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Angst

05 Jan 2012 16:52 #16406 von MarMar
Hallo in die Runde,
ich habe mich heute neu angemeldet und gleich was zum Thema Angst gefunden.
Aktuell habe ich nur noch das Geld für eine Miete (Februar), Geld für den Lebensunterhalt habe ich 50 Tunesische Dinar. Ja ich lebe in Tunesien.
Da bin ich extrem gefordert, Vertrauen aufzubauen, dass ich nicht alleine bin in diesem Universum. Ich gehe gedanklich durch, wie ich ab Februar weiterkomme, d.h. wie ich mir selbst helfen kann im Rahmen der Möglichkeiten hier.
Ich orientiere mich gerade beruflich um, habe aber noch keine genaue Ausrichtung, ich tappe vollkommen im Dunkeln. So ist es nicht leicht, diesen Weg zu gehen. Ich könnte auch nach Deutschland und Harz IV beantragen. Das ist aber nicht der Weg, für den ich mich entschieden habe.
Soviel zum Thema Angst von meiner Seite. Liebe Grüße
Martina
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05 Jan 2012 17:12 #16407 von Löwenherz
Zum Thema Angst würde ich auch gerne eine kleinigkeit von mir geben.
Wie manche in meinem anderen Beitrag vielleicht gelesen haben, war ich früher einer dieser adrenalinjunkies. Andere hatten ein festes Bild von mir, dass ich um jeden Preis aufrecht erhalten wollte. Sprich niemals Angst zu zeigen. Jedes mal, wenn ich diese angst bei meinen mitstreitern erkennen konnte, sagte ich immer das gleiche. HÖR AUF ZU DENKEN UND MACH ES EINFACH! Ängste entstehen aus zweifeln an sich selber. Der Verstand fängt an zu denken. Was ist wenn ich das nicht schaffe, was ist wenn die mich auslachen, was denken die anderen von mir usw. Wenn wir bewusst drauf achten, und wir gelernt haben uns ins hier und jetzt zu versetzen, können wir somit jede form von angst überwinden!
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06 Jan 2012 07:04 - 06 Jan 2012 07:12 #16421 von Manni
Hallo zusammen,

meiner Erfahrung nach wird sich die Angst immer dann erfüllen, wenn sie für mich im Fokus steht. Offenbar bekommt das Universum dann ein falsches Signal, weil all meine Energie genau dahin geht.

Gesteuert wird das durch meine Gedanken. Sie haben Macht über mich. Ich sollte daher eher Angst vor ihnen und mir selbst haben. Doch ich habe immer Angst vor anderen Dingen.

Ja, zu mir selbst finden und darin klar werden, kann meine Angst besiegen. Sie wird verschwinden, wenn ich eine klare Orientierung gefunden habe und mein Handeln genau danach ausrichte.

Also machen und nicht denken. Aber wachsam sein auf das was sich dabei alles so ergibt. Das sind dann die Fügungen, die aus diesen klaren Signalen entstehen.

Ich werde auch wieder Arbeit finden, wenn ich diese Aufgabe schon deutlich sehe und ein klares Bild davon habe. Erfolgreiche Menschen hatten immer eine Vision von dem, was sie tun wollten und so taten sie es dann auch mit voller Hingabe. Es konnte also nicht schief gehen und gelang prächtig.

So ist es auch in der Partnerschaft. Solange ich nicht frei und offen dafür bin, werde ich mich dem auch nicht voll und ganz hingeben können. Es muss also schief gehen.

Wovor sollte ich Angst haben, wenn nicht vor mir selbst, weil ich mir nicht sicher bin.

Geht eine selbstsichere Frau durch die dunkle Nacht, wird sie nicht überfallen werden. Ihre Ausstrahlung wird ein möglicher Täter durchaus wahrnehmen und dann seiner Sache eben nicht mehr so sicher sein. Er wird unsicher und bekommt zunehmend Angst, dass es schief gehen könnte. Bei ihr hingegen kommt diese Unsicherheit erst gar nicht auf, weil sie sich eben total sicher ist, von einer positiven Energie umgeben zu sein, das Böses an sie nicht ran kommen kann. Sie denkt nicht einmal daran.

Das habe ich auch schon sehr oft bei Kindern beobachtet. Sie tun gefährliche Dinge völlig unerschrocken, weil sie nicht an diese Gefahren denken. Ihre Eltern machen ihnen erst Angst, wenn sie sie auf diese Gefahren hinweisen. Plötzlich sind sie unsicher und schon passiert etwas. Ich fand es total faszinierend, wie ein kleines Mädchen einen wilden Hengst wie selbstverständlich in seinen Stall geführt hat, was sich manch ein Kerl nicht mal im Ansatz gewagt hätte. Das Tier hat ihre Sicherheit gespürt und sah keine Veranlassung daran zu zweifeln. Es folgte ihr einfach. Das Mädchen war gerade mal 5 Jahre alt und so klein, dass es neben diesem großen Tier völlig unscheinbar war. Man musste schon zweimal hinsehen, wer das Tier da eigentlich führte.

Es war wie bei David und Goliat, nur dass die beiden nicht mit einander kämpften sondern sich auf Anhieb gut verstanden und das obwohl sie total verschieden sind.

Völlig krass
Manni
06 Jan 2012 08:44 #16424 von ikara
Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.

Marcus Aurelius


das las ich eben, als ich die seiten der cc öffnete ;-)

lieber manni,

danke, da hast du auch bei mir etwas zum klingen gebracht, ob mit dem hinweis auf die frau, die durch den park geht oder das kind, das sorglos mit den tieren umgeht oder der tip mit der partnerschaft...

ja, das machte mir schon mein "Engel" klar, versuchte es zumindest-aber du erinnerst mich wieder daran, dass unsere angst erst das geschehen lässt, was wir eigentlich doch nicht wollen !

dabei liegt die ganze wahrheit in uns, die antworten auf all unsere fragen...

und ja, lass die visionen wahr werden-heute habe ich eine zu kissleg-freu

wir freuen uns darauf, dass alles so geschehen wird, dann ist es schon bereit, uns zu beglücken :cheer:

lichtvolle herzensgrüße

barbara
06 Jan 2012 09:56 #16427 von Rita
Lieber Martl,

deinen Gedanken, die Angst an die höhere Macht/Gott abzugeben, habe ich schon oft praktiziert und es hat mir IMMER geholfen. Als Beispiel möchte ich zwei Operationen nehmen, die ich vor über 20 und vor 13 Jahren hatte. Am Abend vor der OP kam eine Schwester zu mir, um mir ein Beruhigungsmittel zu geben. Ich nahm es nicht und sagte, dass ich es nicht brauche. Sie schaute mich ungläubig an, fragte ob ich keine Angst hätte. Ich sagte ihr, dass ich schon ein wenig Angst hätte, ihre Tablette aber trotzdem nicht brauche. Sie legte mir das Medikament dann auf den Nachtschrank mit bedeutungsvollem Blick. Als sie weg war, entspannte ich mich, sagte zu Gott, dass nun ER dran wäre und übergab mich ihm voll und ganz. Ich lud meine Angst auf ihn und hatte das ganz tiefe Vertrauen, dass ich gut aufgehoben war. Ich schlief tief und fest und als am Morgen die Schwester kam, um mich für die OP vorzubereiten und die Tablette dort liegen sah, schüttelte sie mit einem großen Fragezeichen im Gesicht den Kopf. Ich habe beide OPs gut überstanden und hatte niemals auch nur den Anflug des Gedanken, dass es nicht gut gehen könnte. Meine innere Führung hatte mich gut geleitet und - ich hatte auf sie gehört!!!
Mut ist, trotz Angst etwas zu tun. Das geht aber nur, wenn man der Angst nicht erlaubt, die Oberhand zu gewinnen. Wenn man sich seiner inneren Stärke - die wir ALLE haben - bewusst ist und ihr die Führung überlässt, kann nichts schief gehen. Mir geschieht das, dem ich meine Energie schenke.

Lieber Manfred,

das Bild von dem kleinen Mädchen mit dem großen und "gefährlichen" Hengst kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich erlebe es ständig selbst. Wie du weißt, bin ich ja eine Hundefrau. Mein halbes Leben dreht sich in irgend einer Form um Hunde und die Schnauzerrassen im besonderen. Neben einigen Aktivitäten im Pinscher-Schnauzer-Klub bin ich unter anderem auch Hundefrisör für Riesenschnauzer, Schnauzer und Zwergschnauzer. Ich bekomme oft Hunde auf den Trimmtisch, die mir als heikel beschrieben werden, manche haben gar Angst vor ihnen. Ich habe nie Angst vor Hunden, ich habe aber Respekt vor ihren Zähnen. Diese "schwierigen" Hunde machen bei mir niemals Probleme. Ich gebe ihnen Zeit, mich kennen zu lernen, zu schauen, mit wem sie es zu tun haben, ich fühle mich in sie hinein und es passiert nie etwas. Im Gegenteil sind die Leute mehr als erstaunt, dass diese "gefährlichen" Hunde bei mir total ruhig und gelassen sind und keinerlei Aggression zeigen. Ich mache mir einfach keinen Kopf um ihr mögliches Verhalten, sondern ich nehme sie so an, wie sie im Augenblick sind und das war mir gegenüber - bis auf eine Ausnahme - niemals Aggressivität. Die eine Ausnahme in 29 Jahren Frisörarbeit war ein Schnauzer, der seine eigenen Leute gebissen hat und der sich einfach nicht fügen wollte. Ihm musste ich für eine Weile einen Beißkorb aufsetzen, um mich vor seinen Zähnen zu schützen. Als er seine Erfahrungen mit mir gemacht hatte, konnte ich den Beißkorb weg lassen. Seine Leute saßen immer da und hatten Angst, dass er mich beißen könnte. Er hat es niemals mehr versucht, als wir uns aufeinander eingespürt hatten. Er wurde 16 Jahre alt und ich war sein ganzes Leben lang der einzige Mensch, der Manipulationen an ihm vornehmen konnte, ohne gebissen zu werden. Mit sehr ängstlichen Hunden geht es mir ebenso. Bei anderen Leuten sind sie ein Nervenbündel, sind sie eine Weile bei mir, legen sie sich irgendwann sogar auf den Tisch und schlafen, während ich an ihnen rumschnippel. Sie können IHRE Angst an mich geben und ich schenke ihr keinerlei Beachtung und gebe ihnen Ruhe uns Sicherheit.
Auch hier wieder - du bekommt das, worauf du deine Energie richtest.

Liebe Grüße von
Rita
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06 Jan 2012 12:06 #16429 von Uta
Ich muss mal eine Zwischenfrage einwerfen:
Angst überwinden ist an sich ja toll, aber wie ist das mit der Vermeidung von Gefahren?
Wenn ich zum Beispiel gerne an einer abendlichen Veranstaltung teilnehmen möchte, ich aber als kleines zartes Persönchen Angst habe, abends alleine mit Öffi nach Hause zu fahren? (wenn Taxi finanziell nicht in Frage kommt und keine Begleitung zur Verfügung steht) Das ist doch die Vermeidung einer reellen Gefahr, es sind nachts in der Stadt doch tatsächlich regelmäßig einige auf Krawall gebürstete Menschen unterwegs, für die man in solcher Situation ein gefundenes Fressen wäre...
Um doch an der gerne gewollten Veranstaltung teilnehmen zu können, sollte ich dann meine Angst überwinden, trotz der Gefahr?
Wann Angst überwinden, wann lieber auf die Angst hören?
Was meint Ihr dazu?
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