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Soziale Strukturen gestalten

02 Sep 2011 17:07 #15437 von BaumTraeumer
Hallo,
ich denke das ich im allgemeinen, gut in neue soziale Strukturen hinein passe.

In den letzten zweieinhalb Wochen habe ich mich, intensiv in einer sozial ökologisch orientierten Lebensgemeinschaft in Andalusien im Valle de Sensaciones aufgehalten.Es war Urlaub, ein soziales Experiment und intuitives Verhalten in einem Projekt. Neben Kreativität waren hier auch Einfühlungsvermögen in Probleme anderer Menschen gefragt und ich fühlte mich bei sogenannten Redestab-Runden in dem es um Emotionen und Gefühlen ging irgendwie überfordert.
Zwar habe ich schon in der Vergangenheit bei diversen onlinegesprächen im Celestine-Chat auch sozial mitgewirkt, aber in Livegesprächen von Mensch zu Mensch habe ich für mich das Gefühl gehabt, das ich zwar auf die anderen Personen und deren Probleme oder Wünsche eingehen möchte, aber wenn ich dann in der Redestabrunde mit dem Reden dran bin, den Faden verloren habe und statt dessen eigene Themen als Ersatz von mir gebe.
So geschehen bei dem Thema "Freie Liebe" ich habe über dieses Thema schon viel gelesen oder gehört, aber eben nicht erlebt. Derzeit fühle ich mich ja auch immer noch nicht dazu Fähig, eine Beziehung mit einem anderen Wesen anzustreben, obwohl ich mir wieder eine Beziehung wünsche. Eine so ernsthafte Mitarbeit, wie es in einer großen Redestabrunde sinnvoll ist, da kann ich nicht mit unerlebten Theorien und Praktiken mitwirken. Andererseits ist es auch Interessant was bei solchen Redestabrunden bei anderen Themen passiert ist bei einer Angstrunde konnte ich auf die Thematik anderer Teilnehmer weit besser eingehen als bei der freien Liebe.Eine zweite Erschwernis und Herausforderung war die Tatsache das ich als einziger nur deutsch verstanden habe, denn die meisten im Camp waren Spanier und spanisch sprechende anderer Nationalitäten. Das was mir bei den Redestabrunden fehlte, habe ich anscheinend mit meinem friedvollen Gemüt und meiner Unbesorgtheit im Lager ausgeglichen.

Ich glaube, das ich um nachhaltig in Gemeinschaften auf einer gemeinschaftlich orientierten sozialen Struktur mitleben zu können, sicher noch einiges zu lernen habe.
Sprachbarrieren auszuräumen gehören sicherlich auch dazu, Beziehungsfähigkeit neu zu erlernen, ob nun in einer Zweier oder Gruppenbeziehung, wo geben und nehmen von allen gleich ist,beides wäre mir sehr wichtig.
Doch wo muss ich bei meinen Lernansätzen bei mir selbst beginnen?
Wer kann mir dabei behilflich sein ?
Wie kann ich diese Fähigkeit realisieren?


Grüße vom Baumtraeumer Andre
02 Sep 2011 17:21 #15438 von Marlene
Lieber Andre

Danke für deinen Bericht.

Meine Gedanken dazu.
Ich glaube das Du es wenn Du mitten drin bist, also dort lebst, würdest Du da mitwachsen.

Ist es nicht wie bei deinem Buch, ich stell mir vor, dass es sich beim Schreiben entwickelt hat.

Oder hattest Du schon alles fertig im Kopf und genau so wieder gegeben? :-)

Auch die Sprache lernt sich am besten im Land.

Alles Liebe auf deinem Weg.

Die einzige Begrenzung, sind wir selbst.

Marlène
Folgende Benutzer bedankten sich: Arafna
03 Sep 2011 09:05 #15439 von Rita
Lieber Andre,

wie du schreibst, hattest du beim Thema freie Liebe Probleme, bei der Angst aber nicht. Das zeigt dir deutlich, wo es bei dir klemmt. Aber das weißt du ja selbst.
Ich denke genau wie Marlène, dass du in so eine Gemeinschaft hinein wachsen und in ihr wachsen würdest. Du musst dafür ja nicht perfekt sein. Gerade unsere Probleme machen uns zu einem wertvollen Mitglied einer Gemeinschaft, weil die Lösungen viel einfacher und besser in der Gemeinschaft zu finden und zu lösen sind. Wir alleine reflektieren uns kaum oder nur unzureichend, das tut die Gemeinschaft aber sehr gut, und das hilft uns, weiter zu kommen. Wenn du es wirklich willst, mache dich auf die Suche nach einer Gemeinschaft, in der DU dich wohl fühlen würdest. Vertraue auf deine Intuition und dann lass es geschehen. Dir kann nichts passieren, du wirst aufgefangen in der Gemeinschaft, aber du musst den Anfang machen. Wir werden gelenkt und geleitet, aber wir müssen auch selbst etwas tun. Dazu fällt mir eine kleine Geschichte aus einem Buch von Dan Millman ein:
Ein Mann betet jeden Tag inbrünstig, dass Gott ihm doch einen Lotteriegewinn zukommen lassen möge. Er hat immer so viel gearbeitet und er meint, dass er das nun doch verdient hätte. Er betet und betet und nichts passiert. Dann kommt eines Tages eine Stimme vom Himmel und sagt:"Kannst du mir nicht ein wenig entgegen kommen und dir endlich ein Los kaufen?"
In diesem Sinne wünsche ich dir alles Liebe und - kauf dir ein Los ;)

Viele Grüße von
Rita
Moderatoren: Martin