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× 11. Erkenntnis - Realität gestalten:
Die 11. Prophezeiung beschäftigt sich mit den "Gebetsfeldern", unseren unbewussten Glaubensvorstellungen und Absichten und zeigt uns, wie wir die Realität erschaffen und gestalten. Sie lehrt uns, wie wir diesen unbewussten Prozess in unser Bewusstsein bringen können und lernen können, uns auf positive Ziele auszurichten.

Realitätsgestaltung Geld / Kontrollnetzwerk

13 Aug 2012 10:03 #18147 von ikara
wieder aufgegriffen vom Januar*grins*,
frag mich allerdings, wie das mit Geld in Zusammenhang zu bringen ist(bis auf das, was die Konzerne an uns verdienen)-siehe Überschrift

und, kleiner Einwand meinerseits an nanabosho:
es gab sehr wohl auch Allergien zur Zeit der DDR,nur wurde DAS nie publik gemacht-es gab auch nur ein Autorenkollektiv aus Dresden, das darüber aufklärte, was insbesondere Wechselwirkungen sind, die zu allergischen Reaktionen führen können
als ich im Krankenhaus lernte und arbeitete, wurde ich "nur" mit den Folgen und Ergebnissen konfrontiert, die teilweise tragisch endeten-wer etwas vom allergischen Schock gehört/gelesen hat, weiß, wie es enden kann!
Mein großes persönliches Glück war, dass ich im Gesundheitswesen arbeitete, in der med. Bibliothek dieses besagte Buch in meine Hände fiel (weil ich dort lernte, hatte ich Zugriff)und so erfuhr, dass ich allergisch auf ein Antiallergikum reagierte(!)ja -und "rein zufällig" eine Heilpraktikerin kennenlernte(weiß heut noch nicht, wie ich zu ihr gelangte)
kurzum, dank dieser synchronistischen Zusammenhänge und Geschehnisse kann ich heut, putzmunter und LEBENDIG an Euch schreiben!!!
Unwissenheit schützt eben auch nicht davor, dass Dinge existieren und uns "überraschen" können...
aber, DAS ist wahr:wir haben es in der Hand, ob es uns überrollt oder wir bewusst damit umgehen und achtsam bleiben :-)

in dem Sinne

Augen auf und das Kleingedruckte lesen
und auf pachamama vertrauen

lichtvolle Herzensgrüße

Barbara
13 Aug 2012 11:08 #18148 von KeepOnSmiling
Liebe Community,

zur Überschrift Realitätsgestaltung / Kontrollnetzwerk trage ich gerne folgendes bei:

Wer etwas gestaltet, der kontrolliert!
Wenn ich mein Leben gestaltet, dann kontrolliere ich mein Leben!
Wenn ich andere mein Leben gestalten lasse, dann lasse ich auch mein Leben kontrollieren.

Das sind einfach zwei Seiten einer Medaille bzw. zwei Wahrnehmungen eines Phänomens.

Wenn ich z.B. am letzten Wochenende mit meinem Sohn durch einen Baum-Hoch-Seil-Garten wandele und das Seil oder die Hölzer als sehr wackligen, schwankenden Weg wahrnehme/gestalte, dann kontrolliere ich die Situation mit entsprechenden Gegenbewegungen, ergo: Das Seil wackelt wirklich...
Als ich allerdings andere, auch meinen Sohn beobachtete, dass die Seile, Stufen und Leitern auch weniger oder gar nicht wackeln können (durch Beobachten gestalten), wurde auch mein weiterer Weg viel ruhiger und (durch die beobachtete Realitäten) kontrollierter.

Realität ist eine Illusion... so jedenfalls sagt ein Zitat.
Wenn Realität eine Illusion ist, dann ist Kontrolle auch eine!

KeepOnSmiling
:) lliKöhl
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14 Aug 2012 11:52 #18156 von nanabosho
"Wenn Realität eine Illusion ist, ist Kontrolle auch eine."

Originell ausgedrückt, würde ich sagen. Und das lässt eben auch wieder alles offen. Für mich persönlich ist das Leben ein Geheimnis und nicht mit ein paar einfachen "Erkenntnis"- oder "Gesetzes"-Texten ("Gleiches zieht Gleiches an" usw.) zu durchschauen oder "in den Griff zu kriegen". Es wäre mir auch langweilig, wenn es nicht so wäre, also mit Beachtung dieses oder jenes Gesetzes nach Wunsch und völlig glatt funktionieren würde. Wo bliebe dann die Spannung auf das, was kommt, wo gäbe es noch Nervenkitzel, Kribbel überhaupt?

Natürlich glaube ich und erlebe es auch selbst, dass meine eigene Haltung mich entweder im Fluss sein lässt oder gerade mal nicht. Aber ich bin wohl weit davon entfernt, beispielsweise das Wetter machen oder einen Baum in eine Giraffe verwandeln zu können (weil ich mir das gerade mal so wünsche). Und was den Fluss betrifft: Entweder ich erspüre einfach, wohin er geht und nutze die Strömung oder ich merke nichts und knalle an einen Felsen. Doch seine Richtung verändern zu können, dazu braucht es wohl das Einverständnis des Flusses selbst.
Die Indianer betrachteten sich immer als ein Teil der Natur und agierten innerhalb ihrer Kreisläufe und mit Respekt vor ihnen. Sie verstanden nicht, wieso der weiße Mann sich einbildete, sie vollkommen beherrschen und natürlich auch ausbeuten zu können. (Selbst heute scheint mir manchmal die Strahlemann-Predigt so manchen Motivationstrainers überzogen, wenn er sagt: "Es ist von allem genug und übergenug da!" - Ist das nicht ein Freibrief oder eine Gewissensberuhigung zur restlosen und gründlichen Ausbeutung und Aushöhlung der Erde? "Holzen wir also die Tropenwälder weiter lustig ab, es gibt genügend Teakholz für die Nimmersatten...!")
Indianer meinen, der Weiße Mann maße sich ungeheuer viel an; und mir scheint, sie hatten und haben damit recht. Die Erde schlägt nun manchmal zurück, weil wir meinten, sie kontrollieren zu können. Wir haben sie ja nicht mal geliebt!

Herzliche Grüße,
nanabosho
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15 Aug 2012 06:03 #18159 von Manni
Ja,

wer sich auf die Natur besinnt, wird sie auch nicht künstlich verändern, denn dann kommt sie aus dem Gleichgewicht. Das haben die Indianer offenbar gut verstanden und sind dementsprechend respektvoll damit umgegangen.

Doch wer für sich alleine etwas in Anspruch nehmen möchte und mit seiner Umwelt nicht teilen kann, distanziert sich davon und zerstört dieses Gleichgewicht. Leider müssen dann auch diejenigen darunter leiden, die dies nicht tun.

Es ist also wichtig all die positiven Energien zu bündeln, damit die Masse wieder größer wird und einzelne Ausbeuter dieses Gleichgewicht einfach nicht weiter zerstören können.

LG Manni
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15 Aug 2012 06:20 #18161 von KeepOnSmiling
Ja - Natur...
Die Natur der Dinge...
Was ist die Natur der Dinge - Was ist Wahrheit?

Mit der Realität und der Kontrolle ist es wie mit dem Löffel:


...oder (leider nur in englisch)... Was ist real?


Die Naturvölker wußten wohl schon, dass sich vieles "nur im Kopf" nur in der Wahrnehmnung abspielt... So erkläre ich mir Schamanismus und Spirituelle Welten. Eben alles in meinem und unserem Geist!

KeepOnSmiling
:) lliKöhl
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15 Aug 2012 08:20 #18162 von nanabosho

KeepOnSmiling schrieb: Die Naturvölker wußten wohl schon, dass sich vieles "nur im Kopf" nur in der Wahrnehmnung abspielt... So erkläre ich mir Schamanismus und Spirituelle Welten. Eben alles in meinem und unserem Geist!


Na ja, ganz so ist es wohl auch nicht.
Selbst wenn wir genau wissen, dass ALLES um uns her, die ganze Materie, einzig nur Illusion ist, werden wir dennoch Schmerz fühlen oder Hunger oder Durst usw. Und da uns solche Gefühle quälen, werden wir alles tun, um uns angenehmere zu verschaffen. Da geht es den Eingeborenen nicht anders als den (angeblich) "Hochzivilisierten". Nur betrachtet ein Indianer seine eigenen Bedürfnisse niemals getrennt von den Abläufen und Rhythmen der Natur. Und deshalb ist er nicht der Typ Mensch, der die Erde gnadenlos ausbeutet.
Er fragt nicht nach Sicherheit, so wie wir. Die wir schon allein deshalb immer mehr und mehr wollen, weil wir uns einbilden, wir seien dann desto besser vor unangenehmen Gefühlen geschützt.
Außerdem haben wir uns an den Gedanken gewöhnt, dass wir ü b e r den Dingen (also auch den natürlichen Abläufen) stehen und sie beherrschen. Wer sich zuweilen ohnmächtig fühlt, wird schnell mit dem Schlagwort "Opferbewusstsein" niedergemacht, so als sei es weit eher normal, Täter zu sein, Macht auszuüben. (In facebook fand ich vor ein paar Tagen den herrlichen Satz von Jimi Hendrix: "Wenn die Macht der Liebe die Liebe zur Macht überwindet, erst dann wird es Frieden geben.")
Auch bei Goethe kommt in einem Gedicht die Aufforderung vor, zwischen "Amboss oder Hammer sein" zu wählen. Wie wäre es denn mit einer Balance zwischen den beiden Polen oder Extremen?
Wenn wir uns m i t den Wesen und der Natur um uns her entfalten - man könnte vielleicht sagen: "sanft wachsend" -, können sie uns zu Helfern und Unterstützern werden. Dazu brauchen wir wahrlich nicht alles zu kontrollieren, weder mit Gedanken noch Taten und können darauf verzichten Macht auszuüben. - Und um auf den Titel dieses Themas zurückzukommen: Ich halte es für das Gesündeste, gerade auch Geld weder zu verteufeln noch zu vergöttern (für manche ist es beispielsweise eine "spirituelle Größe"), sondern es einfach liebevoll einzusetzen. Auf diese Weise ergibt sich als Nebenprodukt wahrscheinlich auch eine Verteilung, die von vielen als gerechter empfunden wird.
Herzliche Grüße,
nanabosho
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