Lieber Gast. Du befindest dich im alten Forum der Celestine Community. Ein Teil des Forums ist öffentlich. Mitglieder, die sich bis 2016 registriert haben, können sich weiterhin einloggen und den Mitgliederbereich betreten.

Unsere neue Community ist nun online. Wir laden dich herzlich ein, dich mit uns auf unserem Campus zu vernetzen.

Zur neuen Community

×

Hinweis

Das Forum ist schreibgeschützt.

× 9. Erkenntnis - Der Blick in die Zukunft:
Während jeder von uns der Vollendung seiner spirituellen Aufgabe zustrebt, werden die technologischen Aspekte unseres Überlebens vollends automatisiert werden, damit wir uns gänzlich auf unser synchrones Wachstum konzentrieren können. Dieses Wachstum wird die Menschheit in immer höhere energetische Stadien befördern, bis unsere Körper schließlich eine reine Energieform annehmen und wir die jetzige Dimension unerer Existenz mit jener nach dem Leben verbinden und dadurch den Kreislauf von Tod und Geburt beenden.

Das "liebe" Geld... Spirituelle Ökonomie

18 Feb 2010 14:08 #8926 von KeepOnSmiling
Liebe Community,

wie Ihr wisst, bin ich „ein Mann des Geldes“, ein Vertreter von Ökonomie, möglicherweise sogar des Kapitalismus…

In der Neunten Erkenntnis wird auch von SPIRITUELLER ÖKONOMIE gesprochen, es wird davon gesprochen, dass Währungen verschwinden und wir trotzdem, z.B. andere für deren Erkenntnisse und Erfahrungen „bezahlen“:

Die Neunte Erkenntnis führt aus, dass das Geben ein System universeller Unterstützung ist, nicht nur für die Kirchen, sondern für jeden. Geben wir, so erhalten wir auch, das liegt in der Natur der universellen Energie. Sobald wir anfangen, kontinuierlich zu geben, werden wir immer mehr erhalten, als wir geben können.

...Auf diese Weise schaffen wir eine spirituelle Ökonomie…

Andere für ihre Erkenntnisse zu bezahlen, wird die Transformation einleiten, und während immer größere Teile der Wirtschaft automatisiert werden, wird schließlich die gesamte Währung verschwinden. Wir werden sie nicht mehr brauchen. Solange wir unserer Intuition folgen, werden wir nur nehmen, was wir auch wirklich brauchen.

Meine Bilder und Vorstellung dazu sind noch etwas konfus und gleichzeitig sehr inspirierend und motivierend.

Wie seht Ihr das? ...andere für Ihre Erkenntnisse bezahlen?
Heute ist das relativ klar,
* dass wir James Redfield für die Erkenntnisse aus seinem Buch „bezahlen“ und
* dass Gernot über Werbeanzeigen innerhalb unserer Community & unseren aaAktivitäten das Geld „verdient“, mit dem er die Kosten dafür „bezahlen“ kann.

Wie stellt Ihr Euch die Spirituelle Ökonomie der (Celestine-)Zukunft vor?
Wie bezahlen wir ohne Währung, wenn sich Kapitalismus und Kommunismus auflösen und ich mir eine andere Berufung suchen darf?
Wie werde ich in Zukunft für meine Erkenntnisse „bezahlt“, wenn es keine Preise für Beratung, Bücher und Co. mehr gibt?
Habt Ihr eine Vorstellung, wie das für Euren Beruf aussehen könnte oder wie Ihr Euren Beruf weiterentwickeln könnt, um diese Entwicklungen zu antizipieren, also vorwegzunehmen und auch ein Stück weit selbst zu gestalten?

KeepOnSmiling
:cheer: lliKöhl
Folgende Benutzer bedankten sich: Marlene, Nirvana, Schelm, Tamusch
18 Feb 2010 15:42 #8929 von Manni
Hi Olli

Momentan kann ich sagen, dass ich immer mehr gebe und dafür aber nicht unbedingt mehr zurückerhalte. Ganz im Gegenteil, es wird sogar schon erwartet, dass ich immer mehr Service biete. Die Hände werde weit aufgehalten und es kommt kaum ein Dankeschön, vom Geld mal ganz zu schweigen.

Heute wollte wieder eine Kollegin alles Mögliche von mir haben und ich hatte gut zu tun, ihr das zusammenzustellen. Ich habe es auch gerne getan aber es hat mich viel Zeit gekostet und ich bekam kein Dankeschön. Stattdessen wollte sie noch ganz genau wissen, wo was steht und da habe ich sie dann doch gebeten es selbst nachzulesen und sich etwas mehr damit auseinander zu setzen.

Auch beim Trinkgeld geben im Restaurant oder beim Friseur etc. ist mir die bestehende Anspruchshaltung schon aufgefallen. Das ging sogar soweit, dass ich erleben musste, wie mir eine bezahlte Dienstleistung völlig verweigert worden ist. Ich hatte eine Rückenmassage verschrieben bekommen und ständig wurde ich erwartungsvoll angesehen, bis ich dann nur eine Bestrahlung bekam und mir Saugnäpfe an den Rücken geheftet wurden. Zufällig war gerade meine Nachbarin auch da und wir kamen so ins Gespräch. Dabei fragte sie mich, was ich denn an Trinkgeld gegeben hätte und als ich sie verwundert ansah, meinte sie nur, dass ich mich dann auch nicht über diese Behandlung wundern dürfte.

So findet also der Sozialausgleich statt! Muss einem doch gesagt werden, oder? Das werde ich mit meinen Kunden dann auch mal so praktizieren. ;)

Liebe Grüße
Manfred
Folgende Benutzer bedankten sich: Rosenduft
18 Feb 2010 18:53 - 18 Feb 2010 19:03 #8939 von karo
einfach wertfrei tauschen! dienstleistung gegen ware oder umgekehrt. jeder arbeitet und produziert nur das was ihm spaß macht und tauscht das dann anschließend teilweise ein gegen andere glücklich produzierte ware.
z.b. mähst du meinen rasen, wasche ich für dich deine wäsche...

es gibt schon ähnliche modelle, wo das ganz gut klappt.

es haben sich auch immer mehr leute daran gemacht, alternative lebensformen zu leben, zb. gibts da die leute, die nach dem yamagishi-modell leben
www.yamagishi.ch/
www.yamagishi.ch/Praxis-international.html
oder die leute, die nur schenken und tauschen z.b.
www.schenkerbewegung.net/
oder wie das sterntaler-experiment, das heidemarie schwermer lebt.
projekte.free.de/gibundnimm/
18 Feb 2010 20:31 #8941 von Martin
Hallo, Ihr Lieben,

vor ein paar Jahren bin ich auf die wunderbaren Bücher über Lemuria von Dietrich von Oppeln - Bronikowski gestossen (eine Beschreibung dieser Bücher findet Ihr auf meinen Internetseiten unter www.geistige-heilung.info/empfehlungen/2...herueberlemuria.html ).

Lemuria wird dort als ein Land beschrieben, in dem alle Lebewesen sich noch der Einheit vollkommen bewusst waren und in vollkommener Gemeinschaft miteinander lebten. Geld war da natürlich nicht nötig, denn jeder wusste, dass er sowohl von Mutter Erde, als auch von seinen Mitmenschen alles bekam, was er brauchte. Ich spürte eine tiefe Resonanz zu dieser Beschreibung.

Lemuria existierte vor etwa 60.000 Jahren, lange vor Atlantis. Ich glaube, dass dies auch die Neue Form der Menschlichen Gemeinschaft sein wird, wie wir sie erleben werden, wenn wir im Bewusstsein vollständig "erwacht" sind. Es bedarf dann keiner "Technologien des Verstandes" mehr, sondern wir werden zur ursprünglichen Symbiose mit der Natur, mit ALLEM-WAS-IST zurückkehren.

Diese Lemuria-Bücher sind wundervoll - ich kann sie nur empfehlen!

Im Übrigen wurden in früheren Kulturen, insbesondere in den nicht-westlich-orientierten die spirituellen Meister schon immer von der Dorfgemeinschaft mit allem versorgt, was sie zum Leben brauchen.

Heute machen wir dies mit unseren Bürgermeistern und Politikern - wobei man wohl eher sagen muss: Sie holen sich selbst, was sie für "angemessen" halten. Da das Bewusstsein des EINS-SEINS leider in unseren Kulturen verloren gegangen ist, ist auch das Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen oft in Schieflage geraten.

Hier hilft nur, sich mit seinem Bewusstsein aus dem Kollektiv "auszuklinken" und ein neues Vertrauen auf die Universelle Gerechtigkeit zu entwickeln, denn auch mit unserem tagtäglichen Ent-Täuschungs-Frust erzeugen wir eine Realität für uns.

Basis dafür, dass für einen selbst Geben und Nehmen im Gleichgewicht bleibt, sind zwei Dinge:

Ein gesunder Selbst-Wert: "Ich bin mir des Wertes dessen, was ICH BIN und tue vollkommen bewusst. Dieser Wert ist da, unabhängig davon, wie andere urteilen mögen!"

Ur-Vertrauen: "Mein Wert wird erkannt und ich erhalte ALL-ES, was ich brauche."

Hinzu kommt Wertschätzung den anderen gegenüber: Ich muss ihnen den Wert geben, dass ich auch davon überzeugt sind, dass sie willens und in der Lage sind, mir ihre Wertschätzung (auch in Form von Geld) zurückzugeben. Glaube ich, dass die anderen so "schlecht" sind, dass sie nie den Wert dessen, was sie erhalten bezahlen, dann werde ich genau dies in meine Realität bringen.

Spätestens mit der kritischen Masse, in der das Bewusstsein ALLER sich mit einem Sprung ändert und das Bewusstsein des EINS-SEINS wiederhergestellt wird, wird es für den Einzelnen nicht mehr möglich sein, sich auf Kosten anderer zu bereichern, denn er ist sich dann bewusst, dass er sich selbst bestiehlt.

Und dann brauchen wir kein Geld mehr!

Alles Liebe

Martin
19 Feb 2010 08:16 #8944 von Manni
Hallo Martin,

habe leider kein Wort verstanden. Könntest Du es noch etwas einfacher formulieren.

Danke
Manfred
19 Feb 2010 10:36 #8947 von Rita
Lieber Martin,
liebe Foris,

das gefällt mir sehr gut, was du schreibst. Ein wenig in dieser Richtung leben ja die Dänen schon. Die gehen auch viel freundlicher miteinander um, was ja eine Folge des Ganzen ist.
Leider erlebe ich - und bestimmt alle anderen auch - im Alltag noch soviel Getrenntsein. Mich hat in einem anderen Forum gestern eine Aussage einer Hundefreundin richtig erschreckt. Viele User dieses Forums treffen sich immer wieder über das Jahr verteilt auf Veranstaltungen quer durchs Land. Da sich ja nicht alle persönlich kennen, es aber schön ist, wenn man sich erkennen kann, hat eine andere Hundefreundin sehr hübsche Buttons angefertigt, auf denen die Usernamen stehen. Diese Buttons kann man anstecken. Einige Neulinge haben danach gefragt und hätten auch gerne so etwas. Da kam ein Posting einer langjährigen Userin mit ungefähr folgendem Wortlaut:"Ich will so ein Ding nicht. Ich will nicht begrüßt und womöglich auch noch umarmt werden. Ich brauche keine Spontanfreundschaften. Ich will mich unerkannt überall bewegen können, ohne dass mir jemand auf die Pelle rückt." Das hat mich richtig ein wenig geschockt. In dem Portal schreiben wir schon über 5 Jahre miteinander und dann so etwas. Was muss sie mit sich herumschleppen und was muss ihr schon angetan worden sein, um so zu reagieren?!
Das hat mir wieder mal bewusst gemacht, dass noch große Schritte notwendig sind, um das WIR zu erreichen.
Wenn ich eine Weile hauptsächlich hier gelesen und geschrieben habe, spüre ich das Getrenntsein im anderen Forum ganz stark. Bei aller Verbundenheit durch die gemeinsamen Interessen fehlt dort etwas ganz wichtiges - die Liebe zu den Menschen und die Fähigkeit, hinter dem ICH das WIR zu sehen.
Hier ist es schön :)

Lieben Gruß von
Rita
Folgende Benutzer bedankten sich: Schelm
Moderatoren: Martin