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Die Entwicklung des Menschen zum "Himmelswanderer" durch bedingungslose Liebe zu allen Menschen, um freiwillig in diese niedrigschwingende Realität zurückzukehren, und anderen Menschen Zeugnis und Hilfe auf ihrem Weg, der Entwicklung zum "Himmelswanderer", zu geben.

Wer oder was sind wir?

14 Jul 2010 10:01 #10189 von Marion
Liebe Celestine-Freunde,

dieser Satz kommt mir in den letzten Tagen immer wieder in den Sinn und deshalb schreibe ich meine Gedanken hierzu jetzt nieder um mich von ihnen zu lösen.

Wer oder was sind wir und woher kommen wir?

Eine innere Stimme gab mir immer wieder verschiedene Gedanken die ich aber verwarf. Jetzt nachdem ich durch das Forum ein neues reines und universelles Bewußtsein entwickle sind frühere Gedankengänge nicht mehr so abwängig und für mich realistisch und greifbar.

Ich hatte eine sehr starke innere Verbindung zu einem höheren Wesen, daß ich Gott nenne. In Zwiegesprächen fühlte ich mich geborgen und zu Hause. Nichts ist mir wichtiger als die Nähe des Universums zu spüren und in Gedanken so wie Engel zu fliegen.

In den letzten Tagen kam dann noch ein Erlebnis dazu, daß mich in diesem Bewußtsein stärkte. Ein lieber Freund sagte, daß er von meinem Oberarm ausgehend eine Spirale sehe die nach oben ins Universum führt.

Sind wir auserwählt um unsere Heimat im Himmel zu verlassen und hier auf die Erde gesandt wurden. Menschgewordene Engel als Helfer für die Menschen.

Die Veränderung in mir und das Bewußtwerden meiner eigenen schon immer dagewesenen Gedanken zeigt sich darin, daß viele Menschen die ich gar nicht kenne auf mich zukommen und Gespräche mit mir anfangen. Aus unerfindlichen Gründen fangen sie zu reden an oder umarmen mich. Auch bekomme ich Telefonate von irgendwelchen Menschen, die sich verwählt haben und dann doch mit mir reden.

Oftmals bekommt man aber auch von anderen zu hören, du bist ein "Engel".

Sind euch solche Situationen und Dinge auch schon passiert? Gingen euere Gedanken in die gleiche Richtung? Was habt ihr für Antworten erhalten?

Maria
14 Jul 2010 11:00 #10190 von Martin
Liebe Maria,

es gibt nichts außerhalb von Gott! Also sind wir alle "Engel".

Neale Donald Walsch hat das sehr schön in seiner Geschichte von der "Kleinen Seele" beschrieben, was wir hier machen:

Es war einmal eine Seele, die sich als das Licht erkannte. Es war eine sehr neue Seele und deshalb auf Erfahrung erpicht. "Ich bin das Licht", sagte sie. "Ich bin das Licht." Doch all dieses Wissen und Aussprechen konnte die Erfahrung davon nicht ersetzen. Und in dem Reich, aus dem die Seele auftauchte, gab es nichts außer dem Licht. Jede Seele war großartig, jede Seele war herrlich, und jede Seele erstrahlte im Glanz meines ehrfurchtgebietenden Lichtes - von dem sie ein Teil war - konnte sie sich selbst nicht sehen und auch nicht erfahren, wer-und-was-sie-wirklich-ist.
Nun geschah es, dass diese Seele sich danach sehnte und verzehrte, sich selbst kennenzulernen. Und so groß war ihr Verlangen, dass ich eines Tages zu ihr sagte: "Weißt du, Kleines, was du tun musst, um dein Verlangen zu befriedigen?" "Oh, was denn, Gott? Was? Ich werde alles tun!", sagte die kleine Seele.
"Du musst dich vom Rest von uns trennen", gab ich zur Antwort, "und dann musst du für dich die Finsternis herbei beschwören."
"Was ist Finsternis, o Heiligkeit?", fragte die kleine Seele.
"Das, was du nicht bist", erwiderte ich, und die Seele verstand. Und so entfernte sie sich von Allem und machte sich sogar in ein anderes Reich auf. Und in diesem Reich hatte die Seele die Macht, sämtliche mögliche Formen von Finsternis in ihre Erfahrung zu rufen. Und das tat sie auch.
Doch inmitten all der Finsternis rief sie aus:" Vater, Vater, warum hast du mich verlassen?" So wie ihr das auch in euren dunkelsten Zeiten getan habt. Doch ich habe euch nie verlassen, sondern euch immer zur Seite gestanden, bereit, euch daran zu erinnern, wer-ihr-wirklich-seid; bereit, immer bereit, euch nach Hause zu rufen. Seid deshalb der Finsternis ein Licht und verflucht sie nicht. Und vergesst nicht, wer-ihr-seid in dem Moment, in dem ihr von dem umschlossen seid, was ihr nicht seid. Und preist die Schöpfung, auch wenn ihr danach trachtet, sie zu verändern.

Alles Liebe

Martin
14 Jul 2010 11:38 #10191 von monikawürzler
Liebe Maria,

deine Erlebnisse kann ich nur teilen, auch ich erlebe es sehr oft, daß man mich einen Engel nennt oder mir ganz fremde Leute ihre lebensgeschichte erzählen.
Das bewußtsein Ein engel zu sein hilft mir immer wieder auch die Menschen bedingungslos zu lieben, die einen auf den ersten Eindruck hin eher abstoßen.
Es ist eine verantwortungsvolle Aufgabe und ich muss jeden Tagan mir arbeiten, damit mir das Aufgeben von Bewertungen auch gelingt.

Ich freue mich sehr, daß du auch meine Gedanken hier niedergeschrieben hast und umarme dich in herzlicher Verbundenheit

Monika
14 Jul 2010 12:02 - 14 Jul 2010 12:04 #10192 von Martin
Liebe Maria,
liebe Monika,

wichtig beim Verständnis des "Engel-Seins" ist jedoch, den Begriff nicht in dem Sinne misszuverstehen, dass man sich von anderen Menschen - Nicht-Engeln - damit abheben will!
In dem Moment, in dem wir dieser Versuchung unterliegen, bewerten wir, indem wir den anderen als "weniger-weit" abwerten, eine Distanz, eine Trennung zu ihm aufbauen - und uns damit selbst vom GANZEN trennen.

Behaltet bei jeder Begegnung mit JEDEM Menschen immer im Hinterkopf, dass der ANDERE nichts anderes ist, als ein anderer Aspekt EURER EIGENEN SEELE!

Die Maya grüssen sich daher mit den Worten "In Lak'ech" (DU bist nichts anderes, als ein anderes ICH, und ICH bin nichts anderes, als ein anderes DU).

Was macht eigentlich "technisch" den Unterschied zwischen "Engel" und "Meister" aus?

- Der Engel hat nie als physisches Wesen inkarniert. Er war und ist sich immer der Verbindung mit ALLEM-WAS-IST vollkommen bewusst und "kennt" die Illusion des von-Gott-getrennt-seins nicht. Daher kann er unsere "Probleme" in der physischen Welt zwar nachvollziehen, aber nicht mitfühlen, was wir erleben.

- Der Meister hat physisch inkarniert, musste also selber durch alle Tiefen der Illusion der Trennung gehen - und damit verbunden alle Dramen selbst erleben, die auch wir erlebt haben. Durch diese Tiefen hindurch hat er sich so lange weiter entwickelt (sein Wahres-Selbst ausgewickelt/ausgepackt), bis er in vollem Bewusstsein die physische Ebene verlassen hat (=Aufstieg).

In diesem Sinne verstanden sind wir alle Meister - jedoch keine Engel. Dennoch kennen wir alle geistigen Ebenen, weil wir selber der Quelle entstammen. Somit haben wir irgendwo in uns drin - tief in unserem Herzen - sowohl die Erfahrung der Engel, als auch die der Meister.

Wir müssen uns bloß wieder daran erinnern, WER WIR WIRKLICH SIND!

Herzlichst

Martin
14 Jul 2010 12:07 #10193 von Marion
Hallo Martin,

deine Geschichte ist nicht bloß eine Geschichte, sondern das was ich fühlte, dachte, erlebte und auch heute ganz bewußt in mir wahrnehme. Es ist der seelische Schmerz seine wahre Heimat zu verlassen um in eine neue Welt einzutreten. In dieser Welt gibt es so viel Hass, Neid, Mißgunst und sehr viel Leid. All dies zu sehen brennt wie Feuer auf meiner Seele. Immer wieder aufs neue erlebe ich all den Kummer der Welt der sich in Schmerzen bei mir ausdrückt. Warum?

Bin ich dafür da die Menschen daran zu erinnern was eigentlich der Sinn des Lebens und das Miteinander unter ihnen so richtig bedeutet? Rufe ich sehr viel in ihnen hoch, was vermutlich schon lange in ihnen schlummerte und an dass sie sich nicht mehr erinnern konnten?

Ein Himmelswanderer sucht seine Heimat. Einmal das Gefühl zu haben daheim zu sein.

Maria
14 Jul 2010 12:08 #10194 von Marion
Liebe Monika,

du weißt gar nicht wie viel mir deine Worte bedeuten. Nicht alleine zu sein und zu wissen, daß andere genauso denken und fühlen wie ich.

Dies ist der Grund warum das Forum so wichtig ist. So sein wie man ist und die wahren Gefühle und Gedanken miteinander zu teilen.

Maria
Moderatoren: Martin