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Während jeder von uns der Vollendung seiner spirituellen Aufgabe zustrebt, werden die technologischen Aspekte unseres Überlebens vollends automatisiert werden, damit wir uns gänzlich auf unser synchrones Wachstum konzentrieren können. Dieses Wachstum wird die Menschheit in immer höhere energetische Stadien befördern, bis unsere Körper schließlich eine reine Energieform annehmen und wir die jetzige Dimension unerer Existenz mit jener nach dem Leben verbinden und dadurch den Kreislauf von Tod und Geburt beenden.

Das "liebe" Geld... Spirituelle Ökonomie

21 Jan 2013 20:34 - 21 Jan 2013 20:40 #18890 von nanabosho

Martin schrieb:
Wertschätzung gegenüber ALLEM bringt uns in den Zustand des inneren Reichtums - und damit ziehen wir mehr der Erfahrung des Reichtums an. Und diese kommt dann auch irgendwann in materieller Form zu uns.


Obwohl ich einesteils vorsichtig geworden bin, mich überhaupt zu diesem Thema zu äußern und obwohl ich grundsätzlich die zitierte Aussage bejahe und glaube, habe ich ein eigenartiges Gefühl, wenn ich derartiges lese. Bei mir läge die Betonung tatsächlich auf dem IRGENDWANN. Der innere Reichtum ist längst da, der äußere in so mancher Form, die nicht Geld ist, auch. Das Dumme im bisherigen Gesellschaftsaufbau ist eben, dass trotzdem Rechnungen bezahlt werden müssen und Zinsen erhoben werden für Kredite. Aus dieser Nummer kommen wir auch mit den rosigsten Theorien nicht raus, jedenfalls bis in naher Zukunft nicht.
Und solange noch Menschen an dem bestehenden System extrem verdienen und von ihm profitieren, werden ebendiese Leute es bis aufs Messer verteidigen und erhalten wollen.
Seitdem ich mich vor Jahren aus dem Hamsterrad des mechanischen Arbeitengehens um des Überlebens willen herausgelöst habe, lebe ich teils notgedrungen, teils selbstverständlich damit, nur über ein Minimum an Geld zu verfügen. Habe dabei sämtliche Sicherheiten (Versicherungen u. ä.) gleich mit gekappt. Täglich staune ich darüber, was ich unter diesen Umständen bewegen kann und ich habe in gerade diesem Abschnitt meines Lebens die glücklichsten Stunden (Tage, Wochen!) überhauüpt erlebt.
Aber ich gelange auch immer wieder an den Punkt, dass ich mich frustriert fühle, weil eine ganze Reihe meiner Rechnungen auf Halde liegen bleiben und ich Gläubiger vertrösten muss. Dabei empfinde ich Druck, der mich zuweilen echt belastet. Da ich zudem erlebe, dass so manche meiner Kunden - in meinem Fall speziell Buchhandlungen - wie selbstverständlich ehestens nach der 3. Mahnung bezahlen und selbst mancher Coach meint, das sei eine normale Gepflogenheit, fürchte ich, dass nur der Knallharte und Skrupellose eine reelle Chance hat, in dieser Gesellschaft einigermaßen günstig gestellt mitzumachen. Der Rest lebt von dem, was sozusagen "übrig gelassen" wird. Der Ehrliche ist der Dumme und wird es wohl auch bleiben.
Selbst wenn alles zur Genüge vorhanden ist, was ich ebenfalls glaube, ist doch der größte Teil davon von einem bestimmten Clan der Mächtigen längst vereinnahmt worden. Der es sich nicht ohne Gewalt aus der Hand nehmen lässt. Man´denke nur an das, was derzeit bezüglich der Wasserrechte bzw. der Privatisierung der Wasserressourcen im Gange ist...
Was wir tun können, liegt wohl nur im Potenzial der Subkulturen, Kommunen und Parallelgesellschaften, in den Werten der Aussteiger. Tauschringe, Solidargemeinschaften u.ä., ich halte sie für eine gute und zukunftsversprechende Alternative. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sie in absehbarer Zeit weltweit wirksam werden könnten, etwa so, dass sie das gesamte (Geld-)System kippen würden. Im Kleinen lässt sich so etwas wie eine spirituelle Ökonomie leben, doch da der größte Teil der Menschheit noch immer von Ängsten regiert wird, erscheint es mir schwer vorstellbar, dass die Welt als Ganzes je über das "Kleine" hinauskommen wird, wenigstens nicht, bevor weitere 200 Jahre vergangen sind. Vielleicht kann nicht einmal das Bedingungslose Grundeinkommen durchgesetzt werden, denn wenn gewählt wird, gewinnen immer noch CDU und FDP.
Für mich ist es unbedingt angesagt, Wege aus dem Geldsystem hinaus zu finden, denn nur wenige tragen das Kapitalismusgen in sich und können leicht damit umgehen, fürchte ich. Für den Rest heißt es: Hamsterrad oder Armut (an Geld - denn die Chance, das tun zu können, was ich liebe, ist in Wahrheit Reichtum; aber dafür brauche ich ein ungeheuer starkes Vertrauen, welches meistens erst wachsen muss...).
Vielleicht ist es schade, dass es so ist, vielleicht aber auch gut, denn was mich nicht umbringt, macht mich stärker.

Auch ist Sattheit nur selten kreativ.

Herzliche Grüße,
nanabosho

P.S.: Im Übrigen halte ich es für möglich, dass es für die Entwicklung einer Seele von Bedeutung ist, entweder materiell arm oder reich zu sein, schließlich wählt sie den Ort ihrer Geburt. Oder etwa nicht?
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22 Jan 2013 07:40 - 22 Jan 2013 07:44 #18892 von KeepOnSmiling
Vielen lieben Dank, für das vielfältige Feedback, liebe Community,

am Samstag hatten wir unser Celestine RheinMain-Treffen und haben dabei auch über das Thema Geld gesprochen.

Eine für mich sehr wichtiger Impuls kam von Stefan (Esbe), der in die Runde fragte, wie wir uns dem aktuell wirkenden "Geld-Spiel", der Monetären Ökonomie entziehen können und wie wir den regelmäßigen Druck von Außen und den Mangel bzw. das Gefühl des Mangels überwinden oder besser ausweichen können.

nanabosho schrieb: Das Dumme im bisherigen Gesellschaftsaufbau ist eben, dass trotzdem Rechnungen bezahlt werden müssen und Zinsen erhoben werden für Kredite. Aus dieser Nummer kommen wir auch mit den rosigsten Theorien nicht raus, jedenfalls bis in naher Zukunft nicht.
...
Aber ich gelange auch immer wieder an den Punkt, dass ich mich frustriert fühle, weil eine ganze Reihe meiner Rechnungen auf Halde liegen bleiben und ich Gläubiger vertrösten muss. Dabei empfinde ich Druck, der mich zuweilen echt belastet.
...

Das, was ich hier von nanabosho zitiert habe, beschreibt für mich sehr gut dieses Gefühl der Ohnmacht, auch Ärger und Zorn, den der Druck "von Außen" in uns verursacht.

Ich kann das sehr gut nachvollziehen. Ich habe die Flucht angetreten. Hab mir einen Angestellten-Job gesucht, der mir gerade genug Geld einbringt und beteilige mich weitest an dem wirtschaftlichen Treiben nicht mehr: Ich bestelle und kaufe nichts mehr, also habe ich auch keinen Druck, Rechnungen bezahlen zu müssen oder als Selbstständiger darauf zu warten und zu hoffen, dass andere meine Rechnungen zu bezahlen.

Ich hab mich versteckt, bin geflüchtet. Einge-Igelt in ein Schneckenhaus...
Mit Geld, Rechnungen & Co. hab ich keine Probleme mehr... UND ich stecke fest. Viele meiner Ideen, Träume und Projekte liegen nicht mehr auf Eis, sondern in Nirvana ;-) Das kann doch auch nicht das Ziel sein, oder?

Von daher bin ich auch bei dem, was Martin Heinz geschildert und nanabosho bestätigt hat: IRGENDWANN... irgendwann ist die Spirituelle Ökonomie verwirklicht.

Ich danke Euch dafür, dass ich hier in unserer Community Anregungen, Hilfestellungen und Wegweiser erhalte, wie ich mich aus meinem Schneckenhaus in eine/meine Spirituelle Ökonomie bewegen und entfalten kann.

KeepOnSmiling
:) lliKöhl
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22 Jan 2013 07:54 #18893 von Manni
Guten Morgen zusammen,

bei uns in der Eigentümergemeinschaft müssen nun immer mehr Menschen ihr Eigentum verkaufen, weil sie von ihren Schulden einfach nicht runter kommen. Sie ziehen dann wieder in Mietwohnungen und sind zufriedener als vorher.

Das hat mich sehr erstaunt, denn ursprünglich wollten sie ja im Alter nicht mehr so hohe monatliche Verpflichtungen haben und nun stellen sie fest, dass es sich in Mietwohnungen doch günstiger leben lässt.

Eigentum verpflichtet eben. B)
22 Jan 2013 08:40 #18894 von Tamusch
Na das ist ja sehr spannend und wie wahr das Thema "GELD" zieht sich durch alle Ebenen, Entwicklungsstufen, Erfahrungen und Erlebnisse.... Das ist nichts neues, aber

Was hindert Euch daran Eure Visionen und Wünsche zu manifestieren? Warum halten wir uns in dieser negativen Energie des Geldes auf? Wer kann positive Energie im Geld sehen, egal wie es auch heißen mag?

Wisst Ihr das erinnert mich so eine Übung, die so einfach ist und für alle machbar,
Frage1: Schreibe 3 negative Punkte über Deinen Partner auf!

In ca. 1 Minute hat jeder 3 Punkte gefunden!

Frage2: Schreibe 3 positive Punkte über Deinen Partner auf!

Einige sind sogar nach 30 Minuten damit nicht fertig!

Darum habe ich mich für das Positive im "Geld" entschieden und wie ich dieses auch zum 3fachen Wohl
  1. Für mein eigenes Wohl
  1. Für das Wohl der Gemeinschaft
  1. Für das Wohl des großen Ganzen
in meinem Leben und auf meinem Weg manifestieren kann!

Dazu gibt es, auch in Eurem nähren Umfeld, bereits Möglichkeiten!
Ich möchte Euch da zu inspirieren im Netzwerk von GRADIDO Gradido mit zumachen!
Schaut Euch das an und bitte auch das Buch, was kostenfrei zum Download zur Verfügung steht, zu lesen. Erst dann werdet Ihr verstehen und ich hoffe die große Chance darin erkennen, wie eine spirituelle Ökonomie wahr werden kann und bereits am werden ist!

Zu Abschluß noch eine wunderbare Komödie über Geld und Zinsen und Krisen, mit viel Wahrheit und Machbarem:
Geld kann nicht arbeiten :cheer:

Jetzt ist Handeln für jeden angesagt und wenn reden, dann über die Schönen Dinge und über unsere positiven Wünsche für uns, für die Gemeinschaft und für das große Ganze - Danke Mutter Erde! <3 :blush:

ILuD Tamer :-) <3
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23 Jan 2013 12:26 #18905 von KeepOnSmiling

Tamusch schrieb: Was hindert Euch daran Eure Visionen und Wünsche zu manifestieren? Warum halten wir uns in dieser negativen Energie des Geldes auf? Wer kann positive Energie im Geld sehen, egal wie es auch heißen mag?
...
Darum habe ich mich für das Positive im "Geld" entschieden...


Vielen Dank, Tamusch,

dass Du mir die "Essentials" wieder in Erinnerung rufst.
Wer mich daran hindert, meine Wünsche und Visionen zu manifestieren? Nun, da sehe ich klar: Das bin ich, ich ganz alleine!
Beim Übergang, bei der Weiterentwicklung reicht dieses Erkennen nicht immer aus.

Das was in der Physik die Trägheit der Masse ist, gibt es auch für das Geistige, das Spirituelle. Wenn ich mein Leben über Jahre und Jahrzehnte auf eine bestimme Art und Weise gelebt habe, dann wird jeder Schritt in eine Veränderung von Gegenkräften begleitet... selbst auf molekularer Ebene.
Gaselemente trennen sich recht schnell von Ihrem bisherigen Dasein, gehen sehr schnell neue Verbindungen und Wege ein. Kohle-Moleküle, über Jahrtausend langsam zu Kohle geworden, brauchen weitere Jahrtausend, wenn nicht Jahrmillionen bis ein Diamant aus ihnen wird.

Mit geht es zum Beispiel auch mit der Angst vor Höhen, der Angst vorm Fallen so.
Wenn ich mit meinen Kinder in den Hochseilgarten gehe, um über Seile, Bretter und Reifen durch die Baumhöhen zu klettern, kann ich die Angst nie ganz loslassen. Und das obwohl ich vorher beim "Anlernen" jedesmal erleben darf, die stark die Sicherungen sind und das ein Sturz ausgeschlossen ist. Trotzdem Schweiß auf der Stirn und Zittern in den Knien.

Diesen "Schweiß auf der Stirn" und dieses "Zittern in den Knien" habe ich derzeit auch in meiner Weiterentwicklung in finanziellen, wirtschaftlichen Bereichen des Lebens.
Das Wandeln auf dem festen Boden meines vergangenen Lebens ist so viel einfacher und klarer, als die weiterentwicklung in andere Sphären. Immer wieder überwinde ich die Angst, das Zittern in den Knien. Und von Zeit zu Zeit lassen ich mich von der Angst überwinden und zurückwerfen.

Ich danke Dir, Tamer, für Deine Aufmunterung und Deine weiteren Informationen zu Gradido. Ich nehme mir die Zeit für meine Entwicklung, verabschiede mich langsam und respektvoll von meiner Vergangenheit, meinem Ursprung und bin gespannt wie ein Flitzebogen, was mir mein Weg in der Entwicklung noch alles bereit hält.

KeepOnSmiling
OlliKöhl
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23 Jan 2013 16:56 #18907 von Martin

Tamusch schrieb: Na das ist ja sehr spannend und wie wahr das Thema "GELD" zieht sich durch alle Ebenen, Entwicklungsstufen, Erfahrungen und Erlebnisse.... Das ist nichts neues, aber

Was hindert Euch daran Eure Visionen und Wünsche zu manifestieren? Warum halten wir uns in dieser negativen Energie des Geldes auf? Wer kann positive Energie im Geld sehen, egal wie es auch heißen mag?

Wisst Ihr das erinnert mich so eine Übung, die so einfach ist und für alle machbar,

Frage1: Schreibe 3 negative Punkte über Deinen Partner auf!

In ca. 1 Minute hat jeder 3 Punkte gefunden!

Frage2: Schreibe 3 positive Punkte über Deinen Partner auf!

Einige sind sogar nach 30 Minuten damit nicht fertig!

Darum habe ich mich für das Positive im "Geld" entschieden und wie ich dieses auch zum 3fachen Wohl
  1. Für mein eigenes Wohl
  1. Für das Wohl der Gemeinschaft
  1. Für das Wohl des großen Ganzen
in meinem Leben und auf meinem Weg manifestieren kann!

Dazu gibt es, auch in Eurem nähren Umfeld, bereits Möglichkeiten!
Ich möchte Euch da zu inspirieren im Netzwerk von GRADIDO Gradido mit zumachen!
Schaut Euch das an und bitte auch das Buch, was kostenfrei zum Download zur Verfügung steht, zu lesen. Erst dann werdet Ihr verstehen und ich hoffe die große Chance darin erkennen, wie eine spirituelle Ökonomie wahr werden kann und bereits am werden ist!

Zu Abschluß noch eine wunderbare Komödie über Geld und Zinsen und Krisen, mit viel Wahrheit und Machbarem:
Geld kann nicht arbeiten :cheer:

Jetzt ist Handeln für jeden angesagt und wenn reden, dann über die Schönen Dinge und über unsere positiven Wünsche für uns, für die Gemeinschaft und für das große Ganze - Danke Mutter Erde! <3 :blush:

ILuD Tamer :-) <3

Lieber Tamer,

Deine Impulse zum Thema "negative Einstellung gegenüber Geld..." sind absolut richtig. Sie zeigen aber auch das Problem mit Komplimentär-Währungen wie dem Gradido:
Wir erschaffen unsere Realität über unsere Gedanken und Glaubensgrundsätze. Gehe ich nun z.B. hin und versuche, einen parallelen Geldkreislauf mit Währungen wie z.B dem Gradido (das könnte auch jede andere Initiative einer Komplimentärwährung sein) aufzubauen, so muss ich mir sehr genau darüber klar werden, ob nicht der Grundgedanke in meinem Unterbewusstsein schlummert, dass ich das mache, weil ich mit den gängigen Währungen nichts mehr zu tun haben will.
Das bedeutet, der Gedanke "Ich will keine "schlechten" Euros mehr" führt dazu, dass ich mich tatsächlich selbst vom Fluss des Geldes abschneide.
Ich bekomme dann vielleicht Gradidos oder andere Arten der Komplimentärwährungen, aber es wird mir umso schwerer fallen, noch "harte Euros" zu erhalten, um damit die Dinge zu bezahlen, die ich zum Leben brauche und derzeit noch nicht mit Gradidos etc. kaufen kann.

Es ist sehr wichtig, dass wir mit Projekten wie dem Gradido das Bewusstsein für die Probleme der offiziellen Geldwährungen wecken, aber wirklich ändern werden wir die derzeitigen (finanziellen) Rahmenbedingungen und Schieflagen nur, indem wir - und damit meine ich die Mehrheit der Menschen - ein neues Bewusstsein für Wertschätzung, Dankbarkeit und fairem, nachhaltigen Konsum aufbauen. Dann kann auch das bestehende Geld wieder zu dem werden, wozu es ursprünglich gedacht war: Ein Werkzeug, um Wertschätzung zu transportieren.

An dieser Stelle möchte ich nochmal an meinen letzten Beitrag in dieser Diskussion verweisen, an dem ich auf unsere "Macht als Konsumenten" hingewiesen habe. Wir haben viel mehr, als den meisten Menschen das bewusst ist die Möglichkeit, die Wirtschaft in Richtung ethisches und soziales Handeln zu beeinflussen. Ein schöner Beweis hierfür ist der "Flop des Bio-Sprits". E10 wird nach wie vor vom Gros der Bevölkerung abgelehnt, und alle Versuche, uns durch falsche Ökobilanzen von den Problemen dieses Sprits abzulenken schlugen fehl. Niemand will E10.

Also: Bewusst (!) konsumieren, faire Bezahlung der Produzenten unterstützen, und wir haben einen ersten Schritt dahin getan, dass die Umwelt besser geschützt und wieder ein vernünftiges Lohnniveau für alle erreicht wird.

Und darüber nachdenken, ob man, wenn man beispielsweise eine Dienstleistung in Anspruch nimmt, für die die Ausführenden nur einen Hungerlohn bekommen (z.B. Friseure), nicht ein angemessenes Trinkgeld gibt.

Wir können soooooo viel tun, um ein neues Bewusstsein für Wertschätzung, Dankbarkeit und inneren wie äußeren Reichtum aufzubauen.

Herzlichst

Martin
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Moderatoren: Martin