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Das "liebe" Geld... Spirituelle Ökonomie

09 Mär 2013 10:36 #19125 von Schelm
Wie ich einmal lernen durfte, hat Geld ja auch eine "Werterhaltungs- oder speicherungsfunktion"...
Das fördert die Hamstermentalität und das Jäger & Sammlersyndrom...

In der Natur gibt es nur ganz wenige Fälle, in denen Lebewesen mehr "konsumieren" als sie jetzt hier und Heute brauchen. Da fällt mir eigentlich nur der Winterspeck oder das Sammelverhalten mancher Nagetiere ein.

Beim Winterspreck geht das aber auch nur soweit, wie es die eigene Körperkapazität zulässt und reicht nicht ach und krach für einen Winter.
Beim Sammeln und Hamstern stellen sich Eichhörnchen & Co. in der Regel "so dumm" an, dass sie mehr für andere, als für sich selbst sammeln und Lager anlegen. Jedenfalls sind sie auch nicht böse, wenn eines ihrer Lager geplündert wurde!

Beim Geld (und dem Konsum) in der heutigen Wirtschaft ist das anders: Der homo oeconomicus sammelt gerne mehr als er braucht und/oder kauft sich Dinge, die er nicht braucht von Geld, das er nicht hat!
Zudem wird gerne lieber Billigkram in Überfluss, als Nachhaltiges oder Fairtrade im rechten Maß konsumiert... "Man könnte ja zu kurz kommen"!

In diesem Sinne hoffe ich, dass wir bald bei StarTrek landen... Da gibt es kein Geld mehr. Schade nur, dass nirgends genau beschrieben wird, wie die das Geld losgeworden sind :P

Euer Schelm
09 Mär 2013 18:36 #19126 von nanabosho
Auf facebook fand ich vor kurzem eine bemerkenswerte Notiz:

Der Mensch ist das einzige Lebewesen in der gesamten Natur, das Geld braucht, um überleben zu können.

Sagt mir, dass, wenn es tatsächlich so sein sollte (und soweit ich mich umsehe, ist es so), der Mensch der Natur schon völlig entfremdet ist. Vermutlich können wir aber nicht allesamt - von wenigen Ausnahmen abgesehen - zum autarken und naturharmonischen Leben zurückkehren. Also zu einem Leben, in dem wir ohne Tauschmittel - das zum Macht- und Druckmittel verkommen ist und nach jedem Neuanfang wahrscheinlich wieder zu einem solchen verkommen wird - auskommen könnten.
Wir müssten uns also nicht um Geld Gedanken machen, sondern um die Themen MACHT oder ANGST oder zumindest etwas Essentielleres.
Zumindest, warum wir dem GELD gestatten, beinahe allmächtig daher zu kommen...

Herzliche Grüße,
Andreas
09 Mär 2013 20:58 #19127 von Richard179
Hallo Andreas,

Ein autarkes, naturharmonisches Leben ....

Ich meine, du kannst es wählen. Doch musst du in jedem Augenblick wählen. Fühle einfach in dich. In diesen Momenten ist Geld nicht das Thema. Vielleicht braucht es etwas Annahme von Gefühlen, die beachtet werden wollen.

Alles Liebe,
Richard
12 Mär 2013 00:34 #19128 von Manni
Hallo ihr Lieben,

gerade darf ich die Erfahrung machen, wie es sich anfühlt, wenn einem Geld genommen wird, welches zuvor nicht vereinnahmt wurde.:(

Das Finanzamt z. B. kennt solche Möglichkeiten und fragt dabei auch nicht, wovon ich nun meinen Lebensunterhalt finanzieren kann.:evil:

Dabei soll doch alles besser im Fluss bleiben und lediglich umverteilt werden, dachte ich zumindest. Es ist neu für mich, dass ich auch etwas geben soll, was ich nicht habe.:unsure:

Wollte ich nun davon essen, was ich nicht habe, wäre ich wohl in dem autaken Dasein in mitten der Natur und dem was sie mir gerade so zu bieten hat angekommen. Momentan sind das so ca. 15 cm Schneedecke, Bäume ohne Laub, gefrorenes Wasser, harte Böden usw.:P

Mein Pferd kann damit umgehen, frisst Schnee und scharrt da drunter nach weiteren Nahrungsquellen. Ich habe das jedoch verlernt, weil ich mir immer etwas zu Essen kaufen konnte. Und wieder kann ich von diesem Tier lernen.B)

Euch noch recht viel positive Energie
Manni
12 Mär 2013 10:42 - 12 Mär 2013 10:46 #19131 von Batory
Hallo Mannimen,

Frage doch einmal deinen Steuerberater, in welcher Hinsicht du vielleicht bessere Möglichkeiten haben könntest, Steuern einzusparen oder überlege dir, wie du eventuell anders mit deinem vorhanden Einkommen umgehen kannst.

Im Moment sieht es bei mir ähnlich aus. Das Geld, was wir diesen Monat zur Verfügung haben, reicht gerade mal für die nötigsten Kosten und wir ernähren uns von dem, was wir noch im Hause finden können. Das hat uns dazu ermutigt, erstmal die Vorräte aufzubrauchen, welche sich vorfinden, bevor sie doch wieder ungenutzt irgendwann in der Mülltonne landen würden.
Ausserdem macht die Not erfinderisch und kreativ.

Den finanziellen Engpass zur Zeit nutzen wir auch dafür, all den alten Krempel zu verkaufen, der schon jahrelang im Haus und der Garage vor sich hinvegetiert und nur Platz weggenommen hat. So konnten wir gleich auf zweierlei Weg etwas für uns rausholen.

Ausserdem sind so viele Dinge nicht sooo sehr wichtig, dass man nicht auch mal auf sie verzichten kann. Im Moment reichen zB. die Grundnahrungsmittel vollkommen aus. Auch ich als Frau verzichte zur Zeit auf meine Beauty-Produkte oder neuere "Frauentypischen-Anschaffungen" (Klamotten, Bücher, Pflegezubehör, Kosmetika etc.) zu Gunsten der wirklich wichtigen Sachen, damit es meiner Familie gut gehen kann.

Als Selbstständiger weißt du ja auch, dass nicht jeder Monat gleich ist. Es ist ein Auf und ein Ab und es kann auch schnell wieder anders aussehen.

LG Batory
12 Mär 2013 12:08 #19132 von Richard179
Hallo Manni,

Willkommen im Club der Selbständigen, unter unserer Bürokratie Leidenden. Ich kann auch so einiges nicht gut finden, bei dem was uns unser Beamtenstaat so zumutet. So müssen wir neben unseren eigenen Verwaltungsaufgaben auch stets für das Finanzamt mitdenken und vorausrechnen. Haben wir weniger Einkommen als bislang, haben wir die Bringschuld, es dem FA rechtzeitig darzulegen. Haben wir etwas mehr Einkommen, haben wir die Bringschuld, einen Teil aufsparen, um das FA zu beteiligen. Ich meine, dass sich im 3. Jahrtausend auch das FA mit Eigeninitiative besser auf dem Laufenden halten, die Forderungen zeitnah transparent machen und ansonsten stets dem Menschen zu Diensten stehen könnte, wenn es ein Problem gibt. Schließlich sind sie ja Staats-Diener, die wir bezahlen.

Doch was hilft uns lamentieren und was sind die spirituellen Erkenntnisse, die uns helfen können, damit umzugehen?

Zunächst sind die Dinge wie sie sind und wurden vorher verursacht. Ist uns der Umgang mit dem FA ein Gräuel (mir ergeht es dabei so), so trägt dies dazu bei, dass wir leicht Dinge verschleppen, übersehen oder ignorieren, mit noch mehr Gräuel als Folge. Die Gefühlslage ist unangenehm. Nun schafft es zunächst bei der Gefühlslage Erleichterung, wenn wir mit dem Finger zeigen und ärgerlich werden, uns auslassen. Empfinden wir doch in den Momenten des Schimpfens ein Gefühl der Überlegenheit, das allerdings nur Illusion ist. Doch dabei stecken wir auch Energie in diese Muster und wir kommen weiter ab von der Innenschau. Es fühlt sich an wie ein Weg in den Sieg, wenn wir im Außen kämpfen. Doch die Blockaden und unangenehmen Empfindungen im Innen lösen wir damit nicht.

Und schon wieder sind wir bei Annahme, Bescheidenheit und Akzeptanz, sollten wir es schaffen, zu erkennen wie wir uns mit Illusionen nur weitere Hindernisse schaffen.

Alles Liebe,
Richard
Moderatoren: Martin