftsführer und Gründer der Drogeriekette dm)könnt Ihr, wie ich finde, noch viel mehr Informationen erhalten. Z.B. über den Perspektivenwechsel, der stattfinden muß, will man die Bedeutung und Tragweite eins solchen Grundeinkommens richtig verstehen. Es macht Spaß, das Buch zu lesen,da Herr Werner sehr engagiert ist - und das spürt man.

Arwén
Moderatoren: Martinplanetjanet