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Das "liebe" Geld... Spirituelle Ökonomie

04 Apr 2013 06:47 #19236 von Laris
ber die vorgestellten MÖglichkeiten habe ich mir meine Gedanken gemacht. Mit Ausnahme des MInutos, der für mich etwas anders ist, ist das mit dem Regionalgelt eher wie mit dem anerkannten Geld, nur eben regional. Aber nicht wirklich was neues. Finde es ehrlich auch nicht einfach, da was neues zu "erfinden" außer tauschen vielleicht wieder einzuführen.
05 Apr 2013 07:42 #19240 von Ulli
ich habe hier auf fb eine schöne geschichte gefunden, die in dies themata passt.

Vor vielen Jahren war ich mit meinem Vater in Rom und wir beide trinken sehr gerne guten italienischen Espresso. Wir gingen in eine kleine Espressobar nahe dem Vatikan und bestellten – wie in Italien üblich – „Caffeè“, um einen Espresso zu erhalten. Ein Geschäftsmann neben uns bestellte „Sospeso“ und bekam ebenso einen Espresso hingestellt. Wir zahlten für zwei Espressi 2 Euro und er für den einzelnen Espresso nahmens „Sospeso“ ebenso 2 Euro. Ich war sehr verwundert und kurz darauf kam eine gutaussehende Frau mit ihren zwei Freundinnen von ihrer Shoppingtour in die Bar und bestellt drei „Sospesi“. Sie zahlten 6 Euro und bekamen 3 Espressi hingestellt. Jetzt war meine Neugierde total geweckt und ich wollte gerade den Mann an der Bar fragen, was denn ein „Sospeso“ ist. Da kam ein alter, eindeutig sehr armer Mann in die Bar und fragte, ob für ihn ein kostenloser Espresso (Caffeè) möglich sei. Der Mann an der Bar antworte sehr freundlich, dass er selbstverständlich für ihn einen habe und gab dem armen, alten Mann einen kostenlosen Espresso mit den Worten „Ihr Sospeso, mein Herr“.
Jetzt war mir klar, was ein Sospeso war und ich erfuhr von dem Barmann, dass dies in Italien eine alte und gut gepflegte Tradition sei. Wer einen Euro über hat, gut gelaunt ist oder einfach was Gutes tun möchte, der bestellt statt einem Espresso einen Sospeso und zahlt so den Kaffee für einen Menschen, der nicht so viel Glück in seinem Leben hatte, um so Freunde von Herzen zu geben.
Das ist wunderschöne freiwillige Solidarität. :-)
Folgende Benutzer bedankten sich: Marlene
10 Apr 2013 11:18 #19246 von KeepOnSmiling
Hallo Ulli,

vielen Dank für diese Geschichte. Für mich ist sie ein gutes Beispiel, wie Geld anders genutzt, einge-teilt und bewertet werden kann, indem ich mir auch Gedanken für Andere mache - wie ich anderen helfen kann.

In der Tat halte auch ich es, wie es Laris beschrieben hat, für schwer, Geld abzuschaffen oder einfach etwas Neues zu erfinden. Letztendlich ist es ganz ursächlich schon immer da gewesen. Es gab schon immer Gegenstände, die sich besser, neutraler und allgemeiner Tauschen ließen als andere. Irgendetwas hat schon immer irgendwie eine Geldfunktionerfüllt.

Mir ist weitaus wichtiger, die Bedeutung von Geld - so wie es in unserer Zeit verstanden wird - neu zu bewerten, meinen ganz individuellen Umgang damit zu verändern. Vor allem mich nach und nach immer weniger vom "schnöden Mamon" vor den Karren spannen zu lassen - einfach frei zu sein, frei vom Existenz- und Konsumdruck, der in unserer Gesellschaft durch "GELD" verursacht wird...

KeepOnSmiling
OlliKöhl
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