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Das "liebe" Geld... Spirituelle Ökonomie

25 Jan 2013 08:30 #18911 von Tamusch
So einfach oder scheinbar doch nicht!?

Geld zu verschenken

Warum soll es nicht so einfach sein, ich finde das eine tolle Idee, dass viele negativen Fassetten unser Gesellschaft und von jedem Einzelnen wieder spiegelt!

Ich hätte mir was genommen und ich werde auch weiterhin Geld schenken.... :-)

ILuD, Tamer :-)
25 Jan 2013 10:26 #18912 von Richard179

KeepOnSmiling schrieb: Diesen "Schweiß auf der Stirn" und dieses "Zittern in den Knien" habe ich derzeit auch in meiner Weiterentwicklung in finanziellen, wirtschaftlichen Bereichen des Lebens.
Das Wandeln auf dem festen Boden meines vergangenen Lebens ist so viel einfacher und klarer, als die weiterentwicklung in andere Sphären. Immer wieder überwinde ich die Angst, das Zittern in den Knien. Und von Zeit zu Zeit lassen ich mich von der Angst überwinden und zurückwerfen.


Hallo Olli,

hab vielen Dank für die Offenheit. Für mich sprichst du hier den Kern zum Thema Geld an, wenn wir es von einer Perspektive betrachten, wie es die bekanntesten spirituellen Lehrer unserer Zeit (direkt oder indirekt) tun. Ich sag es mal mit Eckhart Tolle. Nimm deine Angst und dein Zittern an, lebe es voll, denn es IST schon da, weil dein Verstand es vorher geschaffen hat. Sei Beobachter deiner Angst, so verliert sie an Energie. Bleibe sooft und solange es geht im JETZT. Du bist im Jetzt, z.B. während du in die Gefühle in deinem Körper hinein spürst – denn in solchen Momenten kannst du nicht denken. Es ist nur die Frage wie lange es dauert – bis du so die Illusion der Angst erkennst – und die Freude am Sein wieder erscheint.

Hier mal ein paar Stationen aus meinem Leben:

Bis zum 20ten Geburtstag hatte ich 8 Jahre Volksschule, eine Berufsausbildung und den Wehrdienst hinter mir. Das Geld reichte gerade so. Ich gab eben wenig aus und war allein. Doch ich hatte die Vision, Bildung und einen Beruf zu haben, für den ich mich begeistern konnte und der mir die materiellen Sorgen und Ängste nahm.

So arbeitete ich 4 Jahre am Abitur und 6 Jahre am Universitätsabschluss. Die ganze Zeit kam ich zurecht mit dem Geld. Ich hatte einen Einbruch in der Mitte des Studiums mit Blockaden und Ängsten. Doch der Studienabschluss war Programm und wurde auch zu Ende gebracht.

Es folgten im Beruf Auslandsaufenthalte mit sehr gutem Einkommen. Ich hätte mich bei entsprechendem Umgang mit dem Geld nach 10 Jahren bereits auf einem schönen Polster ausruhen können. Doch irgendwie war das Polster immer wieder weg!? Einmal war es die fixe Idee, mit Spekulation alles schnell zu bekommen. 2 mal hatte ich meine Arbeit einfach gekündigt (weil ich Dinge unerträglich fand) und hatte ein halbes Jahr mit Familie vom Polster gelebt. Nach weiteren 10 Jahren stand die Scheidung an und es gab eine gegnerische Anwältin, die mir eine Weile alles Geldverdienen sinnlos erscheinen ließ.

Mit der neuen Beziehung klemmt es nun auch wieder am Materiellen, obwohl ich dem nun sehr viel gelassenen gegenüber stehe. Doch wie soll ich umgehen damit, wenn die Partnerin einerseits von HarzIV lebt und andererseits den Kindern kaum ein Wunsch abgeschlagen werden kann. Welche Traumas sind hier zugange, wenn die Kinder allen möglichen Firlefanz unbedingt bekommen müssen und dann Probleme wegen Mietrückständen entstehen? Helfe ich mit etwas Geld, dann kaufe indirekt ICH den Firlefanz und das als bodenständige Jungfrau!

Es war einmal die Gier (eine Art Angst, nicht zu bekommen was ich will). Dann war es die relativ geringe Wertschätzung (Dankbarkeit) dem Ersparten gegenüber, gepaart mit Trotz und Unwillen (zu wenig Akzeptanz), mich einfach dem hinzugeben, was sonst noch so neben der eigentlich interessanten Arbeit IST. Bei der Scheidung hätte ich mich auch leicht zu einem jahrelangen Kampf verleiten lassen können, mit einer möglichen Katastrophe am Ende (Angst, der Verlierer zu sein). Objektiv betrachtet ist die Problematik mit den Traumas (vermutlich in Armut erlebte Situationen) kaum lösbar, jedenfalls nicht mit dem Verstand.

Doch dies alles beschreibt nur, wie der Verstand umgeht mit den Problemen und die Gründe hinter den Problemen sind immer Arten von Negativität, die allein der Verstand geschaffen hat und auch weiter schafft, wenn wir uns allein auf ihn verlassen. Es spricht hier der Schmerzkörper nach Eckhart Tolle (Ängste, Sorgen, ..) im Gegensatz zum höheren SEIN oder der „(erdgebundene) Geist“ im Gegensatz zum „reinen Geist“ nach „Ein Kurs in Wundern“.

Nun hatte ich bei meinem Scheidungsthema bereits einen gewissen Zugang zu einem Bewusstsein, das über die erdgebundenen Dinge hinausgeht. In der Nacht vor einem Treffen mit meiner Frau gab ich meinem Verstand eine Absage. Er hätte das Schiff nicht sicher in den Hafen bringen können. So lauschte ich in die Geistige Welt und rief Erzengel Michael und bat um Klarheit. Es stellte sich Akzeptanz ein und Bereitschaft, etwas zu geben. Intuitiv erschien eine Struktur zu einem anstehenden Gespräch. Am nächsten Tag lief das Gespräch in einer Weise, die ich nur „geführt“ nennen möchte. Hieraus folgte später eine notarielle Vereinbarung zum Versorgungsausgleich, mit der wir beide zufrieden und dankbar leben können.

Die Problematik der Traumas gibt es heute für mich. Doch ich bin mit erhöhter Wahrnehmung in der Lage, deutlich die Gefühle zu spüren, die das „wenig hilfreiche“ Konsumverhalten treiben. Wäre das Gefühl ein Ton, so wäre er sehr schrill, kaum erträglich. Für einen Menschen, der das fühlt und nach außen bringt, ist es ein Hilfeschrei wie in Todesangst. Etwas haben zu „müssen“, weil es grundsätzlich möglich ist, und es nicht zu bekommen, spricht wohl sehr tiefe alte Schmerzen an, die aber mit dem JETZT nichts zu tun haben. Da dieses Bewusstsein bereits bei mir angekommen ist, sollte sich (mit göttlicher Hilfe) Heilung einstellen können.

Der (erdgebundene) Verstand kann sehr oft bestenfalls nur im Weg stehen, um sich hervor zu tun, und Eingebungen erschweren. Und wir wissen es nicht wirklich, welche Rolle all das Erlebte im höheren Plan spielt. Doch die Zeit, in die wir gehen, sollte viele schöne Überraschungen bereithalten. Davon bin ich überzeugt und ich bin dankbar dafür, wie sich bee mir das Bewusstsein in dieser Weise ausdehnt, wie ich es wahrnehme.

Alles Liebe,
Richard
Folgende Benutzer bedankten sich: Marlene, Schelm, Bea
26 Jan 2013 11:47 - 26 Jan 2013 11:51 #18917 von mamaselina
Danke für all eure Beiträge. Aus meinem Erfahrungsweg, möchte ich einiges mit Euch teilen und Euch einladen AKTIV zu werden! Setzt etwas um!:

WAS IST GELD?

Es ist eine Vereinbarung unter uns Menschen, irgend etwas (egal was) als Tauschmittel gegenseititg an zu erkennen.

Diese Vereinbarung (Euro) haben wir NICHT BEWUSST unterschrieben, daher muss ich mir das zunächst bewusst machen, dann kann ich überlegen eine andere Vereinbarung mit einer bestimmten Anzahl Menschen auf den Weg zu bringen. Blos wo kommen diese Menschen her??

1. In der Celestine Community sind mehr als 3000 Menschen, ich bin sicher, dass unter uns alles angeboten wird, was wir zum Leben benötigen. Mit Kreativität würden wir weitere Menschen finden.

2. wir haben alle zusammen mit Sicherheit auch genug Euros um alle davon zu leben, die Frage wäre hier also: Bin ich bereit diese in Fluss zu bringen? Wie schließen wir die Kreisläufe? (das kann geistig passieren, es kann aber auch durch Vereinbarungen passieren)
Bedenke: 100 Euro die 100 mal weitergegeben werden, machen einen Umsatz von 10.000 Euro. Es kommt also nicht nur auf die Menge an, sondern auch auf die Umlaufgeschwindigkeit.

3. es gibt komplementäre (ergänzende) Systeme, die es mir erleichtert haben, soviel über Geld zu verstehen, dass ich das enorm starke Feld des Kollektiven Unbewussten (wo ich glaube ein Großteil der Angst herkommt) besser anschauen konnte. Die für mich wichtigste Erfahrung war ein Spiel auf dem Regiogeldkongress 2006, wo wir GRADIDO mit 20 Menschen gespielt haben. Nach dieser Erfahrung begann ich mit dem Euro so zu leben wie mit GRADIDO, trotzdem gibt es auch für mich noch viel zu lernen. Das würde ich sehr gerne mit Euch gemeinsam tun.

4. Wir haben vor 3 Jahren, eine BILANZ erstellt, wieviel Guthaben (Kindersparpläne, Lebensversicherungen, Bauspardarlehne, etc.) sind da und wieviel Schulden (Hauskredit, Autokredit, etc.) Das war der Hammer (die meisten schauen weg...)
Wir haben uns entschlossen, alles platt zu machen, unsere Konten zur GLS Bank zu verlegen und sind seit ca. 2 Jahren endlich beim Schulden Nullpunkt angelangt, das tut sooo gut.
Bitte fragt nach bei der Bank, wenn ihr GUTHABEN habt, WO Eurer Geld angelegt ist, denn es manifestiert Projekte auf der Welt, eure vernebelte unklare Absicht, erlaubt total blöden Projekten, dass sie sich verwirklichen!
Wenn ihr keine Antwort bekommt, dann sucht nach Alternativen BANKEN. Es gibt einige!
Wen wundert es da noch, dass das Geld nicht zu dir zurück kommt...

4. in früheren Leben, haben wir vermutliche alle "Armutsgelübde" abgelegt, damit wir unseren spirituellen Weg gehen konnten, diese sind bestimmt in einige Fällen noch aktiv. Löst sie auf, es braucht die Integration von Materiellem und Spirituellem.

5. wir investieren seit dem vorhandenes Geld in Projekte in unserem Umkreis, ohne Vertrag und ohne Zinsen, da gibt es so viele Möglichkeiten. Das sehen wir als ersten Schritt zu Punkt 2.

Ich würde mich sehr freuen, wenn wir dieses Thema gemeinsam noch sehr weit voran bringen! Ihr seid herzlich zu den GRADIDO Abenden eingeladen! (siehe Veranstaltungen)
Folgende Benutzer bedankten sich: Marlene, Tamusch
30 Jan 2013 15:19 #18930 von nanabosho
Da ich mal wieder hier reinklickte:

Mein neuer Satz über Geld ist:Ich weiß es nicht. Akzeptiere einfach, dass es ist, wie es ist.
Und freue mich, dass es zumindest so fließt, dass ich die wichtigsten Rechnungen bezahlen kann.

In einem anderen Lebensbereich erlebe ich nun einen unglaublichen Überfluss, der mir wahnsinnig gut tut. Vielleicht wirkt sich das in absehbarer Zeit auf andere Bereiche aus. Das sollte mich freuen.

Die Beobachtung vieler - und meine eigene - ist ja immer noch, dass die liebevollsten und ehrlichsten Menschen kein Geld oder nur wenig haben, während diejenigen, die die Welt fast bewusst ausbeuten und zerstören, das meiste davon für sich horten. Was nicht am Geld liegt, sondern an den Spielregeln. Die Frage wäre also: Wie können w i r die Spielregeln ändern, dahin, dass sie a l l e n dienen.

Ob das Bedingungslose Grundeinkommen tatsächlich die Chance ist und nicht nur eine Utopie? Ich weiß es nicht, weiß es wirklich nicht...

Herzliche Grüße,
nanabosho
Folgende Benutzer bedankten sich: Schelm
31 Jan 2013 11:50 - 31 Jan 2013 11:51 #18932 von Caillean
Dazu habe ich "zufällig" vor ein paar Tagen ein Zitat von Wernher von Braun, welches ich mir
bereits vor 15 Jahren aufgeschrieben habe, wiedergefunden :
"Nichts sieht hinterher so einfach aus wie eine verwirklichte Utopie."
Vor 100 Jahren hätte es auch noch niemand für möglich gehalten, das der Mensch in der Lage
sein würde in den Weltraum zu fliegen. Also können wir gespannt sein, was passieren
wird.

Für mich habe ich herausgefunden, dass es viel besser ist, Dinge nicht zu kaufen anstatt sich dem täglichen, von der Werbeindustrie verursachten Konsumterror zu unterwerfen. Wie heißt es so schön:

Viele Leute kaufen mit dem Geld das sie nicht haben, Dinge die sie nicht brauchen,
um Leuten zu imponieren, die sie nicht ausstehen können.

Es ist nicht das Objekt, das den Menschen glücklich macht. Daher habe ich jetzt damit begonnen, die angesammelten Dinge die ich eigentlich nicht brauchte und teilweise nicht
einmal benutzt habe zu verschenken. Und zwar ohne dafür als Gegenleistung Dankbarkeit zu erwarten. Der Lohn ist ja schon das schöne Gefühl, jemandem eine Freude gemacht zu haben
und wenn derjenige dafür wirklich dankbar ist, dann ist das ein zusätzlicher Bonus, den
man nicht erwartet hat.

Also schaut mal in eure Schränke und verschenkt die Sachen, die ihr nicht braucht.
Die sind nur unnötiger Ballast von dem ihr euch befreien könnt und ihr fühlt euch hinterher
um einiges leichter.

Viel Spass dabei wünscht euch
Caillean
Folgende Benutzer bedankten sich: KeepOnSmiling
31 Jan 2013 17:26 #18936 von Karu
Das ist eine Suuperidee:laugh: Ich habe noch ne Menge Kindersachen und ich weis auch schon was ich damit tue:laugh:

LG
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